Nicht immer ganz leicht mitzukommen. Dachte es liegt an mir, aber anderen ging es auch so... Trotzdem mit immer neuen Wendungen unterhaltsam und lesenswert.

⚙️ Steampunk-Vibes, London & Japan 👘
Ich mochte die Steampunk Vibes gern. Die Geschichte war mal etwas anderes - perfekt, wenn man mal eine originellere Atmosphäre lesen möchte. Der Oktopus Katsu war auch eine sehr kreative Figur, die ich so noch nie woanders gelesen habe. Das wechselnde Setting mit der Londoner und der Japanischen Atmosphäre war auch genau mein Ding. Zwischendurch fand ich die Story allerdings etwas verwirrend. Im Großen und Ganzen hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht zu lesen.
▪️tolle Geschichte mit interessanter Grundidee und guten Charakteren ▪️teilweise etwas verwirrend mit den unterschiedlichen Zeitlinien bzw. ist es schwierig, den Überblick zu behalten was schon geschehen ist und was nicht geschehen wird oder was geschehen sollte ▪️einige sehr mysteriöse Aspekte ▪️hätte gern mehr Einblick in Moris und auch Matsumotos Vergangenheit gehabt, generell Matsumoto mehr ausgearbeitet sehen wollen als Charakter ▪️nicht unbedingt so spannend, dass ich es nicht weglegen konnte, aber dennoch so gut geschrieben, dass ich dabei geblieben bin und es beenden wollte ▪️bin gespannt worum es in Teil 2 gehen wird
Abgebrochen
Ich bin ziemlich enttäuscht, diese Geschichte konnte mich so absolut gar nicht abholen. Ich weiß nicht ob es an mir oder an der Geschichte liegt, aber ich verstehe es einfach nicht😅 die Zeiten die wechselnden Personen.... aufeinmal gibt es drei neue Namen, man kennt diese Personen aber überhaupt nicht. Es ist auch nicht wirklich spannend. Aber es sieht schön aus😂 und ich mag den kleinen mechanischen Oktopus Katsu, das wars dann aber auch, ich habe mich noch nie so gezwungen und gequält gefühlt ein Buch zu lesen wie bei diesem. Und schweren Herzens werde ich es jetzt hier beenden und mich meinen anderen Schätzen widmen❤️ Trotzdem muss sich jeder selbst davon überzeugen.
Sanfte, melancholische Geschichte mit Steampunk-Flair
Ich wusste recht lange nicht, wo die Geschichte hinführt oder was eigentlich das zentrale Anliegen ist. Die Motive der beiden zentralen Nebenfiguren, zwischen denen Protagonist Thaniel quasi steht, sind maßgeblich für die Handlung, ohne dass diese sonderlich leicht zu durchschauen wären. Dadurch ergibt sich größtenteils die Spannung, allerdings war ich auch des Öfteren verwirrt, weil ich manches Verhalten nicht recht nachvollziehen konnte. Thaniel war dabei keine große Hilfe, weil er oft so nüchtern und völlig unaufgeregt auf die Dinge reagiert hat. 😅 Manchmal war er mir schon zu passiv/gleichmütig. Die Uhrwerkgerätschaften und die historischen Einflüsse fand ich faszinierend und spannend. Über den Äther hätte ich gern mehr erfahren. Irgendwie war mir der komplette Handlungsstrang um Nebenfigur Grace zu schwach. Dabei hätte darin mehr Potenzial gesteckt. Ich fand auch schade, dass sie als einzige wichtige weibliche Nebenfigur charakterlich so negativ abgeschnitten hat. Dabei hätte so viel mehr in ihr gesteckt als eine der wenigen (als einzige?) Wissenschaftlerin zu jener Zeit. Alles in allem habe ich diese Geschichte gern gehört. Ich mochte den eigenbrödlerischen Mori mit seinem Oktopus 🐙 wirklich gern und auch Thaniel habe ich trotz (oder vielleicht wegen) seiner Trantütigkeit ins Herz geschlossen. Die beiden waren einfach nur rührend miteinander. Ich blieb am Ende dezent unbefriedigt zurück, bis ich erfahren habe, dass es einen zweiten Band gibt. Mit diesem schließen sich bestimmt die letzten Lücken und er steht auf jeden Fall auf meiner Liste.
Hm. Schwierig.
Ich bin immer noch total unentschlossen, wie ich dieses Buch finden soll. So richtig begeistern konnte es mich nicht, aber schlecht war es auch nicht. Ich mochte viele Figuren sehr, andere gingen mir sehr auf die Nerven.
I really enjoyed this one, it took some focus to understand but I loved that about it.
