Sehr gut!! Wahnsinns Plottwist.

Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen ungewöhnlichen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet plötzlich, sie heiße eigentlich Sophie – und habe dort vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um sie zu kümmern, doch Josephine ist fest davon überzeugt, endlich eine verlorene Erinnerung zurückerlangt zu haben. Als sie kurz darauf ermordet wird, wird klar: Jemand will die Vergangenheit um jeden Preis verborgen halten. Nachdem mich „Anna O“ nicht ganz überzeugen konnte, wollte ich dem Autor trotzdem noch eine Chance geben und ich würde sagen: Dieses Buch hat mir insgesamt etwas besser gefallen, auch wenn es mich nicht komplett abholen konnte. Vor allem die erste Hälfte fand ich richtig spannend und interessant. Die Grundidee rund um Erinnerungen, Wahrheit und Selbsttäuschung hat mich sofort gepackt, und ich mochte die Atmosphäre sowie den Einstieg sehr. Leider hat die Geschichte für mich im weiteren Verlauf deutlich nachgelassen. Ein großer Kritikpunkt war für mich die fehlende Tiefe, besonders in Bezug auf das Thema Erinnerungen. Dafür, dass Olivia als Gedächtnisexpertin arbeitet, bekommt man wenig Einblicke in ihre Arbeit. Themen wie der False-Memory-Effekt oder Traumata werden zwar angeschnitten, aber bleiben eher oberflächlich, da hätte ich mir deutlich mehr erwartet. Auch die Charaktere konnten mich emotional nicht wirklich erreichen. Trotz einiger schockierender Momente blieben sie für mich eher blass und haben keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Grundidee hatte definitiv viel Potenzial und gerade die Frage „Kann ich meinen eigenen Erinnerungen trauen?“ fand ich super spannend. Leider wurde daraus für mich nicht das, was es hätte sein können. Insgesamt eine solide Geschichte mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
Was, wenn unsere Erinnerungen falsch sind?! 🧠
Dieses Buch befasst sich mit einem sehr spannenden Thema - das Gedächtnis! 🧠 Es zieht sich leider sehr in die Länge und der Spannungsbogen ist überschaubar. Die letzten Seiten decken alles auf und lassen alles schlüssig erscheinen. - Ein Ende mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe. 😊
Thriller ohne Thrill Man nehme eine Gedächtnisexpertin, ein bisschen Nachkriegszeit und KZ-Überlebende, ein Luxushotel in Paris als Hintergrund und einen Identitätsklau, mische alles sorgfältig durch, füge noch eine gute Portion Langeweile dazu, fertig ist ein absolut überflüssiger Thriller. Belanglos
Dieses Buch war mein erstes des Autors und ich dachte, da Anna O so gelobt wurde, kann das ja nicht schlecht sein. Es war bedrückend und emotional, ja. Es hatte ein schwieriges Thema, ja. Aber ganz abgeholt hat es mich leider nicht. Es dreht sich bei dem Buch mehr oder minder um die Großmutter und um die Frage Josephine oder Sophie? Diese Frage wurde so oft erwähnt, dass es mir schon langsam aber sicher auf den Zeiger ging.. Den Schlussteil dagegen fand ich relativ kurz und somit fiel auch die Erklärung/Auflösung sehr lückenhaft aus. War leider nicht so ganz meins, da war es auch nicht förderlich, dass ich beim Lesen ne Leseflaute hatte😫😫😔

Sophie L Matthew Blake Nach Anna O ist Sophie L für mich das zweite Buch des Autors und ich bin auch diesmal begeistert. Im Hintergrund haben wir es mit Erinnerung und Gedächtnis zu tun, auf diesem Gebiet ist unsere Hauptprotagonistin Spezialistin und Therapeutin - allerdings mit eigener Geschichte und die hat es in sich. Auch die Geschichte ihrer Großmutter spielt hinein und die eines ihrer Jugendfreunde. Ebenfalls spielen schwere Themen wie Konzentrationslager im Zweiten Weltkrieg und die Résistance eine große Rolle - darauf muss man sowohl gefasst sein als sich auch darauf einlassen. Insgesamt verläuft der Roman eher ruhig in seiner Handlung, große Action bekommt man hier eher wenig geboten. Dafür ein langsames Herantasten an die wahren Geschehnisse, viele Charaktere mit jeweils individueller Geschichte, die am Ende alle zusammenhängen. Sprachlich sehr angenehm und ohne Längen hat es mich überzeugt auch wenn mir ein großer Teil der Auflösung schnell klar war. Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️

"Die Vergangenheit kann mich nicht mehr verletzen."
Nachdem ich bereits "Anna O." von Matthew Blake toll fand, habe ich mich sehr auf sein nächstes Buch "Sophie L." gefreut. Wieder eine psychologisch interessante Grundidee: die Story dreht sich um Erinnerungen, Wahrnehmung und der Frage, was Wahrheit eigentlich bedeutet. Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Gleichzeitig baut sich von Anfang an eine leicht unterschwellige, teilweise auch beklemmende Atmosphäre auf, die gut zur Thematik passt. Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und lebt stark von ihren psychologischen Elementen. Nach und nach werden neue Informationen aufgedeckt, wodurch man als Leser immer wieder beginnt, das Gelesene zu hinterfragen. Das hat mir gut gefallen, auch wenn sich die Geschichte zwischendurch etwas gezogen und sich für mich kein richtiger Spannungsbogen entwickelt hat. Es blieb die ganze Zeit ein Gefühl von "jetzt geht es gleich los", dabei steckte man schon mitten in der Story. Mit den Figuren bin ich insgesamt solide durch die Story gekommen. Besonders Sophie ist interessant angelegt, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte. Die Nebencharaktere bleiben eher im Hintergrund, erfüllen aber ihren Zweck innerhalb der Handlung. Die Auflösung und das Ende fand ich insgesamt stimmig, auch wenn mich nicht jede Wendung komplett überraschen konnte. Insgesamt ist „Sophie L.“ ein solider, eher ruhiger Thriller mit einer interessanten Idee und einer dichten Atmosphäre, aber leider schwächer als sein Vorgänger.
