»Die Nacht ist lebendig und ich bin es auch.«
Nachdem Alice und Hatcher im letzten Band den Jabberwock unter Kontrolle gebracht haben, verlassen sie die alte Stadt um in den Wald zu gehen, nur um erstmal von einer großen verbrannten Wüste empfangen zu werden. Als sie schließlich doch den Wald erreichen, werden sie auch noch getrennt, wodurch Alice gezwungen ist, über sich selbst hinauszuwachsen. Wie schön war bitte Alices Entwicklung in diesen Teil? Auch wenn sie noch soviel Angst hatte, hat sie es geschafft, trotzdem mutig zu bleiben und den lauernden Gefahren zu trotzen. 😍 Sie lernt viel über ihre Magie und die Welt außerhalb der Stadt und dass es auch draußen so ungerecht zugeht, nur eben auf eine andere Art und Weise. Die Erzählweise ist auch im zweiten Teil märchenhaft düster und ich konnte mir die trostlose Wüste und den schaurigen dunklen Wald gut vorstellen, genauso wie die grauenhaften Ereignisse, die Alice zu verfolgen scheinen. Trotzdem gibt sie nicht auf und kämpft, sowohl für sich, als auch für Hatcher, ja sogar für die Menschen, die sie auf ihrem Weg trifft. ❤️🔥 Das Ende hat mich dann irgendwie doch total berührt, v.a. auch die Freude der Kinder 🥹 Und auch wenn es ein wenig nach 'und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage' klang, war es nicht so Pillepalle wie in Märchenbüchern, wo man sich nichts anderes als ein perfektes Traumpaar vorstellt, welches keinerlei Probleme mehr haben wird. Hier war es realistischer, da sich die Beiden gegenseitig akzeptieren, mitsamt ihrer Verrücktheit und Eigenheiten und es machte nicht den Eindruck, dass es keine Hindernisse mehr geben wird, eher wie eine Aufgabe, die man gemeinsam bewältigt . Wie Alice schon richtig erkannte: »In der Welt gibt es nicht immer nur Schwarz und Weiß, sondern auch viele Abstufungen von Grau.« und genauso gilt das auch für Beziehungen ❤️🩹



























































