Das Buch Lüttes Glück: Ein Traum am Nordseestrand von Marie Schönbeck hat mir richtig gut gefallen. Schon nach den ersten Seiten hatte ich sofort dieses besondere Nordsee- und Urlaubsfeeling, sodass man sich direkt an den Strand und ans Meer träumt. Die Atmosphäre ist wunderschön beschrieben und die Charaktere wirken sehr lebendig und authentisch.
Besonders toll fand ich, dass die Geschichte nicht nur gemütlich und gefühlvoll ist, sondern gleichzeitig auch Spannung aufkommt. Immer wieder gab es Momente, die mich neugierig gemacht haben, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Das Ende hat mich dann komplett überrascht – dieser riesige Cliffhanger macht unglaublich Lust auf mehr! Jetzt freue ich mich umso mehr auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie es weitergeht. Für alle, die Nordsee-Romane mit Gefühl, Atmosphäre und einer guten Portion Spannung mögen, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung
Der erste Band führt die 35jährige Anja von Köln nach Föhr. Ihr Plan dort eine kleine Pension zu eröffnen scheint auf den ersten Blick doch nicht so einfach wie erhofft, doch durch den Neffen der Vorbesitzerin und hilfsbereite Nachbarn steuert alles auf das erhoffte Happyend hin.
Das Buch hinterlässt nach dem Lesen ein schönes warmen Gefühl von Urlaub, Meerweh und einfach Lust auf den nächsten Band der Reihe und natürlich auf einen Urlaub auf Föhr;)
Ein Neuanfang auf Föhr
Anja hat vor einigen Jahren mit ihren Freund Ralf die Werbeagentur "Shine with us!" gegründet. Bisher mochte sie ihre Arbeit dort und hat auch gerne in Köln gelebt. Doch gerade jetzt, wo die Agentur auch endlich international durchstarten kann, merkt Anja, wie ihr die Kraft ausgeht und sie dringend Kraft tanken muss. Ralf hat dafür aber kein Verständnis, denn seine Ziele haben sich im Lauf der Zeit immer vergrößert und sein Ehrgeiz ist ungebremst. Anja fehlt aber nicht nur die Zeit, in der sich nicht alles nur um ihre Arbeit dreht, sondern auch die Liebe und Zuneigung, die es doch in einer guten Beziehung auch nach Jahren noch geben sollte. Als Ralf sie dann nicht einmal vor den sexuellen Belästigungen des neuen Kunden in Schutz nimmt und sie sogar noch dazu bringen will, diesen Kunden beinahe alleine zu betreuen, beschließt Anja, dass es nun reicht. Innerhalb weniger Wochen beendet sie die Beziehung mit Ralf, muss aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen und lässt sich ihren Anteil an der Werbeagentur auszahlen. Stattdessen hat sie im Rahmen einer Zwangsversteigerung die Pension "Lüttes Glück" auf der Nordseeinsel Föhr erstanden und ist nun, Anfang April, auf dem Weg dorthin, um bald eine waschechte Insulanerin zu sein. Denn Föhr war schon immer ihr Sehnsuchtsort und der Ort, mit dem sie die schönsten Kindheitserinnerungen verbindet. Dass die Pension aber noch von der früheren Besitzerin bewohnt wird und diese gar nicht daran denkt, bald auszuziehen und das Gebäude selbst ein wenig mehr als nur ein paar Schönheitsreparaturen braucht, damit hat sie nicht gerechnet und fühlt sich erst einmal hilflos und komplett überfordert. Allerdings schließt sie schnell Freundschaft mit ihren Nachbarn und fühlt sich schneller in Walsum zuhause, als sie es nach dem ersten Schock jemals erwartet hätte.
Marie Schönbeck schildert Anjas Neuanfang auf der wunderschönen Insel Föhr sehr emotional und mitreißend. Die Kulisse ist malerisch und macht sofort Lust auf eine Reise an die Nordseeküste, um das ruhige und naturbelassene Marschland mit eigenen Augen zu sehen und dort vom Alltag abzuschalten. Anja ist eine sehr sympathische Protagonistin, die den Schritt in ein neues Leben wagt und dabei zwar mit so manchen Problemen konfrontiert wird, aber nicht aufgibt. Natürlich kommt auch die Liebe und die Emotionen in diesem Reihenauftakt nicht zu kurz, sodass am Ende ein gelungener Nordseeroman entstanden ist.
