Es fiel mir kurz schwer, in das Buch hineinzufinden, doch spätestens ab Micheals Perspektive hatte es mich voll und ganz. Die tiefe Melancholie und Trauer, welche in der gesamten Handlung und den Charakteren mitschwingt, hat mich stark berührt. Insbesondere die verarbeiteten Themen (die ich hier nicht vorweg greifen möchte) fesselten mich in der zweiten Hälfte so sehr, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte obwohl es mir Seite für Seite das Herz brach.
Definitiv ein Highlight für mich dieses Jahr.
in dem Buch werden Themen wie Aids verlangen und Liebe thematisiert. Es hat mir am Anfang etwas schwer gefallen, in das Buch rein zu finden etwa ab der Hälfte kam besser rein dann wurde es sehr emotional ergreifend. Auch der Schreibstil des Buches hat mir sehr gefallen.
Ich habe Tin Man von Sarah Winman vor kurzem in einem kleinen, queeren Buchladen in Berlin entdeckt. Das dunkelgrüne Cover mit den Sonnenblumen und dem Fahrrad ist mir direkt ins Auge gesprungen und auch die kurze Beschreibung auf der Rückseite gefiel mir gut.
Winman beschreibt in ihrem Buch wie aus Freundschaft Liebe werden kann und dass Liebe nicht immer so einfach ist, wie sie scheint. Wie sich zwei Menschen lieben und dennoch nicht einfach zusammen sein können. Die Geschichte hat mich mitfühlen und hoffen lassen.
Ich empfehle das Buch zu lesen, während man im Sommer auf einer Wiese liegt.
Das Buch ist selbst ein Gemälde voller trauriger und schöner Gefühle - meist sind sie beides gleichzeitig. Kurz und dennoch tief.
Laut Blurb auf der Rückseite ein „Wunderwerk“, das ich so nicht gespürt habe.
Hatte große Probleme in die Geschichte reinzukommen, in der Mitte mochte ich es sehr. Vor allem aus Mikeys Perspektive sehr gefühlvoll. Trotzdem zum Teil verwirrend weil ich manchmal nicht wusste, um wen es geht.
,,…wenn alles zusammenkommt, das Licht, die Farben, die Hingabe, dann ist es das Leben. Wir hatten Zeit. Wir hatten so viel mehr als andere.“
Diese Geschichte hat mein Herz berührt. 🫶🏼
Es war poetisch, super emotional und sehr Charakterorientiert. Die zwischenmenschliche Beziehungen hatten eine wunderschöne tiefe, die sich doch jeder im Leben wünscht.
Und genau das hatten Ellis, Michael und Annie. Eine so tiefe Verbundenheit zwischen drei völlig unterschiedlichen Menschen, die ich nicht so schnell vergessen werden.
Aber auch wenn sie charakterlich unterschiedlich waren, hatten die drei gemeinsame Leidenschaften. Bücher, Kunst,Poesie und Südfrankreich ❤️
Ellis wird 1950 geboren und wächst als die Nachkriegsgeneration auf. Seine Eltern empfinden null Liebe für einander. Sein Vater ist ein cholerischer Mann, der nicht davor scheut seinen Sohn zu verprügeln.
Seine Mutter ist eine gütige Frau die sich dem Zeitalter gebeugt hat und einen Mann geheiratet hat nur damit sie "abgesichert“ ist. Aber egal wie dunkel ihr zu Hause auch sein mochte, Dora (Ellis Mutter) hat mit Kunst etwas Farbe in ihr zu Hause gebracht. Das wurde ihr wenigstens gewehrt.
Ellis flüchtet oft vor seinen gewalttätigen Vater in einen kleinen Tante Emma Laden unweit von seinem zu Hause in Oxford. Dort lernt er auch Michael kennen, ohne zu ahnen welch ein Band sie Jahrzehntelang verbinden wird. Welche Liebe, Freundschaft und Tiefe sie während der gemeinsamen Zeit empfinden werden.
Michael wird von seiner Mutter verlassen und von seinem Vater, mit gerade 12 Jahren raus geschmissen. Das hinterlässt unfassbar tiefe Wunden in seiner Seele, welche nie wirklich verheilen sollen.
