5. Mai
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Rating:4

Mit dem Fantasy- Buch „Der Sternenstaubdieb“ hat Chelsea Abdullah den Reihenauftakt rund um die Mitternachtshändler Loulie und ihrem engen Freund Qadir geschrieben. Dabei entführt sie die Leser in ein magisches Abenteuer mit orientalischem Flair. Da dies ein Reihenauftakt ist, kann man dieses Werk ohne Vorkenntnisse lesen. Klappentext: Loulie al-Nazari ist überall bekannt als die Mitternachtshändlerin. Sie jagt illegaler Magie der Dschinn hinterher, um sie auf dem Nachtmarkt teuer zu verkaufen. Eines Tages lässt der Sultan sie verhaften. Seit die Frau des Sultans von einem Dschinn getötet wurde, werden diese im gesamten Land erbittert gejagt. Für Loulie und ihren engen Freund, den Dschinn Qadir, ist der Handel mit deren Magie hoch gefährlich. Und nun müssen sie sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Lampe machen. Sie werden begleitet von Prinz Omar und dessen Gehilfin, der Diebin Aisha. Aber Loulie weiß nicht, dass Omar die Gestalt mit anderen Menschen tauschen kann. Nicht nur die Wüste birgt Gefahr, sondern auch manches Mitglied der Karawane. Bei diesem Fantasybuch hat mich das Setting neugierig gemacht. Ich hatte mal wieder Lust auf ein orientalisches Abenteuer im Stil von 1001 Nacht. Schon länger hatte ich kein Buch mehr gelesen, welches im Orient angesiedelt war. Ich wollte mal wieder mit Dschinns und Afarit die Wüste erkunden und dabei magische Erlebnisse bestreiten. Und dieses Werk hat mit genau solchen Abenteuern gelockt. Daher habe ich mich voller Vorfreude in dieses Fantasybuch gewagt und meiner Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Schon die Gestaltung des Buches ist ein wahrer Blickfang. Das Cover macht Lust auf ein orientalisches Abenteuer. Und ein erster Blick auf die Karte ist vielversprechend. Sowohl orientalische Städte spielen hier eine wesentliche Rolle, als auch die Wüste mit ihren Oasen. In der Karte ist eine Strecke eingezeichnet, welche den Weg unserer Protagonisten nachzeichnet. Ein hilfreiches Glossar mit arabischen Wörtern und Wendungen ist zum besseren Verständnis ebenfalls beigefügt. Der Reihenauftakt lockt mit einem orientalischen Setting. Es hat märchenhafte Eigenschaften und lockt mit Abenteuern a la Tausendundeiner Nacht. Sehr gut haben mir hier die kleinen Zwischenspiele mit den Geschichtenerzählern gefallen. Allgemein fand ich diese Geschichten sehr ansprechend und sie haben für mich zum arabischen Raum dazugehört und haben zu einer noch intensiveren Atmosphäre beigetragen. Auch der Schreibstil ist bildhaft und wortgewandt. Packend wird hier ein magisches Abenteuer erzählt, welches der Leser zusammen mit den Charakteren bestreiten muss. Gekonnt schafft es Abdullah, eine dichte und authentische Atmosphäre zu erschaffen. Die Story an sich fand ich ebenfalls packend. Meiner Meinung nach schafft es die Autorin einen guten Mix zwischen actionreichen und ruhigeren Szenen zu schaffen. Neugier konnte mich auch das Worldbuilding machen. Die bisher skizzierte Welt hat Potential und mir haben die Orte, welche wir bisher kennen lernen durften, gefallen. Vor meinem geistigen Auge sind Bilder entstanden, sodass ich oftmals das Gefühl hatte, selbst mitten in der Wüste zu stehen. Ich hoffe, dass wir im Verlauf der Reihe die Welt noch besser kennen lernen. Die Welt konnte durch ihre Authentizität überzeugen, ohne zu aufgebläht zu wirken. Auch das Thema der Dschinns und deren Geschichte fand ich gekonnt umgesetzt. Gefallen hat mir hier auch der magische Aspekt. Hier ist die Magie an Gegenstände gebunden, oftmals haben diese nützliche Eigenschaften. Auch über die Entstehung dieser Magie wird im Verlauf des Buches näher eingegangen. Doch hier möchte ich nicht zu viel verraten, da dies einfach zu viel vorwegnehmen würde. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Abwechselnd wird aus der Sicht von Loulie, Mazen und Aisha erzählt. Dies führt dazu, dass der Leser einen vielseitigen Einblick in die Handlung bekommt und zeitgleich die Gedankengänge der jeweiligen handelnden Person besser nachvollziehen kann. Ich fand es recht interessant, diese Geschichte nicht nur aus einem Blickwinkel zu lesen, so konnte man die Beweggründe besser nachvollziehen. Auch fühlt man sich dadurch den Charakteren näher verbunden, kennt eher ihre Ängste und Emotionen, man baut eher eine Bindung zu diesen auf. Zu Beginn wird man direkt in das Geschehen hineingeworfen und das Buch besticht nicht nur durch actionreiche Szenen. Gleich am Anfang lernt Loulie, die Mitternachtshändlerin kennen. An ihrer Seite ist ihr treuer Begleiter und Freund Qadir, welcher im Geheimen ein Dschinn ist. Loulie ist eine toughe, starke junge Frau, welche schon früh ihre Eltern verloren hat. Sie hatte keine leichte Kindheit und ist von dem Schicksalsschlag in ihrer Vergangenheit geprägt, sie möchte ihre Eltern rächen. Mich persönlich konnte auch Qadir sehr begeistern. Dieser Dschinn hat definitiv ein paar Geheimnisse, doch ich mochte seine Art und wie er auf Loulie aufgepasst hat. Ein weiterer starker weiblicher Part ist Aisha in dieser Geschichte. Im Verlauf der Geschichte hat man mehr über sie erfahren, was sie bewegt und welche Päckchen sie zu tragen hat. Mit jeder Facette hat sie sich etwas mehr in mein Leserherz geschlichen. Der männliche Gegenpart wird durch Prinzen bestritten. Prinz Mazen ist zu Beginn noch recht naiv, macht aber eine Charakterentwicklung durch, welche mir stellenweise etwas zu abrupt waren. Dennoch habe ich auch mit dem jüngsten Sohn des Sultans mitgefiebert. Omar, der älteste Sohn des Prinzen, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Wie weitreichend diese ist, zeigt sich erst im späteren Verlauf – daher möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen. Etwas schade fand ich, dass Hakim – ein weiterer Sohn des Sultans – hier nur eine Nebenrolle bekommt. Sein Charakter bietet einige interessante Aspekte, sodass ich hoffe, dass diese noch in den späteren Bänden eine wesentlichere Rolle spielen. Insgesamt konnte mich Chelsea Abdullah mit ihrem Reihenauftakt „Der Sternenstaubdieb“ gut unterhalten. Diese Fantasyreihe besticht durch actionreiche Szenen, welche das Tempo vorantreiben, aber auch durch ruhigere Sequenzen. Gefallen haben mir vor allem die Erzählungen rund um die Welt der Dschinn und die Entstehung der Magie. Nur zu gerne möchte ich mehr von Loulie und Qadir lesen. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
3. Mai
Rating:5

