„Der Weg der Könige“ war für mich ein toller Einstieg in die Bücher von Brandon Sanderson. Das Magiesystem sowie die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aspekte dieser Welt fand ich unheimlich spannend, auch wenn man in diesem ersten Band vieles noch nicht versteht. Die zahlreichen Andeutungen und Rätsel machen aber definitiv Lust auf mehr!
Das Erzähltempo ist insgesamt recht langsam, dafür wird man aber mit Detailreichtum und Charaktertiefe belohnt. Zudem sorgen Perspektivwechsel, Rückblenden und Zwischenspiele für Abwechslung beim Lesen. Durch die humorvollen Dialoge mit Schelm (mein absoluter Lieblings-Nebencharakter 🤩) und Schallan wird die Stimmung immer wieder aufgelockert und ich musste mir oft das Lachen verkneifen.
Ich hoffe nur, dass der Handlungsstrang um Schallan in den nächsten Teilen noch etwas spannender wird. Die anderen haben mir bisher deutlich besser gefallen.
Sanderson selber hat darauf hingewiesen dass man diese Reihe nur beginnen sollte wenn man ihm wirklich vertraut und da ist mehr dran als man im ersten Moment denkt.
Es ist ein riesiges Werk für das er dem Leser quasi 3 Prologe lang Zeit lässt zu verstehen dass es langsam abläuft. Sehr langsam. Und man erst einmal viel lernen muss - nur was man lernen muss, wie die Magie funktioniert oder die Welt das wird auf diesen kurzen 900 Seiten noch nicht wirklich klar.
Die Motive der Handelnden sind klar aber an welcher Stelle sich das vereint? Noch gar keine Idee ich glaube es braucht noch das eine oder andere Kapitel bis sich da etwas abzeichnet, aber es ist auch nur ein halbes Buch einer langen Reihe in einer riesigen Welt, an der er ewig gearbeitet hat.
Wenn ich vor einer Sache etwas Angst habe, dann dass einer der Neben Charaktere nicht unversehrt aus der Sache herauskommt...
Ein unglaublich guter Start in die Reihe, die Charaktere sind richtig gut geschrieben und das World Building ist zwar etwas langsamer aber zieht einen trotzdem in den Bann.
Ich hatte wieder einmal Lust auf eine High Fantasy Reihe und da die Sturmlicht-Chroniken noch in meinem Stapel der Schande rumlungern, wollte ich sie befreien.
Was soll ich sagen? Sanderson kann Fantasy einfach. Zu Beginn gibts natürlich verwirrende Namen, neue Völker, eine fremde Welt, ein geheimnisvolles Magiesystem und eine Geschichte, die man Krümel für Krümel aufsammelt.
Ich muss gestehen, dass die ersten paar hundert Seiten für mich zäh waren und ich oft geneigt war, wieder abzubrechen. Doch Kaladin, ein sehr vielversprechender Charakter, hat mich davon abgehalten. Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn ein Kapitel über Kaladin kam.
Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe, denn ich bin nun überzeugt, dass etwas ganz Grosses begonnen hat.
Jetzt muss ich herausfinden, wie ich im Cosmere-Universum am besten weiterlese. 🤔 Freue mich drauf!
Sehr langsamer Auftakt mit viel Worldbuilding, aber wenig Handlung – ob sich das lohnt, entscheidet für mich erst der zweite Teil
Aufgrund der sehr schleppenden Handlung, bei der gefühlt bis zum Schluss nicht viel passiert, war ich zuerst eher bei zwei Sternen.
Der dritte Stern geht an den Autor, weil man merkt, wie viel Arbeit in die Welt gesteckt wurde. Über 800 Seiten hinweg wird versucht, eine komplexe und detaillierte Welt aufzubauen – auch wenn es sich stellenweise sehr gezogen hat.
Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich Kapitel wiederholen, und auch mit dem Schreibstil bin ich am Anfang nicht ganz warm geworden.
Für mich steht und fällt jetzt alles mit dem zweiten Teil – er wird entscheiden, ob die drei Sterne am Ende gerechtfertigt sind.
Ich habe Der Weg der Könige von Brandon Sanderson beendet – und der Einstieg war ehrlich gesagt nicht leicht.
Nach Mistborn – Die Kinder des Nebels hatte ich etwas „Zugänglicheres“ erwartet: klarere Strukturen, schnelleres Ankommen bei den Figuren. Stattdessen wirft einen dieses Buch mitten in eine komplexe Welt mit vielen Ebenen, Perspektiven und Zusammenhängen, die sich erst nach und nach erschließen.
Gerade am Anfang fühlt man sich ein bisschen verloren – und versteht vieles nicht. Rückblickend glaube ich aber, dass genau das beabsichtigt ist: Man erlebt die Welt so, wie die Figuren sie erleben. Besonders bei Kaladin merkt man das stark – seine begrenzte Sicht wird auch zur eigenen. Und in dem Moment, in dem er sich öffnet und beginnt, für mehr als nur sich selbst zu kämpfen, öffnet sich auch die Welt für den Leser.
Dieser Übergang war für mich der entscheidende Punkt.
Was sich zunächst wie eine Hürde anfühlt, entwickelt sich zu einem unglaublich dichten und epischen Fantasy-Erlebnis. Die Figuren – vor allem Kaladin, Jasnah und auch Dalinar – tragen die Geschichte auf ganz unterschiedliche Weise: emotional, rational und durch ihren eigenen moralischen Kompass.
Auch die anfängliche „Angst“ vor der Länge der Reihe hat sich für mich verändert. Statt abschreckend wirkt sie jetzt eher beruhigend – als hätte ich gerade erst eine große Reise begonnen, die einfach so lange dauert, wie sie eben dauert.
Kein leicht zugängliches Buch – aber eines, das sich sehr lohnt, wenn man sich darauf einlässt.
