🌸 wunderschöne Schmuckausgabe mit vielen Kleinen Extras- Briefe, Karten, Landkarten, Flyer und ausserdem wunderschön illustriert
🌸 auch wenn die Geschichte fiktiv ist finde ich alles sehr plausibel und könnte mir sehr gut vorstellen dass es so passiert sein könnte
🌸 lässt eine in die Austen-Welt eintauchen und erzählt alles aus der Sicht von Jane Austens Schwester Cassandra
🌸 unbedingte Leseempfehlunf für alle Austen-Fans!
Mit dieser Idee befasst sich der Roman von Gill Hornby, der generell eine kurzweilige Fiktion darüber ist, wie Cassandra Austen, die Briefe ihrer Schwester vor gierigen Verwandten rettet. Dabei ist es stilistisch den Austen-Romanen nicht unähnlich und erinnert an Downton Abbey. Im Fokus steht das Glück (?), unverheiratet zu sein – zwar gibt es heute nicht mehr so viele Stigmata rund um die „alte Jungfer“, dennoch ein gesellschaftlich relevantes Thema, da immer mehr Frauen sich entscheiden ehelos und frei zu sein. Das fand ich den spannendsten Aspekt dieser Geschichte. Ansonsten ist sie an einigen Stellen auch eher seicht, einige Charaktere bleiben farblos und das große Ganze fügte sich erst recht spät zum Schluss zusammen.
Das Buch hat mir, als großen Austen Fan, sehr viel Spaß gemacht. Es ist zwar fast alles fiktiv, aber dennoch war es schön, diese Möglichkeit der Geschichte zu lesen. Ich hätte am Ende niemals gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Es hat mich wirklich begeistert.
Der Schreibstil war sehr angenehm und ich war direkt in der Geschichte drinnen. Auch hat es Gill Hornby geschafft mich in die Welt und die damalige Zeit zu entführen.
Erzählt wird aus der Sicht von Cassandra Austen. Der Schwester der berühmten Jane Austen. Cassandra ist ein sehr liebenswerter, treuer und gerechter Mensch. Für ihre Familie und besonders für ihre Schwester Jane tut sie alles. Ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen.
Als sie nach dem Tod von Jane bei ihrer Freundin verbogene Briefe von ihr findet, liest sie diese heimlich, sodass wir zwischendurch immer wieder in die Jugend der beiden Schwestern landen. So erleben wir vieles aus ihrer beiden Leben und haben immer mehr Puzzlestücke dazu bekommen. Auch Cassandra erfährt Geheimnisse oder bekommt neue Eindrücke in ihr vorheriges Leben. Das habe ich geliebt.
Hauptsächlich geht es um die Liebe zwischen diesen beiden Schwestern und das war absolut bezaubernd. Es muss nicht immer nur die romantische Liebe sein, sondern auch die Geschwisterliebe kann einen wirklich packen. Ich fand das so besonders und gerade das fand ich so gut an der Geschichte.
Es gab Stellen, die mich wirklich berührt haben und die ein oder andere Träne musste ich auch vergießen. Die Seiten sind nur so geflogen und ich kann das Buch wirklich empfehlen. Nicht nur für Austen Fans, sondern auch für diejenigen, die über eine besondere Schwesternliebe lesen wollen.
Kurzweiliger Einblick in die Biografie der Misses Austen
Miss Austen - aber welche?
Wir begleiten Cassandra Austen, eine betagte Lady, die unverheiratet geblieben ist und daher eine MISS Austen ist. Und die Schwester DER Miss Austen. Miss Jane. Tatsächlich überliefert ist, dass die beiden inmitten ihres Rudels an Brüdern eine sehr innige Beziehung zu einander hatten, bis zum frühen Tod von Jane.
Miss Cassandra Austen besucht Verwandte, sie hat eine Mission. Sie muss ein paar ganz bestimmte Briefe aus der Korrespondenz ihrer Schwestern finden, die sie als zu persönlich betrachtet, um sie dem posthumen Andenken der großen Schriftstellerin offiziell hinzuzufügen. Von dieser eigentlichen Handlung ausgehend schweifen Cassandras Gedanken immer wieder zu Rückblenden ab. Wir lernen so niedrigschwellig viel über die Biografie der Autorin und die Lebensverhältnisse der damaligen Zeit, insbesondere derer für Frauen.