Aladdin meets die 40 Räuber

Da ich den zweiten Teil zu Hause habe, es aber schon eine Zeit her ist, seit ich den ersten Teil gelesen habe , habe ich beschlossen den ersten Teil nochmal zu lesen. Ich wurde daran erinnert wie grossartig diese Geschichte ist. Sie hat ein tolles World building mit dem man richtig gut in die Welt eintauchen konnte. Die Hauptcharaktere haben mir gut gefallen, alle hatten ihre Ecken und Kanten, ich habe niemanden als sehr nervig empfunden. Normalerweise mag ichs nicht so wenn Geschichten aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind, hier fand ichs spannenend gerade weil immer wieder geheimnisse und neue Erkentnisse miteingewoben wurde. Die Ganze Geschichte hat mir Aladdin gemixt mit den 40 Räuber Vibes gegeben und ich habs sehr gemocht. Ich freue mich jetzt den zweiten Teil zu beginnen.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
26. Apr.
Rating:4

Eine außergewöhnliche Geschichte voller Magie, Dschinns uns Sternenstaub! "Der Sternenstaubdieb" ist ein absolut toller Reihenaufakt - wir bekommen eine interessante Welt, vielschichtige Charaktere und eine Story, die Lust auf mehr macht! Band 2 wird hoffentlich genauso gut.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
21. Apr.
Rating:2.5

Leider hatte ich mit diesem Buch so meine Schwierigkeiten. Zu Beginn bin ich wirklich gut in die Geschichte reingekommen und hatte mich auf ein positives Lesevergnügen einstimmen! Ich fand die Welt und die Geschichte der Dschinn interessant und mochte die erste Begegnung zwischen den Charakteren. Zur Mitte hin wurde ich leider immer mehr gelangweilt und zum Ende hin habe ich mich sogar regelrecht durchgequält. Hätte ich das Buch nicht für einen Buchclub gelesen, hätte ich es wahrscheinlich sogar abgebrochen. Leider fehlte mir während des gesamten Buches einfach jedes Gefühl. Selbst in den traurigeren Momenten konnte ich überhaupt kein Mitgefühl für die Charaktere empfinden. Die Story selbst war sehr holprig und das Pacing völlig durcheinander. Es ist zwar viel passiert und irgendwie hing am Ende auch alles zusammen, aber so wirklich Sinn gemacht hat es trotzdem nicht. Auch inhaltlich gibt es viele Ungereimtheiten. Die beiden weiblichen Hauptkaraktere Loulie und Aisha haben zwar ganz unterschiedliche Rollen, teilen sich aber offenbar die selbe Persönlichkeit. Mazen fand ich in seinen Grundlagen sehr interessant, aber hier wurden irgendwie alle Chancen vertan - der Schatten, das Geschichtenerzählen, sein eigener charakterlicher Wachstum, da hätte man so viel mehr draus machen können… Insgesamt fand ich die Geschichte leider einfach nicht gut erzählt. Werde Band zwei wahrscheinlich nicht weiterlesen.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
19. Apr.
Rating:3.5

So viel Potential…

Die Geschichte hat mich anfangs echt gepackt.. dich je länger sie andauerte, desto enttäuschter war ich. Es fehlt an Logik, Feingefühl und Charakterentwicklung. Und das sind für mich Punkte die einfach vorhanden sein müssen. Die Idee an sich ist top - das war mal für mich etwas ganz anderes.. aber die Umsetzung hat leider geschwächelt :(

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
16. Apr.
Rating:5

Ich habe das Buch letztes Jahr schon gelesen und war total begeistert. Ich habe es jetzt zum Auffrischen nochmal als Hörbuch gehört, weil die Tage Band 2 herausgekommen ist. Ich liebe die Geschichte um die Dschinns sehr und mag die Entwicklung von Prinz Maazen.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
29. März
Rating:4

Eine Geschichte wie aus 1001 Nacht, braucht aber Zeit um sich zu entfalten

Hatte bis jetzt nicht viele Berührungspunkte mit orientalischen Geschichten, ich bin eher der griechische Götter und asiatische Mythologien Typ. Doch der Klappentext hatte mich doch neugierig gemacht. Muss aber zugeben, dass ich das Buch nur deshalb jetzt gelesen habe, weil Band 2 im April erscheint und ich wissen wollte, ob die Story mir überhaupt gefällt. Insgesamt 403 Tage lag das Buch auf meinem SUB, ist aber nicht der Rekordhalter. 👀😜 Am Anfang habe ich mich schwergetan in die Story zu finden. Es lag an den vielen ungewohnten Namen und das die Geschichte recht ruhig und etwas zäh vor sich hin erzählt wird. Selbst nach 201 Seiten bei Kapitel 23 war ich noch nicht drin. Ich war überzeugt, dass Band 2 nicht einziehen wird, aber ich hatte mich geirrt. Am Ende war ich so drin, dass ich froh bin, dass der 2. Teil nicht lange auf sich warten lässt. 😅😌 Am Besten hat mir das Worldbuilding gefallen, ein sehr typisch orientalisches Setting, wie man es sich bei 1001 Nacht vorstellt. Alles ist dabei vom Sultan, Prinzen, 40 Räubern, Geschichtenerzählern und Dschinn bis zum bösen Ifrit. Was ich nur nicht verstanden habe, warum nimmt die Gruppe nicht Kamele anstelle von Pferden??? 🤔 😅 Was mir Probleme bereitet hat, waren die Charaktere. Irgendwie konnte ich mich nicht so mit ihnen verbinden. Das mitfühlen fiel mir schwer. Wenn etwas schlimmes passiert ist, wusste ich es war schlimm, aber gefühlt habe ich es nicht. Das blieb auch so, bis fast zum Schluss, erst die Wut, die am Ende die Charaktere ergreift, konnte ich selbst spüren. Der Schreib- und Erzählstil waren ok. Was allerdings Gewöhnung bedarf ist, dass für einen der Ifrit non-binäre Pronomen verwendet werden. Was gut ist, es gibt ein Glossar am Anfang des Buches, in dem die arabischen Wörter aufgelistet sind. (Habe ich aber nicht genutzt, die Wörter erschließen sich aus dem Kontext😊) Insgesamt eine interessante Geschichte, in der man in eine Welt aus 1001 Nacht abtauchen kann. Es gibt Spannung, Aktion und Charakterentwicklung. Jedoch braucht das Buch etwas um seinen Charme zu entfalten und einen so richtig zu begeistern. 100%ige Leseempfehlung, für Fans von orientalischen Märchen und guter Charakterentwicklung. Ich habe nur ein-, zweimal leicht mit den Augen gerollt und wer mich kennt, weiß wie oft ich das sonst tue. Das Hörbuch ist auch zu empfehlen. Drei verschiedene POV mit drei unterschiedlichen Sprechern. Sehr gut gemacht. Auch wenn jeder der Sprecher die arabischen Worte für Namen und Orte anderes ausspricht. Also, ran an Teil 1, nächsten Monat kommt schon Teil 2.😜😂