Der erste (geteilte) Band der Sturmlicht-Chroniken überzeugt vor allem mit dem Aufbau der fantastischen Welt Roschar. Wir begleiten hauptsächlich drei bis fünf komplett unterschiedlichen Personen. Es braucht, nach diesem unglaublichen Einstieg, nicht viel Fantasie, um zu erahnen, dass die weiteren Bände sehr episch und spannend werden können. 10/10
Weil diese Welt, ihre Geschichte und ihre Völker durchaus komplex sind und sich von vielem unterscheiden was wir bereits kennen, braucht der "erste" Teil der Sturmlicht-Chroniken seine Zeit, bis er das erste Mal richtig spannend wird und die Hauptfiguren sich entfalten können. Das tut der Handlung aber insgesamt keinen Abbruch und ist bei dieser Komplexität sehr stark gemacht.
Brandon Sanderson ist ein Meister der Sprache und des Einfallsreichtum und schafft es, den Leser in den Bann zu ziehen. Jeder Charakter hat seine eigenen Ziele, Züge und Geschichte und es wird spannend zu sehen sein, wie die Geschichte weitergeht, wo und wie sie sich begegnen werden.
Ich kann mir nur ausmalen, dass die Sturmlicht-Chroniken nach diesem Anfang zusammengenommen ein Meisterwerk sein müssen.
Der Beginn einer epischen Reise
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Ich liebe Brandon Sanderson für seine unglaublich komplexen Welten und diese fast schon spielerische Kreativität, wenn es um Magiesysteme geht. Nachdem ich bereits einige Einzelbände und die Nebelgeborenen-Reihe verschlungen habe, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich mich an die Sturmlicht-Chroniken wage.
Der Einstieg in dieses Werk war für mich allerdings deutlich anspruchsvoller als gewohnt. Es ist kein Buch, das einen sanft an die Hand nimmt — eher eines, das einen mitten ins Geschehen wirft und erwartet, dass man schwimmen lernt. Namen, Orte, Kulturen… ich gebe ehrlich zu: Bis zum Schluss hatte ich noch nicht alles vollständig sortiert. Aber irgendwie gehört genau das auch dazu.
Wichtig zu wissen: Dieser „erste Band“ ist eigentlich nur ein Teil des ursprünglichen Gesamtwerks. Im Englischen bilden „Der Weg der Könige“ und „Der Pfad der Winde“ zusammen den ersten Band. Das macht es nicht ganz leicht, hier ein abschließendes Urteil zu fällen — vieles fühlt sich noch wie Aufbau an, wie ein großes Einatmen vor dem eigentlichen Sturm.
Und trotzdem: Man spürt bereits jetzt, wie gewaltig diese Geschichte werden kann.
Natürlich bringt eine so epische Erzählung auch ihre ruhigeren Phasen mit sich. Für manche mögen das Längen sein — für mich sind es notwendige Räume. Räume, um die Figuren kennenzulernen, ihre Entscheidungen zu verstehen und eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Besonders hervorheben muss ich Kaladin. Seine Geschichte hat mich von Anfang an gepackt. Gemeinsam mit Syl und den Brückenmännern entsteht hier ein Handlungsstrang, der gleichermaßen tragisch, spannend und zutiefst menschlich ist.
Doch das ist nur ein Teil des Ganzen. Es gibt zahlreiche weitere Perspektiven, Geschichten und Figuren, die zunächst lose nebeneinander stehen, bei denen man aber schon früh spürt: Da wird sich noch etwas zusammenfügen. Und genau dieses Gefühl macht neugierig.
✨️ Fazit ✨️
Ein anspruchsvoller, aber vielversprechender Einstieg in eine epische Fantasy-Reihe. Kein leicht zugängliches Buch, aber eines, das Geduld belohnt. Viel Aufbau, viele Namen, viele Fäden — doch dahinter zeichnet sich bereits eine gewaltige Geschichte ab. Für Einsteiger vielleicht eine Herausforderung, für Fantasy-Liebhaber jedoch ein Abenteuer, das Großes verspricht. Ich bin mehr als gespannt, wohin diese Reise noch führen wird.
Rezension – „Der Weg der Könige“ von Brandon Sanderson (3,5/ 5Sterne)
„Der Weg der Könige“ ist so ein Buch, bei dem man ständig denkt: Jetzt geht’s bestimmt gleich richtig los. Und dann… plätschert es erstmal noch ein paar hundert Seiten weiter. 😅
Nicht falsch verstehen: Das Worldbuilding ist wirklich stark. Brandon Sanderson baut eine riesige, spannende Welt auf, mit eigenen Kulturen, Geschichte und Magiesystem. Das Problem ist nur ein bisschen das Tempo. Die ersten ~650 Seiten fühlen sich teilweise so an, als würde die Story im Leerlauf laufen. Viel Aufbau, viel Atmosphäre – aber die eigentliche Handlung kommt nur langsam vorwärts.
Meine klaren Highlights sind Kaladin und Dalinar. Beide haben interessante Entwicklungen und tragen die emotional stärksten Momente des Buches. Kaladins Story hat mich definitiv am meisten gepackt.
Der Rest des Casts bleibt für mich leider ziemlich blass. Viele Figuren tauchen auf, aber nur wenige hinterlassen wirklich Eindruck. Dadurch zieht sich das Ganze stellenweise etwas.
Unterm Strich ist „Der Weg der Könige“ ein gutes Buch mit beeindruckendem Worldbuilding – aber für mich auch eines, das seinem riesigen Hype nicht ganz gerecht wird. Vielleicht hätte ich es ohne die extrem hohen Erwartungen sogar noch ein Stück besser gefunden.
Fazit: Starkes Setting, zwei richtig gute Hauptfiguren, aber ein sehr langsamer Einstieg. Ich bin neugierig genug, um die Reihe weiterzulesen – hoffe aber, dass die Story in den nächsten Bänden etwas mehr Fahrt aufnimmt.