Guter Mix aus Realismus und Fantasie
Ich bin immer noch ein sehr großer Fan von Natasha Pulleys Schreibstil. Sie hat irgendwie ein großes Talent dafür, interessante Details auszuwählen und Geschichten zu erzählen, die so zuvor noch nicht erzählt wurden. Auch die Idee war mal wieder sehr interessant und gut umgesetzt und die Charaktere liebenswert, teils außergewöhnlich, und die Liebesgeschichte war wieder ein Highlight, ohne die gesamte Story zu schlucken oder obsolet zu machen. (Nicht zu vergessen gibt es Katsu, den mechanischen Haus-Oktopus! :) Generell die ganzen Uhrwerkkonstrukte. Ich liebe sowas.) Aber irgendwie...habe ich noch 'Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit' vielleicht doch ein wenig zu hohe Erwartungen gehabt, das mich damals mit seinem Setting und den Charakteren schon arg geflasht hat, deswegen "nur" 3,5 Sterne für den Uhrmacher. Ich werde trotzdem definitiv den zweiten Teil lesen und ihn vermutlich sehr genießen ^^

Ein Roman voller schöner Ideen, der mich trotz allem nicht erreichte
Der Uhrmacher der Filigree Street konnte mich leider nicht abholen. Die Handlung wirkte für mich über weite Strecken verworren, sprunghaft und teilweise willkürlich. Kurz nach der Mitte hatte ich das Gefühl, endlich Zugang zur Geschichte zu finden, doch zum Ende hin verpuffte dieser Eindruck schnell wieder. Allerdings habe ich meinen ganz eigenen Buchgeschmack und habe selbst diverse negative Rezensionen ignoriert, deshalb möchte ich, gerade weil das Buch durchaus kreative Ideen und schöne Phasen hat, trotz meiner Kritik ermutigen, sich selbst ein Bild zu machen.
Ein sehr beeindruckender und durchdachter Roman. Die Figuren sind tief ausgearbeitet und als Leser wird man zwar durch die Geschichte geführt, bleibt aber anfangs an vielen Stellen im Ungewissen und rätselt selber mit. Letztendlich schließt sich das Ende und die losen Fäden fügen sich wunderbar zusammen, womit ich gar nicht mehr gerechnet hatte. Ein wunderbarer Roman, mit einer spannenden Geschichte, die an manchen Stellen überraschend tiefgründig geht. Man muss selber viel mitdenken, wird dafür am Ende aber mit einer sehr runden und gleichzeitig verwobenen Story belohnt. Für mich war das ein richtiges Jahres-Highlight!

🐙 Der süßeste Sidekick der Welt 🐙
Natasha Pulley nimmt uns mit ins London von 1883 - die Autorin schafft es, diese Zeit gut zu transportieren und das ganze Setting wirkt authentisch. Auch die politischen und gesellschaftlichen Probleme werden benannt. Gleichzeitig spielt das Buch in dem gleichen Zeitraum in Japan - ich mag die Vernetzung, die Brücken, die die Autorin hier schlägt. Die Charaktere sind sympathisch und nachvollziehbar, besonders Mori und Nathaniel wuchsen mir schnell ans Herz. Und der kleine, süße Sidekick Katsu! Mit Grace wurde ich zwar auch recht gut warm, da verflog die Sympathie aber am Ende des Buches doch ein Stück weit. Natasha Pulley greift unterschwellig das Thema Homosexualität in der Zeit auf und auch arrangierte Beziehungen sind ein Bestandteil dessen. Die Beziehung zwischen Nathaniel und Mori steht nicht im Vordergrund, sondern entsteht schön leise nebenbei. In der Mitte des Buches war ich für einen Moment leicht verloren und dachte mir, dass es doch "zu wenig" Romantik ist - aber das Gefühl verflog doch schnell. Es ist für die Zeit, in der das Buch spielt, passend. Sie sind beide wirklich sehr, sehr süß zusammen. Aber Achtung! Wer ein High Fantasy Buch erwartet, wird enttäuscht werden. Es geht nicht primär um Magie, sondern um das Hellsehen. Man könnte das Buch mehr als historischen Roman mit leichten Fantasyelementen beschreiben. Der Schreibstil ist nicht aufregend, aber teilweise sehr schön bildhaft und poetisch beschrieben. Die Gespräche sind toll ausgearbeitet, ich habe hier und da wirklich schmunzeln müssen. Und es gab doch einiges an Herzklopfen. Ich werde jetzt direkt mit Band 2 weitermachen. :)
Ich möchte es nochmal zum ersten Mal lesen
Ich habe dieses Buch geliebt und mich auf ein Wiedersehen mit Thaniel und Mori und Katsu gefreut, weil ich versehentlich das Nachfolgebuch zuerst geschenkt bekam und las. Deswegen hat es sich für mich nach einem Wiedersehen angefühlt, obwohl es der Beginn der Geschichte ist. Der Stil ist angenehm zu lesen und die Handlung baut sich Schicht für Schicht auf, bis man das Gesamtbild sieht und realisiert, dass manches schon die ganze Zeit da gewesen ist. Natasha Pulley ist eine Autorin, die ich sehr gern lese. Ich wünsche mir auch, ich könnte dieses Buch (auch das nachfolgende) nochmal zum ersten Mal lesen.
Interessant
Ich wusste lange nicht, wo dieses Buch hinführen soll. Ab ca Seite 250 wurde es dann klarer, und auch interessanter. Die Charaktere fand ich gut, den Verlauf der Geschichte aber sehr verwirrend. ICH habe nicht einmal vorhersehen können, was passieren wird. Kein Highlight, aber dennoch lesenswert.