Michael landet bei seiner Tante Mabel, die in Oxford einen kleinen Tante Emma Laden besitzt. Dort lernt er Ellis kennen und schnell merkt er, das Ellis genau so leidet wie er. Denn schnell wird klar, das ihr gemeinsamer Schmerz das eigenen zu Hause ist. Bei Ellis der Vater und Michael hat es doppelt schlimm erwischt, seine beiden Eltern.
Kurz nachdem die beiden beste Freunde werden, wird Dora schwer krank und stirbt. Aber bevor sie sich für immer verabschiedet, zeigt sie den Jungs was wahrhaftige Kunst wirklich bedeutet, welche Auswirkungen Farbe auf das Leben jedes Menschen haben kann wenn man die in sein Herz rein lässt. Sie schickt die beiden nach Südfrankreich, denn sie ist davon überzeugt das alle Farben der Welt dort zu finden sind. Auch die Farben der eigenen Seele.
Einige Jahre später lernt Ellis Annie kennen und heiratet sie. Sie vervollständigt den Kreis mit Ellis und Michael. Wobei sie zu Michael einige tiefere Verbundenheit spürt als zu Ellis, nicht auf sexueller Ebene. Sie sagt ,,Mikey, deine und meine Seele haben die selben Farben“. 🫶🏼
So erzählt Ellis und Michael im Buch ihre eigene Geschichte und aus ihrer Sicht. Man begleitet sie über Jahrzehntelanger Freundschaft, durch die Liebe zu Kunst, zu Dora, zu Büchern, zu einander und zu geschriebenen Worten aber auch durch Schicksalsschläge die mich zu weinen gebraucht haben. 💔
Ich hab es so geliebt dieses Buch zu lesen, den Schreibstil der Autorin, das ich mir gleich ein weiteres Buch von ihr gekauft habe. 🙃🥰📚
Das Hörbuch hat mir leider gar nicht gefallen.
Der Sprecher hat eine schöne Stimme, aber ich bin gar nicht in die Geschichte gekommen. Mir zu viele Sprünge, Namen, Zeiten und Situationen.
Vielleicht hätte ich mir mehr Zeit nehmen müssen.
Aber nichts für nebenbei
Konnte keine Sympathie aufbauen und habe bis zum Schluss den Sinn des Romanes nicht verstanden
Ich habe das Buch schon öfter angefangen aber bin nie über die ersten 30 Seiten hinaus gekommen. Habe es jetzt als Hörbuch angefangen und bin somit relativ schnell durch gekommen. Und was soll ich sagen das Buch hat mich sehr überrascht. Die Wendung und der zweite Teil haben das Buch so spannend und mitreißend gemacht. Fand das Buch am Ende richtig schön und wollte kaum das es endet. Ein sehr schönes Buch aber leider wegen des Anfangs kein Highlight für mich.
So ein wunderschönes und trauriges Buch, voller Liebe und Farben - ich bin sehr ergriffen.
Die Geschichte von Ellis, Michael und Annie lässt sich auf keinen Fall mit ein paar Worten beschreiben, obwohl sie nur aus Liebe besteht. Und das ohne auch nur den Ansatz von Kitsch. In wunderschöner Sprache wird das Leben und Lieben dieser Menschen erzählt (Kompliment auch an die Übersetzung!), das so traurig und gleichzeitig so schön ist.
Ich hatte „Das Fenster zur Welt“ letztes Jahr gelesen und bin bei diesem früheren Buch ebenso begeistert.
Guten Gewissens kann ich sagen dass "Lichte Tage" wirklich eines der besten und berührendsten Bücher ist, das ich bisher gelesen habe.
Jeder Charakter im Buch ist mit so viel Liebe ausgearbeitet und beschrieben, die tragischen und zugleich liebevollen Verbindungen der Protagonisten gehen einem wirklich ans Herz.
Ich hab beim Lesen abwechselnd gelacht, geweint, mitgefühlt und denke noch oft an das Buch zurück.
Das Buch steckt so voller Emotionen, wie man es nur selten findet.
Genau das macht meiner Meinung nach ein gutes Buch aus.
