Der zweite Teil vom Fräulein vom Amt konnte mich nivh mehr überzeugen als der erste! Tolle Protagonisten, die man schon im ersten Teil kennenlernen durfte. Walter kam mir jedoch zu kurz vor. Ansonsten toller Plot mit überraschendem Ende. Sehr gut!
Poetisch ☺️
Die Kombination aus historischen Roman und Krimi ist super gelungen, so blieb die Handlung spannend😊
Es dreht sich aber nicht nur nach der Suche nach dem Mörder, sondern vermittelte mir auch viel Lebensgefühl der damaligen Zeit ☺️
Ein klassischer Howdunit der mich bis zum Ende fesseln und überraschen konnte 👍
Durch diesen Band bin ich geflogen. Die Dynamik zwischen dem Krimianteil, der Lovestory zwischen Alma und Ludwig, und die Entwicklung aller anderen Charaktere passte wundervoll zusammen, ohne unglaubwürdig oder kitschig zu sein. Den Krimi in ein ägyptisches Setting zu packen, fand ich super. Und wollte ich mit Band 1 nur fertig werden, habe ich hier fleißig mitspekuliert und war am Ende doch überrascht wie falsch ich lag.
Das Fräulein vom Amt geht in die zweite Runde.
Der Kurort Baden-Baden ist im Ägyptenfieber. Das Grab von Tutanchamun wurde erst vor ein paar Jahren entdeckt, die Oper Aida wird gerade aufgeführt und ein Ball, an welchem der junge Tenor ermordet wird... mittendrin Alma und Emmi.
Alma das Fräulein vom Amt ermittelt verdeckt nach dem Mörder des Tenors. Neben der Ermittlung geht es auch um die freie berufstätige Frau, Tratsch und Klatsch der High Society, Mode, Technik und um die Unterhaltung in den 20er Jahren. Tatsächlich ein richtiger "Weiber-Roman". Rundum informativ, unterhaltsam und stimmig abgerundet mit dem Ergebnis der Ermittlung.
Wer einen cosy Krimi à la historisch und gute Unterhaltung sucht, ist hier genau richtig aufgehoben.
Warum also nur 3,5 Sterne?
Mir hat ein Spannungsbogen gefehlt. Ich weiß nicht, ob man das in diesem Genre erwarten darf aber für mich hat sich die Handlung nicht "richtig aufgebaut".
Die Freundschaft zwischen Alma und Emmi fande ich nicht immer stimmend. Wahrscheinlich arbeiteten die Autorinnen nach dem Motto "Gegensätze ziehen sich an" aber ich habe mich schon oft gefragt, wie Alma es mit Emmi so aushält.
Teil 2 der Krimireihe um das Fräulein vom Amt, Alma. Für ihre Mitbewohnerin „Wölkchen“ ermittelt Alma wieder, denn deren Verehrer wird auf einem Ball ermordet. Wer aus der Gesellschaft war es? Die Szenerie im Ägypten-Fieber lässt bei den Ermittlungen auch die Orient-Gesellschaft und die Ausgrabungen um den Forscher Carter mit ins Spiel kommen. Ein wenig Sittengemälde der Zeit, welches das Dilemma der arbeitenden Fräulein damals aufzeigt, würzt die spannende Geschichte.
Der zweite Teil der Krimireihe steht dem ersten in nichts nach.
Ich mag das Flair dieser Geschichte. Zudem sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen und ich mag es mit den Fräuleins den Arbeitsalltag zu erleben. Mit Alma und ihren Freunden zu ermitteln war wieder einmal ein Genuss.
Ein schnelles, schönes und spannendes Wiedersehen mit dem ‚Fräulein vom Amt 2‘ was von mir 🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen bekommt.
Auch hier musste ich wieder über die tollpatschige Fähigkeit von Alma lachen, wie es ihr immer wieder gelingt, in eine Mordermittlung involviert zu sein.
Ich freue mich auf Band 3 und warte nur noch darauf, dass sie irgendwann ihre eigene Detektei eröffnet…
🌻Ana🌻
Eine tolle Reihenfortsetzung, die Lust auf mehr macht!