Ein sehr spannendes Buch, welches aber auch gut und gerne mehr Seiten hätte vertragen können.
Das Buch ist sehr spannend. Die kurzen Kapitel regen zum Mehrlesen an. Ich musste mich ein paar Mal zwingen, das Buch wegzulegen. Man kann sich gut in die Charaktere einfühlen und fiebert mit. Die Geschichte in 1945 fande ich noch einen Ticken besser geschrieben. Jedoch hat mich das Ende etwas enttäuscht. Es ging viel zu schnell vorbei und hat mich persönlich mit der Beantwortung einiger Fragen im Dunkeln gelassen. Das Ende hätte man meiner Meinung nach noch deutlich verlängern und ausschmücken können.
Trotz einiger Längen ein sehr spannendes Buch!
Die Story ist auf 3 Zeitebenen angesiedelt, 1945, Gegenwart sowie ein Jahr zuvor. Es war auf Grund der vielen handelnden Personen nicht einfach in die Geschichte hinein zu finden. Außerdem handelt es sich bei den Themen Gedächtnis, Erinnerungen und Gedankenmanipulation um hochkomplexe Bereiche, die für mich nicht so einfach nachzuvollziehen waren. Aber es hat sich gelohnt. Matthew Blake hat es geschafft einen lang zurückliegenden Kriminalfall mit seinen Auswirkungen bis in die Gegenwart der ProtagonistInnen mit unerwarteten Twists zu erzählen. Noch interessanter als der eigentliche Fall war für mich aber das übergeordnete Thema der Erinnerungen. Woher weiß ich, ob eine Erinnerung echt ist, ob ich mir vielleicht etwas einbilde oder ob meine Erinnerungen vielleicht bewusst oder unbewusst manipuliert wurden. Sich damit zu befassen, fand ich unglaublich interessant. Diese Kombination von Krimi und Psychologie ist hier gut gelungen. Etwas irritiert fand ich die „Zahlenmagie“ des Autors. Wenn ein Psychiater mehr als 80 Jahre Patienten behandelt, muss er wohl über 100 Jahre und nicht knapp über 90 Jahre alt sein. Aber gut, darüber muss man dann hinweg sehen.
Leider zu viel Drumherum was für die eigentliche Geschichte (fast) egal ist
Ich denke als Kurzgeschichte hatte es mir deutlich besser Gefallen. Ich mochte die Grundidee und auch die Auflösung hat mir gefallen. Aber dazwischen war leider zuviel Füllmaterial. Der einzige Grund warum ich die ganze Zeit weiter gelesen habe ist dass ich wissen wollte warum "sorum und nicht anders herum" - weil es so lange keinen Sinn für mich ergeben hat. Die Aufklärung dabei war gut aber es war glaube ich nicht möglich vorher darauf zu kommen oder auch nur tiefere Vermutungen zu haben.
Spannender Thriller auf mehreren Zeitebenen über die Macht der Erinnerungen. Sehr gut gelesen, Empfehlung!
Ein leichter spannenderThriller ganz nach meinem Geschmack.

Wer sind wir ohne unsere Erinnerungen? 💭
Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn erhält einen verstörenden Anruf aus Paris: Ihre Großmutter behauptet im Hôtel Lutetia, sie heiße in Wahrheit Sophie und habe dort vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Kurz darauf wird sie selbst ermordet. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Olivia nicht nur auf dunkle Familiengeheimnisse, sondern auch auf verdrängte Erinnerungen aus ihrer eigenen Vergangenheit. 🔪 Die Geschichte entfaltet sich aus verschiedenen Perspektiven und nutzt kurze Kapitel und Zeitsprünge zwischen der Gegenwart, einem Jahr zuvor und dem Jahr 1945. Diese Erzählstruktur spiegelt perfekt die Natur von Erinnerungen wider und lässt den Leser selbst das Puzzle zusammensetzen. Besonders die Rückblenden-Kapitel fesseln durch ihre Spannung. 🗝️ Der Fokus liegt eindeutig auf der psychologischen Ebene, und genau dieser Aspekt macht das Buch zu einem echten Pageturner. Das zentrale Thema Erinnerungen wird konsequent und stimmig umgesetzt. Es geht um Manipulation, Kontrolle, Macht und die Frage, wie verlässlich unsere eigenen Erinnerungen wirklich sind. 🧠 Obwohl „Sophie L.“ ein atmosphärischer und psychologisch starker Thriller ist, der vor allem mit seinem historischen Anteil überzeugt und ein dunkles Kapitel der Geschichte aufzeigt, hatte ich im letzten Drittel mit einigen Längen zu kämpfen und mir mehr Tempo gewünscht. Zudem konnte ich den, um ehrlich zu sein, nicht sehr überraschenden oder spannenden Plottwist ziemlich früh erkennen. 💣
War nicht meins
Ich mag eigentlich verschiedene Zeitstränge und Perspektiven, aber hier war es für mich zu viel Chaos. Ich würde es nicht empfehlen, auch wenn es zwischendurch seine Höhen hat und spannend ist
Ich habe mir bei dem Buch tatsächlich ein bisschen mehr erhofft. Nachdem mich der Klappentext voll in den Bann gezogen hat, musste ich dieses Buch einfach mitnehmen. Der Start war auch ganz gut und spannend. Leider zog sich das Buch sehr und man hatte irgendwann das Gefühl auf der Stelle zu treten. Dennoch fande ich den Schreibstil und die Rückblicke gut umgesetzt. Ein solides Buch mit ein paar Mängeln 🤍
Zum schnellen Vergessen
Eigentlich ein wirklich spannendes Thema. Gedächtnis, Erinnerungen, Traumata. Auch die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber alles in allem bleibt es seicht und oberflächlich, als hätte sich der Autor schlichtweg zu wenig Zeit genommen. Die Beschreibungen des Privatlebens der Protagonistin schrammten hart am Kitsch vorbei und haben mich echt genervt. Enttäuschend, aber gut genug für längere Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln….