Absolute und uneingeschränkte Herzensempfehlung 🌻♥️📚
Das einzig positive des Hörbuchs ist für mich der Sprecher. Die Sprache ist mir vielfach zu derb, die Handlung durch ein "Mosaik von Rückblenden" zu unübersichtlich, mit keiner der handelnden Personen kann ich sympathisieren, die Thematik ist nicht meine - Abbruch!
Nach den ersten 50 Seiten hätte ich das Buch fast weggelegt, aber irgendwas hielt mich ab. Zum Glück! Denn dieser kleine Roman entfaltet seinen Zauber erst mit der Zeit.
Die erste Hälfte war merkwürdig. Ich fand mich nicht gut ein in den Charakter Elis und in die trostlose Umgebung des Industrie Oxfords.
Aber mit der zweiten Hälfte klart dann alles auf. Durch die Augen von Michael versteht man Elis besser und lernt alle Protagonisten besser kennen. Und auch wenn man womöglich nicht mit ihnen sympathisiert, lehrt die Geschichte Empathie.
Was mich beeindruckt hat: der Gleichmut, den die Charaktere entwickeln. Es gibt kein Selbstmitleid, kein „hätte ich doch nur“ oder verzweifeln an der gesellschaftlichen Situation, die es den dreien gewissermaßen verwehrt, gemeinsam zu dritt glücklich zu werden.
Vieles bleibt auch unerzählt, aber genau das macht das Buch so schön. Es ist Raum für Vorstellung. Schöner kurzer Roman!
Poetisch, feinfühlig und ich hatte beim Lesen immer wieder Gedanken an "mono no aware"
Sarah Winmans „Lichte Tage“ ist ein stilles Buch über Liebe, Verlust und die unsichtbaren Fäden, die Menschen über Jahrzehnte verbinden.
Die Geschichte von Ellis, Michael und Annie entfaltet sich wie eine Reihe zarter Erinnerungen, aber ohne Eile, ohne Pathos und trotzdem mit einer tiefen, melancholischen Schönheit.
Im Zentrum steht Gefühl:
das Bewusstsein, dass alles, was hell ist, auch vergeht und wir nicht jede Facette leben können und werden, aber gerade dieses Vergehen und Verpassen, die Intensität des Moments erst erschafft.
Diese Haltung, dieses Mitfühlen mit dem Flüchtigen, ist das Herz von mono no aware, dem ich in diesem Buch immer wieder begegnete.
Winmans Sprache trägt dieses Bewusstsein in jedem Satz:
Licht fällt auf rostiges Metall, eine Berührung bleibt ungesagt, ein Blick enthält Jahre.
Ihre Figuren leben in der Spannung zwischen dem, was war, und dem, was nie ganz sein konnte.
Sie erinnern, und darin liegt Trost.
„Lichte Tage“ ist kein Roman über Schmerz, sondern über zarte Dankbarkeit:
für Liebe, die existierte,
für Schönheit, die vorbeiging,
für Leben, das nie perfekt ist und eben darin alle Schönheit liegt.
Poetisch, melancholisch, zärtlich und definitiv ein literarisches Highlight!
Unbedingt lesen!
🌻⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌻
~ „Gogh malte gerne schnell, als ob etwas von ihm Besitz ergriffen hatte. Und wenn alles zusammenkommt, das Licht, die Farben, die Hingabe, dann ist es…“ […]
„Und wenn alles zusammenkommt?“ hakte Ellis nach.
„Dann ist es Leben!“ erwiderte seine Mutter. ~
(Zitat Seite 53)
Gleich vorweg: Der Klappentext ist ein wenig irreführend, denn irgendwie hatte ich anfangs etwas ganz Anderes erwartet, was sich aber überhaupt nicht negativ auf das Buch auswirkte.
Ganz im Gegenteil, Sarah Winmans flüssiger und wunderschön poetischer Schreibstil hat mich von Anfang an gefesselt. Und auch, wenn die Geschichte eher melancholisch und oft schwermütig war, war dieses Buch für mich Balsam für die Seele.
Klein und fein und voll mit brillanten Formulierungen, die man so schnell nicht vergisst!
„Lichte Tage“ erzählt von Freundschaft, Liebe, Identitätsfindung und auch von Einsamkeit.
Es gibt keine lauten Wendungen, sondern viele kleine leise, aber bedeutsame Momente, die einen zum Lächeln oder auch zum Weinen bringen.
