5. Juni
Rating:3

Meine Meinung Geschichte Götter und Atlantis. Machtvolle Wesen auf einer sagenumwobenen, mystischen Insel. Darum geht es in dem Buch "Isle of God." Doch so machtvoll sind diese Götter gar nicht. Der Glaube an sie schwindet mit jedem Tag mehr und ein Notfallplan muss geschmiedet werden. Somit stranden die Kinder von Atlantis auf der Insel und sind von nun an hart umkämpft. Am Anfang konnte ich mich sehr für die Idee begeistern. Zu Beginn merkt man, dass es in dem Buch um alle Gottheiten geht. Das diese nicht alle aufgezählt werden können ist logisch, doch ich fand es erfrischend, dass nicht immer nur die griechischen Helden im Vordergrund stehen. Mir gefiel der Einstieg, man las von den Göttern, sowie den Kindern. Doch dann folgten einige Kapitel, in denen ich mit mir selbst kämpfen musste, überhaupt weiter zu lesen. Die Kinder von Atlantis sind Nachkommen der Götter und entfalten deswegen zum achtzehnten Geburtstag besondere Fähigkeiten. Allerdings weiß keiner so genau, wann diese geboren sind. Zur Insel wurden sie geschickt in einem Alter von bis zu zwei Jahren. Komischerweise bekommen die Kinder aber alle ihre Fähigkeiten in einem Zeitraum von zwei, drei Tagen. Allen voran die Protagonistin, die schon nach wenigen Seiten ihre Kräfte entfaltete und sie nach noch weniger Seiten schon meisterte. Ich möchte gar nicht davon anfangen, dass sie innerhalb dieser wenigen Seiten sich auch unsterblich verliebt hat. Zu schnell. Alles viel zu schnell. Trotzdem gab ich mir einen Ruck, sah über diesen Logikfehler hinweg, der auch nie aufgeklärt wurde und las weiter. Zum Glück! Nachdem ich die schwächliche Anfangsphase überwunden habe, ging es bergauf. Die Situationen wurden endlich ausgeweitet, näher erläutert. Szenen wurden spannender, es gab mehr Action und auch Intrigen. Vor allem das Finale war ganz nach meinem Geschmack. Mehrere kleine Szenen in einer großen. Kämpfe, unerwartete - aber nicht überraschende - Wendungen und ein relativ abgeschlossener erster Band, der zwar auf einen zweiten hinweist, doch ohne schlimmen Cliffhanger. Dennoch muss ich sagen, dass die meisten Szenen im Buch vorhersehbar waren. Selbst die Geschehnisse um das große Finale konnten mich nicht überraschen oder mir einen Schock-Moment geben. Eher ein Nick-Moment, wenn sich meine Vermutungen bestätigten. Charaktere Auf der einen Seite haben wir die Götter, die im Olymp noch wirken, wie man sie aus anderen Geschichten und Mythologien kennt. Sie sind recht selbst fixiert und wollen ihre Macht um keinen Preis von sich geben. Auch die Wortwahl gefiel mir zu dem Zeitpunkt noch. Dann haben wir die Götterkinder und Quinn. Eigentlich konnte ich mich kaum in die Götterkinder hineinzuversetzen. Im Buch wird beschrieben, welche Entwicklung diese während des Buches durchlaufen, doch davon merken konnte ich nicht viel. Das lag wohl daran, dass ich einfach nicht genug Zeit hatte, um auch die Geschwister der Protagonistin Isabel kennen zu lernen. Isabel an sich schien mir ein Mauerblümchen zu sein. Sie bietet selten Kontra und wenn sie es tut, lenkt sie schnell ein. Ihre Denkweise wirkte ein wenig kindlich. Quinn hingegen schien etwas erwachsener. Seine Gedanken sind abgehärtet von seiner herben Vergangenheit. Doch trotzdem steckt ein weicher Kern in ihnen. Womit ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte waren "Die Ältesten." Normalerweise stelle ich mir unter den "Ältesten" Menschen vor, die eine Menge Lebenserfahrung hinter sich haben, weise Entscheidungen treffen und eher andere Leute täuschen, anstatt selbst getäuscht zu werden. Doch in diesem Buch sind die Ältesten, gelinde gesagt, dumm. Sie fallen schnell auf Tricks rein und plappern ihre Gedanken laut aus, wie kleine Teenager. Schreibstil & Sichtweise Der Schreibstil gefiel mir soweit sehr gut. Wären die Geschehnisse ein nicht so negativer Punkt, hätte mir das Buch durch den Schreibstil viele schöne Stunden bescheren können. Teilweise konnte er mich dennoch packen. Geschrieben wurde das Buch in erster Linie aus der Sicht von der Göttertochter Isabel in der dritten Person. Doch teilweise gab es auch Kapitel aus der Sicht der Götter selbst. Cover & Titel Das Cover ist eine Augenweide, ich liebe es. Es wirkt einfach so exotisch und hat richtig schöne Farben. Alles wirkt, wie ein Traumurlaub auf einer Insel. Meiner Meinung nach passend zu Atlantis. Auch die Coverperson finde ich passend zu Isabel gewählt. Der Obertitel "Isle of Gods" trifft es allgemein sehr gut und spoilert auch nicht. Ebenso gut gewählt ist der Untertitel "Die Kinder von Atlantis." Obwohl er nicht spezifisch auf einen Aspekt im Buch eingeht und sich von vorne herein erschließen lässt, trifft er dennoch den Kern. Zitat "Nur weil du etwas nicht willst, heißt es nicht, dass es nicht geschehen wird."- Position 442 Fazit Ein Buch, welches mir durch die Idee und den Schreibstil viel Freude bereiten konnte. Dennoch hatte ich starke Schwierigkeiten durch die Schnelllebigkeit und die Vorhersehbarkeit des Buches. Definitiv werde ich noch nach dem nächsten Band greifen.