Trotz eines Umfangs von 480 Seiten habe ich das Buch innerhalb eines Tages beendet, denn die Seiten flogen nur so dahin. Das lag einerseits am flüssigen und sehr gut zu lesenden Schreibstil der Autorin, aber auch an der fesselnden und berührenden Handlung. Denn das Buch aus der Hand zu legen, fiel mir zunehmend schwer und ich hab ein Kapitel nach dem anderen verschlungen und bin komplett in die Geschichte eingetaucht! Deshalb ist das Buch ein ganz großer Buchschatz und Herzensbuch!
Ein Traum vom Nordseestrand ist der Auftaktband der neuen Romanreihe „Lüttes Glück“ von Marie Schönbeck, er umfasst drei Einzelbände. Schon von ihrer „Schokoladen-Reihe“ war ich total begeistert, sodass ich hier unbedingt einsteigen musste.
Zum Inhalt: Großstadtpflanze Anja ist Marketingexpertin und betreibt gemeinsam mit ihrem Freund eine Werbeagentur, die immer erfolgreicher wird. Dabei bleibt allerdings alles andere auf der Strecke. Freizeit, geschweige noch Urlaub sind kaum möglich. Es kommt zur Trennung, Anja zieht die Reißleine und kauft kurz entschlossen eine kleine Pension auf der Insel Föhr, sie möchte ganz von vorn anfangen und Föhr war immer ihr Sehnsuchtsort. Sie kommt schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, als sie vor der Pension „Lüttes Glück“ steht. Sie ist in einem fragwürdigen Zustand und es werden größere Aufwendungen nötig sein, als sie dachte. Die größte Herausforderung ist jedoch Hilde, ehemalige Besitzerin, die sich weigert auszuziehen. Als sie Hildes Neffen Joris kennenlernt und die beiden sich ineinander verlieben, macht es die Situation nicht einfacher, außerdem fordert der traditionsbewusste Joris von Anja, dass Hilde in der Pension wohnen bleiben darf. Wie sie es schafft, irgendwie allem gerecht zu werden, lest am besten selbst.
Der Schreibstil ist wieder wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Es gibt einen Perspektivenwechsel zwischen Anja und Joris, so dass man beider Sichtweisen kennenlernt, die nicht unbedingt übereinstimmen müssen. Marie Schönbeck beschreibt wieder ganz wunderbar das Setting, hier die Insel Föhr bzw. das Marschland. Es gibt mehrere Erzählstränge, zum einen die Liebesgeschichte um Anja und Joris und zum anderen die Aufdeckung eines lang gehüteten Familiengeheimnis um Hilde. Und im Hintergrund noch ein sich anbahnendes unheilvolles Ereignis, dass mit Joris Mutter Ilse zusammenhängt und in diesem Band noch nicht gelöst wird. Dahingehend gibt es zum Ende einen kleinen Cliffhanger.
Die Figuren sind der Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte mich mit jedem identifizieren. Marie empfand ich zunächst etwas naiv, diese Pension zu kaufen, ohne diese vorher zu sehen. Andererseits befand sie sich in eine Situation, die dafür spricht. Was ich Marie zu Gute halten muss, sie ist wirklich unerschütterlich und lässt sich auch nicht von einer starrköpfigen Hilde aufhalten, vielmehr schaut sie hinter Hildes aufbrausendes Wesen und sieht in ihr die Person, die sie einmal gewesen sein muss.
Hilde ist wirklich ein Unikat! Man muss sie erst mögen lernen. Sie macht es ihrer Umwelt nicht leicht und versucht zunächst Anja zu vergraulen, wo es nur geht. Dass diese genauso stur sein kann, nur auf einer liebenswürdigen Art, damit hat Hilde wohl nicht gerechnet.
Joris gehört zu einer alteingesessenen Familie auf Föhr, er hat noch zwei Brüder Tjorben und Arian, die vom Charakter her völlig verschieden sind, aber auch viel Sympathie versprühen. Und die drei Brüder sind füreinander da, was mir sehr gefallen hat.
Wie man sieht, lernt man hier einige Protagonisten kennen, neben den oben genannten gibt es noch weitere Inselbewohner, inwieweit Anja es schafft ihr Vertrauen zu erlangen und nicht nur die ZUGEZOGENE bleibt, sollte auch jeder selbst herausfinden.
Insgesamt ist es ein toller Auftakt, mit sympathischen Figuren, mit denen man schnell warm wird und alles in einer traumhaften Kulisse. Es wird an einigen Stellen richtig spannend und das Buch ist in kürzester Zeit ausgelesen. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung und freue mich auf den nächsten Band. Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Anja ist unglücklich. Ihre Werbeagentur, die sie mit ihrem Freund Ralf leitet, läuft zwar richtig gut, aber es ist schon lange nicht mehr das, was es war. Was die Beziehung angeht und auch die Arbeit.