Dieses Buch ist wirklich ein literarisches Highlight, welches noch lange bei mir nachklingen wird und ich bestimmt auch noch ein zweites Mal lesen werde!
Ganz grosse Leseempfehlung!
🌻⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌻
Die Geschichte rund um die innige Freundschaft der beiden Protagonisten wird aus jeweils beiden Perspektiven erzählt. Während mich die eine extrem langweilte, catchte mich die andere, die ich in einem Zug verschlang.
Main topics sind heimliche homosexuelle Liebe, die rein aus gesellschaftlichen Doktrinen verstummen musste, und Freundschaft, die man von Liebe nicht zu unterscheiden vermag.
Habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Der Roman wird aus zwei Perspektiven erzählt. Letztere hat mir wesentlich besser gefallen.
In dem Roman geht es auf eine sehr zarte und leise Art um Liebe, Freundschaft, Einsamkeit und AIDS. Gerade letzteres finde ich wichtig, da es kaum Romane gibt, die sich mit dieser Krankheit auseinandersetzen.
Überzeugt durch seine poetische Sprache, die nicht zu kompliziert ist.
Doch die Geschichte ist geprägt von vielen Schicksalsschlägen und ziemlich viel Traurigkeit. Eine melancholischer Grund Tenor bleibt bis zum Schluss bestehen. Dazu springt die Handlung häufig zwischen den Zeiten hin und her. Da muss man als Leserin sehr flexibel bleiben.
Am Ende bleibt zu sagen: Die Tage sind wertvoll, vergeude sie nicht.
„Lichtetage“ ist eine berührende und feinfühlige Geschichte, die mit einer frischen Idee und viel Emotionalität überzeugt. Die Atmosphäre ist wunderschön eingefangen und die Handlung wirkt angenehm neuartig. Trotz aller Begeisterung blieb am Ende das Gefühl, dass etwas gefehlt hat – schwer zu benennen, aber genug, um die volle Punktzahl zu verhindern. 3,5 Sterne.
Schlechter als erwartet und besser als dann gedacht
Als ich mir das Buch gekauft hatte, hatte ich mir mehr erhofft. Die Geschichte ging nur schleppend los und mir viel es schwer rein zu kommen. Ab der Hälfte fand ich jedoch dass das Buch besser wurde.
Tatsächlich hat die zweite Hälfte mir ziemlich gut gefallen, jedoch fehlte mir das gewisse etwas.
Die Geschichte ist eigentlich ganz schön, nur mein Chaoskopf konnte der Handlung nicht ganz folgen. Als Kunstliebhaber ist das Buch ein absolutes Muss🌻💛
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Ellis und Michael, die beide ohne Mutter in einem Arbeiterviertel in Oxford aufwachsen. Sie sind jung, lebenshungrig und bereit dazu mit den Konventionen zu brechen. Besonders deutlich, wird das bei ihrer Reise nach Südfrankreich; es ist klar, dass sie eigentlich mehr als nur Freunde sind. Doch dann tritt Annie in ihr Leben. Ellis heiratet sie. Man verliert sich aus den Augen … Die Geschichte wird nicht chronologisch, sondern vor allem in Rückblenden erzählt und beginnt mit Ellis Mutter Dora, die ein Replikation von Van Goghs Sonnenblumen bei einer Tombola gewinnt. Dieses Gemälde ist ein zentrales Motiv der Erzählung und taucht immer wieder als Symbol für Freiheit und die Kraft der Kunst auf.
Eine feinfühlige, atmosphärische Geschichte über Liebe, (Wahl-)Familie, Erwachsenwerden, aber auch Trauer und Krankheit, die ich sehr gerne gehört habe, auch wenn es für mich die ein oder andere Länge gab.
Inhaltlich kam ich von Beginn an nicht mit, wann aus welcher Perspektive geschrieben wird. Das Buch konnte mich inhaltlich nicht mitreißen, wobei die Gesichte und deren Tiefgang es eigentlich hätte tun können. Das Buch abzuschließen, ist mir echt schwer gefallen.