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
18. Feb.
Rating:5

Ich hab das Buch ausgeliehen und hatte keine Erwartungen. Dann hat mich die Story gepackt und ich hab es verschlungen

Das Buch besitzt ein ungewöhnliches Setting. Wir sind mit Loulie in Arabien in einem Wüstengebiet. Inspiriert fühlte sich das Buch von 1001 Nacht an. Es gab einen Sultan, seine Söhne und Wüstenstädte, Oasen und ganze Wüstenlandstriche und Dschinn. Ausserdem wurden auch die 40 Räuber im Buch verewigt. Die Dschinn werden gejagt. Die Menschen sehen sie als Monster, weil sie Angst vor der Magie der Dschinn haben. Loulie wurde als Kind von einem Dschinn gerettet, der stets an ihrer Seite ist. Zusammen verkaufen sie magische Relikte und führen eigentlich ein relativ ruhiges Leben. Bis der Sultan auf sie aufmerksam wird und ihr befiehlt, dass sie die Lampe aus den Legenden aus der lange vergangenen Dschinnstadt holen muss. Er schickt seinen Sohn und eine Räuberin mit. Was sie dann alles erleben ist magisch, verwirrend und abenteuerlich. Mir hat besonders die Charakterentwicklung gefallen. Auch das widersprüchliche Gefühle der Hauptpersonen beleuchtet werden. Sie zusammenarbeiten, aber nicht blind vertrauen, war so menschlich und super zu lesen, dass hat den Charme des Buches echt ausgemacht. Dazu noch das Setting, dass man so nicht kennt, mit teilen der arabischen Sprache war richtig schön zu lesen. Was mich nur immer rausgerissen hat, war, dass jede Legende der Dschinn so anfängt wie das Intro früher von Biene Maja. Ohrwurm inklusive. Ich kann das Buch wärmstens emfpehlen. Es hat mega Spaß gemacht in das Setting und die Abenteuer von Loulie zu schlüpfen und mitzufiebern.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
18. Feb.
Rating:4.5

Super Buch mit vielen Wendungen, immer wieder unerwartet und mit dem Thema Dschinn für mich komplett neues Fantasy-Level. Trotz der Tatsache, dass es im arabischen beheimatet ist, haben wir gleich 2 Heldinnen. Also keine Frauen hinter Schleiern und Alkohol wird auch konsumiert. Wer Erotik in Büchern sucht, ist hier aber vollkommen falsch. Es gibt zwar eine zarte beginnende Liebe, aber keine Küsse oder Sonstiges. Band 2 "Der Aschefeuerkönig" kommt im April 2026 raus. Ich freu mich schon und bin gespannt.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
25. Jan.
Absolut geniale Aladdin vibes
Rating:5

Absolut geniale Aladdin vibes

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ „Der Sternenstaubdieb“ ist ein absolut fesselndes Buch, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte verbindet Magie, Abenteuer und Emotionen auf eine wunderbar dichte und atmosphärische Weise. Besonders beeindruckt haben mich die vielschichtigen Charaktere, die glaubwürdig, lebendig und mit echter Tiefe gezeichnet sind. Der Schreibstil ist bildgewaltig und poetisch, ohne dabei schwerfällig zu wirken – man taucht mühelos in die Welt ein und möchte sie am liebsten gar nicht mehr verlassen. Die Handlung überrascht mit unerwarteten Wendungen und hält die Spannung bis zum Schluss konstant hoch. Ein Buch, das lange nachhallt und definitiv zu den Geschichten gehört, die man nicht so schnell vergisst. Für alle Fans von Fantasy mit Herz, Seele und einer Prise Sternenmagie: absolute Leseempfehlung! ✨📖

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
25. Jan.
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Rating:5

Ich hatte zunächst eine eher klassische Aladdin-ähnliche Geschichte erwartet – mit fliegenden Teppichen, Wunderlampen und einem Dschinn, der Wünsche erfüllt 😅. Stattdessen wurde ich positiv überrascht: Das Buch ist eine epische, düstere Fantasy mit dystopischen Zügen, geprägt von Tod, Leid, Intrigen, Gier und Trauer. Magie, Besessenheit, Ghule, Illusionen und fremdartige, beeindruckende Welten sorgen für eine unglaublich dichte Atmosphäre. Das Worldbuilding ist eines der stärksten Elemente des Romans. Die Welt wird so ausführlich und malerisch beschrieben, dass ich jede Szene klar vor Augen hatte. Arabische Begriffe werden bewusst eingesetzt und machen das Setting noch authentischer – ein Glossar hilft dabei sehr gut. Der Einstieg ist zwar etwas anspruchsvoll, doch sobald man drin ist, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte wird kapitelweise aus drei Perspektiven erzählt (Loulie, Mazen und Aisha), was für Abwechslung sorgt. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe bei den Charakteren gewünscht. Auch die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache war für mich ungewohnt und teilweise etwas verwirrend, ist aber respektvoll eingebunden. Das Ende fühlt sich nicht vollständig abgeschlossen an, passt jedoch gut zu einer Reihe und macht große Lust auf die Fortsetzung. Insgesamt eines der epischsten Fantasy-Abenteuer, die ich je gelesen habe – es landet definitiv auf meiner Lieblingsbuchliste. 5 Sterne!

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
8. Jan.
Rating:4.5

Eine sehr schöne Geschichte

Ich sag es ganz ehrlich, ich bin komplett ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich habe es ausgeliehen bekommen und hätte es im Buchladen wahrscheinlich nicht angeschaut. Ich fand das Cover nicht spannend und auch den Klappentext nicht. ABER….. Ich wurde mehr als positiv überrascht. Man kam sehr schnell in das Buch und die Handlung rein und hat sich in einer wundervollen Abenteuergeschichte aus 1001 Nacht wieder gefunden. Die Handlungsstränge laufen zügig, flüssig und vor allem spannend ineinander und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wir haben 4 starke Protagonisten, die aber erst miteinander und an ihrer Aufgabe wirklich zu voller Größe heran wachsen und es macht Spaß dieses Abenteuer mit ihnen gemeinsam zu erleben. Sehr schön fand ich auch die Geschichten/ Legenden in der Geschichte, vor allem wie diese verpackt und erzählt wurden.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
4. Jan.
Rating:4

1001 Nacht meets Aladdin meets Alibaba

Anfangs hatte ich etwas Startschwierigkeiten aber als ich dann mal drin war fand ich es Mega und hätte es am liebsten in einem durchgelesen wenn ich gekonnt hätte. Man hat das Gefühl in 1001 Nacht zu sein nur mit abwandelten Namen. Dschinn die angeblich böse sind aber Magie in Objekten hinterlassen die benutzt werden können. Eine Beduinin die sich einen Namen gemacht hat und ein Prinz der lernt stärke zu zeigen. Einfach eine unfassbar spannende Geschichte wenn auch manchmal etwas verwirrend und ein wenig langatmig aber ich freue mich auf Band 2

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
1. Jan.
Rating:4

Ein wirklich schöner Roman, der Lust auf den zweiten Teil macht.

