Re-Read. Klassiker, ein Muss. Allerdings mag ich den Toten Hosen-Song lieber. 😉 Der Film ist auch sehenswert, wenigstens hat Kubrick den besser hinbekommen als Shining.
Ein wirklich spannendes Buch!
Eigens für Alex und seine wirklich schrekliche Lebensweise wurde eine neue Sprache ins Leben gerufen. Er bringt nur Angst und Verwüstung mit sich und das als 15 jähriger Bengel. Er bessert sich im Laufe des Buches, allerdings nicht so, wie es sein sollte. Es ist ganz verstrickt wer jetzt gut und wer böse ist, wem Leid getan wird und wer Leid bringt. So verworren wie die Rezi ist kam mir auch das Buch vor. 😅
Eine sehr interessante Prämisse- ich hätte sie mir etwas ausgereifter gewünscht. Sprachlich war es teilweise schwierig der Handlung zu folgen. Es war ein besonderes Leseerlebnis.
„Ist ein Mensch, der das Böse wählt, womöglich gar besser als einer, dem das Gute aufgezwungen wird?“
Clockwork Orange ist definitiv ein Klassiker, der eher für die erfahrenen Leser geeignet ist. Das Buch ist in Nasdat geschrieben, einem Slang der zwischen Russisch und Englisch angesiedelt sein soll. Am Anfang braucht man das Glossar sehr häufig, man kommt aber in die Sprache rein, was eine spannende Erfahrung ist. Verstörend sind die gewaltvollen Exzesse, die sinnlosen Brutalitäten und die dystopischen Elemente, die das Buch beherrschen. Der Roman ist sehr moralphilosophisch und der Protagonist wird erst mit Abscheu betrachtet, dann sogar bemitleidet. Dennoch endet das Buch für mich unbefriedigend, da der Protagonist nichts aus seinen Erfahrungen zu lernt und der Ausweg aus der Gewalt letztlich nur das Erwachsen-Werden zu sein scheint. Die Moralfrage bleibt eher offen und es geht letztlich um die Macht der Politik(er).

Mochte ich wirklich sehr! „Güte ist etwas, das man wählt. Wenn ein Mensch nicht wählen kann, hört er auf, ein Mensch zu sein."

Da hatte ich mir was eingebrockt und ich war noch keine Sechzehn...
Clockwork Orange oder im deutschen Uhrwerk Orange ist der warscheinlich bekannteste und zeitgleich mein erster Roman von Anthony Burgess. Der im Jahr 1962 erschienenen Roman handelt von einer Geschichte die gerade am Anfang eher Stereotypisch wirkt. Der kriminelle jugendliche aus der Unterschicht zieht nachts um die Häuser und erzählt uns seine Geschichte. Diese entwickelt sich jedoch ziemlich schnell von einer im Jugendslang erzählten mit schwer verdaulichen Ereignissen gespickten Erzählung zu einem wasch echtem Drama mit Herz und Moral. Burgess schafft es hier auf 224 Seiten eine wirklich dramatische Geschichte zu erzählen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und breit gefächert auch wenn sich fast alles nur um unsere Hauptperson Alex dreht bekommt fast jede Figur einen Hintergrund. Nichts für Menschen mit hoher Empathie 😅⏳🍊
Schwierig zu lesen. Absolut nicht mein Fall. Und plötzliches Ende. Der Plot okay, aber diese Sprache ging mir total auf die Nerven. Hab nach dem Ende des Buches auch nicht weiter gelesen. Da sind so viele Anhänge drin, die machen über die Hälfte des Buches aus. Das war leider ein Reinfall.
Ein dystopischer Klassiker mit der Frage, ob der Mensch von Natur aus Böse ist, oder sich dazu entscheidet, böse zu sein.
Mit einem eigenen Slang und einem Protagonisten, der zu keinerlei Empathie fähig ist, erwartet uns ein interessante und manchmal sogar lustige Geschichte von einem jungen Mann, dem die Fähigkeit zur Gewalt genommen wird, was an seiner Moral jedoch nichts ändert. Dem Ganzen liegt eine philosophische Frage zu Grunde, verpackt in britischem Charme.