Die Geschichte von verlorener Liebe und zwar nicht nur von einer, wird hier in zärtlicher Poesie und unheimlich viel Melancholie erzählt. Es ist die Geschichte von Ellis, der in den 60ern in Oxford zum ersten Mal einen Menschen trifft, der ihn bedingungslos zu verstehen scheint. Und Michael geht es nicht anders. Die beiden wachsen zusammen auf und verbringen einen unvergesslichen Sommer in Frankreich. Ein Sommer, in dem sie so sein können, wie sie sind. Und doch verändert sich bei ihrer Heimkehr alles.
Ellis erzählt im ersten Teil des Buches seine Geschichte, voller Trauer und Trostlosigkeit, gefangen in seinen Gedanken blickt er zurück und zeigt, wie schon früh die Kunst als Hoffnung Teil seines Lebens wurde, wie tief die Liebe zu zwei Menschen über die hier erzählt wird, war und was sie mit ihm gemacht hat.
Doch wirklich emotional erreicht, hat mich dann besonders der zweite Teil, als Michael seine Sicht erzählt. Wagemutig und anders, so voller Leben und doch so verletzlich und zerbrechlich. Besonders die Zeit in Frankreich, die hier geschildert wird, war so einfühlsam und zart und lässt einen gedanklich zu der flirrenden Hitze und den Sonnenblumenfeldern treiben.
Obwohl Teile etwas unsortiert und chaotisch wirkten, störte mich das beim Lesen überhaupt nicht, denn es ist keine geradlinige Geschichte, genauso wie es das Leben nicht ist. Für mich war es wunderbar und voller Liebe und trotz der schweren Themen doch wie ein lichter Tag, an dem endlich die Sonne wieder scheint.
In Lichte Tage geht’s um Ellis und Michael, die schon als Teenager unzertrennlich sind – zwischen ihnen entwickelt sich mehr als nur Freundschaft. Später kommt Annie ins Spiel, und es entsteht so eine Art Dreiecksbeziehung. Es geht viel um Liebe, Verlust und die Frage, was hätte sein können, wenn das Leben anders gelaufen wäre.
Ich muss sagen, mich hat das Buch leider nicht ganz gepackt. Die Sprache ist schön, aber die Geschichte zieht sich und durch die Zeitsprünge/Perspektivenwechsel ist es stellenweise etwas verwirrend. Schade, hatte mir etwas mehr erhofft.
Eine sehr schöne und poetische Geschichte, die teilweise etwas verwirrend war, weil es immer wieder Zeitsprünge gab. Aber insgesamt hat mir das sehr gut gefallen.
Die Umgebung oder die Situation wurde an manchen Stellen so gefühlvoll und beeindruckend beschrieben… Das war wirklich toll. Trotzdem fiel es mir manchmal schwer zu verstehen, wo wir uns gerade befinden oder wer jetzt die Person ist, um die es geht.
Herzergreifendes Leseerlebnis. Traurig und schön zugleich.
Nach dem Lesen musste ich weinen, da mich die Geschichte um die Charaktere wirklich tief berührt hat und ja....Winman hat ein Buch geschrieben, wie das Leben selbst Geschichten schreibt: Oft schön, mit viel Liebe und Schmerz und selten fair. Lebenswege die nur vorwärts gehen und sich nicht mehr umkehren lassen und doch bleibt immer auf jedem Weg etwas Hoffnung!
You know this terrible heartache you once had? The one that caused you physical pain and made the world feel like it was wrapped in cotton wool? Read "Tin Man" to enjoy this feeling all over again for the entire second half of the book.
Ein überraschendes Highlight - ein gefühlvoller Roman über Liebe, Freundschaft und Verlust, der genau die richtige Mischung aus Kitsch und Tiefgang hat 💛
Wunderbarer Schreibstil, tolle Charaktere und schöne Story.
Was mich etwas verwirrt hat, waren die Sprünge zwischen den verschiedenen Zeitlinien, außerdem gibt es in dem Buch keine Wörtliche Rede, sondern das Gesagte fließt direkt in den Text ein. Gewöhnt man sich aber dran. Alle, die Call Me By Your Name mochten, werden "Tin Man" auch mögen. :)
„Lichte Tage“ von Sarah Winman hat mich leider nicht so gepackt, wie ich es erhofft hatte. Bis zum Ende bin ich einfach nicht wirklich in die Geschichte reingekommen. Die Erzählweise ist unfassbar traurig und durchzogen von Melancholie, was zwar gut zur Stimmung des Buches passt, aber für mich oft schwer auszuhalten war.