Psychothriller • Spannung • Gedächtnisexpertin
Autor: Matthew Blake Buch: Sophie L. Genre: Thriller / Psychothriller Gelesen als Taschenbuch Erscheinungsjahr: 2025 ⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann? Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun? ⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Die Geschichte um Olivia Finn hat mich absolut gefesselt. Sie ist Gedächtnisexpertin.. dieses Thema finde ich äußerst interessant, hab mich direkt mehr damit befasst. Außerdem finde ich die Frage "wie sehr kann man sich auf die eigenen Erinnerungen verlassen" äußerst interessant. Ich selbst vertraue meinen Erinnerungen.. sollte ich vielleicht nicht immer . Die Zeit im KZ Lager, der Umgang mit den Nazis und die Informationen über die Resistance waren gut ausgearbeitet. Dies verleiht dem Psychothriller auch historische tiefe . Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Die sehr kurzen Kapitel haben mit super gefallen. Die Zeitsprünge waren in Ordnung, ab und an waren sie mir zu viel . Ohne geht es in der Geschichte aber nicht. ⭐⭐⭐⭐ Fazit: Ein Psychothriller der einen direkt in den Bann zieht . Verglichen mit Anna O ist es definitiv anders, dennoch gut .
Hat meine Erwartungen nicht erfüllt
Nachdem ich so viel Gutes über das Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt. Leider sind meine Erwartungen nicht erfüllt worden. Es gab wirklich viel Wiederholungen und für mich etwas zu viel Zeitsprünge. 1945, vor einem Jahr, vor einer Woche, Gegenwart…das war schon viel. Man hatte gar keine Zeit sich einzufühlen. Das Ende kam nicht ganz überraschend, aber im Vergleich, der wohl beste Abschnitt. Die Sprecher waren für sich gewohnt gut. Nur verstehe ich die Aufteilung nicht so ganz und hat teilweise für Verwirrung gesorgt.

Nach dem großen Erfolg von Anna O. war ich sehr gespannt auf den Nachfolger Sophie L. Für mich kommt das Buch nicht ganz an Anna O. heran, dennoch wurde ich recht gut unterhalten. Sophie L. ist kein klassischer Thriller, sondern eher ein historischer Krimi der leisen Spannung. Der Autor spielt geschickt mit Wahrheit, Lüge und der Glaubhaftigkeit von Erinnerungen. Im Zentrum der Geschichte steht Olivia, deren demente Großmutter auf ihre alten Tage ein vermeintliches Familiengeheimnis offenbart. Doch kann man ihrem Gedächtnis trauen? Bei der Suche nach der Wahrheit hätte ich gerne mehr Einblick in Olivias Arbeit als Gedächtnisexpertin bekommen. Ich hatte erwartet, dass ihr Wissen eine zentralere Rolle spielt. Die Story spielt hauptsächlich in Paris und springt zwischen 2025 und 1945, wobei das Paris der Nachkriegszeit besonders gut getroffen ist. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitsprünge ergeben sich kurze Kapitel, die sich schnell weglesen. Der Plottwist am Ende kommt allerdings etwas überhastet und ist für geübte Krimi-Leser wahrscheinlich wenig überraschend. Fazit: gute Grundidee, aber der Wow-Effekt bleibt aus.
Eine sehr komplexe und verschachtelte Erzählung über Macht, Kontrolle und Lüge, aber auch Befreiung, Selbstfindung und Entwicklung im Schatten des Holocaust. Sehr zu empfehlen!
Beinah so gut wie Anna O.
War schon begeistert von Anna O. und finde Sophie L. auch gut! :) Der Schreibstil ist wieder sehr schön und die verschiedenen Perspektiven sind auch cool. Ich hätte mir noch etwas mehr Spannung an einigen Stellen gewünscht. Das Buch Anna O. konnte ich deutlich schwerer aus der Hand legen. ;)
Nachdem ich „Anna O“ von diesem Autor mochte wollte ich unbedingt dieses Buch auch lesen. Das zentrale Thema Gedächtnis wird hier wunderbar eingebaut und erklärt. Das hat mir gut gefallen, es ist auch sehr psychologisch und dadurch bekommt es doch eine interessante Atmosphäre. Leider war das Buch für mich anfangs durch viele Namen und Perspektiven verwirrend, also nicht so spannend verwirrend sondern eher unnötig.. Auch ist die Geschichte zäh und kaum spannend. Tatsächlich konnte ich ALLE Plots vorhersehen.. eine aufregenden und überraschende Storyline war es also nicht.. Ich mochte „Anna O“ von diesem Autor echt gerne, doch „Sophie L“ konnte mich nicht überzeugen. Ich würde es nicht nochmal lesen ..
Als Hörbuch hat es mir sehr gut gefallen. Als Buch hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen. es wird in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Es sind ein paar Längen drin aber ich fand die mussten sein um zu verstehen. Krieg ist immer schlimm und ich fand es gut erzählt, wozu Menschen fähig sind in solchen Lebenslagen. Klare Höremfehlung!
Spannend, aber die Auflösung war mir zu knapp
Spannende Geschichte vor dem Hintergrund von 1945. Wer sich für Manipulation und psychische Beeinflussung und das Gedächtnis interessiert, ist das Buch interessant. Wobei mir das Grundthema etwas zu wenig herausgearbeitet wurde. Und entsprechend die Auflösung etwas zu kurz kommt. Aber sehr schön zu lesen.
Spannend und tragisch
Nach Anna O habe ich nun auch dieses Buch von Matthew Blake gelesen. Als erstes muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat 👍. Ich fande es spannend, tiefgründig und traurig zugleich. Bin ziemlich berührt durch die tragischen Geschehnisse in der Kriegszeit, die mit Liebe und Verrat untermalt wurden. Dennoch muss ich sagen, dass es schon manchmal erschreckend ist, wie man andere Menschen manipulieren kann. So weit, dass sie selbst an Dinge glauben, die sie nicht getan haben. Ich freue mich auf das nächste Buch von Matthew Blake 😃
Sehr schwach…
Leider sehr enttäuschend und seeeehhhrrr langatmig…. Schreibstil ist gut zu lesen mit den kurzen Kapiteln aber kaum Spannung vorhanden. Keine Leseempfehlung….