… aber es lohnt sich! Ich habe definitiv eine Weile gebraucht um reinzukommen, aber nach ca. 100 Seiten konnt ich es nicht mehr abwarten wie es mit den einzelnen Charakteren weitergeht. Der Wechsel von einer storyline zur nächsten hat mir persönlich sehr gefallen und es hat mir geholfen dran bleiben zu wollen, da diese Komplexität und Seitenanzahl vielleicht erstmal einschüchtern könnten.
Sanderson‘s Schreibstil und diese unfassbare Kreativität dieser Welt finde ich sehr beeindruckend.
Meine absoluten Helden des ersten Buches sind Dalinar und Kaladin. Ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht und welche größere Bestimmung für beide vorgesehen ist.
Die Geschichte ist fabelhaft. Allerdings habe ich lange gebraucht um es durchzulesen. Ich kann nicht sagen wieso, die Welt ist toll, die Charakterentwicklung langsam aber grandios. Es ist eigentlich Recht einfach geschrieben, aber durch das Buch geflogen bin ich dennoch nicht. Ich freue mich auf Band 2. Werde aber erstmal was anderes lesen. Die Entscheidung ob ich 3,5 Sterne oder 4 Sterne vergebe ist mir nicht leicht gefallen. Ich hoffe Band 2 liest sich für mich leichter, denn ich möchte schon alle Bände lesen und bin gespannt wie es weitergeht.
Ja, es ist keine einfache Kost zu Beginn des Buches. Spätestens ab der Hälfte wird es allerdings deutlich einfacher und verständlicher. Dazu kommt das jedes Kapitel um jemanden anderes geht, sodass es immer schön abwechselnd bleibt. Ich kann das Buch sehr empfehlen.
Ich muss gestehen, dass ich das Buch abgebrochen hätte, wenn nicht irgendwann der Handlungsstrang mit Kaladin und seinen Brückenmännern begonnen hätte. Zu allen anderen Charakteren kam bei mir nicht so richtig eine Bindung auf, dass ich wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht. Ja, es ist Teil 1 des ersten Bandes, aber für mich passierte auf den über 800 Seiten zu wenig bzw. bin ich dafür wohl zu ungeduldig 😅
Wer diese langsame Erzählweise mag, sollte das Buch unbedingt lesen 👍🏻
Ich hatte nach Fantasybücher gegoogelt und habe mir ein paar Ranglisten angeschaut. Ich bin dann bei den Sturmlicht-Chroniken hängen geblieben und hatte im Vorfeld schon gesehen und auch bei READO gelesen, dass die ersten 200-300 Seiten für das Worldbuilding genutzt werden. Ich kann nur sagen „Dranbleiben Leute!“ Kaladin und sein Windsprengsel, Schallan und auch Dalinar, ich will wissen, wie diese Reise weitergeht. Man kriegt immer mal wieder kleine Brocken hingeworfen und spürt, dass hier etwas Großes in der Luft liegt! Ich bin sehr sehr gespannt, Band 2 ist auf dem Weg zu mir!
Es war kein typisches booktok Fantasy, dennoch habe ich das Buch sehr gemocht. Die Welt ist super detailliert und komplex, mit so vielen Aspekten, das ich sie bis jetzt noch nicht komplett verstanden habe. Aber genau damit spielt der Autor und es war auch iwie eine große Motivation deswegen weiterzulesen, um die vielen Mysterien zu verstehen. Bisher gab es denke ich eher einen groben Einblick in die meisten Charaktere aber super viel ist noch nicht passiert und es war auch noch nicht krass spannend, deswegen nur 3.5⭐️. Bin aber sehr gespannt wie es weitergeht
Ich kann gar nicht mehr sagen, seit wie vielen Jahren ich den festen Vorsatz hege, endlich mit den Sturmlicht-Chroniken anzufangen. Aber die Bücher sind halt echte Brocken und nie war der richtige Zeitpunkt da, um endlich loszulegen. Bis jetzt.
Was soll ich sagen? Die für einen Neueinstieg in eine High Fantasy - Reihe typische Verwirrung war da, in hundertfacher Potenz. Also so, wie ich das liebe: Ein Prolog, der welterschütternde Ereignisse Tausende von Jahren in der Vergangenheit andeutet, aber nicht erklärt. Ein rätselhaftes Magiesystem. Verschiedene Kulturen, Völker, Religionen, Namen ohne Ende. Mein mentales Profiler-Board wurde immer voller von potentiellen Verbindungen und Fragezeichen und meine neuronalen Verbindungen wurden so richtig schön trainiert. Es gibt einfach nichts Befriedigenderes, als sich so langsam in eine ganz neue Fantasywelt hineinzuwühlen.
Die Charaktere, aus deren POV in erster Linie erzählt wurde, fand ich gleichermaßen sympathisch und spannend, so dass ich gut dranbleiben konnte und auch wollte. Das Buch spielt auf der von schrecklichen Stürmen heimgesuchten Welt Roschar. Nach der Ermordung seines Bruders, des Königs von Alethkar, hat Dalinar Kholin plötzlich Visionen, in denen er sich in vergangenen Zeiten wiederfindet. Immer wieder hört er eine Stimme, die ihm aufträgt, "sie" zu vereinigen. Er müht sich darum, die anderen Großprinzen zur Zusammenarbeit zu drängen, was so gar nicht ihrem Naturell entspricht. Dalinars Sohn Adolin hält sich wie dieser auf den Zerklüftete Ebenen auf, wo die Heere der Großprinzen Krieg gegen die Mörder des Königs führen und gegen gigantische gepanzerte Wesen kämpfen, um deren wertvolle Edelsteinherzen zu gewinnen. Adolin sorgt sich um den Ruf und den Verstand seines Vaters, der einst ein berühmter Krieger war, nun aber zunehmend belächelt wird.
Ein weiterer Protagonist ist Khaladin, der trotz seiner Jugend ein begnadeter Kämpfer ist, aber aus zunächst unklaren Gründen vom Speerkämpfer zum Sklaven degradiert wurde. Khaladins Vergangenheit wird uns langsam Stück für Stück eröffnet, von Anfang an lernen wir ihn als eine Person kennen, die immer wieder versucht, die Schwachen oder seine Untergebenen zu schützen, und immer wieder dabei scheitert.