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
Isle of Gods. Die Kinder von Atlantisby Alia CruzCarlsen
1. Mai
Rating:4

Die Götter werden immer schwächer und sterben, sie haben ihre Macht verloren und das nur, weil die Menschen aufgehört haben zu glauben. Doch vor 15 Jahren wurden fünf Götterkinder nach Atlantis geschickt. Ein Kind der römischen Götter, eines der griechischen Götter, eines der nordischen Götter, einer der keltischen Götter und eines der südamerikanischen Götter. 2 Jungen und 3 Mädchen wachsen in Atlantis auf und sollen mit 18 Jahren ihre göttlichen Kräfte erhalten. Während die göttlichen Kinder ein behütetes Leben führen, müssen die anderen Jugendlichen gegeneinander kämpfen. Sobald sie 5 Kämpfe gewinnen, sind sie stark genug und bekommen die Hand eines der Götterkinder. Isabel ist eines dieser Kinder und hält nicht viel davon, dass sich andere ihres alters gegenseitig töten müssen, um dann als Partner für sie herhalten zu müssen. Auch Quinn, der bereits in der Arena kämpfen musste und hasst die 5 Auserwählten, bis er auf Isabel trifft. Die Charaktere waren glaubwürdig und auch ihre Handlungen zum größtenteil nachvollziehbar. Ich habe mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie sich Isabel und Quinn und auch die anderen in einigen Situationen entscheiden und was sie tun. Die Autorin hat es sofort geschafft Spannung aufzubauen und ihr Schreibstil war wirklich packend. Ich liebe Göttergeschichten und fand es unglaublich toll, wie Alia Cruz hier einfach die Gottheiten aus verschiedenen Kulturen zusammengeworfen hat. Man traf auf Zeus, Juno und Thor und sie waren so ganz anders, als man sie sich teilweise vorgestellt hat. Leider sind für mich die römischen und griechischen Götter die gleichen, nur mit anderen Namen. Da hatte ich dann doch Probleme mir vorzustellen, wie die gleichen Götter dort zweimal sitzen. Als Zeus sich am Anfang über Juno die Augen verdreht, dachte ich nur: Juno ist Hera, nur in der römischen Mythologie und fand das etwas irritierend. Insgesamt hat mir die Story aber schon sehr gefallen, auch wenn alles sehr schnell passiert ist, was vorallem an der Liebesgeschichte lag. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Buch ein Einzelband bleibt oder ob es noch eine Fortsetzung geben wird. Theoretisch ist die Geschichte in sich abgeschlossen, aber es könnte die Möglichkeit für eine Forsetzung geben, denn es wurde noch nicht alles geklärt.