Langweilig , vorhersehbar .. mir hat es gar nicht gefallen. Ich war froh als es vorbei war.

Joa, war auf dieses Buch gespannt, da ich AnnaO sehr mochte. Meiner Meinung nach wars enttäuschend . Habe für 374 Seiten eine Woche gebraucht statt zwei Tage . Hab mich nen bissi durchgequält 🫣
Spannungsroman ja, Thriller leider nicht
Dies war mein erstes Buch von Matthew Blake, auch wenn ich von "Anna O." schon einiges gehört habe. Der Schreibstil gefiel mir meist, allerdings gab es Szenen im Buch, die für mich unnötigerweise recht detailliert beschrieben waren, andere Themen wurden mit ein paar Worten erklärt, wo ich mir viel mehr Infos und tiefergehende Erklärungen gewünscht hätte. Die Geschichte handelt in erster Linie von der alleinerziehenden Olivia, die Psychotherapeutin und Gedächtnisexpertin ist. Sie lebt in London und wird von der Polizei aus Paris darüber informiert, dass ihre Großmutter einen Mord gestanden habe. Daraufhin reist sie sofort nach Paris, um sich um ihre Großmutter zu kümmern. Kann es wirklich sein, dass sie ein Mörderin ist? Die Wahrheit herauszufinden ist schwierig, da ihre Großmutter dement ist und Olivia nicht genau verstehen kann, was wirklich passiert ist. Kurze Zeit danach wird die Großmutter ermordet, während Olivia die Wohnung verlassen hatte. Ein guter Freund ihrer Großmutter ist auch ein Psychotherapeut, der ihre Großmutter und auch Olivia therapiert hat. Auch Olivia trägt ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit sich herum, das nur wenige kennen. Aber was ist wirklich 1945 im besetzten Paris passiert, hat ihre Großmutter einen Mord begangen? Die Geschichte springt in verschiedenen Zeiten hin und her, spielt 1945, in der Gegenwart und vor einem Jahr. Sie wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt, was es für mich manchmal etwas unübersichtlich machte. Dass das Geheimnis der Großmutter in der direkten Nachkriegszeit liegt, war im Klappentext nicht erkennbar, was ich schade finde, macht es doch einen beträchtlichen Teil der Geschichte aus. Wenn man einen klassischen Thriller erwartet, wird man hier meiner Meinung nach enttäuscht. Es gibt gewisse spannende Momente, viele Personen tragen ihre kleinen, größere und großen Geheimnisse mit sich herum. Schade, dass ich zwei große Geheimnisse schon erahnte, das nahm Spannung weg und konnte mich daher nicht ganz überzeugen. Daher von mir keine klare Leseempfehlung, aber unterhaltend ist das Buch auf jeden Fall.

Ich fand das Buch vom Aufbau her gut, aber es wurde alles so in die Länge gezogen. Die Geschichte rund um Olivia (Psychotherapeutin)und ihrer Oma erzählt vom Krieg und den Aufenthalt im Konzentrationslager. Es geht um Verrat und in wie weit man eine andere Identität annehmen kann und seine auf die Seite legt. Welche Erinnerungen bleiben uns erhalten und was können wir verdrängen Der Lesefluss war zwar durch die kurzen Kapitel gegeben aber es konnte mich einfach nicht abholen.

Das Buch ist sehr emotional, die Aufklärung des „Falles“ mäßig überraschend. Das gesamte Thema geht ein wenig im Nebel der Nebensächlichkeit unter, leider.
Olivia ist gerade dabei, ihren Sohn zur Schule zu fahren, da erhält sie einen Anruf, der ihr Leben verändern sollte: ihre Großmutter in Paris hat soeben einen Mord gestanden. Sie muss schnellstens nach Frankreich kommen! Olivia bricht sofort auf, denn sie weiß, ihre über 90 Jahre alte Gran Josephine ist dement und benötigt ihre Hilfe. In Paris wird sie von den Ereignissen fast überrollt. Die Polizei ist abweisend und behandelt die Sache mit höchster Priorität. Ihre Gran wechselt von nicht erkennen zu klaren Momenten, in denen sie von der Vergangenheit erzählt. Doch die ganz Wahrheit bekommt Olivia nicht aus ihr heraus, denn kurz nach dem Geständnis wird ihre Gran ermordet! Die Geschichte wechselt zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1945, als Josephine aus dem KZ nach Paris zurückkehrt. Hier wird sie ins Hotel Lutetia gebracht, wo sie ein paar Tage bleiben soll. Nach Untersuchungen und Befragungen dürfen die ehemaligen Gefangenen dann endlich ein „neues Leben“ beginnen. Doch im Hotel trifft Josephine auf eine alte Freundin… was geschah dann? Es gibt viele Protagonisten, viele Geheimnisse, die nur angedeutet werden und die Geschichte ein wenig unaufgeräumt machen. Manche Geheimnisse hätten vielleicht eher gelüftet werden können, um einen besseren Lesefluss und Verständnis zu ermöglichen. So tappt man lange im Dunkeln und die Zusammenhänge sind nicht erkennbar. Die Berichte aus der Vergangenheit sind extrem spannend, aber spärlich. Dafür wird in der Gegenwart viel spekuliert, wenig erklärt und einiges angedeutet. Die Protagonisten, allen voran Olivia, bleiben leider etwas farblos. Als Gedächtnisexpertin ist Olivia sehr introvertiert, unsicher und scheut sich, selbst Zusammenhänge herauszufinden. Sie lässt sich von der Polizei in die Ecke drängen und von Freunden der Gran mit Andeutungen abspeisen. Ich war ein wenig frustriert. Auch Olivias eigenes Leben und der Sohn werden wenig beleuchtet. Dafür der Ex-Ehemann, der eine neue, junge Frau hat und ein geliebter, der Olivia ghostet. Mir waren es zu viele Namen, zu viele Protagonisten und zu viele kleine Geheimnisse, die alle irgendwie kein rechtes Gesamtbild ergeben wollten. Die Geschichte zog sich in die Länge und wirkte weniger wie ein Thriller, eher wie ein Geschichtsdrama. Am Ende wird es sehr emotional, die Aufklärung des „Falles“ mäßig überraschend. Das gesamte Thema geht ein wenig im Nebel der Nebensächlichkeit unter, leider.
