Der Kampf um die sieben Seelen geht weiter - in diesem Band konnten mich die Protagonisten und die Handlung aber nicht ganz so abholen wie im Band zuvor - ich finde es relativ vorhersehbar und die Lovestory ist relativ "schnell" aus dem Nichts da... nichts desto trotz ist der Schreibstil von der Autorin einfach der Hammer, bis jetzt gefällt mir die Fallen Angels Reihe aber nicht so gut, wie die Black Dagger Reihe.
Das Buch wäre nur halb so lang, würden die Spice Szenen weggelassen werden im Mittelteil (mehrere Kapitel).
Statt dem Spice hätte ich gern einfach zu der Engelswelt erfahren oder über die Erzengel usw.
Schade eigentlich, dass man von den Engeln nur immer ein paar kleine Einblicke bekommt.
Ein sehr spannender Band mit einigen Wendungen mit denen man definitiv nicht gerechnet hat. Es wird nicht langweilig und die Wege sich zu entscheiden sind immer wieder anders. Devina zeigt wieder wozu sie fähig ist und wer alles in ihrem Team dabei ist.
Doch auch Jim hat Unterstützung und der Teaser für den nächsten Band verspricht einiges.
Meine Meinung:
Eine gefühlte Ewigkeit musste ich warten, doch J.R. Ward und ihre Bücher sind es allemal wert auf sie zu warten. Der dritte Band aus der Fallen Angels Reihe verspricht mit seinen vielen Seiten wieder geballte Action, Verführung und weitere Einblicke in Himmel und Hölle.
Wenn es eine Autorin versteht, sich voll und ganz seiner Geschichte und den Charakteren zu verschreiben, dann ist es J.R. Ward. Sie hat sich längst als meine absolute Lieblingsautorin an der Spitze festgesetzt und jedes ihrer Bücher trifft mich tief in meinem Innersten. Ich kann mich voll und ganz auf das Erzählte einlassen, Charaktere nachempfinden und Handlungen mit nervösem Nägelkauen herbeisehnen.
Auch "Der Rebell" hat es wieder völlig geschafft mich zu begeistern und ich konnte nicht eher aufhören, bis das letzte Wort gelesen war...
Jim Heron und seine Erzengel-Kollegen Eddie und Adrian haben wieder eine Schlacht zu kämpfen. Zwei von Sieben wurden bereits entschieden: Eine zugunsten der Engel und eine zu Gunsten der Dämonen.
Ihre Gegnerin ist Devina, eine wunderschöne Frau - als die sie sich selbst darstellt. Machthungrig, skrupellos und mit allen Wassern gewaschen. Gerne bereit auch unfair zu spielen, was im Himmel nicht gut ankommt, aber ignoriert wird, denn... Man ist ja Ehrenhaft!
Jim und die Dämonin pflegen eine ganz besondere Beziehung zueinander. Sie ist hart, erregend und absolut ekelhaft, doch das Spiel der Skrupellosen, die die Schlacht für sich selbst entscheiden wollen, können schließlich beide spielen.
Im Mittelpunkt dieser Schlacht steht ein Polizist. Der gleichzeitig der Sohn eines berühmten Serienmörders ist. Thomas DelVecchio jr. ist ein Einzelgänger. Verfolgt von Fans seines Vaters hat er nur Fickbeziehungen, bei denen er seinen Frust rauslassen kann. Er kämpft mit Schatten, verhängt seine Spiegel und hört die Stimme seines Vaters, die ihn aggressiv und bösartig werden lässt.
Eines Abends will er Kroner, einem mutmaßlichen Serienmörder auf die Schliche kommen und in seinem Kopf setzt sich die Absicht durch, diesem Bastard das Leben auszusaugen. Doch plötzliche Kopfschmerzen lassen alles verblassen. Als DelVecchio feststellt, dass er einen seiner Blackouts hatte und realisiert, dass Kroner blutverschmiert und in Fetzen gerissen vor ihm liegt, zögert er nicht und ruft einen Krankenwagen.
Sophia Reilly, die offizielle Ermittlerin für Interne Angelegenheiten ist sich jedoch sicher, dass DelVecchio Kroner nichts getan hat. Die Spuren sprechen für sich.