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
Isle of Gods. Die Kinder von Atlantisby Alia CruzCarlsen
31. Dez.
Rating:3

Ich weiß auch nicht so recht, wieso ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Mit Band 3, Lawless hatte ich meinen Start in die Reihe. Doch hat mir dieser nicht so gut gefallen. Trotzdem wollte ich gerne wissen, wie die Geschichte angefangen hat und dann gab es dieses Angebot beim großen A. und schwupps war das Buch auf meinem E Reader. Meine Erwartungen waren nicht so hoch. Auf eine eher gewalthaltige Geschichte hatte ich mich nach Band 3 schon eingestellt. Und um ehrlich zu sein, der Titel und der Klappentext klangen schon arg nach sehr viel Machogehabe. Und so war es dann auch. Auch wenn das Buch nur so von: Du gehörst mir und Du bist mein Besitz strotzt, war es trotzdem unterhaltsam. Man darf natürlich nicht zu viel erwarten, hintergründiges Verhalten und zu viel Moral. Und es geht manchmal wirklich brutal zur Sache. Doch im Vergleich zu Band 3 nicht so sehr und es ließt sich wirklich flüssig lesen. Da es sehr locker geschrieben ist und die Geschichte schon einen gewissen Sog entwickelt. Man muss so Geschichten mögen, um die Geschichte genießen zu können, ohne ständig die Augen zu verdrehen. Er der dominante Mann, sie die schwache Frau. Für mich eine schöne Urlaubslektüre, man muss nicht viel Denken und wird auch von schreienden Kindern nicht vom Inhalt abgelenkt. Und irgendwie fand ich die beiden Süß. King und Doe hatten für mich teilweise etwas von Die Schöne und das Biest. Wie er versucht nett zu ihr zu sein und etwas Normales zu machen, hat mich stark an das Biest erinnert, wie es versucht Belle keine Angst zu machen. Fazit: Brutal und manchmal grausam. Aber auch unterhaltsam und fesselnd. Durch den leichten Stil lässt es sich super weglesen. King und Doe fand ich teilweise niedlich, sie haben mich an Die Schöne und das Biest erinnert. Wer Probleme mit Büchern hat, in denen der Mann sehr dominant ist und so geistreiche Dinge wie, Du bist mein Besitz, sagt, sollte lieber die Finger von lassen.

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
Isle of Gods. Die Kinder von Atlantisby Alia CruzCarlsen
23. Sept.
Rating:5