Ein Mord beim Ereignis des Jahres
Baden-Baden, 1924: Die ganze Stadt ist im Ägypten-Fieber, denn im Kurhaus findet eine Aufführung von Verdis Oper "Aida" statt und danach eine rauschende Premierenfeier, die ebenfalls ganz unter dem Motte "Ägypten" steht. Auch Alma und Emmi werden bei dem Fest anwesend sein und die ausgelassene Stimmung genießen. Diese wird aber schnell getrübt, als gegen 2 Uhr nachts die Leiche des Tenors Josef Wittich vor dem Kurhaus aufgefunden wird. Ausgerechnet die Replik einer ägyptischen Statue soll die Tatwaffe gewesen sein. Alma will eigentlich mit dem ganzen nichts zu tun haben, doch Emmi hat den ganzen Abend mit dem Tenor getanzt und die Blicke vieler Gäste auf sich gezogen, vorallem da ihr Liebhaber August Leuschner sehr eifersüchtig war und Alma ihn den ganzen Abend ablenken musste. Also macht Alma sich auf die Suche nach Hinweisen auf Augusts Unschuld und findet so manches andere Details heraus, das vielleicht lieber im Verborgenen hätte bleiben sollen...
Das Autorenduo Dorothea Böhme und Regine Bott, das hinter dem Namen Charlotte Blum steckt, versteht es, die 1920er in seinen schilerndsten Farben, aber dennoch sehr realistisch, zu schildern. Gerade der Beruf des Fräuleins vom Amt, also einer Dame, die im Postamt die Telefonverbindungen herstellt, ist sehr interessant und passt perfekt zu Protagonistin Alma Täuber. Die Kombination aus historischem Roman und Krimi ist sehr gelungen, denn so bleibt die Handlung immer spannend, dreht sich aber nicht nur nach der Suche nach dem Mörder, sondern vermittelt auch viel Lebensgefühl der damaligen Zeit.
Ich habe diesen Roman innerhalb eines Tages gelesen, denn ich war total begeistert. Schon der erste Band war toll und die Protagonistin Alma ist mir richtiggehend ans Herz gewachsen, sodass ich nun unbedingt erfahren wollte, wie es ihr weiterhin ergangen ist, schließlich liegen zwei Jahre zwischen den beiden Romanen. Auch die Reise in das alte Ägypten und das Gehabe der britischen Kolonialisten war interessant und mir bisher noch nicht bekannt. Alles in allem eine sehr gelungene Reihenfortsetzung!
Für mich eher Gesellschaftsroman als Krimi, was aber nicht negativ ist. Alma und Emmi sind zwei tolle Hauptfiguren, mit denen man die langsame Emanzipation und den Kampf um Gleichberechtigung ebenso erlebt, wie die Aufklärung des mysteriösen Mordes. Das alte Ägypten als Thema liebe ich sowieso immer sehr und ich hab Almas Weg auch diesmal wieder sehr gerne mitverfolgt!
Der zweite Band der Reihe um die Telefonistin Alma Täuber spielt in Baden-Baden im Jahr 1924. Einheimische und Touristen geraten in große Begeisterung für das alte Ägypten, als die Oper Aida aufgeführt und geschickt mit einer Ausstellung und einem passenden Ball verknüpft wird.
Als der Tenor jedoch erschlagen wird, ist Alma bald wieder mitten drin in den Ermittlungen, da ihre Freundin Emmi kurz vor seinem Tod stark mit ihm geflirtet hatte. Natürlich begegnet sie bei ihren Nachforschungen auch dem Kriminalkommissar Ludwig Schiller wieder.
Die Erwähnung der Namen macht deutlich, dass die Kenntnis des ersten Bandes vorausgesetzt wird, sonst sind manche Zusammenhänge nicht ersichtlich.
Leider bietet der neue Band nicht viel Neues über die Hauptpersonen und auch die Art des Ermittelns mit Alleingängen von Alma, die durchaus gefährlich sind, kam mir sehr bekannt vor.
