Sherlock Holmes bleibt immer ein Klassiker. Perfekt für einen regnerischen Tag, den man vor dem Kamin verbringt. Die vielen Illustrationen und beigelegten Schriften verleihen den Geschichten mehr Farbe.
Deutlich besser als True Crime!
Nun habe auch ich den Abschluss der Sherlock Holmes Reihe erreicht. Auch der letzte Band war ein letztes Mal mit vielen spannenden Kurzgeschichten gefüllt, die einen regelrecht mitfiebern lassen haben. Die Geschichten lassen sich gut lesen, wenn auch die Sprache nicht der aktuellen entspricht, doch wie ich finde gehört diese formelle Ausdrucksweise einfach zu der Reihe und gibt dem Ganzen seine gewissen Charme. Die Geschichten konnten mich dieses Mal mit wenigen Ausnahmen komplett abholen. Die Reihe zu beenden fühlte sich einerseits gut an da ich schon ewig daran hänge aber andererseits ist es auch traurig, da ich nun nie wieder einen Fall zum ersten Mal lesen werde.
And so, reader, farewell to Sherlock Homes!
4,5/5⭐️
Ich bin ein großer Sherlock Holmes Fan und da musste ich natürlich die wunderschönen Sammelausgaben des Coppenrath Verlages kaufen. Dies hier ist der letzte Band der Reihe, der die letzten 12 Fälle von Sherlock Holmes beinhaltet.
Wie auch in den Bänden davor lassen sich die Geschichten super lesen, auch wenn die gebrauchte Sprache und einige Begriffe nicht mehr ganz so modern sind. Für alles Unbekannte gibt es aber ein ausführliches Glossar am Ende des Buches.
Da ich auch Fan der grandiosen Serie Elementary bin war es für mich besonders toll Charaktere wie Shinwell Johnson oder Kitty Winter im Original wiederzufinden.
Alles in allem ein gelungener Abschluss.
Mit Goldfolie, Grips und Größenwahn – Holmes’ letzter Vorhang knallt ordentlich!
Na, also wenn mir einer vor ein paar Tagen gesagt hätte, dass ich mich beim Lesen eines klassischen Sherlock-Holmes-Bandes fühlen würde wie bei einer wilden Achterbahnfahrt in einem viktorianischen Kuriositätenkabinett, hätte ich ihm vermutlich den Vogel gezeigt. Aber siehe da – Sherlock Holmes Bd. 8: Buch der Fälle hat mich komplett aus den Socken gehauen!
Kaum schlägt man das edel verzierte Buch auf (Goldfolie! Hochprägung! Ich fühlte mich fast wie ein viktorianischer Adliger beim Nachmittags-Tee), springt einem der gute alte Holmes direkt wieder entgegen – messerscharf, charmant muffelig und wie immer mit Watson an der Seite, der mal wieder mehr zum Staunen als zum Ermitteln kommt.
Die Fälle? Bunt gemischt wie eine Schachtel Pralinen mit geheimem Sprengsatz. Da gibt’s mordlustige Zeitgenossen, wissenschaftliche Experimente, bei denen man sich fragt, ob Frankenstein um die Ecke wohnt, und natürlich: Mysterien, die man garantiert nicht mal eben bei Tee und Gurkensandwich löst.
Ich hab gelacht, gerätselt, die Stirn gerunzelt und zwischendurch fast mein Lesezeichen verschluckt – so spannend war das. Besonders die kleinen Extras im Buch – Briefe, Reproduktionen, geheime Notizen – machen das Ganze zu einem richtig schönen Schatz für alle Holmes-Fans und Schnüffel-Enthusiasten.
Und mal ehrlich: Wenn man weiß, dass das hier die letzten Geschichten sind, dann liest man mit einem Kloß im Hals und einem zwinkernden Auge. Denn Holmes verabschiedet sich wie er gelebt hat – mit Stil, Scharfsinn und einer Prise Wahnsinn.
Fazit: Wer dieses Buch nicht liest, verpasst nicht nur 12 grandiose Fälle, sondern auch ein Stück literarische Magie mit Sammlerwert. Ich verbeuge mich tief, klappe das Buch zu und sage: "Und so, Leser, auf bald im nächsten Abenteuer – in meinem Kopf lebt Holmes nämlich weiter."