Spannend
Liessen sich die Toten Hosen von diesem Buch inspirieren? Ja, eindeutig. Hey, hier kommt Alex! Vorhang auf für seine Horrorschau ...
⭐⭐⭐⭐⭐ A Clockwork Orange – Chaos, Sprache & die Frage nach der Freiheit 🌀
Manche Bücher sind wie ein Schlag ins Gesicht – brutal, verstörend, aber so voller Bedeutung, dass man kaum wegsehen kann. A Clockwork Orange ist genau das. Burgess wirft uns mitten in eine Welt aus Gewalt, Kontrolle und jugendlicher Wildheit. Doch zwischen den grellen Bildern und den grausamen Szenen flackert etwas viel Tieferes: eine philosophische Frage nach dem freien Willen. 🔑✨ Ist es besser, ein Mensch zu sein, der Böses tun kann – oder eine Maschine, die nur noch Gutes muss? Besonders magisch (und zugleich herausfordernd) ist die Sprache: das „Nadsat“ tanzt wie ein fremder Dialekt über die Seiten, roh und scharfkantig, fast wie ein geheimer Code. Und irgendwann ertappt man sich dabei, wie man diese Worte versteht, als wären sie schon immer da gewesen. 🔮 Das Buch ist unbequem, es will nicht gefallen – und genau darin liegt seine Schönheit. Es ist ein Spiegel, der uns zwingt, hinzusehen: auf Gewalt, auf Macht, auf die Fragilität unserer Menschlichkeit. Am Ende bleibt ein bitterer Nachgeschmack – und die Erkenntnis, dass wahre Freiheit immer auch das Risiko des Dunklen in sich trägt. 🌑
Problematisch war anfangs die Jugendsprache Nadsat. Ansonsten gut.
Gesellschaftskritisch ist es allemal!
Trotz dem wirklich schwierigen Schreibstil kommt man eigentlich sehr leicht in den Slang und die Umgangsprache rein und weiß auch recht schnell, was er mit welchem Wort meint. Ich verstehe die Message dahinter auch - allerdings konnte mich das Buch letztenendes nicht zu 100% abholen - deshalb nur 3 Sterne.😵💫
A look into the mozg of a young ultra violent malchick
The language takes getting used to, but then it’s something that really helps to immerse you in the books world. The movie is very close to the book, amazingly so and -almost- makes the book obsolete.
Richtig schön gaga.
Eine geil abgefuckte Story, verpackt in einem anfangs komplizierten, später jedoch sehr zugänglichen Schreibstil.
Interessante Geschichte aber einfach nicht mein Schreibstil
Ich habe sehr lange gebraucht um in die Story zu finden. So wirklich interessant wurde es für mich erst ab der Hälfte des Buches. Ich hab bis zum Ende leider nicht in die geschriebene "Jugendsprache" reingefunden, sodass es für mich etwas anstrengend zu lesen war. Eigentlich eine interessante Geschichte aber einfach nicht mein Schreibstil.
A great novella about being young, making mistakes and the importance of free will.
"A Clockwork Orange" may at first seem just as an assortment of violent scenes, strung together with a garbled language full of borrowed Russian words. However, once taken at a closer glance, it becomes clear that Anthony Burgess has created an allegory about the process of reforming. This is the stuff on which the modern principle of reforming a criminal are based on: that the consequences of a criminal act should not be based on the severity of the punishment, nor on a compulsory abstinence from criminal acts; but on the inner drive of the delinquent to change himself for himself.
Fantastisches Buch. Etwas schwer gewesen, da reinzukommen (kannte auch den Film nicht), da Burgess viele Wörter in einer an russisch angelehnten Sprache ersetzt und man erstmal ein paar Vokabeln zum Verständnis lernen muss. Aber wenn man erst mal drinnen ist, oh boy. "Does God want goodness or the choice of goodness? Is a man who chooses the bad perhaps in some way better than a man who has the good imposed upon him?"
skolliwolli
Ein Klassiker der nicht zu viel verspricht.
Kann ich jedem nur ans Herz legen, die Vergangenheit die Alex einholt und die Psychologischen Ansätze der Therapie. Generell auch die Sprache und der Stil in dem geschrieben wurde es überzeugt genauso wie es ist.
