Wir folgen wieder Loulie die ein weiteres episches Abenteuer erlebt. Diesmal in der Welt der Dschinn. Sie ist an der Seite von Mazen und auch Aisha die ehemalige Räuberin spielen als Menschen wieder eine große Hauptrolle. Diesmal ist aber Quadir verschwunden und kann Loulie nicht unterstützen. Sie befindet sich in einem Konflikt der Dschinn, die alle um die Zukunft der Dschinn Welt fürchten und verschiede Wege gehen möchten. Die 3 Menschen begeben sich oft in tödliche Gefahr um ihren Weg zu finden und werden auch nicht zu knapp Spielbälle der Dschinn.
Eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Es ist spannend und durch die Welt unter der Welt nochmal ein neues Setting, mit neuen magischen Regeln und den Dschinn, die verschiedene Fähigkeiten haben. Der Schreibstil ist kurzweilig und aufregend. Diesmal sind die Gefühle der Hauptcharaktere nicht so ausgeprägt dargestellt, wie im ersten Band. Trotzdem kann man mit den Protagonisten auch eine emotionale Reise unternehmen mit Hoffen und Bangen.
Ich kann auch das zweite Buch empfehlen. Vor allem, wenn ihr den ersten Teil schon gemocht habt.
Ich habe einen Moment gebraucht um in die Welt wieder eintauchen zu können aber dann habe ich es wieder sehr geliebt. Ich mag die ungewöhnliche aber tolle Welt sehr. Mir haben auch die Entwicklungen der einzelnen Charaktere sehr gefallen. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band.
Eine fantastische Forsetzung, die fast noch besser war, als der Vorgänger! Wieder eine spannende Story, eine außergewöhnliche Welt und Protagonist*innen, die über sich hinauswachsen. Band 3 kann kommen - vor allem nach so einem fiesen Cliffhänger von Band 2!
Ich muss zugeben, dass ich ein paar Kapitel gebraucht habe, um ins Buch zu kommen. Danach bin ich aber quasi in der Geschichte gefangen gewesen.
Ich finde, dass die Charaktere eine tolle Wandlung/Weiterentwicklung erleben und die Welt gefällt mir unglaublich gut.
Rijah hat auch in diesem Band wieder komische Pronomen, die den Lesefluss erheblich stören. Ist das wirklich gewollt??? 🤔
Leider endet die Reihe immer noch nicht. Band 3 hat die Autorin wohl schon in einem Instagram Post bekannt gegeben, aber es gibt weder im englischen noch deutschen bereits einen Erscheinungstermin.
Ich freu mich trotzdem drauf.
Mir hat die Welt und das Setting im Orient bei Der Sternenstaubdieb schon unheimlich gefallen und genau so geht es in Der Aschefeuerkönig auch weiter. Dieses Mal bewegen wir uns überwiegend in der Welt der Dschinn, welche ebenso super beschrieben wird, wie schon im ersten Teil. Auch das die Hintergrundgeschichten der Ifrit wirklich als Geschichten erzählt werden, hat mir wieder sehr gefallen. Die verschiedenen POVs waren ebenso interessant, auch wenn mir gerade Loulie manchmal etwas auf den Nerv ging. Insgesamt eine wunderschöne Geschichte, freu mich schon unheimlich auf den dritten Teil.
Dieses Buch hat mich auf eine ganz andere Art gepackt als der erste Teil. Weniger dieses Abenteuergefühl, mehr ein tiefes Eintauchen in eine Welt, die langsam auseinanderbricht.
Und genau das mochte ich unglaublich gern. Alles wirkt größer, schwerer, manchmal auch trauriger, aber nie leer oder langatmig. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht, habe mich richtig darauf gefreut, wieder zurückzukehren und noch tiefer in diese Welt einzutauchen.
Besonders stark fand ich, wie sich die Figuren entwickeln. Loulie wächst spürbar an ihrer Verantwortung, Mazen wird endlich jemand, der für sich selbst Entscheidungen trifft, und Aisha findet auf eine fast schon beunruhigend schöne Weise ihren Frieden mit der Ifrit in sich. Das hat sich für mich alles sehr rund angefühlt, nicht erzwungen, sondern wie ein natürlicher Schritt nach allem, was sie erlebt haben.
Gerade die ruhigen Szenen, in denen sie einfach zusammen sind, haben für mich unglaublich viel getragen. Diese kleinen Momente, wie das gemeinsame Fliegen auf dem Teppich, bleiben fast stärker hängen als manche großen Ereignisse.
Die Welt der Dschinn hat mich komplett abgeholt. Diese versunkenen Städte, das Gefühl von alter, bröckelnder Macht, dieses ständige Knistern von etwas, das kurz davor ist zu zerfallen. Es hatte etwas Magisches, aber auch etwas Melancholisches. Man merkt einfach, dass hier nicht nur eine Geschichte erzählt wird, sondern dass diese Welt eine eigene Vergangenheit hat, die man Stück für Stück spürt.
Und dann Qadir. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass er zurückkommt. Er hat mir wirklich gefehlt, weil er einfach eine ganz eigene Präsenz hat. Als er dann endlich wieder da war, war es viel zu kurz, und dass es am Ende schon wieder in so einen Moment kippt, in dem man Angst um ihn haben muss, hat mich ehrlich gesagt ein bisschen frustriert. Gerade weil er für mich emotional so ein Anker ist, hätte ich mir da einfach mehr gewünscht.
Trotzdem hat mich das Buch nicht losgelassen. Es fühlt sich wie ein Übergang an, wie das ruhige Atmen vor etwas Größerem, das noch kommt. Vielleicht nicht ganz so leicht zugänglich wie der erste Band, aber dafür intensiver, dichter und auf eine andere Weise berührend.
Wüstensand in der Luft, flirrende Hitze zwischen den Seiten und das Gefühl, mitten in einer uralten Legende zu stecken. Genau so fühlt sich dieser zweite Band an. Kaum schlägt man das Buch auf, steht man wieder mitten im Sandmeer und merkt sofort, hier wird nicht gekleckert, hier wird episch eskaliert.
Loulie trägt plötzlich mehr Gewicht auf den Schultern als ihr lieb sein kann. Der verschwundene Aschefeuerkönig, bröckelnde Städte und politische Intrigen, die sich anfühlen wie ein Schachspiel im Sandsturm. Währenddessen tauchen neue Figuren auf, alte Allianzen knirschen und ständig schwebt dieses unterschwellige Gefühl mit, dass gleich alles auseinanderbricht. Genau diese Spannung macht süchtig.
Besonders stark ist wieder das Worldbuilding. Dschinn, uralte Magie, versunkene Reiche und Legenden, die sich anfühlen wie Geschichten aus Tausendundeiner Nacht. Kopfkino läuft hier nicht nur, es brennt. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass der Mittelband bewusst aufbaut. Manche Passagen nehmen sich Zeit, Figuren werden sortiert, Konflikte vorbereitet. Nicht jeder Moment explodiert, aber alles arbeitet auf etwas Großes hin.
Die Dynamik zwischen den Figuren trägt das Ganze. Loyalität, Zweifel, Machtspiele und dieses ständige Knistern, wenn niemand so ganz weiß, wem man trauen kann. Dazu ein Hauch Emotion, ohne kitschig zu werden. Und genau da packt das Buch. Es fühlt sich wie der ruhige Atem vor dem Sturm an.
Kein perfekter Band, aber verdammt atmosphärisch, intensiv und voller Magie. Am Ende bleibt dieses Gefühl zurück, dass Band drei alles sprengen könnte. Und genau deshalb funktioniert dieser Teil so gut.