Raffinierter Thriller mit historischem Hintergrund
„Sophie L“ war für mich der zweite Thriller von Matthew Blake und konnte mich wieder begeistern. Zentrales Thema ist die Frage, wie weit man seinen eigenen Erinnerungen trauen kann. Besonders faszinierend war für mich der historische Kontext, vor dem Matthew Blake die Handlung teilweise angesiedelt hat. Protagonistin Olivia ist Psychotherapeutin und Gedächtnisexpertin. Zu Beginn der Geschichte eilt sie nach Paris, da ihre Großmutter Josephine, eine bekannte Malerin, im Hotel Lutetia unter ihrem berühmtesten Werk einen Mord gestanden hat. Sie behauptet, im Chaos der Nachkriegszeit eine junge Frau und Holocaust-Überlebende namens Sophie ermordet zu haben. Da Josephine jedoch schon seit einiger Zeit an Demenz leidet, ist fraglich, wie viel Wahrheit in diesem Geständnis steckt. Olivia ist davon überzeugt, dass Josephine Erinnerungen durcheinanderbringt und wird dabei auch von Familienfreund, Mentor und weltbekannten Therapeuten Louis unterstützt. Der Thriller spielt auf insgesamt drei Zeitebenen und entwickelt durch seine knackigen und kurzen Kapitel schnell eine starke Sogwirkung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und tappte lange Zeit im Dunkeln. Die Handlung - besonders der Aspekt der Erinnerungen und deren Glaubhaftigkeit - entfaltet sich jedoch eher langsam. Anfangs habe ich darauf gewartet, dass Olivias fachliche Expertise zu dem Thema stärker in den Vordergrund rückt. An einigen Stellen hätte ich mir da auch deutlich mehr Einblick in ihre Arbeit gewünscht. Die Handlung in der Gegenwart wird aus drei POVs erzählt, wobei die Identität von zwei der Figuren vorerst ein Rätsel bleibt. Das hat für Spannung gesorgt und das Erzähltempo erhöht. Olivia selbst blieb mir als Protagonistin stellenweise zu blass, sodass ich mich schwer in sie hineinversetzen konnte. Zwar erfahren wir viel über ihren Hintergrund, ihr Leben und auch ein scheinbar verarbeitetes Trauma, doch ihre Gedanken und Handlungen waren nicht immer nachvollziehbar. Besonders gefesselt hat mich die Zeitebene zum Ende des zweiten Weltkriegs. Hier spielen das Ende der Besatzung Frankreichs, die französische Résistance sowie der Umgang mit - vor allem weiblichen - Kollaborateuren eine entscheidende Rolle. Matthew Blake arbeitet hier mit vielen historischen Fakten, von denen mir einige neu waren. Ich hätte zu diesem Thema sogar noch viel mehr lesen können. Den Plottwist habe ich zwar schon zum Teil kommen sehen, dennoch hat mich das Buch insgesamt sehr gut unterhalten. Auf der reinen Handlungsebene empfinde ich „Sophie L“ etwas schwächer als Matthew Blakes Debüt „Anna O“. Der starke und fesselnde geschichtliche Hintergrund hat diese Schwächen für mich aber wieder ausgeglichen.
Fängt rasant an und ich mochte besonders den Teil der 1945 spielt. Leider wird es dann für geübte Krimileser schnell zu offensichtlich wer hier welche Rolle spielt. Gute Unterhaltung aber definitiv kein Jahreshighlight
Insgesamt spannend, aber zu langsam am Anfang
Zentrales Thema: geliehene Erinnerungen. Super interessant, aber man muss eine ganze Weile durchhalten bis es Fahrt aufnimmt. Das Ende überrascht nicht so sehr, aber es ist dennoch eine gute und niveauvolle Geschichte. Vera Teltz ist ohnehin die weltbeste Sprecherin!
Packender Thriller
Das Buch ist verwirrend, packend, erschreckend und rätselhaft zugleich. Verwirrend ist es vor allem durch die ständigen Zeitsprünge, die den Leser immer wieder dazu zwingen, innezuhalten und das Gelesene neu einzuordnen. Gleichzeitig entfaltet die Geschichte eine starke Sogwirkung. Man wird unweigerlich in den Strudel der Handlung hineingezogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Erschreckend ist die Geschichte, weil sie viele Erinnerungen an die Zeit des Holocaust wachruft und damit bedrückende historische Realität spürbar macht. Rätselhaft bleibt das Buch bis kurz vor dem Ende, erst dann fügen sich die losen Enden zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Der Satz „Die Liebe ist das Einzige, was überlebt.“ wirkt dabei wie ein abschließendes Resümee und bleibt als starkes Schlusswort im Gedächtnis.