Ein Buch, über das bereits sehr viel gesprochen wurde und jeder, der es las oder auch nicht, scheint eine Meinung dazu zu haben. Umso wichtiger, sich die eigene zu bilden. Ich ging völlig unvoreingenommen an A Clockwork Orange und stolperte so gleich auf den ersten Seiten über die ungewöhnliche Sprache, die in der deutschen Version deutlich stelziger ist als in der englischen. So also nach 50 Seiten vom Deutschen ins Englisches gewechselt und ab da in diese düstere Welt des Protagonisten völlig abgetaucht. Man muss sich definitiv darauf einlassen können, um Gefallen an diesem Werk zu finden, doch taucht man wirklich mit ein, ist es schneller gelesen, als einem lieb ist. Wer mit der deutschen Version hadert, dem empfehle ich, das Englische anzutesten, sofern denn möglich, weil es mir persönlich deutlich mehr Lesefreude bereitet hat, als im Deutschen.
Bis auf den Schluss großartig und gehört zu Recht zum Kanon der Weltliteratur.
Loved the language that Burgess used here (Nadsat), you learn that language during the book, and it is not hard to get into the language. I like the title and the message of the book and the Question of free will. Many other topics such as state control and liberty are mentioned in the book. It is really hard to like Alex, he is an unlikable character but in the end, he develops into a good one, I guess. That brings us back to the topic of free will. Alex couldn't develop under his brainwashing program. But when he was out of that he developed into a good person. Great book and a short read with great pacing. Fantastic piece of literature.
Durch die großartige und sehr kreative Übersetzung ein großer Spaß zu lesen, auch wenn mich der Roman inhaltlich angesichts seines popkulturellen und literarischen Stellenwertes doch etwas enttäuscht hat.
Weird that this is considered part of the literary canon. Last chapter makes no sense at all. Why did I spend a nice Sunday afternoon reading this? Starting a new (and hopefully better) book right away. IMPORTANT: Since I couldn't find it on any trigger warning websites (weird...?!), I attempted to create a list myself - it probably isn't complete though! - violence - torture - rape - mental illness - attempted suicide graphic !!! Nobody should read this book. Remove it from the literary canon. There is literally nothing you can take away for yourself. Don't waste your time like I just did. I can't give 0 stars sadly. Edit: Also, the author invented an own kind of teenage slang, making it very difficult to read in the beginning. But the meanings can be figured out eventually.

Instagram: lesen_mit_jonas Anthony Burgess - ,,Clockwork Orange" Alex und seine kleine Gang sind jugendliche Kinder aus England. Sie terrorisieren in der Nacht die Stadt. Diebstahl, extreme Gewalt, harte Schlägereien bis zu Vergewaltigungen sind Alltag im Leben der Gruppe. Die Polizei greift ebenso hart zurück. Menschen trauen sich nach Sonnenuntergang kaum mehr auf die Straße. Irgendwann kommt es zum Verrat und Alexander, der Erzähler der Geschichte, landet im Gefängnis. Dies ist der zweite Teil des Romans. Er kann seine Haft deutlich verkürzen, wenn er an einem Experiment der Regierung teilnimmt. Er soll dort resozialisiert werden. Die Mittel durch Medikamente und einer brutalen Schocktherapie sind sehr umstritten. Im dritten Teil gelangt Alex wieder in die Freiheit und muss erkennen, dass die Therapie weitreichende Folgen für ihn hat, und sein Leben komplett ins Negative verändert hat. Die Welt hat sich seit seiner Haft enorm gewandelt. Dabei ist er zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 18 Jahre alt. Wie es weitergehen soll ist ihm nicht klar. Der Roman behandelt ein interessantes Thema. Besonders im zweiten Teil, wenn es um das umstrittene Programm zur Resozialisierung geht. Die Gewalt macht einen großen Teil des Buches aus. Der Protagonist schilder seine Geschichte ohne Schnörkel und auf eine extrem brutale Art und Weise. Großer Kritikpunkt ist für mich die Sprache des Romans. Alex spricht während der gesamten Zeit in einer vom Autor teils erfundenen Jugendsprache. Es ist eine Mischung aus Russisch und Londoner Slang. Es zieht sich durch das ganze Buch und hat mich unglaublich gestört. Dank des Glossars konnte man die Wörter und deren Übersetzung nachschlagen. Das hat den Lesefluss doch erheblich gestört und hat mich ziemlich aus dem Lesefluss gebracht. Diese Dystopie kann ich euch nur teilweise empfehlen. Man muss mit der rohen Gewalt umgehen können. Zudem muss man sich an die Sprache gewöhnen, was mir nicht gelungen ist. Der starke zweite Teil im Gefängnis wird mir aber sicherlich im Gedächtnis bleiben. Die Grundidee war sehr vielversprechend, aber die Umsetzung für mich nicht vollkommen überzeugend. Den hochgelobten Film werde ich mir beizeiten ansehen, um Buch und Film vergleichen zu können.