Schließlich ist da Schallan, eine adelige Dame, die einen verzweifelten Plan ausheckt, um ihre Familie vor dem Untergang zu retten. Dafür ist es unabdingbar, dass Prinzessin Jasnah sie als ihr Mündel, ihre Studentin annimmt.
Ich kann gar nicht sagen, welchen Handlungsstrang ich lieber verfolgt habe: Dalinars Visionen und sein Ringen darum, was das Richtige ist. Khaladins Alltag als Brückenmann und sein Kampf zwischen der Depression und seinem Sinn für Ehre. Schallans Studien, durch die man mehr über ihre Welt und deren fernste Vergangenheit erfährt. Lediglich die Zwischenkapitel mit Protagonisten, die nur einmal oder sehr selten auftreten, kann ich bisher nur fragmentarisch einordnen.
Langsamer, anspruchsvoller Einstieg in ein riesiges Fantasy-Epos 🌪️📖
Starkes Worldbuilding, faszinierende Figuren (vor allem Kaladin und Dalinar) und viel Aufbau. Noch viele offene Fragen, aber der Sog ist definitiv da 🤔✨
3,5–4 Sterne mit klarer Hoffnung, dass die Reihe mich noch richtig flashen wird ⭐⭐⭐⭐
📚 Rezension – Der Weg der Könige (Sturmlicht-Chroniken, Band 1 – Teil 1)
Ich bin gerade erst am Anfang der Sturmlicht-Chroniken, deshalb fällt mir eine abschließende Bewertung noch schwer. Der Weg der Könige ist eindeutig ein Buch, das sich Zeit nimmt. Der Einstieg ist langsam, teilweise fordernd, und man wird ohne große Erklärungen in eine komplexe neue Welt geworfen 🌪️📖
Gleichzeitig liegt darin auch die Stärke: Man taucht Schritt für Schritt ein, lernt Figuren, Strukturen und Konflikte kennen und merkt, dass hier etwas sehr Großes vorbereitet wird. Es fühlt sich weniger wie ein einzelnes Buch an, sondern eher wie der erste Akt eines riesigen Epos.
Besonders gefallen haben mir die Figuren. Kaladin und Shallan sind sehr unterschiedlich, aber emotional glaubwürdig. Auch Dalinar finde ich extrem faszinierend: ein mächtiger Krieger, der gleichzeitig mit Zweifeln, Moral und Verantwortung ringt ⚔️🧠 Seine Geschichte hat für mich eine besondere Tiefe und gibt der Handlung eine starke politische und ethische Dimension.
Man spürt bei allen drei Hauptfiguren, dass ihre Wege noch ganz am Anfang stehen. Das Weltbuilding ist beeindruckend, wirkt anfangs aber manchmal fast überwältigend.
Was mir bewusst ist: Das hier ist Aufbauarbeit. Vieles wird angedeutet, wenig aufgelöst. Man liest mit vielen offenen Fragen weiter – und genau das erzeugt diesen Sog. Ich bin neugierig, investiert und gleichzeitig noch ziemlich unwissend, was eigentlich auf mich zukommt 🤔✨
Deshalb bewerte ich diesen ersten deutschen Band mit 3,5 bis 4 Sternen ⭐⭐⭐⭐.
Nicht, weil er schwach ist – im Gegenteil. Sondern weil ich spüre, dass das eigentliche Potenzial erst noch kommt. Wenn die Reihe das einlöst, was hier vorbereitet wird, könnte sie mich richtig flashen.
Ich bleibe definitiv dran.
Für mich war’s ein Re-Read, da ich für die neuesten Teile mein Wissen nochmal auffrischen wollte.
Beim ersten Mal hat’s mich schon echt gecatcht aber beim zweiten Mal war’s noch toller, da mir bereits Namen, Charaktere und Zusammenhänge bekannt waren. So ließ es sich für mich flüssiger lesen.
Brandon Sanderson schafft mit seinen Stormlight Archives ein Universum, das sprachlos macht.
Sein Schreibstil ist leserlich, fantasievoll.
Sehr sehr starkes World Building.
Für alle (richtigen ;))Fantasyfans ein absolutes Must Read!!
Der Weg der Könige war für mich anfangs ehrlich etwas holprig. Ich hatte viele Fragezeichen im Kopf und die Fülle an Informationen war stellenweise fast überwältigend. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich mich in dieser unglaublich detaillierten und faszinierenden Welt verloren. Das Worldbuilding ist komplex, durchdacht und fühlt sich riesig an. Irgendwann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Am Ende bleiben zwar Fragen offen, aber genau das macht den Reiz aus. Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen!
Es dauert etwas, bis man sich eingelesen hat. Dann giert man schon danach die Kapitel durchzulesen, damit man zu seinem Lieblingscharakter kommt und erfährt, wie es weitergeht. Definitiv nichts, was man so mal nebenher lesen kann.
Im Vergleich zu seiner Nebelgeborenen Saga, finde ich den Einstieg in die Sturmlicht Chroniken phasenweise etwas zäh. Generell wirkt es für mich noch mal deutlich komplexer. Die Reise wird auch viel länger. Es sind soweit ich weiß 10 Bände.
Daher ist hier das Erzähltempo auch etwas langsamer und phasenweise zäh. Sanderson typisch entwickeln sich die Charaktere mit der Zeit und werden immer tiefer. Ähnlich wie in Mistborn und Elantris brauche ich etwas Zeit mit dem weiblichen Charakteren aber im verlauf werde diese für mich auch immer spannender.
Kaladin bleibt mein absoluter Favorit.
Auch das Ende scheint der Beginn einer epischen Reise zu werden!