INHALT : **Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten…** Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält… QUELLE : AMAZON In" Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis" geht es um Isabel, die zu den Nachkommen der griechischen Götter gehört. Diese sollen bis zum Erwachsenenalter behütet aufwachsen. Ihre Aufgabe ist danach sich mit den stärksten zu paaren, um Kinder zu bekommen. Doch bisher hat Isabel noch keine göttlichen Fähigkeiten. Die anderen Jugendlichen müssen derweil in Arenakämpfen um ihr Leben kämpfen und der stärkste wird mit einem Götterkind verheiratet.... Isabel ist eines der Götterkinder, die geschickt wurden um, das Aussterben dieser zu verhindern. Sie fühlt sich eher einsam und dachte ihre Geschwister, die mit ihr auf die Welt gekommen sind wären anders. Quinn ist einer der Jugendlichen, der in den Arenas kämpft, weil es verlangt wird, um die stärksten zu finden, die dann später eines der Götterkinder heiratet. Doch er selbst würde lieber fliehen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel von Isabel und auch von Quinn erzählt. Der Leser kann so beide Charaktere kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle. Die Kulisse hat mit den griechischen Göttern zu tun und man wird mit Hilfe der Autorin in diese Welt mitgenommen. Auch die Nebenfiguren wie die Geschwister von Isabel haben mich in ihren Bann gezogen, weil jeder von ihnen aus der Masse hervorgestochen ist. Die Spannung und Handlung wird schon zu Beginn sehr intensiv für den Leser, als man direkt erfährt welchen Plan, die alten Götter hegen, damit ihre macht, nicht ganz ausstirbt. Sie schickten 5 Nachkommen von Göttern nach Atlantis, Isabel ist eine von ihnen. Sie soll mit ihnen durch eine Prophezeiung etwas erfüllen und Nachkommen zeugen. Diese sollen aus Kämpfen hervorgehen und dann zusammen den Erhalt der Götter damit sichern. Doch Isabel fühlt sich schon lange nicht mehr wohl und würde gerne aus dieser Welt in der die ältesten bestimmen fliehen. Als sie Quinn kennen lernt, einer der Kämpfer aus derArena merkt sie, wie sehr auch dieser unter dem Druck und den Kämpfen leidet. Zusammen mit ihm beschließt sie, dass sie etwas dagegen unternehmen müssen um endlich frei Leben zu können. Doch das wird nicht einfach denn, bevor nicht jeder ihrer Geschwister seine göttliche Kraft bekommt, haben sie keine Macht sich zu wehren. Gibt es für sie und Quinn eine Chance bevor es irgendwann zu einem Aufstand kommen wird mit den Jugendlichen aus den Camps? Welchen Plan verfolgen die Götter wirklich, um wieder macht zu bekommen? Mit diesem Buch hat die Autorin eine besondere Welt um die Götter geschaffen und mich direkt wieder mit Begeisterung für diese Welt angesteckt. Wer Fantasy mit einer Prise Götter will, sollte sich dieses eBook holen. Das Cover ist schon von weitem eine sehr schönes und macht Lust in die Geschichte einzutauchen. Das Ende war bis zuletzt aufregend und ich wollte kaum aus der Geschichte heraus. Man muss einfach mit Isabel und ihren Geschwistern mitfiebern. Es würde auf jeden Fall Spielraum für einen 2 Band geben. Fazit Mit „ " Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis“ schafft Alia Cruz ein gelungenes Debüt bei Impress. Ihr Jugendbuch hat genau meinen Nerv getroffen und ich hoffe es, wird bald noch mehr von ihr geben.

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
Isle of Gods. Die Kinder von Atlantisby Alia CruzCarlsen
7. Sept.
Rating:4

3.5 Göttergeschichten fand ich schon immer spannend und habe sie gerne gelesen, so dass ich sehr gespannt auf die Insel der Götter war. Die Autorin hat wirklich eine tolle Götterwelt gezaubert. Die Idee verschiedene Götter zusammenzubringen und daraus eine Geschichte entstehen zu lassen fand ich wirklich interessant und die Autorin konnte mich mit ihrer Umsetzung überzeugen. Die Welt war für mich spannend, interessant und glaubhaft. Auch die Handlung selbst hat mir gut gefallen und mir ist eigentlich nie langweilig geworden. Mein Kritikpunkt liegt da eher in der Liebesgeschichte. Zum einen ging es mir zwischen den beiden manchmal ein wenig zu schnell und insgesamt hat die Liebesgeschichte einen Tick zu wenig Platz eingenommen. Dennoch konnte mich das Buch mit einer starken Idee und einem angenehmen Schreibstil sehr gut unterhalten.

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
Isle of Gods. Die Kinder von Atlantisby Alia CruzCarlsen