Sie sehnt sich nach einem Neuanfang und gesagt getan kauft sie eine Pension auf Föhr. Doch dort angekommen, zweifelt sie erst mal, ob das auch die richtige Entscheidung war. Die Pension muss dringend renoviert werden und die alte Besitzerin Hilde weigert sich auszuziehen. Doch da lernt Anja Hildes Neffen Joris kennen. Wird Anja ihr Glück auf Föhr finden?
Man kommt gut in das Buch rein. Die kleine Vorgeschichte wird nicht unnötig lang erzählt, sondern wird relativ kurz gehalten, sodass man sich schnell auf Föhr wiederfindet. Das Buch ist in zwei Perspektiven geschrieben, aus der von Anja und von Joris. Meiner Meinung nach gibt das dem Buch die gewisse Abwechslung, die es braucht. Die Geschichte wird zum Schluss auch sehr rührend. Anja kümmert sich nun mal um ihre Mitmenschen. Mehr sei dazu aber nicht gesagt, ich möchte ja nicht spoilern.
Das Buch hat mir gut gefallen und mit dem offenen Ende macht es neugierig auf das nächste, denn ein Handlungsstrang ist noch nicht aufgeklärt.
In diesem Buch gab es viele hoch und Tiefs. Anja musste ziemlich viel einstecken. Erst dachte sie sie hat ein Hotel gekauft doch dann ist es eine Pension.
Dann trifft Anja noch auf die Haus Herrin die die Pension gehört hatte und was passiert dann?
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Das Buch hat mir sehr gefallen und ich habe dies auch in einem Zuge durchgelesen und konnte es nicht mehr weg legen. Alle Personen die dort drin vor kamen haben mir gefallen und ich finde es auch schön das alle Anja so schnell ins Herz geschlossen haben.
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Den Schreibstil mochte ich sehr und das Cover passt wunderbar dazu.
Die Autorin versteht es sehr gut, die raue Schönheit der Insel Föhr in Worte zu fassen und gleichzeitig eine Atmosphäre von Geborgenheit und Zugehörigkeit zu schaffen. Die Beschreibungen der Landschaft und des Insellebens sind so lebendig, dass man als Leser das Rauschen der Wellen förmlich hören und die salzige Meeresluft riechen kann.
Durch Marie Schönbecks einfühlsamen Schreibstil und ihren lebendigen Beschreibungen der Nordseeküste fühlt man sich als Leser unmittelbar in die Welt von Anja hineinversetzt und kann sich kaum mehr davon lösen. Die Figuren sind so authentisch und vielschichtig gezeichnet worden, dass man das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen. Anja hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Aber auch der Strandkorbbauer Joris Graf mochte ich von der ersten Begegnung an gleich. Von Anjas unfreiwilligen Pensionsmitbewohnerin Hilde war ich von ihrer unfreundlichen Art mehr als genervt. Erst zum Ende hin, wurde mir Hilde dann etwas sympathischer.
Darüber hinaus behandelt das Buch auch Themen wie Familienzusammenhalt, die Bedeutung von Traditionen und die Wertschätzung der Natur.
An manchen Stellen allerdings wirkt die Handlung etwas zu vorhersehbar, aber sie hatte auch wiederum noch einige positive Überraschungen dabei.
Das Cover ist ein absoluter Blickfang und läd einen gleich zum wegträumen ein. Zu sehen ist die Pension "Lüttes Glück".
Ich habe das Buch mit einem lachendem und mit einem weinendem Auge geschlossen, denn nach der Schließung dieses tollen Buches musste man leider wohl oder übel wieder liebe Charaktere & die Insel Föhr verlassen. Aber schon "bald" gibt es ein Wiedersehen, denn ich möchte unbedingt das Geheimnis der Mutter von Joris Graf und seinen Brüdern erfahren. Was hat sie schlimmes getan?
Fazit: Insgesamt ist "Ein Traum am Nordseestrand - Lüttes Glück" ein Buch, das mit seiner zauberhaften Atmosphäre und seinen zum Teil auch sehr liebenswerten Charakteren verzaubert. Es lädt dazu ein, sich eine Auszeit zu gönnen, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und sich in die kleine Welt von Anja und "ihrer" Nordseeinsel zu träumen.