The strangest english vocabulary I've ever seen... Great story, thrill and dystopic elements just like I like it. And waaaay better than the movie like always.
Story: Der Hauptprotagonist 'Alex' ist ein mit allen Abwassern gewaschener, amoralischer Jugendlicher, der des Nachts mit seiner kleinen Gruppe von Gefährten auszieht, um allerlei Verbrechen zu verüben. Natürlich übertreibt er es irgendwann und wird inhaftiert. Um das Gefängnis schneller hinter sich zu lassen, unterzieht er sich einer speziellen psychologischen Therapie, die ihm den Spaß an der Gewalt nehmen soll. Wie es nach der Therapie mit 'Alex' weiter geht, lest ihr aber am besten selber. Vergleich Buch/Film und Review: Das Buch und der Film, sind zeitlose Klassiker. Trotzdem hat der Film mehr Charme als das Buch, was an einigen wesentlichen Änderungen liegt, welche Regisseur 'Stanley Kubrick' eingearbeitet hat. Da wäre zum Beispiel, dass Outfit von 'Alex' und seinen Jungs. Im Buch sind sie rot/schwarz gekleidet. Im Film kommen sie fast komplett in weiß daher, mit ihren schwarzen Stiefeln und Hüten. -Auch schwächte der Regisseur einige der Gewaltexzesse ab oder veränderte diese gänzlich. (Der Film ist von 1971, dass Denken über Dinge wie Gewaltdarstellungen in Filmen, war damals fundamental anders als heute) -'Stanley Kubrick' schaffte es außerdem den fiktiven Jargon 'Nadsat' abzuschwächen und ihn filmtauglich zu machen. Der Jargon selbst, ist auch einer meiner größten Kritikpunkte am Buch. Einige der Worte sind nicht im Kontext zu verstehen. Es gibt daher auch Ausgaben des Buches, mit einem "Nadsat Lexikon"! Ich würde dies dringend empfehlen. -Schlussendlich lässt der Filmemacher noch das ganze letzte Kapitel des Buches, einfach unter den Tisch fallen, was dem Film aber ein für mich deutlich sympathischeres Ende gibt als der Niederschrift. Alles in allem, lohnt das Lesen des Buches. Denn wir werden mit der fundamentalen Frage konfrontiert, ob ein Mensch, egal wie grausam er ist, ein Recht auf einen freien Willen hat. Dem gegenüber stehen aber der harte Jargon, der das flüssige lesen gern mal stört und das letzte Kapitel, dass sich für mich wie ein Fremdkörper in der Geschichte anfühlt.
Keine Ahnung wie ich das Buch bewerten soll, ich denke ich muss erst noch eine Weile alles verdauen. Deswegen schreibe ich erst nur einige Gedanken auf. Jeder der drei Teile in dem Buch hat mich auf eine andere Art und Weise schockiert und mich zum Nachdenken angeregt. Den dritten Teil versuche ich noch zu verstehen. Geht es jetzt um Gut und Böse oder um Manipulation und Freien Willen? Um gerechte Strafe? Ich finde die Figuren in dem Buch von Anfang an schrecklich, und daran hat sich bis zum Schluss nicht viel geändert. Aber gerade das , zusammen mit dem Schockfaktor, ist offensichtlich ja Absicht des Autors gewesen und deswegen habe ich keine Ahnung wie ich das ganze bewerten soll. Man sollte auf jeden Fall sich gefasst drauf machen, dass Gewalt in jeglicher Form eine große Rolle in dieser Geschichte spielt. Aber das es auch einen Sinn macht, weshalb es in dem Buch so vorkommt. Ich denke auch, dass sehr viel Raum für Eigeninterpretation besteht und dass man da vielleicht eine Weile braucht, um das ganze gedanklich zu sortieren. Es ist auch in einer etwas sonderbaren, gewöhnungsbedürftigen Sprache geschrieben, da Alex, unser Protagonist, in dieser Sprache auch spricht. Aber ich habe mich da bis zum zweiten Teil einigermaßen dran gewöhnt und hab es später als nicht mehr ganz so schwer zu lesen empfunden.
