
🦉Zwischen Dunkelheit, Liebe und Japan🦉
Mori, Nathaniel und Six nehmen uns im zweiten Teil mit nach Japan - Natasha Pulley schafft es mit ihrem Stil die Welt und die Epoche so nah und detailliert zu erzählen, dass man sich direkt dort gut hindenken kann. Es kommen einige neue Charaktere hinzu, aber auch altbekannte Charaktere tauchen wieder auf. Die Geschichte ist deutlich verworrener als die aus dem ersten Buch und ich finde, dass man ein wenig über das damalige Japan als auch die Weltlage (politisch) wissen sollte, damit man nicht allzu verloren ist. Die Geschichte ist auch deutlich heftiger und düsterer - und deutlich trauriger. Ich hätte Mori als auch Nathaniel einige Male schütteln können. Besonders Nathaniel ist mir in der Zeit des Lesens sehr ans Herz gewachsen - und man merkt, wie sehr er seinen Mori doch liebt. Umgekehrt hatte ich schwer dieses Gefühl von Mori zu lesen und zu erkennen. Generell hätte ich mir in der Geschichte etwas mehr zwischenmenschliche Interaktion der Beiden gewünscht (ja, auch natürlich gerne in dieser bestimmten Art und Weise… :D). Nichtsdestotrotz sind die beiden ein unglaublich süßes Pärchen. Und mit Six haben sie auch eine unglaublich süße Ziehtochter. Das Konstrukt um das Thema Hellsehen und Elektrizität haben mich selbst nicht so sehr abgeholt, aber ich bin persönlich auch nicht so Physik-affin, als das mich wissenschaftliche Erklärungen interessieren (siehe dem ersten Teil, wo ja dort Grace den Part übernommen hatte…). Ich hatte aber eine gute Zeit mit dem Buch und auch an einigen Stellen Herzklopfen und Herzrasen. Die Länge war schon sehr sportlich, aber die ganzen Details waren rund und wichtig. Nur ein wenig mehr Katsu-Action hätte ich mir gewünscht mit diesem süßen Kraken, dafür gab es viele Eulen. <3