Mein zweites Buch von Blake und es gefällt mir um einiges besser als Anna O. Die ganze Geschichte ist etwas lang gezogen und man erkennt vieles schon früh…

„Sophie L.“ von Matthew Blake Verlag: Fischer Scherz Nach „Anno O.“ war meine Erwartung an „Sophie L.“ entsprechend hoch. Der Einstieg überzeugt schnell. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar, bereits der frühe Anruf aus Paris erzeugt Spannung und Neugier. Die kurzen Kapitel und die Zeitsprünge sind klug eingesetzt und sorgen für einen starken Lesesog, man liest immer noch ein Kapitel mehr. Im Zentrum steht Olivia, Gedächtnisexpertin und Mutter, die einen verstörenden Anruf eines Pariser Kommissars erhält. Ihre Großmutter sitzt im Hotel Lutetia, behauptet, sie heiße Sophie Leclerc, und gesteht, vor vielen Jahren genau dort einen Mord begangen zu haben. Diese Aussage ist von enormer Tragweite und bildet den starken Ausgangspunkt der Geschichte. Olivia reist nach Paris, um sich um ihre Großmutter zu kümmern, einst eine berühmte Malerin und um der Wahrheit hinter Erinnerung, Schuld und Verdrängung näherzukommen. Die Grundidee des Romans ist wirklich stark. Besonders der Perspektivwechsel gefällt mir sehr gut und bringt Bewegung in die Handlung. Dennoch hat sich das Buch für mich weniger wie ein Thriller gelesen, sondern eher wie ein atmosphärisch dichter, gut konstruierter Krimi. Die Spannung ist konstant, aber eher leise als nervenzerreißend. Was mich deutlich enttäuscht hat, ist der Umgang mit Olivias fachlicher Expertise. Als Gedächtnisexpertin hätte sie eine viel aktivere, analytischere Rolle einnehmen können, gerade im Hinblick auf Erinnerung, Schuld und Manipulation. Stattdessen bleibt dieses Thema erstaunlich blass und für den Fortgang der Handlung fast nebensächlich. Auch emotional blieb ich stellenweise auf Distanz. Olivias Art, mit den belastenden Ereignissen umzugehen, empfand ich als befremdlich. Die Aussage ihrer Großmutter, die alles ins Rollen bringt, ist von enormer Tragweite, dennoch wirkte Olivias Reaktion für mich überraschend kontrolliert und kühl. Obwohl die Beziehung zwischen den beiden als eng beschrieben wird, kam die emotionale Erschütterung bei mir nicht immer an. Ähnlich ging es mir mit mehreren Nebenfiguren, vor allem mit Tom. Diese Figur blieb für mich über weite Strecken zu blass, entwickelte wenig Präsenz und wirkte eher funktional als wirklich greifbar. Für mich konnte diese Figur ihr Potenzial jedoch nicht vollständig entfalten. Auch der familiäre Hintergrund, insbesondere das Schicksal von Olivias Mutter und die Schuldgefühle, die Olivia mit sich trägt, wird zwar angesprochen, aber nicht wirklich ausgearbeitet. Diese Themen hätten der Geschichte emotional deutlich mehr Gewicht verleihen können. Einige Entwicklungen waren für mich relativ früh absehbar, wodurch die Spannung zum Ende hin etwas an Kraft verliert. Die Auflösung selbst empfand ich als zu knapp und psychologisch nicht so tiefgehend, wie es die Geschichte eigentlich hergegeben hätte. Trotz aller Kritikpunkte hat mich „Sophie L.“ gut unterhalten. Der Stil ist atmosphärisch, die Idee stark und der Roman insgesamt gut lesbar. Meine Erwartungen waren nach dem Vorgänger allerdings höher. Für mich bleibt es ein solides Buch, das eher als Krimi denn als Thriller überzeugt; mit einer sehr guten Grundidee, der an mehreren Stellen mehr Tiefe und Konsequenz gutgetan hätten.
Zu wenig „thrill“ für einen Thriller
Wirklich viel passiert in diesem Buch nicht. Es geschieht ein Mord an einer sehr alten Dame, die zuvor selber einen Mord gestanden hat und dann zieht es sich unglaublich lange hin. Und etwas her. Die Geschichte selber hat unterschiedliche Zeitstränge - Gegenwart, 1945 und vor einem Jahr. Man lernt einiges über die Zustände der Pariser Nachkriegszeit. Das ist tatsächlich auch das beste an dem Buch. Es ist weder spannend, noch interessant und ziemlich schnell ist klar, wer hinter allem steckt. Nachdem sich die Geschichte sehr zieht, ist das Ende dann recht zügig abgearbeitet. Leider gibt es keine geschichtliche Einordnung am Ende des Bandes. Insgesamt ist dieser Thriller sehr enttäuschend und drei Sterne beinahe zu viel.

📚 Rezension 📚 - Matthew Blake - Sophie L. 📖 E-Book Seiten: 384 ET: 1.12.205 Nach dem ich von Anna O. so begeistert war, stand für mich fest, dass ich auch den neuen Thriller von dem Autor lesen möchte. Olivia ist Gedächtnisexpterin und soll wegen eines Vorfalls mit ihrer Großmutter nach Paris fahren. Ihre Gran hat dort plötzlich einen Mord im Jahr 1945 gestanden…. Ich bin total begeistert. Die Geschichte an sich ist schon total verrückt, dachte ich mir. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr habe ich mich an Ort und Stelle versetzt gefühlt. Olivia selbst gibt sich alle Mühe, die Vergangenheit ihrer Großmutter Josephine nachvollziehen zu können. Denn offensichtlich heißt sie in Wahrheit Sophie. Kann sich ihre Großmutter plötzlich daran erinnern, einen Menschen getötet zu haben oder spielt ihr Gehirn nur einen Streich? Was sind unsere Erinnerungen wert, wenn wir nicht wissen, ob wir ihnen trauen können? Die Spannung war von Beginn an gegeben, denn auch Olivia kämpft mit Erinnerungen, die sie noch immer einzuordnen versucht. Wem kann sie noch trauen? Gerade als Gedächtnisexpertin glaubt sie, die Wahrheit zu kennen. Doch ist das wirklich real oder gibt es da noch eine andere Seite? Ich fand das gesamte Buch richtig toll aufgebaut. Die Kapitel sind in unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen verfasst. Dadurch wurde nach und nach alles klar und detailliert erzählt. Richtig klasse fand ich das Ende und die gesamte Aufklärung. Das hat viele Fragezeichen bei mir aufgelöst. ✍️Fazit: ein psychologisch wirklich ansprechender Thriller, der keine Fragen offen lässt.