Während der Ermittlungen kommen die Beiden sich näher. Zu nah. Und als es um alles oder nichts geht, kaum noch etwas Sinn macht und Reilly Zweifel an DelVecchios Geisteszustand bekommt, kämpfen Jim und Devina bereits um die verlorene Seele.
"Fallen Angels - Der Rebell" ist ein prallgefülltes Buch. Mord, Gier, Hass und Erotik preschen wieder in einem hammermäßigen Tempo zum Leser vor und wickeln ihn in eine Sucht ein, weiterzulesen.
Ward hat wieder ganze Arbeit geleistet: Obwohl ich schon viele Charaktere aus ihrer Feder kennenlernen durfte, schafft sie es immer wieder mir völlig neue Personen vorzusetzen. Wieder ein völlig anderer Mensch, mit einer anderen Geschichte, anderen Gefühlen und zu treffenden Entscheidungen. Und doch läuft es wieder auf das selbe hinaus: Eine Seite zu wählen.
Thomas DelVecchio jr., genannt Veck, muss sich entscheiden. Als er die Wahl traf, Polizist zu werden, nahm er schonmal einen anderen Weg als sein mordender Vater, und doch ist soviel Hass und Wut in ihm, dass er Gefahr läuft, genauso zu werden wie sein Alter. Veck ist schon ein bekannter Charakter aus dem zweiten Buch, wo man seine Aggressivität erleben durfte, als er einen Paparazzi verprügelte. Und dennoch habe ich seine gute Seite gespürt. Als er Reilly näher kennenlernt, entdeckt man an ihm eine Seite, die es einem schwer macht herauszufinden, welchen Weg er an seinem Scheideweg einschlagen wird. Er vereint beide Seiten in sich, die die Abenteuerlust herauskitzelt und gleichzeitig voller Gefühl ist.
Sophie Reilly ist ebenfalls keine typische Protagonistin, die man vorhersehbar nennen könnte. Sie hat mich zum lachen und zum verzweifeln gebracht, aber sie ist eine Kämpferin, die jeden Tag aufs Neue mit ihren Ängsten konfrontiert wird.
Veck und Reilly zusammen sind ein Top-Team und man kann sich einer Sache in dieser Geschichte sicher sein: Nämlich, dass nichts und niemand sicher ist.
Ward hat wieder alles aus sich rausgekitzelt und eine wunderbare Fortsetzung geschrieben. Ich bin wunderbar wieder in die Geschichte reingekommen und habe mich direkt wieder wie Zuhause gefühlt. Es hat ein Entwicklungsprozess stattgefunden, der noch viel Spannung für die nächsten Bücher offen lässt. Das Ende war kein großer Cliffhanger, da schon ein Vorgeschmack auf Band vier vermittelt wurde. Aber man darf auf jeden Fall gespannt sein, denn Ward weiß es wie keine Andere, ihre Leser auf die falsche Fährt zu bringen.
Man könnte sagen, dass Detective Thomas »Veck« DelVecchio zu den Guten gehört – würde er nicht mit einer dunklen Vergangenheit kämpfen. Denn sein Vater, dem er wie aus dem Gesicht geschnitten ist, erlangte als Serienkiller traurige Berühmtheit. Als ob das noch nicht genug wäre, wird auch noch die interne Ermittlerin Sophia Reilly damit beauftragt, Veck im Auge zu behalten. Und was sie sieht, gefällt ihr gut. So gut, dass die sonst so korrekte Polizistin all ihre Prinzipien vergisst und sich in eine leidenschaftliche Affäre mit Veck stürzt. Doch Vecks Seele ist im ewigen Kampf zwischen Himmel und Hölle eine begehrte Trophäe, und plötzlich hat es das Liebespaar mit Mächten zu tun, denen sie nichts entgegenzusetzen haben. Der Einzige, der Sophia und Veck jetzt noch retten kann, ist der Gefallene Engel Jim Heron ...
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Ein Cop mit einem Serienkiller als Vater, der selbst unter Mordverdacht gerät, klingt etwas klischeehaft, und ja das war es leider auch. Die Ereignisse in dieser Story waren eins zu eins wie nen Krimi ala Tatort. Die Geschehnisse waren sehr vorhersehbar und man wusste schnell wo es lang gehen wird, zumindest in der Cop teil. Wenn es um den Mysterie Teil geht, war es wieder richtig spannend, so wie mal es von J.R. Ward kennt.