I am confused: I loved the well written Sherlockian steampunky atmosphere of this book. At the same time: where was the plot? I felt like I read a landscape of a city, not a story. It was going nowhere and everywhere at the same time. In the end, I do not really know what I have read. All that remains is a warm feeling for the atmosphere and a big huh?!
I loved this book and was extremely sad to see it end, would love more books on Thaniel and Mori! Funnily enough, I started this series at the wrong end with book #3 because I received Bedlam Stacks as part of a monthly book subscription. I actually recommend reading in this order as I felt the knowledge from what is essentially a prequel made book #1 all the more satisfying - but I may be biased since I can’t tell what it would be like to read the other way around. Really enjoyed the characters and laughed many times at Katsu‘s antics.
Ich habe das Buch nach etwa einem Drittel abgebrochen, ich habe in das Buch nicht rein gefunden und habe auch keinen Zugang zur Geschichte und den Charakteren aufbauen können. Sehr schade. Aber ich muss sagen, dass ich mir mit der so genannten Urban Fantasy oft schwer tue.
In der Telegrafenabteilung des Innenministeriums roch es immer ein wenig nach Tee.
Hmm, schwer zu bewerten. Ich hatte tatsächlich eine andere Art Geschichte erwartet. Der Schreibstil forderte auch wesentlich mehr Konzentration. Die war bei mir zeitweise nicht vorhanden. Das Ende war ganz schön. Aber nachvollziehbar? Ich weiß nicht, vielleicht muss ich das Buch irgendwann nochmal lesen.
Interessante Idee bzw Grunstory
Eigentlich finde ich ja, solche Stories echt gut und ich fand Mori und Thanial gut gezeichnet, aber der Schreibstil hat es echt mühsam gemacht dran zu bleiben. Das Ende hat einen Cliffhanger, aber ich denke nicht, dass ich es weiterlesen werde. Die weibliche Figur war nur anfangs symphatisch.. Die nervte aber irgendwie dann sehr Eigentlich schade, weil Mori habe ich total ins Herz geschlossen.
Beschreibung London, 1883. Thaniel Steepleton führt als Telegrafist im Innenministerium ein geregeltes Leben, bis er eines Abends auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr vorfindet. Dem Rätsel um die Uhr kommt Thaniel näher, als ein halbes Jahr später eine Bombe bei Scotland Yard hochgeht und er von der Taschenuhr rechtzeitig durch ein Alarmsignal in Sicherheit gelockt wird. Nach diesem Vorfall macht sich Thaniel auf die Suche nach dem Uhrmacher und wird in der Filigree Street fündig, als er Keita Mori begegnet. Der einsame Mann aus Japan scheint ein herzlicher Mensch zu sein, der in seiner eigenen Welt lebt, doch schon bald merkt Thaniel, dass sich mehr dahinter verbirgt… Meine Meinung Ein absolut magisches Debüt erwartet die Leserschaft mit Natasha Pulleys bezauberndem Fantasy-Roman »Der Uhrmacher in der Filigree Street«. Die Magie von Pulleys Erzähltalent entfaltet sich rasch, denn hier passt jedes Wort an seinen Platz und in der Summe ergibt sich daraus ein fabelhafter Roman, der zum Wegträumen in das viktorianische England einlädt. Der Duft von Tee empfängt einen in Thaniels Arbeitsstube und die anschaulichen Beschreibungen des Settings löste bei mir sofort ein heimeliges Wohlgefühl aus. Eigentlich ist Thaniel nichts Besonderes, doch halt – er kann Töne sehen – und als er eines Abends nach der Arbeit in der Telegrafieabteilung des Innenministeriums in sein ärmliches Zuhause zurückkehrt, findet er eine goldene Taschenuhr auf dem Kopfkissen vor. Wie die Uhr dahingekommen sein soll und warum sie sich nicht öffnen lässt, sind die drängenden Fragen, die sich der Telegrafist stellt. Als eine Bombe im Gebäude von Scotland Yard hochgeht, rettet Thaniel wie durch ein Wunder der schrille Alarm seiner mysteriösen Uhr. Thaniel, der bisher ein strukturiertes Leben führte, einen großen Anteil seines kläglichen Gehalts an seine Schwester schickt, die als Witwe alleine zwei Söhne zu versorgen hat, wird durch den Bombenanschlag und die Geheimnisse der Uhr schlagartig aus den Fugen gehoben. Als Thaniel in der Filigree Street den Uhrmacher Keita Mori ausfindig macht, beginnt ein temporeiches und Fantasie versprühendes Abenteuer durch das viktorianische London mit japanischen Einflüssen. Das Schicksal hält für Thaniel, der im Geheimen für Scotland Yard gegen den mysteriösen Uhrmacher ermitteln soll, wahrhafte Zaubereien wie einen mechanischen, Socken stibitzenden Oktopus, Hellseherei und noch einiges mehr bereit. Die Mischung aus kreativer Fantasy, vielschichtigen Charakteren und Themen, die uns im realen Leben beschäftigen, hat mich begeistert an den Seiten kleben lassen, gerade auch deshalb, weil es so subtil und ohne Mühe wirkt. Mitreißende Twists erhöhen die Sogwirkung der Geschichte und so ist das Buch leider viel zu schnell zu Ende gelesen. Ich brauche definitiv Nachschub! »Der Uhrmacher in der Filigree Street« zu lesen ist, wie in eine Welt voller Möglichkeiten abzutauchen – am liebsten möchte man gar nicht aufhören in den schillernden Farben von Pulleys Fantasie zu schwimmen! Fazit Brillant, atemberaubend und ergreifend. Dieses phantastische Debüt darf man auf keinen Fall verpassen. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 06.10.2021
Setting und Humor auf die 1
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich die Schreibweise und den Humor sehr mochte. Auch die leichte Komplexität des Ganzen fand ich erfrischend. Allgemein das Setting und die Zeit in der das Buch spielt liebe ich sehr. Den letzten Teil fand ich etwas holprig, aber der Schluss hat mich zum schmunzeln gebracht. Das Charakterbuildung von Grace fand ich anfangs sehr stark und gegen Ende nicht mehr so gut. Freue mich dennoch auf den 2. Teil.