Die Charaktere – Ellis, Annie und Michael – haben mir grundsätzlich gefallen, sie sind fein gezeichnet und ihre Verbindungen untereinander wirken tief und bedeutungsvoll. Aber irgendwie sind sie für mich trotzdem auf Distanz geblieben. Ich konnte keine echte Nähe zu ihnen aufbauen und hatte oft das Gefühl, sie nicht richtig zu „greifen“ zu bekommen.
Insgesamt ist es sicherlich ein schönes Buch für Leser*innen, die etwas Melancholisches suchen. Für mich hat es leider emotional nicht den richtigen Nerv getroffen.
Dieser Roman hat mein Herz genommen, es in tausend Teile zerbrochen und mir dann den Kleber gegeben, um es wieder zusammenzusetzen.
Eine so emotionale, tief berührende Geschichte voller Schönheit und kleinen Freuden, voller Liebe und Zuneigung und Freundschaft, aber auch voller Trauer, Einsamkeit und Reue. Die Erzählung war so wunderschön und eindringlich, ich war wie gebannt und bin unendlich begeistert.
Eine unfassbar traurige und zugleich leuchtende Geschichte. Ich konnte nahezu jede Emotion und Situation mitfühlen und spüren.
Ich hab das Buch wirklich gerne gelesen, auch wenn ich es teilweise als sehr bedrückend empfand.
Wichtiges Thema, feinfühlig erzählt.
Sarah Winman erzählt die Geschichte von Ellis, Michael und Annie, die vor den fünfzehn Sonnenblumen von van Gogh begann.
Erzählt wird sie aus Sicht von Ellis und Michael und zu unterschiedlichen Zeiten: In der Gegenwart leidet Ellis unter dem Verlust seiner Frau und führt ein von Einsamkeit durchzogenes Leben. Dabei verliert er sich in Gedanken an frühere, lichtere Tage in denen seine Liebe noch Michael galt und sie sich in Südfrankreich auf die Suche nach sich selbst machten.
Der Einstieg fiel mir durch die etwas gestelzte Sprache schwer. Dann aber entwickelten sich die klug zusammengeführten Handlunsgstränge zu einer feinfühligen und lesenswerten Geschichte. Kein Wort ist hier zu viel und so Manches bleibt unausgesprochen. Durch die genutzten Zeitsprünge werden die unterschiedlichen Gefühlslagen der Protagonisten in den jeweiligen Lebensabschnitten verdeutlicht. Winman nutzt dabei unterschiedliche Stile und erreicht so die Darstellung der emotionalen Diskrepanz ihrer Protagonisten, ohne dass es vieler Worte bedarf.
Um wirklich eintauchen zu können, sollte man wirklich Zeit und Ruhe haben, auch wenn es kein sonderlich dickes Buch ist, weil die Atmosphäre sonst vielleicht nicht so greifbar ist. An manchen Stellen fand ich es stilistisch dann aber etwas zu bemüht, was vor allem an den gewählten Metaphern lag. Erstaunlich, wie ich finde, denn „Das Fenster zur Welt“ von derselben Autorin habe ich grade stilistisch voll und ganz geliebt.
„Lichte Tage“ ist ein leiser und poetischer Roman über Freundschaft und Verbundenheit, Verlust und Trauer und ein wenig Kunst. Aber auch über die Probleme homo- und bisexueller Menschen in den 80er/90er Jahren. Auch dadurch hat die Geschichte eine gewisse Schwere - die Melancholie schwebt stetig mit. Durch die Darstellung der gesellschaftlichen Zwänge, denen die Protagonisten unterliegen, war es für mich ein bedeutsamer Roman, der nachhallt und nachdenken lässt.
Als Hörbuch nicht zu empfehlen, glaube ich. Ich hab dafür verhältnismäßig lange gebraucht, weil die Erzählung im zeitlichen Verlauf viel zu Sprunghaft waren. Man konnte gar keinen richtigen Bezug herstellen wann jetzt was passiert. Sowas macht mich leider wahnsinnig...