Wie so oft habe ich auch dieses Buch spontan in einer Buchhandlung mitgenommen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte dreht sich rund um Freundschaft, Vertrauen und Macht und schafft es, dabei vollkommen auf grose Romantik zu verzichten ohne das etwas fehlt. Und auch die Entwicklung der Figuren ist nicht zu verachten, auch wenn dabei manchmal das Worldbuilding etwas zu kurz gekommen ist und sich leider einige vermeidbare Fehler eingeschlichen haben. Dennoch freue ich mich schon sehr auf den zweiten teil um zu erfahren wie es weiter geht, vor allem mit Quadir

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
16. Dez.
Rating:4

Der Sternenstaubdieb ✨🌴🐪🪙 (3,75⭐)

Der Sternenstaubdieb war eine wirklich schöne und spannende Geschichte gewesen. Die Atmosphäre mit warmem Wüstensand, Dschinns, Schatzkammern und Wüstenoasen war einfach großartig – ganz wie aus Tausendundeiner Nacht 🌙 ✨🧞 Als Hörbuch hat mir die Geschichte besonders gut gefallen, nicht zuletzt wegen den guten Sprechern. Kann es nur weiterempfehlen 🌴🧞✨🐪

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
22. Nov.
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Rating:2.5

Ich liebe ja orientalische & arabische Geschichten mit 1001 Nacht-Vibes. Bereits "Zorn und Morgenröte" (Neuauflage: The Wrath and the Dawn) und zuletzt "This Woven Kingdom" konnten mich total in ihren Bann ziehen 🥰 Als dann "Der Sternenstaubdieb" mit Dschinns, einem Sultan, Magie, dem Sandmeer & einer geheimnisvollen Lampe um die Ecke kam, war ich sofort Feuer & Flamme ​🔥​ Die Mitternachtshändlerin & ihr Begleiter - mal der starke Bodyguard, im nächsten Moment eine unauffällige Eidechse am Stiefelschaft - haben sich direkt in mein Herz geschlichen & der Prinz, der gar keiner sein will, gleich hinterher 🥰​ Leider hat mich die Magie der Geschichte im Mittelteil des Buches total verloren. Oft dachte ich, langsam kommt die Geschichte zum Ende, wir arbeiten auf den Höhepunkt zu - doch es lagen noch über 300 Seiten vor mir 🫣 Für mich war das Buch einfach zu lang, es passieren 1001 Sachen, aber nichts treibt die Charaktere voran. Es hat mir zwar gut gefallen, weil ich das Setting liebe, aber Band 2 werde ich nicht lesen, da ich einfach übersättigt bin von der Geschichte ​🙈​

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
27. Okt.
Tausend und eine Nacht 😍
Rating:4.5

Tausend und eine Nacht 😍

Wer die Geschichte um Aladdin und Dschinni liebt, wird hier auf seine Kosten kommen. Spannend bis zum Schluss, mit vielen Momenten, die einem einen immer besseren Überblick über die Geschehnisse verschaffen. Durch die verschiedenen POVs nimmt man die Probleme der einzelnen Charaktere wahr und kann gut in die Geschichte eintauchen. Absolute Empfehlung 😊

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
25. Sept.
Rating:3.5

Orientflair mit Märchenelementen

Insgesamt war das Buch eigentlich ganz gut. Bisschen Märchen, ein bisschen Aladdin und Wüste, passende Bösewichte... Mir fiel es nur schwer, reinzukommen und an einigen Stellen fand ich dieses Gegendere wirklich verwirrend. Einir? Siese? Dier? Bitte...passt nicht ins Setting und wirkte absolut deplatziert.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
30. Aug.
Rating:5

Märchen und Magisches aus 1001 Nächten

Loulie verkauft Dschinnrelikte. Dafür ist sie fast schon berühmt. Der Sultan gibt ihr einen Auftrag, nach einem Relikt eines Dschinn-Königs zu suchen. Dabei wird sie vom Prinzen, seiner Leibwächterin und ihrem eigenen Leibwächter begleitet. Eine magische Geschichte, die einen durch die Wüste führt, mit Oasen, die durch Dschinnblut entstanden sind. Traurig, dass sie dafür getötet wurden. Man liest von den Müttern der Prinzen und warum der Sultan seine Frauen getötet hat. Man liest von Geschichte aus 1001 Nächten. Eine richtige schöne Welt und Geschichte.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
22. Aug.
Rating:4

-orientalisch

Ich hatte keine Erwartungen an "der Sternenstaubdieb" da ich die Autorin bis dato noch nicht kannte. Das Buch ist unglaublich hübsch. Die Karte ,der Umschlag.... macht alles schon was her. Wir haben es hier mit einer Art orientalisches, düster angehauchten Märchen zu tun. Es geht sogar um die legendären 40 Räuber, eine Djinn Wunderlampe, wenn auch nicht so wie wir sie kennen. Das Buch ist aus der Erzählperspektive geschrieben und hat, wie ich finde , eine sehr tolle Sprache. Der orientalische Vibe ist total schön. Das Glossar für die arabischen Begrifflichkeiten war super. Man musste anfangs immer mal hin blättern, bis man alles verinnerlicht hatte. Wir haben hier keine Lovestory,kein spice. Aber auch keine gefühlt nie endenden Schlachten. Die Geschichte ist schon ein wenig komplex. Es wird intrigiert , gelogen und betrogen. Man muss sich schon drauf konzentrieren. Müsste ich es einem Genre zuordnen, würde isäch es als Cosy-dystopisches orientalisches Märchen deklarieren.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
10. Aug.
Rating:4.5

Endlich!!