Ich freue mich auf Band 2
Ich muss gestehen, ich hatte Respekt davor mich an eine Reihe dieses Ausmaßes heranzutrauen. Ich habe mich dann jedoch dazu entschieden mir das Hörbuch zu holen und dieses massive Werk als Hörerlebnis zu genießen.
Brandon Sanderson hat es geschafft eine interessante Welt mit frischen Mechaniken im Bereich Magie, Kampf, Gesellschaft und Politik zu entwickeln. Die Charaktere sind gut geschrieben und erstaunlich gut durchdacht. Obwohl dieser erste Band in manchen Bereichen ein wenig mehr Action vertragen könnte und einige Passagen sich durchaus etwas gezogen haben, macht er Lust auf mehr.
Man wird gut in die Welt eingeführt ohne das Gefühl zu haben das die Handlungen der Charaktere das grundlegende Weltgeschehen massiv verändern. Es sind mehr die Leben der einzelnen Charaktere die hier einen Wandel erleben. Dies erhöht die Spannung auf alles was noch kommt.
Eine klare Empfehlung für alle die mal eine andere Fantasywelt erleben wollen.
Hier wird eine riesiges Epos aufgebaut und ich muss sagen mir gefällt der Anfang richtig gut. Jeder Charakter hat gleich seine eigenen Tiefen und man ist sofort in der Geschichte dabei, auch wenn die Spannung im ersten Band noch etwas fehlt.
Der Auftakt der Sturmlicht Chroniken hat mir gut gefallen. Die Handlung schreitet zwar langsam voran, aber ich hatte auch genug damit zu tun, die fantastische Welt kennen zu lernen, sowie die unterschiedlichen Charaktere und ihre Beweggründe zu verfolgen.. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Es ist bereits zu erahnen, dass hier der Beginn von etwas Großem seinen Lauf nimmt, und ich freue mich sehr darauf, mit den nächsten Bänden sehr lange in dieser Welt verweilen zu können.
Ja, es gibt bereits unzählige Bücher zu dieser Welt, weshalb der Autor sich auch gerne Zeit lässt, um die Entwicklungen der verschiedenen Erzählstränge möglichst organisch erzählen zu können. Ich werde auf jeden Fall das nächste Buch auch noch lesen. Die Welt und die Mechaniken und Figuren darin haben eine Vielschichtigkeit und Lebendigkeit, die ihresgleichen sucht. Leider habe ich mich - vermutlich dem Schreibstil geschuldet - oft beim Lesen gelangweilt. Rothfuss bereitet mir da schon deutlich mehr Spaß.
It wrecked me.
Und ich erkläre nicht warum, das musst du selbst herausfinden ✨
Das hier ist eine Rezension für die komplette Reihe und das gesamte Kosmeer Universum Konzept.
Als ich mit diesem Epos angefangen habe war ich überzeugt, dass das nur eine weitere gehypte Reihe ist, die mich eh nur wieder enttäuschen würde.
Vielleicht hatte ich in letzter Zeit auf Empfehlungen zu viel wirklich schlechten Fantasy gelesen.
Und was soll ich sagen?
Ich begann „Der Weg der Könige“ zu lesen, und fand ein oder zwei Charaktere interessant, das Worldbuilding sehr detailliert, aber 50% der Zeit war ich genervt (was ich rückblickend sehr ironisch finde, da sich diese 50% auch um einen Charakter drehen, der sich zu einem meiner All-time-Favorites entwickeln sollte).
Genervt vor allem, weil es sich zog. Über 2 Bände, in denen Details der Welt und der Politik in den einzelnen Ländern akribisch erklärt werden, mit dem Fokus auf Personen, die ich so lala fand (dachte ich zu dem Zeitpunkt, haha).
Ich kann ab der Stelle nur wärmstens empfehlen dran zu bleiben. Du wirst belohnt mit einer außergewöhnlichen Storyline, einem wirklich fantastischen Ende und liebevoll ausgearbeiteten Charakteren.
Es ist nicht der klassische Fantasy, den ich erwartete hatte. An manchen Stellen wird es äußerst technisch und die Magie ist extrem ausgeklügelt.
Nachdem ich einigermaßen Fuß gefasst hatte habe ich angefangen die Mistborn-Saga & Sturmklänge nebenher zu lesen, da mir immer wieder Anspielungen auf andere Welten im Kosmeer aufgefallen sind (besonders von einem gewissen Weltenwanderer, if you know, you know hehe).
Das war wirklich eine gute Entscheidung da plötzlich Dinge viel besser in Kontext gesetzt werden konnten. ZB die Verwendung und Bedeutung von Aluminium. Das ganze Universum ist mit so viel Liebe ausgearbeitet, es fließt alles ineinander und hat eine Bedeutung auch über die eigentliche Story hinaus.
Ich will hier an der Stelle gar nicht zu sehr ins Detail gehen, daher nur ein paar abschließende Worte:
Dieser Epos hat vieles was einen klassischen Fantasy ausmacht, aber noch so viel mehr.
Er ist divers (ja sogar queer auf mehreren Ebenen, auch wenn ich hier auch gerne mehr hätten haben können), die Charaktere sind fantastisch aufgebaut und der Hauptfokus liegt in der Entwicklung dieser auf Basis von Erfahrungen und Traumata. An der Stelle ganz ganz viel Lieben an mein Girl Schallan 💜
Ich habe vieles der Entwicklungen sehr gut nachvollziehen und mitfühlen können. So sehr, dass ich quasi die letzten 300 Seiten vom letzten Teil durchgeheult habe.
Die storyline ist gut und nachdem man die Welt und die Magie ein bisschen durchblicken zu glauben scheint macht es richtig Spaß zu rätseln was als Nächstes passiert.
Ist es an der ein oder anderen Stelle zäh? Absolut, ja. So zäh das ich es zwischendurch weggelegt habe, vor allem in den ersten beiden Bänden.
Ist es manchmal repetitiv? Auch ja, aber diese Wiederholungen sind gut zu ertragen und haben teilweise auch Sinn.