Leider konnte mich das Buch nicht ganz abholen und ich war stellenweise etwas verwirrt. Das Potenzial zu einer guten Fantasygeschichte ist aber da und die Charaktere sind sehr interessant und vielschichtig. TW: Rassismus
Ich lese sonst keine Fantasy-Romane. Dieser Fantasy-Roman hat mich jedoch beim dritten Anlauf voll und ganz in seinen Bahn gezogen. Das zweite Buch der Autorin wartet bereits darauf gelesen zu werden.
Oh, welch ein Book-Hangover mir dieses Buch beschert hat! Ich gebe selten 5 Sterne raus, aber diese Hörbuchversion hat sie verdient. Das Buch an und für sich hätte schon die 4.5 bekommen, aber das Hörbuch ist so gut gelesen, dass ich nicht umhin komme, die volle Punktzahl zu vergeben. Da ich den zweiten Teil bereits vor diesem Buch gelesen habe (unwissentlich), hatte ich natürlich einen Vorteil. Den Uhrmacher fand ich auch weniger komplex als Pepperharrow. Vielleicht, weil ich schon einiges kannte, oder aber auch, weil Pulley hier die Figuren erst einführt und ihre Welt aufbaut. Als Einstieg empfehle ich also definitiv, mit diesem Buch zu beginnen. Es ist ein verträumtes und ruhiges Werk, das mit Steampunk-Elementen aufwartet und auch einige Züge von Alternativer Geschichte mit hineinmischt. Wer grosse Emotionen, gewaltige Kampfszenen und rasante Szenen sucht, wird hier allerdings weniger fündig. Oh ja, es gibt Gefühle, es gibt Kämpfe und auch mal Action, aber alles in Massen. Es sind die Charaktere, die wir kennenlernen. Es ist die Welt, die wir entdecken. Es ist die Magie im Kleinen. Das Besondere im Alltäglichen. Genau dies macht dieses Buch so wunderbar und bezaubernd. Für mich auch eine perfekte Winterlektüre, passt die Geschichte doch in die ruhige Zeit der Einkehr. Auch einige Tage nach der Lektüre lässt mich die Geschichte noch immer nicht los und noch immer vermisse ich die Charaktere, die ich so unendlich lieb gewonnen habe.

Interessante und sehr umfangreiche Geschichte. Spannend aber auch ab und zu ein wenig langatmig aber immer spannend!
Ich habe das Buch Anfang diesen Jahres als Buch Blind Date bei Thalia erworben und hatte nun endlich Lust es von meinem SuB zu befreien. Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen und es war direkt sehr aufregend und immer sehr spannend gestaltet. Die Kapitel waren mir leider ein wenig zu lang da es für mich persönlich auf Dauer dann immer sehr viel input war. Leider habe ich zwischendurch den Faden verloren aber auch hier bin ich wieder gut rein gekommen und fande vorallem durch Personen wie Morei und vorallem Katsu die Geschichte sehr lebhaft und interessant. Die ganze Storyline war spannend. Es hätte für mich an manchen Stellen ein Stück weniger umfangreich sein können aber alles in allem war es eine spannende und mal wirklich anders interessante Geschichte Für mich persönlich eine 3,5 von 5 🌟
Ein Auf und Ab
Ich habe zu diesem Roman gegriffen, weil mich das Cover angelacht und auch das Setting auf dem Klappentext angesprochen hat. Leider bin ich dann beim Lesen mit der Geschichte nicht richtig warm geworden. Ich habe mehrere Anläufe benötigt und mich dann mühsam bis ans Ende vorgearbeitet. Der Schluss gefiel mir wiederum doch etwas besser als erwartet, da sich mir einige Dinge erst hier erschlossen.
Was für ein Ritt, herrlich skurril!