Endlich mal wieder eine wirklich gute Fantasy Story bei der die Story im Vordergrund steht und nicht die Lovestory. Ich mochte den Schreibstil und das Worldbuilding so so gern. Tolle Protagonisten, tolle Welt, toller Schreibstil… einfach alles toll! 😂 Punktabzug da mir ab und an die Spannung gefehlt hat aber dennoch bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band und hoffe, er lässt nicht zu lange auf sich warten.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
10. Aug.
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Rating:3

Keine leichte Kost Ich kam nur schwer durch dieses umfangreiche Buch, das allein schon aufgrund der Vielzahl handelnder Personen einiges an Konzentration erfordert. Schließlich dauerte es zu Beginn auch etwas, bevor die Geschichte Fahrt aufnimmt. Dann lauerte jedoch gefühlt an jeder Ecke Gefahr, sodass es sich für mich überladen anfühlte. Ich mochte, wie scheinbar mühelos die Fantasywelt erklärt wurde. Auch die bedrohliche Atmosphäre, in der man niemandem trauen konnte, und die tiefere Bedeutung des Titels haben mir gefallen. Die grausame Dschinn-Magie sorgt zusätzlich für eine Spur Grusel, die mir eiskalte Schauer über den Rücken gejagt und dafür gesorgt hat, dass ich an manchen Stellen besser nicht abends weitergelesen habe. Leider konnte ich mich trotz Perspektivwechseln nicht wirklich in die ProtagonistInnen hineinversetzen. Selbst eigentlich schockierende Wendungen haben mich so gar nicht abgeholt und eher kaltgelassen als emotional berührt. Die herrlich widerwillige Zusammenarbeit der Reisegruppe hat mich immerhin mal schmunzeln lassen. Loulie war mir grundsätzlich sympathisch mit ihrem großen Herzen und Helfersyndrom. Mazens Entwicklung zu selbstbestimmteren Aktionen hat mir aber wohl am besten gefallen. Aisha erschien mir dagegen oft zu blass, ihre Perspektive wirkte leider lange Zeit eher wie bloßes Beiwerk. Erst gegen Ende nahm die innere Zerrissenheit der Charaktere für mich richtig nachvollziehbar Gestalt an. Viele Wendungen, viel grausige Action, aber war ich nicht mit dem Herz bei der Sache. Mein Highlight waren die Geschichten in der Geschichte, welche dann wirklich die versprochene magische Lagerfeuerstimmung entfalteten. Es fiel mir insgesamt nur selten schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Allerdings blieb die Handlung durch aufgeworfene Fragen stets interessant genug, um grundsätzlich weiterlesen zu wollen, auch wenn zwischenzeitlich der rote Faden verloren schien. Am besten gefiel mir der Abschluss, kein fieser Cliffhanger, sondern bittersüß und passend zur vorherigen Handlung. Wahrscheinlich werde ich auch den zweiten Band lesen, da ich sehr neugierig auf einen gegen Ende eingeführten Charakter bin. Für High-Fantasy-Fans, die von zusammengewürfelten Gruppen ausgeführte Quests vor märchenhaftem Wüstensetting suchen, könnte sich diese düstere Geschichte dennoch lohnen.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
9. Aug.
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Die Einleitung wirkte für mich sprachlich etwas holprig, doch schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte vollkommen gepackt. Der Sternenstaubdieb entführt in ein Setting wie aus 1001 Nacht, voller farbenprächtiger Beschreibungen, geheimnisvoller Orte und mächtiger Dschinnmagie. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, geprägt von Intrigen, Machtkämpfen und überraschenden Wendungen. Besonders gefallen hat mir, wie geschickt Chelsea Abdullah Mythen und Magie miteinander verwebt und eine Welt erschafft, in der man sich leicht verlieren kann. Das Ende lässt zudem stark darauf hoffen, dass dies erst der Beginn eines größeren Abenteuers ist – ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
4. Aug.
Ich habe das Buch leider abgebrochen, da ich nicht richtig rein gefunden habe. 🙁
Rating:2

Ich habe das Buch leider abgebrochen, da ich nicht richtig rein gefunden habe. 🙁

Das Cover ist wunderschön und ansprechend und erweckt den Wunsch rauszufinden, was sich für eine Story dahinter verbirgt. 🤩 Die Schreibart ist flüssig und angenehm. 🙂 Das Worldbuilding ist teilweise sehr verwirrend. Ich hätte sie gern erlebt, um sie klar sehen zu können, so ist mir das leider verwehrt geblieben, ich konnte es mir leider oft nicht vorstellen. 🖼️🙁 Die Charaktere sind in meinen Augen leider nervig und naiv. Ich hatte wirklich Probleme mit ihnen und konnte mich nicht wirklich auf sie einlassen. Sie waren für mich nicht greifbar oder die Handlungen nachvollziehbar. 🙁 Nachdem ich nach fast 4 Wochen immer noch keine Motivation hatte das Buch zu beenden, habe ich es bei ca. 55% abgebrochen. Vielleicht versuche ich es irgendwann anders nochmal. ⚡Fazit: Ich habe das Buch leider abgebrochen, da ich nicht richtig rein gefunden habe. 🙁

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
28. Juli
Rating:3

Finally off the TBR, but not quite for me

The Stardust Thief had been sitting on my TBR for about three years, and I finally got around to reading it. Unfortunately, it just didn’t quite hit the mark for me. The setting, while unique and clearly inspired by One Thousand and One Nights, wasn’t really my thing—I had a hard time getting fully immersed in the world. I’m also not sure if this is officially labeled as romantasy, but if you’re picking it up for the romance, be warned: it’s about 2% romance at most. Definitely not one for romance-focused readers. I did enjoy the “bodyguard” character (easily my favorite!), but sadly, I didn’t connect much with the rest of the cast. That emotional connection I look for in fantasy just wasn’t there this time, which left me feeling a bit detached. I’d recommend this to readers who love Aladdin-like adventures and desert-inspired settings, but for me, it wasn’t a must-read.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
26. Juli
Eine wunderschöne Geschichte aus 1001  Nacht
Rating:4.5