Außerdem fallen der versierten Austen-Leserin einige Charakterzüge und Anekdoten aus den Austen-Romanen auf, die in dieser Geschichte ihr Vorbild im direkten Umfeld der Austen-Schwestern gefunden zu haben scheinen.
Ein kurzweiliger, nicht zu durchgeistigter Read mit Bildungspotential.
Zauberhafte Schmuckausgabe mit 10 Extras .
Cassandra ist auf der Suche nach Briefen ihrer verstorbenen und berühmten Schwester Jane Austen.
Man muss sich in klaren sein , dass die Briefe und Story rein erfunden sind und dies ein unterhaltsamer Roman für alle Janeites ist .
Ich habe das das sehr gerne gelesen und kann es weiterempfehlen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5 von 5 Sternen) – Miss Austen Deluxe hier glänzt die Schwester! ✨
Diese Schmuckausgabe ist der Wahnsinn. Wer hätte gedacht, dass ein historischer Roman so „interaktiv“ sein kann?
Meine Highlights:
💌 Gimmicks mit Sinn: Die 10 Extras (wie Briefe, Postkarten und der Stadtplan) sind nicht nur Deko! Sie machen richtig Freude beim „Entdecken“ und sorgen dafür, dass man die Orte und die Beziehungen der Protagonistinnen viel leichter versteht. Man ist mittendrin statt nur dabei.
🤫 Cassandra undercover: Hier steht mal die Schwester im Rampenlicht! Wie Cassandra im Jahr 1840 nachts heimlich die Briefe von Jane liest (um sie vor dem Dienstmädchen zu schützen), ist spannend und berührend.
✍️ Echt gut erfunden: Auch wenn die beigelegten Briefe fiktiv sind: Sie wirken total glaubwürdig. Ich habe diese Hintergründe verschlungen.
📖 Service-Gedanke: Ein Glossar am Ende sorgt dafür, dass keine Fragen offen bleiben.
Ein wunderschöner, einfühlsamer Roman, der durch die liebevollen Extras lebendig wird.
Cassandra Austen hat eine Mission: Sie möchte die Briefe ihrer verstorbenen Schwester Jane an eine Freundin finden, bevor es jemand anderes tut und diese an die Öffentlichkeit gelangen könnten. Denn Cassandra vermutet, die Briefe könnten pikante Details enthalten und es ist ihr wichtig, dass das Andenken an ihre geliebte und berühmte Schwester rein bleibt.
Eine sehr schöne, gut durchdachte Geschichte mit zauberhaften Illustrationen von Marjolein Bastin und den verlagstypischen Beilagen. Für Jane-Austen-Fans zu empfehlen.
Ich mochte Gill Hornbys Interpretation der Familiengeschichte Jane Austens sehr gerne. Was in den verbrannten Briefen stand bleibt historisch das Geheimnis der Beteiligten. Aber es macht Spaß sich zu fragen was so geheim gehalten werden sollte und warum Cassandra die Briefe nur ausgewählt der Nachwelt zur Verfügung gestellt hat.
Hornby hat meiner Meinung nach eine plausible Lösung für diese Lücken gefunden.
Mir gefiel vor allem wie die Beziehung der Schwestern beschrieben wurde. Man spürte wie nahe sie sich standen . Aber auch das es realistisch klingt, das Cassandra die Privatsphäre ihrer Familie vermutlich einfach schützen wollte. Die Überlieferung der erhaltenen Briefe hat schließlich maßgeblich zum heutigen Bild über die berühmte Autorin beigetragen.
Das Leben von Frauen in der Position der Austen Schwestern war geprägt von der Abhängigkeit der Verwandten. Auch darum geht es hier. Die Frauen in Jane Austens Romanen und ihre Entscheidungen zeugen eben so davon. Doch Hornby zeichnet hier vor allem was es bedeutete in Austens Stellung keinen Ehemann zu finden, keine Absicherung zu haben. Obwohl sie trotzdem in einem privilegierten Umfeld aufgewachsen ist.
Mir hat "Miss Austen" jedenfalls wirklich gut gefallen. Auch weil ich vorher kaum etwas über Cassandra Austen und auch generell der Verwandtschaft von Jane Austen wusste.
Letztendlich bleibt das Ganze natürlich ein Roman. Aber ein schöner^^