Vielleicht gar nicht so schlecht, aber mich hat es einfach nicht gepackt. Nach einer Woche bin ich bei knapp über der Hälfte, und meistens hatte ich keine Lust, weiter zu lesen. Es waren bisher nur wenige Stellen, die mir gefallen haben. Darum habe ich das Buch jetzt abgebrochen.
Auf Scotland Yard wird ein Bombenanschlag verübt. Als der Telegrafist Thaniel plötzlich eine Taschenuhr erhält, verdächtigt er den mysteriösen Uhrmacher Mori… Natasha Pulleys Debütroman „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ spielt im London des viktorianischen Zeitalters. Daher enthält er zudem auch Elemente des Steampunk. So hält sich Mori einen mechanischen Kraken als Haustier und die Protagonistin Grace hält wissenschaftliche Abhandlungen über die Existenz oder vielleicht auch Nichtexistenz des Äthers. Diese Einschübe tragen einiges zur Atmosphäre des Romans bei. Aber es ist leider eben nur dieses Setting, was „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ zu einem guten Roman macht. So fand ich zu den drei ProtagonistInnen bis zum Schluss keinen Zugang. Thaniel war mir zu blass, Grace zu hochnäsig und herablassend und hart an der Grenze dazu, für mich nervig zu sein. Und Mori war zwar schön mysteriös und geheimnisvoll beschrieben, aber ich habe bis zum Ende des Romans den Sinn und Zweck seiner geheimnisvollen Art nicht verstanden. Überhaupt tat ich mich mit dem Verständnis der Handlung schwer. Natasha Pulley schreibt einen Stil, den ich am Ersten als ruckhaft bezeichnen würde. Es wirkt so, als würde sie beim Beschreiben der Handlung einige wichtige Schritte weglassen, um den Fokus auf Nebensächlichkeiten zu legen. So war es mir nahezu unmöglich, Zusammenhänge zu erkennen und mehrfaches Hin- und Herblättern war die Folge. Besser wurde es dadurch jedoch nicht. „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ ist für mich also ein Roman, der lediglich von seinem Setting lebt. Das ist für mich, der sich von dem Roman deutlich mehr erwartet hat, viel zu wenig. Unterm Strich spreche ich also keine Empfehlung aus.
Wer eine abstrakte Geschichte sucht, ist hier genau richtig. Sie war anfangs verwirrend, zwischendurch auch😄, aber das macht es gerade so besonders. Ich möchte gar nicht so viel verraten, es ist spannend, interessant, unvorhersehbar, romantisch und absolut charmant. Definitiv was außergewöhnlich.
Der Oktopus ist ein Grund dieses Buch zulesen 🐙 🤣
Ich bin ehrlich ich habe mir das Buch nur gekauft weil ein Oktopus drauf ist. Das dieses Buch dann auch noch total mein Geschmack ist wusste ich nicht. Intrigen, ein Mysteriöser Bombenanschlag, Charaktere die aufeinander treffen eine Mysteriöser Uhrenmacher und ein schöne lovestory nebenbei. Achtung… Cliff hanger 🫠🥲😭
I honestly can’t say wether I liked or disliked this book, while the original blurb sounded awesome enough (historical fantasy, a mysterious pocket watch, a bomb and a lonely Japanese watchmaker with secrets tying everything together), the majority of these 400+ pages felt like I was reading a tedious tablesetter for a multi-book-series. The characters felt like mere ideas of people, their relationships lacking depth and authenticity, the motivations behind their actions were often unclear or barely relatable, everything felt rushed, somewhat messy and not well thought out. Will I give this series a second chance? Probably not, unless the blurb of the second instalment brings on some very valid reasons to stick with it, but for now I am done with The Watchmaker of Filigree Street.
Den 2. Roman den ich in diesem Jahr beendet habe. Ein Buch welches im viktorianischen London des 18 Jahrhunderts spielt. Ein Setting was mir sehr zusagt. In der Geschichte geht es um Thaniel Steepleton der ein eher langweiliges und monotones Leben führt. Sein Leben läuft wie ein Uhrwerk, exakt getimt, seine Arbeit ist die des Telegrafen, er wohnt in einer winzigen Wohnung in London und hat kaum Freunde. Doch eines Tages entdeckt er eine merkwürdige Taschenuhr in seiner Wohnung. Die Bauweise und Konstruktion scheint nicht aus dieser Welt zu stammen. Der Timer ist gestellt. 6 Monate später geht eine Bombe in Scotland Yard hoch. Diesen Anschlag überlebt er nur knapp. Er macht sich daraufhin auf die Suche nach dem Uhrmacher. Keita Mori ist ein Mann der aus Japan stammt und etwas zu verbergen hat.. Das Besondere an diesem Buch ist das Setting. Viktorianisches London gemischt mit der japanischen Kultur des 19 Jahrhunderts. Eine phantastische, magische Welt. Das Setting wird wirklich gut beschrieben und aufgebaut. Die Charaktere sind auch interessant . Allen voran der Uhrmacher und der Protagonist. Man kann in die Welt vollkommen abtauchen. Jedoch habe ich ziemlich lange für dieses Buch gebraucht. Und hatte auch einige Pausen wo ich es nicht gelesen habe. Trotz Stärken im Worldbuilding hat es meiner Meinung nach große Schwächen im Storyaufbau. Die ist nicht immer so gut beschrieben. Ich habe auch das Gefühl nicht alles verstanden zu haben. Das Buch hat deutliche Längen. Es kann sich ziehen und langweilig erscheinen. Ich bin allerdings froh es doch durchgelesen zu haben. Die Stellen wo es interessant wird und die Story Fahrt aufnimmt sind wirklich gut. Und es fesselt einen. Allerdings ist der Lesefluss durch lange Pausen stark gehemmt und vergisst das ein oder andere Detail. Daher konnte ich am Ende nicht alles nachvollziehen und der Showdown war auch unspektakulär. Es ist ein gutes Buch. Ich würde es empfehlen wer auf viktorianisches London Setting steht und japanische Kultur interessant findet. Die Thematik mit den Uhren ist nämlich auch sehr interessant.