Eine wunderschöne Geschichte aus 1001 Nacht

Dies ist der Auftakt einer Reihe Inhalt : Loulie al - Nazari ist bekannt als Mitternachtshändlerin. Sie sucht Dinge die mit Dschinn Magie versetzt wurden, dabei hat sie Unterstützung von ihrem treuen Begleiter Qudir. Natürlich bleibt ihr Fähigkeit dem Sultan nicht verborgen und er bittet Loulie ihm ein sehr wertvolles Artefakt zu beschaffen. Die Reise könnte ihr Leben kosten aber wenn sie ablehnt bedeutet das auch wieder ihren Tot. Sie stimmt dem zu, in der Hoffnung sie und Qadir können so den Sultan entkommen. Doch der Sultan schickt seinen ältesten Sohn Omar mit auf die Reise und die Dieben Aisha. Doch viele haben ihre Geheimnis unteranderem Quadir der ein Dschinn ist und Aisha die eigentlich eine Dschinntöterin... Schreibstil: Ich bin am Anfang etwas holprig in die Geschichte gestartet, da ich mir sehr schwer tat mit den ganzen Namen. Doch ich habe gleich die Verbindung zu den Geschichten aus 1001 Nacht gesehen und so habe ich gleich die Geschichte geliebt. Als ich mit den Namen endlich zurecht kam, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es gab so viele Wendungen und Kämpfe dass ich kaum aufhören konnte. Der Spannungsbogen ist immer höher gegangen bis zum Showdown. Ich finde die Charaktere haben sich richtig toll entwickelt und ich freue mich bald hoffentlich auf Band 2. Auch die verschiedenen Perspektiven wechseln fand ich toll, da man so viele Eindrücke und Gedanken Empfindung von den Personen bekam. Protagonisten: Loulie war mir von Anfang an sympathisch und ich habe es immer geliebt aus ihrer perspektive zu Lesen. Sie ist ein starker Charakter der eigentlich aufgibt. Ich finde auch die Beziehung zu Qadir so schön auch wenn sie sehr oft auf die Probe gestellt wird. Omar der auch seine Geheimnisse mit sich führt war eigentlich so ein komplexer Charakter. Er muss bedeckt halten und darf nicht der sein der ist. Er muss jemand anderes spielen und das schafft er nicht. Ich habe ihn so sehr gemocht und ich möchte ihn auf seiner Reise weiterhin begleiten. Aisha hat für mich etwas nicht nahbares. Im laufe der Geschichte wird einem klar das dies von der Autorin gewollt ist und deshalb bin ich schon gespannt was im Band 2 mit ihr passiert. Fazit: Ich liebe Geschichte aus 1001 und einer Nacht und hier wurde es wunderschön verwebt in eine neue Geschichte. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, aber ihr solltet euch keine Romance erwartet. Von mir ganz klar eine Leseempfehlung.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
24. Juli
Rating:3

Gut - just not for me

Ich weiß nicht genau was es an diesem Buch war, aber ich habe einfach nicht so richtig in die Geschichte gefunden. Das Thema und die Story an sich waren wirklich spannend. Ich mochte auch die Charaktere und das Worlbuilding - aber zu 100% abgeholt hat es mich leider nicht. Ich hatte oft das Gefühl, dass mir Kontext fehlt und Gedankensprünge in der Geschichte waren, die mich ein Stück weit verwirrt haben. (Vielleicht hab ich auch nicht aufmerksam genug gelesen) Außerdem kam ich leider nicht flüssig ins Lesen, weil ich immer wieder Worte und Bezeichnungen nachschauen musste, die für mein Verständnis wichtig waren. Das hat das Leseerlebnis an sich für mich negativ beeinflusst. Mag aber vielleicht anders sein, wenn man das nicht muss. Als Fazit würde ich sagen: das Buch ist auf jeden Fall eine Chance wert. Ich finde es definitiv nicht schlecht, es war nur einfach nicht das Richtige für mich. Den zweiten Band werde ich entsprechend nicht lesen. Wen die Geschichte aber anspricht, der sollte es zumindest versuchen.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
9. Juli
Wie 1001 Märchen…
Rating:4

Wie 1001 Märchen…

… liest sich dieses Buch. Ich muss zugeben, dass ich eine Weile brauchte, um in die Geschichte hineinzufinden. Warum auch immer hat sie mich nicht sofort in ihren Bann gezogen, obwohl ich set und setting, die Protagonisten und den Rahmen der Geschichte interessant und spannend fand. Es hat gedauert, bis ich mich auf all das einlassen konnte, habe die Geschichte dann aber umso mehr genossen. Die Handlung beginnt recht gemächlich, nimmt aber im Laufe des Buches an Fahrt auf. Am Ende gab es ein paar vorhersehbare und unvorhersehbare Plot Twists, die mich dann nochmal fürs Durchhalten belohnt haben. Mein liebstes Detail sind die Geschichten in der Geschichte; kleine Märchen im Märchen, die das ganze Buch nochmal zu etwas Besonderem machen und von sogenannten Geschichtenerzählern vorgetragen werden. Das ist für mich ein wirklich schönes Stilmittel, um Legenden und Märchen in die Geschichte einzubinden und die Welt greifbarer und tiefer zu machen. Die Protagonisten sind sympathisch und deren Entwicklungen sind deutlich und nachvollziehbar. Es nervte mich etwas, dass Loulie ständig gerettet werden muss. Das war für mich nicht ganz so passend in dieser Geschichte. Quadir wiederum habe ich sehr liebgewonnen und auch Mazen wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
25. Juni
Rating:2.5

📚 Inhalt Loulie ist eine Mitternachtshändlerin. Sie verkauft auf dem Nachtmarkt die illegale Magie der Dschinn. Ihr Leben und ihre Geschäfte laufen gut, bis der Sultan sie verhaften lässt. Doch die Verhaftung gilt nicht nur ihren illegalen Machenschaften, der Sultan benötigt ihre Hilfe: Sie soll eine magische Lampe für ihn finden oder Loulie wird sterben. Loulie, ihr Dschinn Qadir, der Prinz Omar und die Diebin Aisha machen sich gemeinsam auf den Weg und stellen sich den Gefahren der Wüste. Doch nicht nur die Wüste ist gefährlich, sondern auch die Mitglieder der ungewöhnlichen Karawane. 📖 Meinung Oh man, die Geschichte konnte mich leider so gar nicht mitreissen… Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, da ich gerne Fantasy in einem nah-östlichen Setting habe. Für mich ist es einfach spannend und eine willkommene Abwechslung zur europäischen Fantasy, die ich einfach schon zu gut kenne. Daher habe ich mich sehr auf Loulie als weibliche Protagonistin gefreut. Aber irgendwie konnte mich die Geschichte einfach nicht recht abholen. Immer wieder bin ich gedanklich abgeschweift, habe den Faden (und das Interesse) verloren und musste mir den Weg zurück in die Geschichte finden. Ich kann nicht einmal sagen, woran es lag, der Schreibtstil ist in Ordnung, die Charaktere sind ausgearbeitet und die Idee ist grundsätzlich spannend. Leider war es einfach nichts für mich, schade.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
1. Juni
Rating:4

Der Sternenstaubdieb entführt seine Leser:innen in eine faszinierende Welt voller Magie, Geheimnisse und orientalischem Flair – und genau darin liegt für mich auch die größte Stärke des Buches: das Worldbuilding. Das Setting erinnert an die Erzählungen aus 1001 Nacht – warm, farbenprächtig, geheimnisvoll – und es gelingt der Autorin hervorragend, diese Atmosphäre spürbar zu machen. Düfte, Stoffe, Wüstenlandschaften und opulente Paläste werden so bildhaft beschrieben, dass ich mich beim Lesen regelrecht in die Geschichte hineinträumen konnte. Die Handlung ist spannend aufgebaut und hat einen angenehmen Erzählfluss. Es gibt genug Wendungen, um neugierig zu bleiben, aber nie so viele, dass es verwirrend wird. Ich bin mühelos durch die Kapitel geflogen und war schnell in der Story drin. Was mir jedoch ein wenig gefehlt hat, war die emotionale Tiefe zu den Hauptfiguren. Obwohl die Charaktere gut ausgearbeitet sind und interessante Motive mitbringen, konnte ich zu keiner der zentralen Figuren eine wirkliche Verbindung aufbauen. Ihre inneren Konflikte blieben für mich teils auf Distanz, was es schwieriger machte, mit ihnen mitzufühlen. Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat, war das Magiesystem rund um die Dschins. Die Idee an sich ist spannend und atmosphärisch, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Regeln und Zusammenhänge der Magie klarer und greifbarer erklärt werden. Einige Aspekte wirkten für mich zu abstrakt oder unausgereift, was an wenigen Stellen zu einem Gefühl der Unklarheit führte.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
23. Mai
Rating:2