Die goldenen Zwanziger mit ersten Anzeichen des politischen Umschwungs und die deutsche Begeisterung für die Entdeckung des Pharaonengrabes ist allerdings sehr lebendig geschildert.
Tolle Fortsetzung und sehr gut inszenierter klassischer Howdunit mit viel Flair, der mich bis zum Ende fesseln und überraschen konnte.
Legenden des Nils
„Alma, du musst ihm helfen. … Du hast es doch schon einmal gemacht.“ (S. 54) Zwei Jahre nach ihrem ersten „Abenteuer“ bittet Almas Freundin und Mitbewohnerin Emmi sie, sich wieder in Ermittlungen zu stürzen. Auf der Premierenfeier der Oper Aida im Ballsaal des Kurhauses wurde der Tenor ermordet. Der war Emmis aktueller Galan und hatte an dem Abend einen Streit mit seinem Vorgänger, der seinen Platz an Emmis Seite nicht kampflos räumen wollte. Da alle Indizien auf ihn weisen, scheint die Polizei gar nicht in andere Richtungen zu ermitteln.
Alma zögert erst, schließlich war ihr erster Fall nicht ganz ungefährlich, freundet sich dann aber zufällig mit der ägyptischen Sopranistin Mary an und erfährt von ihr mehr über die anderen Mitglieder der Truppe. Schnell wird ihr klar: „In diesem Ensemble gibt es mehr als genug Gründe für einen Mord.“ (S. 52) Nicht nur, dass einige Mitglieder untereinander anscheinend nicht immer ganz freiwillig verbandelt sind, sie haben sich zum Teil auch in Ägypten im Rahmen einer Ausgrabung kennengelernt …
„Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus“ ist der zweite Teil der Reihe um die Telefonistin Alma aus der Feder des Autoren-Duos Charlotte Blum und genauso spannend und unterhaltsam wie der Vorgänger. Die Wirtschaft hat sich endlich erholt, die Inflation wurde durch die Einführung der Reichsmark beendet und die Stimmen der Nationalsozialisten werden immer lauter.
Baden-Baden ist der Ägyptomanie verfallen, denn kurz zuvor hat Howard Carter das Grab des Tutenchamun mit seinen unzähligen Schätzen entdeckt und dadurch Kunst und Mode nachhaltig beeinflusst. Der Auftritt des Ensembles der durch Europa tourenden Aida-Oper ist der absolute Höhepunkt des Ganzen und wird jetzt durch den Mord überschattet.
Bei ihren Nachforschungen dazu wird Alma mit den großen Gefühlen und Dramen vor und hinter der Bühne konfrontiert und entdeckt so manche Verbindung und Abhängigkeit, die eigentlich geheim bleiben sollte. Gleichzeitig schwelgen sie und die sowieso schwärmerisch veranlagte Emmi in den abenteuerlichen Schilderungen über Ägypten und die Ausgrabungen und träumen dabei von der großen weiten Welt – und der Liebe. Während Emmi weiter von einem Flirt zum nächsten flattert und sich nicht festlegen kann oder will, hat sich Alma letztlich gegen die Beziehung zu Kriminalkommissar Ludwig Schiller entschieden, weil sie ihren Beruf als Telefonistin und ihr unabhängiges Leben zu sehr liebt.
Ludwig ist zu Beginn von den Untersuchungen ausgeschlossen, da er im Gegensatz zu seinem Chef nicht den gerade aufkommenden Lehren Hitlers, sondern der jungen Republik anhängt. Trotzdem kann er Alma bald Informationen zukommen lassen.
Das Autorenduo bringt auch das damalige Zeitgefühl wieder wunderbar rüber. Ich liebe die Seitenhiebe auf die veraltete und unpraktische bis gefährliche Mode (ich sage nur Hutnadeln) ihrer Großmütter und habe mich sehr über den Kauf der neu aufgekommenen leicht anstößigen Gymnastikkleidung für Frauen (Hosen!) und die dabei vorgeführten Übungen amüsiert.
Vor allem ist das Buch aber wieder ein sehr gut inszenierter klassischer Howdunit, der mich bis zum Ende fesseln und überraschen konnte.