Zufall oder Planung? Eine Romantisch-spannende Geschichte, die die Grenzen zwischen den Wahrscheinlichkeiten verschwimmen lässt.
Faszinierende Mischung aus allem
Allein der Oktopus ist ein Knaller. Aber die Kombination aus Zeitsprüngen, Liebe, Spannung, Intrigen und Pflichten der Gesellschaft haben es sehr spannend und unterhaltsam gemacht. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.
Anfangs ging es sehr schleppend voran, aber dann wurde es spannend und mitreißend, dennoch bleibt man zum Schluss leicht verwirrt zurück.
Ganz gut
Hat mich wieder ins Lesen reingebracht, die Thematik an sich sehr interessant jedoch nicht wirklich überzeugend umgesetzt. Die letzten Kapitel hab ich noch gelesen, weil ich unvollendete Dinge nicht mag, aber interessiert hat es mich nicht mehr und es wurde unnötig merkwürdig, nachdem sich der Hauptplot aufgeklärt hat.
Schwierig zu bewerten. Toller Schreibstil, aber eine sehr abstrakte Story & eine sehr unsympathische weibliche Prota. 🫣
Die Bewertung dieses Buches fällt mir echt Mega schwer. Der Schreibstil war richtig gut & hat mich dazu gebracht weiterzulesen, obwohl ich von Anfang an mit Grace auf dem Kriegsfuß stand. Selten war ich von Beginn an so negativ gegen eine Prota eingestellt & das hat sich komplett durchgezogen … wurde sogar schlimmer. 🫣 Die Story an sich, fand ich interessant & wollte wissen auf was das Ganze hinausläuft. Bei der Stange gehalten haben mich Thaniel & Mori, auch wenn letzterer sehr undurchsichtig war. Trotzdem fand ich die Beiden sehr spannend. Das Highlight war für mich definitiv der kleine Krake Katsu! 😂🥰 Der war einfach nur Zucker! Insgesamt fand ich die Story sehr abstrakt & ein bisschen verworren. Aber vielleicht bin ich auch nur nicht clever genug. 😉🤷🏻♀️
Anderes erwartet, in der Mitte gelangweilt, am Ende etwas versöhnt
Klappentext und der Beginn versprechen gänzlich Anderes. Das erste Viertel war sehr interessant und der Figurenaufbau gut zu verfolgen. Aber dann sackt das Lesevergnügen stark ab. Es tröpfelt dahin. Die Figuren gehen einem mit der Zeit auf die Nerven. Das viktorianische London kommt nicht mehr heraus. Die Story geht nur schleppend voran. Das letzte Viertel war wieder spannend und die Figuren entwickeln sich durch und mit der Geschichte. Endlich kommt auch wieder das London des 19. Jahrhunderts heraus. Zur Story: Thaniel, ein Beamter im Telegraphenamt, stammt aus Schottland und muss seine verwitwete Schwester unterstützen. Durch eine Taschenuhr, plötzlich auf seinem Bett liegend, rettet ihm das Leben bei einem Bombenanschlag. Ermittler binden ihn ein, als diese erfahren, dass Thaniel bereits zum Uhrmacher Mori, dem Macher seiner Taschenuhr, gegangen ist. Mitten drin erfährt man von Moris Vergangenheit in Japan. Und Grace, eine junge Chemikerin, wird von der Leserschaft in ihrem verzweifelten Forschen am Äther an der Uni begleitet. Das muss sie aufgeben, Thaniel und Mori freunden sich an, die Ermittlungen werden unwichtig und Thaniel lernt Grace kennen. Das genaue Fortschreiten möchte ich nicht beschreiben. Allgemein verbinden sich Stränge, aber mit kaum spürbarem Plot. Am Ende kippt alles, verbindet sich neu und mit den letzten Seiten, so abrundend sie sind, wurde zumindest ich etwas unzufrieden aus der Story entlassen.
