Eine Superwaffe in den falschen Händen. – Hier wird einmal mehr deutlich, dass so eine potentiell gute Sache in den falschen Händen zum Horror für die ganze Welt werden kann. Eine Person könnte die komplette Welt in Schutt und Asche legen, wenn man sie liese.
Schon der Einstieg in das Buch macht deutlich, dass wir es hier mit einer völlig neuartigen Art von Langdistanzwaffe zu tun bekommen. Zwar war mir die Technologie, ob es sie nun gibt oder auch nicht, schon aus anderen Büchern bekannt, aber deswegen wird sie nicht harmloser in den verschiedenen Büchern. Kurt Austin ist als Protagonist hier mal sehr angenehm nicht als Einzelkämpfer unterwegs. Zwar befreit er seinen Kollegen und guten Freund Joe Zavala aus einer wirklich sehr prekären und lebensbedrohlichen Lage, aber es wird eben auch deutlich, dass auch er nur ein Mensch und durchaus verletzlich ist. Genau so die Trouts. – Waren sie bisher die scheinbar unfehlbaren Tausendsassas, bekommen sie in diesem Teil der Reihe eine mehr als menschliche Komponente, als auch sei kurz vor dem Ertrinken doch noch mit dem Leben davonkommen und die eine oder andere seelische Blessur davontragen. Die ganze Handlung ist hochgradig spannend und bindet die technischen Details ganz natürlich und nicht störend in das ein, was sowieso erzählt werden soll. Ein Kopfkino hatte ich nur teilweise beim Lesen, aber die Story wird durch ihre ganz eigenen Spannung weiter getragen und am Leben gehalten. Da braucht es nicht zwingend so gewaltige Bilder. Und an den Stellen, wo es dann besonder drauf ankam, waren die Bilder ja dann auch da. Ein wirklich hochgradig gutes Buch. Abenteuer, Technik, Gefahr und das Gute der Menschheit machen diese Story zu einer sehr lesenswerten und ich kann sie durchaus empfehlen.