Ohne zu hinterfragen habe ich als Jugendliche schön „Hier kommt Alex“ von den Toten Hosen mitgegrölt und erst jetzt bin ich Eingeweihte in diese Geschichte, die fast schon Kult und Klassiker ist. Ich habe mich an den englischen Originaltext „A Clockwork Orange“ herangetraut, sehr hilfreich kommentiert in der roten Reclam-Ausgabe. Das war auch bitter nötig, denn Alex und seine „droogs“ haben ihre ganz eigene Sprache, die „nadsat“ genannt wird und oftmals ans Russische erinnert, sich nach anfänglicher Gewöhnungsphase allerdings relativ flüssig lesen lässt. Ganz ehrlich – ohne diese etwas verschleierte Sprache hätte ich wohl viele Szenen des Buches nicht ausgehalten. Wenn die Bande nachts um die Häuser zieht, ist keiner mehr sicher. Ein Gewaltexzess folgt dem nächsten bis Alex verhaftet wird und ins Gefängnis kommt. Dabei wird ihm ein Angebot gemacht: Unterzieht er sich der Behandlung nach „Ludovico“, durch die er „geheilt“ werden soll, um nie mehr Gewalt anwenden zu können, kommt er vorzeitig frei. Die darüber schwebende große Frage, die hier zur Debatte steht, wird wortwörtlich vom Gefängnispfarrer gestellt: „What does God want? Does God want goodness or the choice of goodness? Is a man who chooses the bad perhaps in some way better than a man who has the good imposed upon him?“ Warum Alex überhaupt so unvorstellbar sinnlos gewalttätig ist, kommt hier dagegen wenig zur Sprache. Alex sagt dazu nur: „But what I do I do because I like to do.“ Na dann. Im Endeffekt bin ich mit dem Werk nicht ganz warm geworden. Die Frage, ob Alex nun „gut“ ist oder nicht, nur weil er nun physisch davon abgehalten ist, seinen Trieben nachzugehen, war für mich eher uninteressant. Die Unterscheidung von gut und böse wird hier auf eine göttliche Instanz gehoben, mit der ich nur sehr wenig anfangen kann. In seinen Ansätzen ist das Gedankenexperiment, insbesondere für seine Zeit, sicher besonders interessant, vielleicht sogar provokant (?), die Diskussion finde ich im Jahr 2022 jedoch eher lame. Vielleicht bin ich dafür auch einfach philosophisch nicht versiert und interessiert genug. Bei mir stellte sich zudem auch am Ende nicht der wohl intendierte Effekt ein, mit Alex Mitleid zu empfinden – sorry not sorry.
Das hat mir so gar nicht gefallen. Pseudo-Jugendsprache und ein jugendlicher Protagonist, der ein asozialer Schläger und Vergewaltiger ist. Davon handelt etwa die erste Hälfte des Buches. Dann wird er erwischt und verurteilt und schafft es auch im Gefängnis, jemanden totzuschlagen. Ich wollte das schon lange lesen und bin nicht sicher, was ich erwartet habe; das aber nicht! Ich habe es beendet, weil ich den Film sehen möchte. Und bin jetzt sehr gespannt, ob mir ser besser gefällt...
Wir folgen in diesem Werk Alex wie er als klein Krimineller anfängt und wie er dann im Gefängnis landet um dort erfolgreich in eine neue Person verwandelt zu werden. Ich finde es interessant wie das Buch die Frage behandelt wie eine erfolgreiche Resozialisierung aussehen sollte und ob nicht nur die Jugendlichen Schuld haben oder es nicht eher an der Gesellschaft an sich liegt. Das Ende hätte ich so nicht erwartet.
Spannende Geschichte, aber richtig anstrengende Sprache.