Die Geschichte von Ellis, Michael und Annie mochte ich sehr gerne. Sie ist melancholisch, schön geschrieben. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, aber auch Verlust.
Nach den ersten Kapiteln konnte ich es nicht mehr aus der Hand nehmen. Für mich daher ein klares five-star Buch!
"Ich frage mich, wie es wohl klingt, wenn ein Herz bricht. Ich glaube, es wäre leise, kaum wahrnehmbar, und gänzlich unspektakulär - wie eine erschöpfte Schwalbe, die sanft zu Boden fällt." - Sarah Winman, "Lichte Tage"
Wenn euch "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara und "Die Optimisten" von Rebecca Makkai begeistert haben, werdet ihr "Lichte Tage" von Sarah Winman lieben!
Es ist kein Original, und doch bedeutet es Dora Judd alles: Ein nachgemaltes Exemplar des Gemäldes Zwölf Sonnenblumen in einer Vase von Van Gogh, gewonnen bei einer Tombola-Verlosung. Jeden Tag schaut sie sich das Gemälde in ihrem grau-braunen Zuhause im verregneten Oxford an und schöpft daraus Kraft. Jahre später lernen sich Ellis, Doras Sohn, und Michael kennen, sie werden beste Freunde und beschließen, einige Wochen Urlaub in Südfrankreich zu verbringen, um in den Zauber des Gemäldes einzutauchen. Die Beziehungsdynamik zwischen den beiden jungen Männern verschiebt sich während dieser Reise - und als Annie in ihr Leben tritt, verändert sich erneut alles.
"Lichte Tage" von Sarah Winman, übersetzt von Elina Baumbach, ist eine melancholische, warmherzige und wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Liebe, die Kraft der Kunst, aber auch Trauer und Verlust. Die Autorin erzählt sie so geschickt, dass man sich ihr nicht mehr entziehen kann. Ellis, Michael und Annie sind fein komponierte Charaktere, in die ich mich sehr einfühlen konnte und deren Schicksal mich zutiefst berührt hat. Auch wenn es in Sarah Winmans Roman um verpasste Chancen und tragische Ereignisse geht, ist es für mich ein Wohlfühlbuch, das ich irgendwann sicher noch einmal lesen werde. Ich habe es innerhalb nur eines Tages durchgschmökert, die Protagonist*innen und Schauplätze geistern mir aber noch immer im Kopf herum. Ein Buch, das nachhallt und das besonders gerne mochte!
Ist das Missverständnis bewusst gewählt, dass der Name von Ellis eher einer Frau zugeordnet wird?
Ein poetischer Schreibstil, der einen durch das Buch schweben lässt.
Jedoch fehlt die Poesie in der Geschichte selbst, wie sie im Klappentext erwähnt wird, fast gänzlich. Ähnlich mit der Kunst.
Ich musste im Buch mehrfach nochmals Kapitel und Abschnitte neu lesen, weil ich verwirrt war. Es wird viel hin und her gesprungen, was es manchmal schwer macht zu folgen.
Ein Buch was man lesen kann und Potential hat, aber es bleibt in einigem hinter den Erwartungen.
Ein Buch mit tollen Ansätzen, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte
Ich hatte mit "Lichte Tage" meine Höhen und meine Tiefen.
Ich bin zunächst nicht richtig in die Geschichte reingekommen, allerdings lag dies mit Sicherheit auch an den äußeren Umständen, daher möchte ich dies nicht als Kritik an dem Buch aufführen.
Am Schreibstil lag es nicht. Sarah Winman hat durch ihre Sprache wunderschöne Bilder gezeichnet und mich das ein oder andere mal sehr berührt.
Als ich dann richtig im Buch drin war habe ich absolut mit Ellis mitfühlen können. Die Erzählungen aus seiner Sicht könnten mich sehr überzeugen.
Als Michaels Sicht eingeführt wurde, hat der Roman für mich nachgelassen. Mir hat die Verbundenheit zu Michael gefehlt. Ich hätte gerne mehr über ihn und seine Eigenschaften erfahren. Letztendlich kamen mir die Beziehungen zwischen den Charakteren etwas zu kurz, was absolut schade ist, da es in dem Roman genau darum ging.
Alles in allem mochte ich das Buch gerne, würde es aber nicht noch einmal lesen.