Ein sehr atmosphärisches Buch. Die flirrende Hitze des Outbacks - ein Reporter mit Vergangenheit- ein Massenmord in einer Kleinstadt, der nach und nach aufgeklärt wird- viele Protagonisten- viele Verwirrende Geschehnisse und Geheimnisse Ein Thriller nach meinem Geschmack Der Schreibstil ist recht derbe, passt aber sehr gut zu dem Setting Es wird an keiner Stelle langweilig und ich bin bis zu 70% des Buches völlig im Dunkeln getappt , war verwirrt und konnte mir keinen Reim auf das Ganze machen. Dazu die eindringliche Hitze und Naturereignisse des Outbacks- das hat mich echt gegrillt Die Auflösung war logisch und hat keine Fragen offen gelassen Für mich ein rundum gelungenes Buch
Sehr spannend, viele Handlungsstränge. Am Ende fügt sich alles zusammen.
Ein sehr atmosphärisches Buch. Ein einmaliges Setting, inspiriert durch die Scrublands der Jahrtausenddürre 2008/2009. Mit vielfältigen phantasievollen Beschreibungen erweckt Chris Hammer diese Hitze, Einsamkeit und Trostlosigkeit zum Leben. Dieses Buch mag ich in eine Reihe stellen mit Jane Harpers großartigem Australien-Thriller „Zu Staub“. Unglaublich intensiv die Schilderung des Überlebenskampfes dreier Männer, die in die Feuerwalze eines Buschbrandes geraten. In Outback entwickelt sich rund um Martins Recherchen eine sehr komplexe Geschichte mit vielen verwobenen Taten und Protagonisten. Immer wenn man denkt, dass man gerade anfängt den Überblick zu gewinnen gibt es neue Entwicklungen oder Erkenntnisse. Vom Amoklauf über Vergewaltigung, Pädophilie, Betrug, Agenten und Selbstmord geht das Spektrum. An einer Stelle im Buch sagt eine der Protagonisten passend: Verdammt. Jedes Mal, wenn ich denke, wir kommen weiter, rieselt es uns zwischen den Fingern durch... Doch der Autor hält die Fäden zusammen bis zum überzeugenden Ende.
In einem einsamen Stdtchen mitten im Outback passiert aus dem Nichts eine grausame Tragdie der Pfarrer der Kirchengemeinde luft Amok und ttet fnf Menschen. Genau ein Jahr spter soll der Journalist Martin Scarsden eine Reportage darber schreiben. Als er fr seine Geschichte recherchiert und mit den Einheimischen redet, merkt er schnell, dass nicht alle Anwohner einer Meinung sind. Viele sind immer noch davon berzeugt, dass der Pfarrer ein herzensguter Mann war. Was ist damals geschehen, dass der Pfarrer solch eine grausame Tat begangen hat? Outback ist wieder ein wunderbares Beispiel was Kaufanreize betrifft. Ein eindrucksvolles Cover und ein spannender Klappentext und ich bin dabei. Verschworene, kleine Stadtgemeinden, mit kauzigen Einwohnern, die alle ein Geheimnis mit sich rumtragen noch besser! Natrlich darf man dabei eine spannende Grundstory nicht vergessen, und das hat der Autor hier eindeutig geschafft. Wir haben den im Klappentext beschriebenen Hauptstrang, der aber tatschlich sum einiges vielschichtiger ist, als anfangs gedacht. Viele kleine Fden fhren am Ende zu unserem Geschehen. Unser Hauptcharakter Martin Scarsden ist ein relativ sympathischer und ruhiger Zeitgenosse. Aufgrund von Rckblicken erfahren wir, dass er wohl nicht immer so war. Als Reporter macht er einen guten Job, da er sehr verbissen an seine Aufgaben rangeht. Falls euch im kalten Deutschland gerade nach etwas Wrme ist, kann ich euch Outback sehr empfehlen. Der Autor beschreibt sehr eindrucksvoll die Hitze und die de, karge Landschaft des Outbacks. Mir hat das sehr gefallen, da es eindeutig zum Charme der Geschichte beigetragen hat. Es ist brigens vor Kurzem ein Nachfolgeband erschienen, den ich auch bereits zu Hause liegen habe. Wir werden also bald mehr ber unseren emsigen Reporter Martin Scarsden erfahren, ich bin gespannt wohin es ihn dieses Mal treiben wird