Verwirrend, fantastisch, aber auch lang Thaniel ist ein alleinstehender "Beamter" der in den Tag hineinlebt. Ganz nach dem Motto: "Work, eat, sleep, repeat", bis eines Tages eine goldene Taschenuhr in seiner Einzimmerwohnung liegt. Und dann explodiert auch noch eine Bombe ein halbes Jahr späte und die Uhr "warnt" ihn davor. Die Suche nach dem Täter beginnt und der Uhrmacher Mori gerät ins Visier der Ermittler. Was mit einem simplen Auftrag vor Thaniel beginnt, wird bald zu einer tatsächlichen Freundschaft und irgendwie auch mehr, zwischen ihm und Mori. Eine wundervolle Geschichte über das Ausbrechen aus seinem Alltag und den Mut neues kennenzulernen. Wobei mir die zweite Protagonistin nur anfangs gefiel, denn Grace ist sehr anstrengend, aber erinnert auch an **Die Rebellinnen von Oxford**. Doch zum Ende des Buches dreht sie durch und das ist widerum so gar nicht meins gewesen. Mori und Thaniel mochte ich dagegen sehr, wenn auch die Geschichte drumherum sehr verwirrrend und langgezogen war. Der Sprecher hingegen hat es ganz hervorragend gelesen und den Charakteren einen wundervollen Klang und damit eine noch tiefere Persönlichkeit gegeben, vielen Dank dafür an dieser Stelle, Jonas Minthe. Alles in allem also ein gutes Buch, das sehr interessante Themen aufwirft, sei es das Frauenwahlrecht in GB oder die Ränge und Gesellschaftsformen in Japan.
Ganz nett. 150-200 Seiten weniger und ohne die Rückblicke hätte ich es mögen können. Aber so zieht und zieht und zieht es sich und die Figuren tun oft Dinge, bei denen ich nicht verstanden habe, warum (außer Mori, bei dem ist es logisch)
"Der Uhrmacher von Filigree Street" von Natasha Pulley ist ein faszinierendes Buch, das mit seiner Mischung aus historischer Genauigkeit und magischem Realismus beeindruckt. Die Charaktere sind das Herzstück dieser Geschichte und werden von Pulley mit einer beeindruckenden Tiefe und Komplexität dargestellt. Besonders Thaniel, der Protagonist, ist ein äußerst sympathischer und vielschichtiger Charakter. Seine innere Zerrissenheit zwischen Pflichterfüllung und persönlicher Freiheit wird einfühlsam dargestellt und macht ihn für den Leser sehr greifbar. Auch Mori, der geheimnisvolle Uhrmacher mit seinen japanischen Wurzeln, fasziniert durch seine Rätselhaftigkeit und seine ungewöhnlichen Fähigkeiten. Die Beziehung zwischen Thaniel und Mori ist das Kernstück des Romans und wird auf eine einfühlsame und nuancierte Weise entwickelt. Ihre gegenseitige Anziehungskraft und ihr Vertrauen zueinander bilden einen starken emotionalen Anker für die Handlung. Obwohl das Buch insgesamt mit seiner Atmosphäre und seinem Erzählstil überzeugt, gibt es einige Momente, in denen die Handlung etwas ins Stocken gerät und das Tempo nachlässt. Zudem hätte ich mir manchmal etwas mehr Hintergrundinformationen zu einigen Nebencharakteren gewünscht, um ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können. Dennoch ist "Der Uhrmacher von Filigree Street" ein beeindruckendes Buch, das mit seiner einfallsreichen Handlung und seinen faszinierenden Charakteren überzeugt. Fans von historischen Romanen mit einem Hauch von Magie werden von diesem Buch sicherlich begeistert sein. Bewertung: ★★★★
Sehr gelungene Kriminal-Geschichte mit einem Hauch Fantasy. Kurzweilig und interessante Charaktere.
Angenehm zu lesende Geschichte mit interessanten Charakteren und lebendigem viktorianischem London und historischem Japan. Aber so richtig gefesselt hat es mich leider nicht.