Der Klappentext und die Gestaltung des Buches haben mir sehr angesprochen. Jedoch kam ich nicht in die Handlung rein,da viele Aspekte sehr vorhersehbar waren und damit die Spannung häufig herausgenommen wurde. Des Weiteren waren bis auf Qadir die Figuren recht einfach gestrickt. Die Idee/das Setting ist super,aber leider hat mich die Handlung nicht gepackt.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
15. Mai
Rating:4

Chelsea Abdullah hat mich in eine Welt voller Wunder, beeindruckender Djinnmagie, Wüstensand, aber auch voller Gefahren entführt. Der 'Sternenstaubdieb' liest sich wie ein Märchen aus 1001 Nacht, spannend und sehr einnehmend, aber auch unerwartet blutig und brutal. Es geht um Mitternachtshändlerin Loulie al-Nazari, welche gemeinsam mit ihrem Djinn-Gefähren Qadir magische Relikte aufspürt und diese auf dem Nachtmarkt verkauft. Mit ihren speziellen Fähigkeiten zieht Loulie auch die Aufmerksamkeit des Sultans auf sich. Dieser lässt Loulie verhaften, um sie für seine eigenen Zwecke einzusetzen. Loulie soll für ihn eine verschollene Lampe finden. Gemeinsam mit dem Sohn des Sultans, einem Djinnjäger und Anführer der berüchtigten 40 Räuber, und und dessen Bandenmitglied Aisha brechen Loulie und Qadir zu der gefährlichen Mission in die Wüste auf. Und diese Reise hat es in sich. Nahezu überall lauern tötliche Gefahren und jeder der Reisegesellschaft scheint seine dunklen Geheimnisse zu hüten. Chelsea Abdullahs Schreibstil hat mich durch die Geschichte getragen, die sich mit ihren vielen eingewobenen Märchen und Erzählungen wie ein Geschichte aus 1001 Nacht liest. Besonders faszinierend fand ich die Djinnmagie und die Relikte, welche den Menschen unglaubliche Fähigkeiten verleihen. Im Mittelteil hat mich das Buch zwar kurzzeitig etwas verloren, und es ging etwas langsam voran, umso mehr haben mich die Enthüllungen und Wendungen vereinnahmt, durch die ich immer weiter lesen wollte. Und von dem Ende mag ich gar nicht erst reden. Ich brauche unbedingt Band 2! Fazit: Eine Geschichte entsprungen aus Sternenstaub und Djinn-Magie, mit einem tollen orientalischen Setting und einer gegensätzlichen Reisegruppe, die man nicht so schnell vergisst. Großartige Fantasy!

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
14. Mai
Rating:3.5

Eine Welt zum verlieben, eine Story für Geduldige...

Ich fand die Idee mit den Dschin und das "Aladdin-Feeling" echt cool! Das Worldbuilding war auch toll und ich war überrascht, dass es nach etwa 200 Seiten abgeschlossen schien und die Story so richtig los ging. War dann aber irgendwie nicht so. Also die Story ging schon los, kam aber nicht so richtig richtig ins Rollen. Hier ein Abenteuer, da ein neuer Ort, da ein neuer Charakter. Aber die großen Enthüllungen und Plot Twists ließen echt auf sich warten! Nach einer langen Flaute kamen die dann aber! Einer mit dem ich wirklich nicht gerechnet hab und einige, durch die man endlich eine Verbindung zu den Charakteren erhaschen konnte. Das war vorher nicht so richtig der Fall. Das Ende war mir dann zu chaotisch und zu offen. Ja, es ist eine Reihe, aber zum einen war das kaum zu erkenn (ich hasse das!) und zum anderen geht das eben auch anders. Irgendwie ein bisschen schade, die Welt finde ich wirklich toll! Ich hätte lieber noch 100 Seiten Worldbuilding gelesen und ein bisschen mehr "harmlose Magie", ein bisschen mehr Fantasie erlebt.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
14. Mai
Rating:4

Spannende Idee mit toller orientalischer Atmosphäre…

Das Cover und der Farbschnitt sehen wirklich wunderschön und zugleich interessant aus. Zumindest hat es mich neugierig gemacht und es passt auch wirklich gut zu dieser Geschichte. Loulie ist die Mitternachtshändlerin und sucht mit ihrem geheimen Dschinn nach magischen Relikten von Dschinn, um diese auf dem Nachtmarkt zu verkaufen. Als der Sultan das mitbekommt, schickt er sie aus, eine verschollene magische Lampe für ihn zu suchen. Loulie bliebt nichts anderes übrig als sich auf den Weg zu machen, doch hat sie Beschützer an ihrer Seite. Werden sie ihr Ziel erreichen? Loulie mochte ich eigentlich von Anfang an. Sie ist recht selbstbewusst, zumindest in Begleitung ihres Dschinns und sie weiß, was sie will und was sie nicht will. Loulie ist insgesamt mutig unaufhörlich stark. Sie beschützt alles, was ihr wichtig ist, doch muss sie lernen, immer genau hinzusehen und niemandem blind zu vertrauen. Ich fand Loulie in ihrer Art nachvollziehbar. Mazen konnte ich erst nicht richtig greifen, aber aus meiner Sicht macht er in der Geschichte noch die größte Entwicklung durch. Anfänglich empfand ich ihn als den überbehüteten Sohn, der sich dann aber auf eine Reise begeben muss, die ihn persönlich herausgefordert hat und an der er gewachsen ist. Auch Mazen fand ich nachvollziehbar und in seinen Reaktionen durchaus authentisch. Alle anderen Figuren haben mir auch gut gefallen. Jede Figur hatte ein eigenes Ziel bzw. eine eigene Motivation. Trotzdem haben mich gerade am Anfang die vielen Personen oder vielmehr Namen etwas verwirrt. Die Handlung fand ich insgesamt okay. Es gab viele kleinere und größere Konflikte und überraschende Wendungen. Die Idee der Geschichte war wirklich toll, aber leider habe ich jede Menge Längen empfunden, die sich in recht ausufernden Beschreibungen der Welt gezeigt haben. Natürlich ist es mir wichtig, eine neue Welt gut kennenzulernen, um das große Ganze zu verstehen, doch in diesem Fall hat es häufig jede Spannung aus der Geschichte genommen. Die gewählten Themen fand ich interessant und gut bearbeitet und auch das Ende hat ich insgesamt abgeholt. Der Schreibstil war insgesamt gut. Es hat sich in der Gesamtschau flüssig gelesen, jedoch fand ich es zum Teil etwas abstrakt. Gerade in den sehr ausführlichen Beschreibungen der Settings und der Atmosphäre habe ich das Lesen zum Teil als anstrengend empfunden, auch wenn es wortgewaltig war und mir gerade das Orientalische gefallen hat. Die Darstellung der emotionalen Ebene konnte mich auch nicht ganz überzeugen. Leider konnte ich keinerlei Bindung zu den Figuren aufbauen, was mich mehr an die Geschichte gefesselt hätte. Auf jeden Fall hätte die Figur Loulie das Potenzial dafür gehabt. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Von mir erhält dieses Buch trotzdem eine Kaufempfehlung, weil Loulie als Figur interessant ist, weil die Idee der Geschichte wirklich toll ist und weil mir die orientalische Atmosphäre gefallen hat. Ein halbes Sternchen ziehe ich aber an, weil die Geschichte für meinen Geschmack einige Längen hatte. Ein weiteres halbes Sternchen ziehe ich ab, weil ich leider zu keiner Figur eine Bindung aufbauen konnte. Vielen Dank an Chelsea Abdullah und den Klett-Cotta-Verlag für diese Geschichte.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
7. Mai
Ich liebe ja Geschichten aus 1001 Nacht... Tolle Idee die altbekannten Geschichten zu einer komplett neuen zusammen zu spinnen und neu zu erfinden! 
Das einzig nervige war die Übersetzung der Artikel zu Dschinn.. hier heißt es nicht, der oder die Dschinn, sondern dier Dschinn..
Trotzdem freue ich mich wenn Band 2 irgendwann rauskommt..
Rating:4

