
Die Ozeanschwimmerin von Charlotte Tarnowski hat mich emotional echt fertig gemacht. 🌊💔 Sophie hat bei einem tragischen Bootsunglück ihren Mann, ihren Sohn und ihren Hund verloren und mit ihnen scheinbar auch jeden Lebensmut. Nur im Wasser fühlt sie sich ihren Liebsten noch nah. Also stellt sie sich einer nahezu unmöglichen Herausforderung. Den Ocean’s Seven. Sieben der gefährlichsten Meerengen der Welt, bei eisigen Temperaturen, meterhohen Wellen, starken Strömungen, Quallen und Haien. Und das nur im Badeanzug. Doch dieses Buch erzählt nicht einfach nur von einer extremen sportlichen Herausforderung. Es geht um tiefe Trauer, Verlust, Hoffnung und darum, wie ein Mensch versucht, nach dem schlimmsten Schicksalsschlag wieder einen Sinn im Leben zu finden. Sophie kämpft nicht nur gegen die Naturgewalten des Meeres, sondern vor allem gegen ihre eigenen inneren Dämonen. Ich habe mit Sophie gelitten, gehofft und an so vielen Stellen Tränen in den Augen gehabt. Besonders berührt hat mich, wie authentisch und intensiv ihre Gedanken und Gefühle beschrieben wurden und die Zwiegespräche mit ihrem Mann waren für mich schwer ertragbar. Auch die Beschreibungen des offenen Meeres haben mich komplett in den Bann gezogen. Begegnungen mit Walen, Haien und Quallenschwärmen, die unberechenbare Gewalt des Ozeans und gleichzeitig diese besonderen stillen Momente mitten auf dem Wasser waren so atmosphärisch geschrieben, dass ich beim Lesen oft Beklemmungen hatte 😅. Für kein Geld der Welt würde ich auch nur einen Fuß ins offene Meer setzen 🙈🦈 #thalassophobie Gleichzeitig zeigt der Roman, wie stark Menschen sein können, selbst wenn sie innerlich längst zerbrochen wirken. Ein Buch, das mich tief bewegt hat und noch lange nachhallen wird. Für mich definitiv ein absolutes Herzensbuch. ✨