Thanial Steepleton arbeitet im Innenministerium und übersetzt Morsezeichen in für die Allgemeinheit lesbare Nachrichten. In seiner bescheidenen Wohnung hat er sich – so gut es den Umständen entsprechend ging – eingerichtet. Eines Abends findet er in seiner Wohnung eine Taschenuhr. Er geht davon aus, dass seine Schwester ihn überraschen will. Doch die weiß nichts von dieser Uhr. Als einige Zeit später eine Bombe im Gebäude von Scotland Yard explodiert, kann Steepleton gerade rechtzeitig fliehen, weil die Uhr durch ein Weckersignal ihn rechtzeitig gewarnt hat. Als er die Uhr näher inspiziert und sich von Uhrmachern beraten lassen will, was es mit der Uhr auf sich hat, weisen ihn die üblichen Uhrmacher ab. Er wird an den Uhrmacher Keita Mori verwiesen. Der ist überrascht, dass die Uhr bei Thaniel gelandet ist, da sie für jemanden anders bestimmt schien. Thaniel lässt sich aber nicht beirren, und bleibt beharrlich, so dass er sich langsam mit Mori anfreundet. Gleichzeitig erzählt die Autorin Natasha Pulley von Grace, die – entgegen der üblichen Gewohnheiten – es schafft, zu studieren und zu forschen. Ihr Thema: der Äther, und alles was dazu gehört. Als sie durch Umwege auf Thaniel trifft, scheint der langsam der Uhr auf die Spur zu kommen. Und genau hier lief für mich bei diesem Buch die Uhr ab. Das Setting im viktorianischen England mutete für mich genial an. Ein bisschen Mystik über die Zeit, ein bisschen japanische Tradition und Geschichte gepaart mit britischem Chic: das musste ich lesen. Die Stimmung selbst ist genial, ebenso die Idee. Aber: die Geschichte konnte mich absolut nicht einfachen. Weder im Buch noch im Hörbuch. Thaniel wirkte für mich blass und langweilig. Abgesehen von Mori konnte mich keiner der Protagonisten abholen, und mich in die Geschichte ziehen. Es wollte einfach bei mir keine Stimmung aufkommen, ich habe mich regelrecht duschgequält und nach 75% aufgegeben. Ich wollte schlichtweg nicht mehr wissen, wie es ausgeht. Weder die Buchfassung noch das Hörbuch konnten mich fesseln. Dabei macht das Cover so viel her, lädt einen ein, es sich mit einer Tasse Tee zuhause gemütlich zu machen. Zum Hörbuch mag ich noch erwähnen: die Erzählstimme von Jonas Minthe ist sehr angenehm. Und doch geht mir die Konzentration beim Zuhören stiften. Ich hab immer wieder das Hörbuch abgeschaltet, weil ich mich doch mit was anderem beschäftigt habe. Schade, denn wie gesagt: das Grundsetting finde ich genial, die Spannung eher mau. Vielleicht muss ich dem Buch wann anders nochmal eine Chance geben. 3 Sterne für Cover und die Idee.
Thanial Steepleton arbeitet im Innenministerium und übersetzt Morsezeichen in für die Allgemeinheit lesbare Nachrichten. In seiner bescheidenen Wohnung hat er sich – so gut es den Umständen entsprechend ging – eingerichtet. Eines Abends findet er in seiner Wohnung eine Taschenuhr. Er geht davon aus, dass seine Schwester ihn überraschen will. Doch die weiß nichts von dieser Uhr. Als einige Zeit später eine Bombe im Gebäude von Scotland Yard explodiert, kann Steepleton gerade rechtzeitig fliehen, weil die Uhr durch ein Weckersignal ihn rechtzeitig gewarnt hat. Als er die Uhr näher inspiziert und sich von Uhrmachern beraten lassen will, was es mit der Uhr auf sich hat, weisen ihn die üblichen Uhrmacher ab. Er wird an den Uhrmacher Keita Mori verwiesen. Der ist überrascht, dass die Uhr bei Thaniel gelandet ist, da sie für jemanden anders bestimmt schien. Thaniel lässt sich aber nicht beirren, und bleibt beharrlich, so dass er sich langsam mit Mori anfreundet. Gleichzeitig erzählt die Autorin Natasha Pulley von Grace, die – entgegen der üblichen Gewohnheiten – es schafft, zu studieren und zu forschen. Ihr Thema: der Äther, und alles was dazu gehört. Als sie durch Umwege auf Thaniel trifft, scheint der langsam der Uhr auf die Spur zu kommen. Und genau hier lief für mich bei diesem Buch die Uhr ab. Das Setting im viktorianischen England mutete für mich genial an. Ein bisschen Mystik über die Zeit, ein bisschen japanische Tradition und Geschichte gepaart mit britischem Chic: das musste ich lesen. Die Stimmung selbst ist genial, ebenso die Idee. Aber: die Geschichte konnte mich absolut nicht einfachen. Weder im Buch noch im Hörbuch. Thaniel wirkte für mich blass und langweilig. Abgesehen von Mori konnte mich keiner der Protagonisten abholen, und mich in die Geschichte ziehen. Es wollte einfach bei mir keine Stimmung aufkommen, ich habe mich regelrecht duschgequält und nach 75% aufgegeben. Ich wollte schlichtweg nicht mehr wissen, wie es ausgeht. Weder die Buchfassung noch das Hörbuch konnten mich fesseln. Dabei macht das Cover so viel her, lädt einen ein, es sich mit einer Tasse Tee zuhause gemütlich zu machen. Zum Hörbuch mag ich noch erwähnen: die Erzählstimme von Jonas Minthe ist sehr angenehm. Und doch geht mir die Konzentration beim Zuhören stiften. Ich hab immer wieder das Hörbuch abgeschaltet, weil ich mich doch mit was anderem beschäftigt habe. Schade, denn wie gesagt: das Grundsetting finde ich genial, die Spannung eher mau. Vielleicht muss ich dem Buch wann anders nochmal eine Chance geben. 3 Sterne für Cover und die Idee.
Die langweilige sowie mitunter wirre Handlung wird abgerundet durch vollkommen irrational handelnde und am Reißbrett zusammengekleisterte Charaktere . Einzig der mechanische, Socken stehlende Krake und der gute Sprachstil konnten den zweiten Stern für dieses „Machwerk“ mit Mühe erkämpfen.
















