Es ist kein perfekter Epos, aber nah dran. Auf einer Skala von 1 bis 10 eine solide 7-8 (nur LOTR kriegt von mir ne 10 und ne 9 habe ich noch nicht gelesen/gefunden 🤡).
Alles in allem kann ich jeder und jedem Fantasybegeisterten diesen Epos aber aufrichtig aller wärmstens empfehlen.
Sandersons Weg des Worldbuildings. Faszinierende Welt, voller Geheimnisse und potentieller Intrigen. Die Reihe ist ein Projekt - bringt Zeit und Geduld mit.
*spoilerfrei
"Der Weg der Könige" ist ein langer Aufbau einer faszinierenden Welt voller Geheimnisse und Intrigen. So wurde ich allein durch die Hoffnung auf Antworten und dem guten Ruf der Reihe dazu motiviert weiterzulesen.
Zugegeben dieses Buch brauchte viieeeel Commitment von mir. Mehrere Kapitel lang, habe ich darüber nachgedacht das Buch bei Seite zu legen und den Lesezeitpunkt in Frage zustellen. Ich wusste bereits, dass es sich hierbei nur um Teil 1 des ersten Bandes handelt, jedoch hat dieses Wissen meiner Motivation nicht unbedingt geholfen. Aber die riesige Fangemeinschaft der Sturmlicht Chroniken und die häufig erwähnte Zuschreibung als "Klassikers des Fantasy Genres" ließen mich durchhalten. Ob es sich gelohnt hat? 😆 Ehrliche Antwort? Ich weiß es immer noch nicht.
📜 Das Erzähltempo ist wirklich sehr langsam. Sanderson hat fast ein Jahrzehnt an diesem Buch gearbeitet. Da lässt er es sich natürlich nicht nehmen, ausgiebig seine Charaktere vorzustellen. Nach fast 900 Seiten wage ich zu behaupten die aktuellen Hauptcharaktere zumindest ein wenig einschätzen zu können. Und trotzdem hat "Der Weg der Könige" mich mit vielen Fragezeichen zurück gelassen.
Worldbuilding 🌎
Der von Sanderson erschaffene Planet Roschar wird von gewaltigen und zerstörrerischen Stürmen beherrscht. Sanderson baut eine Welt mit mehreren Königreichen, einer eigenen Botanik, unterschiedlichen Kulturen und Sozialverhalten, sowie eine ans Wetter angepasste Tierwelt mit skurrilen Wesen auf. Alles deutet daraufhin, dass die Großprinzen, Intrigen spinnen und in den kommenden Büchern dort noch ordentlich Bewegung stattfinden wird.
🎨Der Plot wird begleitet von mehreren Illustrationen, die die Kreaturen oder aktuellen Landkarten zeigen. Das fand ich sehr hilfreich, man merkt hier hat sich jemand Gedanken gemacht und es wird nicht viel dem Zufall überlassen. Selbst die Einbindung der Illustrationen in dem Plot ist durchdacht. Das war für mich ein echtes Highlight.
🔮Das Magiesystem ist - Überraschung, ein gut gehütetes Geheimnis. Wir bekommen Indizien und Hinweise aber ganz klar ist es noch nicht. Ich will an dieser Stelle auch nicht spoilern.
Fazit:
Ich würde es nicht unbedingt Fantasy Neulingen empfehlen, dafür ist es mir einfach zu komplex und langsam erzählt und könnte zu Frustrationen führen. Lies dieses Buch, wenn du Zeit und Lust hast dich mal wirklich auf etwas ganz anderes einzulassen - fernab von der Schnelligkeit der aktuellen Booktok-Bücher. Ich mag High Fantasy gerne, aber auch ich musste mich aufgrund des langsamen Tempos oftmals zwingen weiterzulesen.
Dennoch möchte ich erwähnen, dass "Der Weg der Könige" seine Strahlmomente hatte und ich das Potential der Erzählung erkennen konnte. Ich werde mich weiterhin tapfer voran wagen, wenn auch im langsamen Tempo. Lasst mir gerne in den Kommentaren eine Portion Motivation da, falls ihr die Sturmlicht Chroniken bereits gelesen habt. 😉
*Hinweis zum Bild: Der Kater gehört natürlich nicht nach Roschar, sondern auf meine Lesedecke. Er war, für alle die das Buch schon gelesen haben, mein großes schwarzes Sprengsel 😉. Shout out an Syl - Liebe auf den ersten Blick❣️
Es ist lang! Aber es lohnt sich, dran zu bleiben! 😄
„Der Weg der Könige" hat mich zunächst erstmal zwiegespalten zurück gelassen, denn ich hatte zu Beginn wirklich Schwierigkeiten mit dem Buch. Bisher haben mich die Sanderson Bücher immer richtig gut abgeholt und obwohl alles am Anfang so viel und kompliziert erscheint, fängt man dann doch schneller an, zu verstehen und ist ganz plötzlich mittendrin in den fantastischen Geschichten.
Das hatte ich hier leider nicht direkt. Vor allem zwischen Seite 250 bis 400 war es zäh: zu viele Informationen, lange Kapitel, zu viele Perspektiven und die Frage: worum geht es hier eigentlich? Zudem fand ich es schade, dass im Mittelteil eine Perspektive komplett außen vor blieb.
Doch dann hat sich so langsam ein Bild ergeben und ich habe endlich eine Verbindung zu den Charakteren aufgebaut bekommen und mitgefiebert. Die Komplexität und Ideen des Autors finde ich nach wie vor einfach total beeindruckend.
Um es zusammenzufassen: „Der Weg der Könige“ hat mich echt beschäftigt. Zuerst wollte ich dem Buch 3 Sterne geben, einfach weil es wirklich LANG war. Aber ich habe nach dem Beenden noch viel drüber nachgedacht: über die Charaktere, die Magie in ihren verschiedenen Formen sowie offene Fragen und musste festgestellt, dass mich vieles wirklich begeistern konnte :)
Es wird eine unglaublich fantastische und trotzdem reell wirkende Welt geschaffen, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Ich liebe ja Lore und Worldbuilding, alao waren sogar die Längen der Geschichte interessant. Und dann noch Charaktere mit jeder Menge persönlicher Entwicklung, die sich immer weiter in ein Netz aus Mythen, Politik und reinem Überleben verstricken.