Normalerweise lese ich Bücher bis zum Schluss auch wenn ein Buch langweilig erzählt wird aber diesmal habe ich mich entschieden das Buch abzubrechen. Ich habe schon Anna O gelesen was ich nicht gut fande und mich sehr langweilig unterhalten hat. Sophie L ist genau das gleiche der Autor kann mich leider nicht überzeugen, insich ist alles sehr langweilig erzählt ich werde überhaupt nicht warm . Schade aber das war mein letztes Buch von dem Autor.
Mich konnte das Buch leider so ganz und gar nicht überzeugen. Ich gebe zu, dass der Schreibstil so einfach gestrickt ist, dass es sich gut weglesen lässt und doch ist der Inhalt absolut kein Thriller. Es gibt unzählige Fehler in der Logik und einige Verhaltensweisen haben mich richtig aufgeregt. Das Ende war schon lange Zeit vorher absehbar und die Auflösung verständlich und dennoch die Herangehensweise viel zu flach und einfach. Absolut langweilig.
Ich habe bereits Anna O. von Matthew Blake sehr gern gelesen, Sophie L. steht diesem Thriller in nichts nach und konnte mich genauso begeistern. Olivia ist Gedächtnisexpertin, sie lebt in London mit ihrem sechsjährigen Sohn T.J. Eines Tages bekommt sie einen Anruf aus dem Hotel Lutetia in Paris, ein Kommissar teilt ihr mit, dass ihre Großmutter einen Mord gestanden habe, ihr Name sei nicht Josephine Benoit, sondern Sophie Leclerc, sie habe Josephine 1945 umgebracht und ihre Identität angenommen. Olivia macht sich sofort auf den Weg nach Paris, wo sie ihre Großmutter im Foyer des Hotel Lutetia neben dem von ihr gemalten berühmten Gemälde Memory vorfindet. Es stellt eine junge Frau mit kahl geschorenem Kopf und in gestreifter Sträflingskleidung dar, sie sitzt im Zimmer 11 des Hotels Lutetia. Durch das Fenster sieht man eine zerfetzte Hakenkreuzfahne. „Bis auf ihre Erinnerungen hat sie alles verloren. Die Welt mag zerstört sein, scheint das Gemälde zu sagen, aber unsere Erinnerungen leben in uns fort.“ Olivia setzt sich mit ihrem Pariser Psychotherapeuten Louis de Villefort in Verbindung. Louis ist ein alter Freund ihrer Großmutter. 1945 war er Medizinstudent und hat KZ-Überlebende im Hotel Lutetia untersucht und behandelt. In Rückblenden ins Jahr 1945 lernen wir die beiden jungen Frauen Josephine und Sophie kennen und erfahren, was damals vorgefallen ist und warum eine von ihnen sterben musste. Olivia bemüht sich herauszubekommen, ob ihre Großmutter den Mord in Folge ihrer Demenz gestanden hat oder ob sie die Enkelin einer Mörderin ist. In Paris trifft sie Eduard de Villeford wieder, ihre erste große Liebe. Doch mittlerweile beherrscht Tom ihre Gedanken, der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, und der vor Wochen sang – und klanglos aus ihrem Leben verschwand. Ich fand das Buch sehr spannend, es war interessant zu erfahren, welche Erinnerungen wir behalten und welche unser Gehirn verdrängt, damit wir weiterleben können. Olivia ist eine sympathische Protagonistin, die den frühen Tod ihrer Mutter nie verwunden hat. Nicht ganz auserzählt ist die Geschichte mit Tom, da hätte ich gern mehr erfahren. Ich habe das Buch teilweise gehört, wunderbar eingelesen von Vera Teltz und Achim Buch. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung für beide Bücher von Matthew Blake aus und freue mich auf weitere Thriller aus seiner Feder.
Kannst du deinen Erinnerungen vertrauen?
Danke lovelybooks für das Rezensionsexemplar. Worum geht es? Die Gedächtnisexpertin Dr. Olivia Flinn wird aus Paris angerufen. Ihr Großmutter Josephine habe einen Mord gestanden. Zudem heiße sie gar nicht Sophie sondern Josephine. Olivia macht sich auf nach Paris um ihrer demenziell veränderten Großmutter zu helfen. Doch hat Josephine wirklich eine zurückgewonnen Erinnerung erlangt oder spielt ihre Demenz ihr einen strich? Meine Meinung (kann Spoiler enthalten): Ich fand das Buch sehr kurzweilig. Die Kapitel sind kurz gehalten und es gibt verschiedene Perspektiven. Dies macht den Plot wirklich sehr spannend. Josephine "erinnert" sich an Geschehnisse aus der Zeit direkt nach dem zweiten Weltkrieg. Die Geschehnisse rum um 1945 in Paris werden durch Rückblende-Kapitel sehr interessiert. Auch dies führt dazu, dass das Buch sehr spannend und ein absoluter Pageturner wird. Ich mochte den historischen Anteil des Buchs sehr gerne, da dies wirklich total spannend war. Der gesamte Plot um die Rückkehr der Holocaust-Überlebenden und dem Frankreich während und nach dem Krieg fand ich wirklich hoch interessant. Auch der Bezug zur Gegenwart zu dem Porträt, welches Josephine gemalt hat und eine Überlebende zeigt, finde ich sehr gelungen. Die Charaktere sind authentisch, aber man hat das Gefühl an der Oberfläche zu kratzen. Jeder bringt das ein oder andere Problemchen mit, aber wirklich in die Tiefe geht dies nicht. Anfangs war ich über die verschiedenen Figuren auch eher verwirrt und habe da manchmal etwas durcheinander gebracht. Im Laufe des Lesens hast sich dies aber schnell geklärt. Das Ende war für mich leider vorhersehbar. Man bekommt beim Lesen ein Gefühl für die Charaktere und dies Gefühl bestätigt sich am Ende einfach. Es kommt kein spannender Plottwist, der einen aus den Socken haut oder ähnliches. Zudem fand ich das Ende etwas flach, vieles wird einfach geglaubt und so hingenommen. Das finde ich wirklich schade zu mal ich das Buch sehr spannend und kurzweilig fand.