Das Besondere an der Geschichte ist wohl die von Burgess erfundene Fantasiesprache, welche die Hauptperson spricht. Die Geschichte ist auf jeden Fall anders und ich war froh zuerst den Film gesehen zu haben. Da ich dadurch wusste was passiert. Das Buch gefällt mir sogar besser. Der Film wurde aber gut umgesetzt.
Alex erzählt in dem Roman von den Grausamkeiten die er und seine Bande an ihren Mitmenschen verüben. Bei einen seiner Überfällen wird er geschnappt und ins Gefängnis gebracht. Dort wird er einer Gehirnwäsche unterzogen, die ihm die Freude an Gewalttaten nehmen soll.
Fast jeder kennt die dystopische Geschichte von Clockwork Orange. Ein gewalttätiger Jugendlicher wird zu einer grausamen Prozedur verdonnert, die dazu führt, dass ihm automatisch übel wird sobald er mit Gewalt in Kontakt kommt. Ich hatte zu Beginn große Schwierigkeiten mit der besonderen Sprache, die Burgess gewählt hat. Ich kam aber mit jedem Kapitel besser rein und zur Mitte des Romans war es gar kein Problem mehr. Zum Schluss mochte ich diesen besonderen Aspekt sogar. Die Geschichte ist spannend und wirft viele Fragen und Gedanken auf. Es ist nicht ohne Grund ein so bekanntes Werk, was zudem sehr erfolgreich verfilmt wurde. Wer den Film kennt, sollte für das Gesamtergebnis definitiv auch das Buch lesen. Ich kann es nur empfehlen.
Ein horrorshow-mäßiges Buch, das sich anfühlt als würde mein Litso wie getollschockt. Immer noch schwirrt mein Gulliver wie bezumnie von den gelesenen Slovos. ⠀ Alex und seine „Droogs“ verbringen ihre Freizeit mit Alkohol und Drogen, Schlägereien mit anderen Banden und dem Überfallen wehrloser Menschen. Gewalt in jeglicher Form ist an der Tagesordnung. Als eines der Opfer an den Folgen der brutalen Misshandlungen der Bande stirbt, wird Alex wegen Mordes angeklagt und inhaftiert. Während seiner Haft wird er für eine experimentelle Behandlung vorgeschlagen, die letztendlich nichts anderes als eine Gehirnwäsche in Form von Konditionierung ist. Alex wird dahingehend umerzogen, dass Gewalt ihm schon allein bei der Vorstellung körperliches Unbehagen bis hin zu Übelkeit und Schmerzen verursacht. ⠀ Das Lesen dieses Buches, die Brutalität des Protagonisten, das völlige Fehlen von Empathie oder einer auch nur annähernd moralischen Instanz, hat mich teils wirklich aufgewühlt. Alex’ Verhalten ist einfach so meilenweit von dem entfernt, was ich als moralisch akzeptabel empfinde, dass ich mich innerlich regelrecht gewunden habe. Ich habe ihn als furchtbare und abstoßende Person empfunden. Und umso seltsamer war es, dass ich ab einem gewissen Punkt der Story Mitleid und so etwas wie Sympathie für ihn entwickelt habe. Was sagen solche Empfindungen über meinen moralischen Kompass aus? Kann es gut sein, Menschen dahingehend zu konditionieren, dass sie keine Gewalt mehr ausüben können? Was macht es mit einem Menschen, wenn er sein Handeln nicht mehr mit seinen inneren moralischen Vorstellungen zusammenbringen kann? …
The strangest english vocabulary I've ever seen... Great story, thrill and dystopic elements just like I like it. And waaaay better than the movie like always.
"What's it going to be then, eh?" This book? It's going to be an exhausting read if you're not willing to translate "Nadsat". After a while I just went with the flow, maybe even learned a little russian along the way. (At least now I know the words for cat, tomcat, woman, girl etc...). It's going to be all "horrorshow" but not from the beginning, it will take a while. For me, I began enjoying the book when Alex went to prison. There, it really took an exciting turn. I wish I knew this book as a teenager because I would've loved it.
Extremely hard to get into, once taken, it is a masterpiece.




