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Veck und Reilly waren ziemlich süß zusammen. Sowohl im Job, wie auch privat, haben sie sehr gut Harmoniert. Beide kämpfen mit ihren inneren Dämonen, was sie sehr Sympathisch gemacht hat, denn es waren echte, greifbare, einfach nachvollziehbare Probleme.
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Die Vertonung war wieder Göttlich. Der Sprecher weiß genau wie er seine Stimme einsetzen muss, um die jeweilige Stimmung passend rüber zu bringen.
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Für mich war es wieder ein Genuss aus Caldwell, der 4 Sterne von mir bekommt.
Kurz-Meinung:
Dies ist der 3. Teil der Fallen Angels Reihe, die ich abgöttisch liebe. Ich möchte zur Grundhandlung hier nichts mehr sagen. Schaut dazu bitte meine Rezi zu Band 1 oder 2 an, je nachdem an welcher Stelle der Reihe ihr seid. Die Bände sollte man auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge lesen, da die Grundhandlung jedes Teils auf den Vorgänger aufbaut und gerade dieser Gut gegen Böse Kampf ist sehr entscheidend.
Wie in jedem Teil der Reihe gibt es auch hier wieder ein frisches Pärchen, das neben Jim (der eigentliche Hauptcharakter) den Hauptteil der Handlung einnimmt. Dieses Mal geht es um Veck und Sophie. Veck ist Polizist und im Spiel zwischen Gut und Böse stellt er etwas besonderes dar. Sein Vater war ein Serienmörder und steht kurz vor der Hinrichtung. Veck befürchtet immer so zu werden wie er, obwohl man selbst als Leser nie den Eindruck hat, dass es dazu kommen könnte. Sophie ist ebenfalls bei der Polizei und hat mit Veck beruflich zu tun. Das daraus mehr entsteht wirkt realistisch. Die Chemie zwischen den beiden war toll. Allerdings gab es auch eine Sache, die mir hier gar nicht gefallen hat. An einem Punkt der Handlung ändert Sophie ihre Meinung zu Veck so plötzlich ohne auch nur Zweifel zu haben. Das passte für mich gar nicht zu ihrer Figur. Das war aber auch der einzige Kritikpunkt.
Ansonsten ist natürlich Jim und die Hintergrundhandlung um das 'Spiel' zwischen Engeln und Dämonen wieder das wichtigste am Buch. Hier kann man leider nicht viel sagen ohne zu spoilern. Auf jeden Fall weiß man halt nie welche Seite am Ende den Punkt macht und das finde ich einfach genial. Die Nebencharaktere sind sehr individuell. Die Bösen, gerade Devina, sind einfach super böse. Jim ist der beste Charakter aller Zeiten. Es gibt einfach keine Figur, die mich so überzeugen konnte wie seine – er ist so ein richtiges Raubein und dann hat er wieder Szenen, die mich tief berühren und das passt dann auch noch zusammen. Einfach unbeschreiblich. Auch die anderen guten Charaktere sind einfach klasse – so sympathisch und doch realistisch menschlich.
Das in diesem Band plötzlich das Thema Vampir aufkommt, hat mich ziemlich überrascht und ich fand es auch etwas merkwürdig. Irgendwo habe ich dann aber gelesen, dass Wards Vampir Reihe wohl mit dieser Angels Reihe zusammenhängt. Das wusste ich vorher noch nicht und ich habe die Vampir-Reihe (Black Dagger) auch noch nicht gelesen.
Das Buch ist wie schon die anderen Teile sehr spannend. Ich weiß nie wie es tatsächlich ausgeht. Manche Szenen sind psychisch schon sehr belastend, wenn man wie ich sich sehr in Charaktere einfühlt. Jim muss so einiges aushalten was Devina betrifft, aber auch die anderen Opfer von ihr tun mir super leid, obwohl diese nicht einmal viel Tiefe bekommen. Am faszinierendsten ist für mich aber wirklich die Unvorhersehbarkeit des Endes und die Wendungen, die ich meist auch nicht vorhersehen konnte. Einfach toll.
Meine Wertung:
5+ von 5 Sternen