Wieder ein Highlight
Hab das erste Buch schon so geliebt. Dieses war auch wieder soooo gut. Ich liebe die kurzen Kapitel und die Dynamik der Geschichte. Es tut sich auf wenigen Seiten sehr viel. Macht das Buch sehr spannend. Bin gespannt auf die weiteren Bücher des Autors.
Atmosphärisch und psychologisch stark, aber mit spürbaren Längen und vorhersehbarem Twist. 🖤🧠
Sophie L habe ich mir heute gekauft – und heute auch direkt durchgelesen. Allein das zeigt, wie gut mich das Buch zunächst abgeholt hat. 📖 Matthew Blake hat einen Schreibstil, der mich schnell hineinzieht. Das mochte ich schon sehr an Anna O. und habe genau deshalb auch zu diesem Buch gegriffen. Was ich an seinen Geschichten besonders schätze: Es sind keine klassischen Thriller. Der Fokus liegt klar auf der psychologischen Ebene. Während es in Anna O. um Schlaf ging, steht hier das Thema Erinnerungen im Mittelpunkt – und das wird konsequent und stimmig umgesetzt. Es geht um Erinnerung, Manipulation und die Frage, wie verlässlich Wahrheit eigentlich ist. 🧠 Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, mit sehr kurzen Kapiteln und Zeitsprüngen zwischen 2025 und 1945. Dieses Hin- und Herspringen passt thematisch hervorragend und fühlt sich an, als würde man selbst Erinnerungen zusammensetzen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings hatte das Buch für mich auch Schwächen. Vor allem im hinteren, mittleren Teil gab es einige Längen, in denen ich mir deutlich mehr Tempo gewünscht hätte. Zudem habe ich den Plot Twist relativ früh kommen sehen. Zwar hat mir das die Spannung nicht komplett genommen – ich habe lange gedacht, dass sich am Ende doch noch etwas ändern muss – trotzdem hat es die Überraschung deutlich abgeschwächt. 🖤 Unterm Strich habe ich Sophie L gern gelesen, vor allem wegen des Themas und des Schreibstils. Die vorhersehbare Entwicklung und die Längen sorgen jedoch dafür, dass es für mich kein rundes Leseerlebnis war. Daher gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐½ – und trotzdem würde ich wieder zu einem Buch von Matthew Blake greifen.
Können wir unseren Erinnerungen trauen?
Ich hatte das neue Buch von Matthew Blake sehr schnell durch, da es flüssig geschrieben und durchweg spannend war. Das Thema „Erinnerung“ wird nicht nur in der Erzählung, sondern auch in Form von Rückblenden aufgegriffen. Im Gegensatz zu „Anna O.“, dem Vorgänger des Autors, ist die Protagonistin deutlich sympathischer und nimmt den Leser mit auf ihre persönliche Reise. Es gibt drei Zeitebenen, die sich miteinander abwechseln, wobei es meiner Ansicht nach, den Erzählstrang zwischen 1945 und der Gegenwart nicht zwangsläufig für die Handlung gebraucht hätte. Einziger Wermutstropfen für mich, war die Tatsache, dass die Auflösung auf gerade mal zwei Seiten runter gerattert wurde, was mir für so ein komplexes Thema eindeutig zu kurz erscheint. Dennoch ein lesenswertes Buch und 4 Sterne wert.
Die Geschichte ist spannend aufgebaut, gut durchdacht und schafft es, die Leser schnell in ihren Bann zu ziehen. Besonders gelungen sind die Charaktere, die authentisch wirken und mit denen man sich leicht identifizieren kann. Ich finde es spannend wie die verschiedenen sichten von Vergangenheit und Gegenwart ist. Ich muss einfach weiterlesen! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Nachdem mein Wingman Mr. Blake mich beim letztes Mal auf ein eher ermüdendes Date mit „Anna O.“ geschickt hat. Gab ich ihm nochmal eine Chance sich zu beweisen und er stellte mir „Sophie L.“ vor. Es stellte sich dann zwar heraus das ich gar nicht mit „Sophie“, sondern mit „Olivia“ zu tun hatte. Egal, „Olivia“ fand ich ganz in Ordnung. Genauso wie den Rest der mir im Laufe der Zeit begegnete. Okay, aber nichts Spektakuläres. Eigentlich genau das gleiche wie die Geschichte selbst. Das Grundthema an sich fand ich eigentlich sehr interessant und auch die, das ganze Thema in der Vergangenheit war richtig interessant und ein Thema, das sicherlich auch erzählt werden muss. Nur ging es halt nicht sonderlich tief rein. Ab und zu gabs Aspekte wo ich dachte, okay jetzt gehts los nur um dann wieder festzustellen das doch nichts losgeht. Allgemein war es zwar eine gute Geschichte, aber keine in der sonderlich viel Spannung aufgebaut wurde oder mich wirklich in den Bann gezogen hätte. Für mich hätte das alles einfach wesentlich mehr potenzial gehabt. Auch das Ende kam jetzt nicht allzu überraschend. Für mich wars einfach ein solides Buch, aber nichts wo man sagen kann. Muss man unbedingt gelesen haben muss. Kennt ihr die Bücher von Mr. Blake?
Zu viele Ansätze
Eine gute Grundidee und ein spannender Anfang. Leider vermischen sich zu viele Handlungsstränge und Zeitebenen, wobei nicht alles davon für die aktuelle Handlung überhaupt von Bedeutung ist. Als ob der Autor sich nicht entscheiden konnte, was er eigentlich fabrizieren wollte. Außerdem war das Ende vorhersehbar und nicht überraschend.
















