Ich liebe ja Geschichten aus 1001 Nacht... Tolle Idee die altbekannten Geschichten zu einer komplett neuen zusammen zu spinnen und neu zu erfinden! Das einzig nervige war die Übersetzung der Artikel zu Dschinn.. hier heißt es nicht, der oder die Dschinn, sondern dier Dschinn.. Trotzdem freue ich mich wenn Band 2 irgendwann rauskommt..

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
6. Mai
Gutes Buch dem etwas Tempo fehlt
Rating:3.5

Gutes Buch dem etwas Tempo fehlt

Es gibt Bücher, die wie ein leiser Wind durch das geöffnete Fenster wehen – kaum spürbar, aber dennoch mit dem Versprechen eines größeren Sturms. Der Sternenstaubdieb ist ein solches Buch. Chelsea Abdullah erschafft eine Welt, die wie aus Tausendundeiner Nacht heraufbeschworen scheint, voller fremdartiger Magie, flüsternder Wüstengeister und dunkler Geheimnisse. Eine Welt, von der ich bisher kaum gelesen habe – und gerade das macht sie so faszinierend. Der Anfang packt sofort. Wie ein Wirbelsturm zieht er den Leser mit sich, lässt kaum Raum zum Atemholen. Die Hitze der Wüste, das Knistern der Magie, der Geruch von Räucherwerk und uralten Verschwörungen – all das liegt in der Luft und dringt in die Seiten ein. Doch wie so oft bei Geschichten, die viele Wege gleichzeitig gehen wollen, verliert sich der Mittelteil ein wenig. Zu viele Perspektiven, zu viele Stimmen, die durcheinander flüstern und das Lied der Geschichte übertönen. Ich habe versucht, mit den Figuren warm zu werden, doch nur einer – der Begleiter der Hauptperson – hat es geschafft, wirklich in meinem Gedächtnis zu bleiben. Die anderen blieben Schemen, Schatten im Sand. Das Ende jedoch – oh, das Ende! Es ist, als würde der Wind sich noch einmal heben, mit aller Kraft. Die Geschichte findet zu sich selbst zurück, bündelt ihre Fäden wie ein Geschichtenerzähler am Lagerfeuer, der endlich die Stimme erhebt, die bis in die Knochen geht. Chelsea Abdullah schreibt mit einer fließenden, poetischen Sprache, die immer wieder aufblitzt wie der Schein von Sternenstaub in der Dunkelheit. Und doch wünschte ich mir mehr Tempo, mehr Dringlichkeit. Manchmal verharrt der Text zu lange, wo ein schneller Schritt, ein riskanter Sprung spannender gewesen wäre. Insgesamt ist Der Sternenstaubdieb ein gutes Buch – anders, geheimnisvoll, voller Möglichkeiten. Es fehlt ihm nicht an Ideen, wohl aber manchmal an Fokus. Doch wer bereit ist, sich auf diese Reise einzulassen, wird mit Bildern und Klängen belohnt, die lange nachhallen. Vielleicht kein Sturm – aber ein Wind, der Verheißung in sich trägt.

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta
4. Mai
Rating:4

Kann milde Spoiler enthalten. Bei der Warnung bitte einfach den Abschnitt überspringen, wenn du das nicht lesen magst.

Das war insgesamt wirklich ein richtig schönes Buch! Anfangs hatte ich meine Probleme mit dem Tempo bzw. mit dessen Fehlen. Es zog sich leider alles ziemlich hin, bis das eigentliche Geschehen, die Reise zum Aufspüren des Relikts begann. Auch auf der Reise hatte ich das Relikt mehrmals vergessen, weil dann nach und nach so viel passierte und so viele Geheimnisse aufgedeckt wurden und Wendungen passiert sind, dass ich mir fast einen doch wieder langsameren Verlauf gewünscht habe. Ein paar einzelne Punkte fand ich dann doch etwas zu übertrieben und zu viel des Guten (ACHTUNG, SPOILER!!! Wie oft kann man sterben? Wer ist eigentlich kein Dschinn? Und wie viele Geheimnisse kann man noch haben, nachdem man etliche Male verspricht, dass es keine Lügen mehr gibt? SPOILER ENDE) Das war mir einfach etwas zu viel insgesamt. Trotzdem fand ich die Welt und die Inspiration von 1001 Nacht wirklich absolut gelungen und die Charaktere fand ich toll beschrieben inklusive aller Zweifel und Selbstzweifel. Loulie war einfach mal nicht die ganz plötzlich unzerstörbare Kriegerin, aber trotzdem menschlich und nicht schwach. Ein letztes Wort noch zum Gendern: Wer im Jahr 2025 immer noch ein Problem mit dem Gendern hat, deshalb ein Buch abbricht und schlecht bewertet, sollte vielleicht darüber nachdenken, dass nicht das Buch das Problem ist, sondern das Brett vorm eigenen Kopf. Von mir gibts einen Daumen hoch und ich bin sehr gespannt auf Teil 2! Der Klappentext klingt schon mal sehr gut und ich hoffe, wir müssen nicht allzu lang darauf warten!

Der Sternenstaubdieb
Der Sternenstaubdiebby Chelsea AbdullahKlett-Cotta