Ich freue mich schon sehr darauf, den nächsten Teil der Chronik zu verschlingen.
Alles an diesem Buch schreit 5 Sterne, wenn es nicht wie eine Einleitung wirkt.
Schreibstil, Worldbuilding und Charakterentwicklung waren fantastisch, das will ich nicht leugnen. Ich bin vollkommen zufrieden damit. Aber insgesamt fühlte es sich das ganze Buch wenig wie eine einzige Einleitung an. Mir ist klar, dass die Reihe lang ist und deswegen bin ich sicher, dass sich die 4 Sterne noch in 5 wandeln werden, aber gerade wegen dieses Gefühls hat mit der Spannungsbogen gefehlt. Bin aber jetzt riiichtig gespannt wie es weitergeht!
Wie ein 700 Seiten langer Prolog - im besten Sinne
Ich hatte das Vergnügen, den ersten Teil von Brandon Sandersons Epos im Buddy Read zu lesen.
Die Welt ist riesig und ganz anders als alles, was ich bisher kannte. Und doch hat Sanderson mich behutsam hineingeführt, mit einer kleinen, greifbaren Gruppe an Charakteren – und dem Gefühl: Da kommt noch Großes!
Keine oberflächliche Geschichte, sondern ein Abenteuer!
Auch wenn ich mich noch nicht ganz zurechtfinde, hat mich die Geschichte mitgerissen. Ich freue mich schon sehr auf Band zwei!
Wow, das war mal ein richtiger Schinken. "Der Weg der Könige" ist der Auftakt der "Sturmlicht - Chroniken". Genau genommen sogar nur die erste Hälfte, da im Deutschen immer zwei Bücher auf einen englischen Band kommen. Von daher braucht man einen langen Atem, da in diesem Teil erstmal viel Raum und Zeit für Charaktereinführung und Worldbuilding genutzt wird. Mir persönlich gefällt sowas, es erinnert an die Struktur vieler High Fantasy - Reihen von früher, die zwar ein eher langsames Tempo angeben, dafür aber mit völlig durchdachten und vielschichtigen Welten und Charakteren aufwarten können.
Wer es lieber temporeich und/ oder romantisch möchte, ist bei dieser Reihe falsch, wer aber wieder einmal in einen langen High Fantasy - Zyklus eintauchen will: let's go!
Was ein. EPOS!
Was ein Auftakt!
Ich habe noch keine passenden Worte für dieses Buch. Sanderson hat mit "Weg der Könige" eine Welt erschaffen, die mich sprachlos macht.
Lange lag das Buch auf meinem SuB. Lange habe ich es nicht begonnen, weil ich einfach Angst bzw Respekt hatte vor diesem Buch. 😅
Aber es lohnt sich.
Die Charaktere sind mit soviel Liebe ausgearbeitet. Die Skizzen total schön.
Die Story plätschert so vor sich hin, ohne langweilig zu werden.
Bei mittlerweile 12 (?) Büchern, sollte klar sein, dass die Story eher langsam erzählt wird.
Eine Bewertung fällt mir etwas schwer, da es sich ja eigentlich nur um die erste Hälfte des ersten Buches der Sturmlicht-Chroniken handelt aber ich habe es auf jeden Fall sehr genossen zu lesen. Vieles erschließt sich mir noch nicht ganz aber das finde ich auch gar nicht negativ. So gibt es noch viel zu entdecken.
Bei den Charakteren hat mir Kaladin besonders gefallen. Ihn zeichnet dieser unbedingte Wille aus nicht aufzugeben, egal, wie schwer es ihm gemacht wird. Aber auch Schallans Handlungsstrang verspricht sehr soannend zu werden.
Ich werde auf jeden Fall sofort mit dem nächsten Teil weitermachen und Der Wegem der Könige kriegt eine klare Leseempfehlung von mir.
Wow!
Brandon Sanderson schafft es auf herausragende Art und Weise eine glaubwürdige Welt zu schaffen. Auch wenn dieser erste von vielen weiteren Bänden ein doch langsames Erzähltempo hat, konnte ich es doch nicht aus der Hand legen und nicht warten, weiterzulesen.
„Der Weg der Könige“ sei jeder und jedem empfohlen, der auf epische und glaubwürdige, einzigartige High Fantasy abfährt.
Brandon Sanderson hat mit diesem Buch wirklich einen sehr starken Auftakt für die Sturmlichtchroniken geliefert. Dabei hat dieser Band alles, was dass High Fantasy Herz höher schlagen lässt:
• sehr starkes Worldbuilding
• einen eigenen Kontinent, der von sagenumwobenen Großstürmen heimgesucht wird
• verschiedenste Völker mit unterschiedlichen Gebräuchen
• eine eigene Religion mit ihren Anhängern
• Und alte Legenden, die sich im Volksmund erzählt werden
Die verschiedenen Charaktere sind sehr stark geschrieben und von inneren Konflikten beherrscht, welche Sanderson sehr gut beschreibt.
Leider hat es jedoch für mich etwas gedauert bis ich in das Buch und die Welt von Roschar eintauchen konnte, daher gibt es von mir leider nur 4 Sterne.
Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Storyline: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Fantasy-Welt: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Romance: /
Spice: /
Bein ersten Band der Sturmlichtchroniken handelt es sich um ein großartiges High Fantasy Buch der Extraklasse. Sanderson hat nicht nur eine großartige Zivilisation erschaffen, sondern auch eine völlig neue Art der Flora und Fauna (z. B. sich in Felsen zurückziehendes Gras). Ich finde die geistreichen und gerissenen Dialoge großartig. Die Charaktere zeichnen dich durch eine tolle Tiefe aus. V.a. Kaladin und Dalinar haben es mir besonders angetan. Auch die Sprengsel finde ich mega spannend und Syl ist auch ganz großartig! Super interessant finde ich die gesellschaftliche Einteilung in männliche und weibliche Künste: Männer für Kraft und Zerstörung und Frauen für Erschaffung und Kreativität. Ich freue mich sehr darauf, weiter nach Roschar zu reisen und möchte diese Welt gar nicht verlassen. Einziger Wermutstropfen: Ein Glossar wäre toll gewesen.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll ehrlich gesagt.
Der Anfang des Buches hat mich extrem überwältigt aufgrund der schieren Masse an unterschiedlichen Eigen- und Ländernamen. Zudem wechselt gefühlt jedes Kapitel die Figur bzw. der Erzähler und somit auch wieder die Namen der Charaktere, was es gerade in den ersten 30% des Buches schwer macht allem gedanklich zu folgen. Ich hatte davon ab fast durchgehend eine Karte von Roshar nebenbei geöffnet, damit ich immer mal wieder gucken konnte wo ich mich gerade überhaupt gedanklich befinde, da es wirklich (!) oft zu Ortswechseln kommt.
Zudem werden typisch für den Autor religiöse Gegebenheiten bzw. Weltzusammenhänge oft in Nebensätzen von Charakteren angeschnitten, als wären sie selbstverständlich und Allgemeinwissen, aber als Leser tappt man fast durchgehend im Dunkeln, was die Spannung erhöht mehr über diese Welt zu erfahren - oder für gewaltigen Frust sorgt (je nach Leser 😉). Bei mir hat es jedenfalls wunderbar funktioniert.
Wo es bei der Buchreihe „Nebelgeboren“ von Sanderson quasi nur zwei Volksschichten gibt sind es hier…keine Ahnung…in jedem Fall über 10 verschiedene Rassen mit teils stark unterschiedlichem Aussehen und eigener Sprache und Kultur. Zudem ist die Welt gespickt von einzigartiger Flora und Fauna, die allesamt toll beschrieben wird. Man merkt regelrecht auf jeder Seite, wieviel Liebe und Mühe in die Ausgestaltung von Roshar geflossen ist, was die gesamte Welt extrem glaubwürdig macht.
Ich bin generell auch immer wieder erstaunt, wie es Sanderson schafft in jedem seiner Bücher glaubwürdige Fantasy-Welten darzustellen ohne auf Klischee-Inhalte wie z.B. Orks, Drachen, Elfen oder Zwerge zurückgreifen zu müssen.
Zur Geschichte kann ich ehrlich gesagt noch nicht viel sagen, da dieses Buch ja nur der Auftakt ist zu einem wie es scheint unglaublich großem Epos (Sanderson wird ja nicht umsonst als Tolkien unserer Zeit gehandelt).
Sanderson typisch sind so ziemlich alle Charaktere, von denen ich bisher lesen durfte, toll beschrieben und ihr Handeln ist nachvollziehbar bzw. logisch.
Da ich weiß wie lange diese Buchreihe sein wird kann ich nur erahnen, was noch auf mich wartet und ich bin unfassbar gespannt, was noch auf mich zukommen wird. Ich werde sofort mit dem zweiten Band anfangen!
Nach GOT wurde es Zeit für ein neues Fantasy-Abentuer.
Aufgrund einer Vielzahl an positiven Feedbacks zu Sanderson habe ich mich an die Sturmlicht-Chroniken gewagt.
Der Einsteig in eine neue High-Fantasy-Welt war wie immer etwas hart jedoch war ich schnell Feuer und Flamme. Die Art und Weise wie hier die Welt thematisiert und der Umgang mit "Magie" gestaltet wird ist der Hammer.
Freu mich auf Teil 2.
#Brücke4💪🏼
Einstieg in eine komplexe und vielfältige Welt des Kosmeers
Ich habe den Sprung in die Sturmlicht Chroniken endlich gewagt!
Von allem, was ich bis dahin über diese Buchreihe von Sanderson versprochen bekam, wurde erfüllt und übertroffen. Dabei liebe ich die Art wie er seine Geschichte aufbaut, eingeteilt in verschiedene Kapitel mit wiederkehrenden Perspektiven, aber auch sogenannten Zwischenspielen mit Blicken um die ganze Welt. Dazu hier und da schön ausgearbeitete Karten, Zeichnungen oder andere Dinge, die einem die Welt näher bringen.
Von der Story möchte ich gar nicht erst groß schwärmen! Diese bietet viele interessante und abwechslungsreiche Charaktere in bekannter Sanderson Manier.
Riesige Empfehlung an jeden Fantasy Liebhaber!
Einziger Abzug ist der deutschen Ausgabe geschuldet, welche den englischen The Way of Kings in zwei Bände Der Weg der Könige und Der Pfad der Winde aufteilt (wie bei ASOIAF). Dadurch kommt es zum Ende des Buches zu keinem Klimax, weil es in der Mitte des eigentlichen Buches stoppt. Also sofort weiterlesen. Hoffentlich kommen dort die großen Wendungen und Ereignisse!
Was für ein grandioser Auftrag, der eine fesselnde Geschichte von epischem Ausmaß entfaltet!
Die Welt von „Roschar“ wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das Buch nimmt einen mit auf eine aufregende Reise durch eine vielschichtige Welt, die von unterschiedlichen Völkern, Städten und Landschaften sowie vielfältigen Handlungssträngen geprägt ist. Besonders die Geschichten über Kaladin, Syl, Shallan, Dalinar und seinen Sohn Adolin haben mich in ihren Bann gezogen. Ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen zu Szeth gewünscht, aber ich gehe davon aus, dass dies in den nächsten Bänden noch folgt. Brandon Sanderson erschafft eine beeindruckende Welt in der ich eintauchen konnte und die mich begeistert hat.