3. Juli
Rating:5

Die Story ist eine Mischung auf Fantasy und Krimi und obwohl ich eigentlich keine Krimis lese fand ich diesen Mix total spannend. Es hat mich richtig gefesselt und die Lovestory fand ich sehr süß, passend und absolut nicht zu romancelastig. Als ich schon 80% beendet hatte konnte ich mir nicht vorstellen wie die Story jetzt so schnell enden soll. Ich hab mich dann gefreut als ich gesehen hab dass es noch einen zweiten Teil gibt. Trotzdem ist mir das Ende dann doch etwas zu schnell gegangen. Muss mir den zweiten Teil unbedingt holen!

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
7. Nov.
Rezension aus dem Jahr 2018, hier auf reado neu gepostet.
Rating:5

Rezension aus dem Jahr 2018, hier auf reado neu gepostet.

Ich freue mich ja über jedes bisschen Fantasy, das von gängigen Klischees abweicht und stattdessen frisch und kreativ auf Neues setzt. Denn wenn ich eins nicht mehr lesen kann, dann ist das die Geschichte der immer gleichen Welt mit immer gleichen Strukturen und Figuren. Speziell in der High-Fantasy, Tolkien lässt grüßen. Das Genre bietet eigentlich die Möglichkeit der Grenzenlosigkeit, in der Fantasy kann man praktisch alles machen. Darum ärgert mich dieses enge Korsett, das viele Geschichten zusammenschnürt, so sehr. In den 80ern gab es schon einige Autorinnen, die frischen Wind ins Genre brachten (Ursula K. Le Guin und Lynn Flewelling z.B.) und heutzutage gibt es auch wieder einen kleinen Ruck. Witchmark ist eine Story, die ich so noch nie gelesen habe. Sie scheint in den 20ern zu spielen - allerdings in einer Alternativwelt, die einige Unterschiede zu unserer aufweist. Miles Singer ist Arzt und versucht, sich bedeckt zu halten, denn er ist ein "Gesternter", der nicht gebunden werden und als Sekundär leben will. Genau das passiert nämlich mit den meisten seiner Art, sie werden von Sturmsängern gebunden, die sich ihrer Magie bedienen. Miles möchte frei sein und das war etwas, das mich an diesem Buch sehr berührt hat. Seine Angst ging mir nahe, seine Verzweiflung war spürbar, die Beklemmung nachvollziehbar. Als vor seinen Augen ein anderer Hexer stirbt, ihm sein Zeichen überträgt und behauptet, vergiftet worden zu sein, versucht Miles den Mord gemeinsam mit dem geheimnisvollen und schönen Amaranthine Tristan aufzuklären - und stößt dabei auf weit mehr, als er hätte ahnen können. Witchmark ist eine interessante Mischung aus Fantasy, etwas Steampunk, 20er-Jahre-Krimi und Tim Burton Atmosphäre, mit spannenden Momenten, solidem World-Building und sympathischen Charakteren. Miles gefiel mir, sein Freiheitsdrang ist nachvollziehbar, seine Unsicherheiten sind es auch. Er weiß, was er will, ist in bestimmten Situationen jedoch schüchtern und hat kein Problem damit, zu seiner Angst zu stehen. Sein größter Wunsch ist (neben seiner Freiheit) das Heilen und er lebt so, dass er diesem gerecht werden kann. Der geheimnisvolle Tristan ist freundlich und verständnisvoll. Die zarte Liebe zwischen den beiden Männern ist eine weitere willkommene Abwechslung im Genre. Ich habe es ja schon oft gesagt, aber ich tue es gerne wieder: ich freue mich, dass immer mehr Geschichten mit so einer selbstverständlichen Darstellung von LGBT+ Charakteren den Einzug auf den deutschen Buchmarkt finden. Deutschsprachige Autorinnen und Autoren hängen da leider noch sehr hinterher und abseits von Nischen mit dicken Warnlabels findet so etwas hier nicht statt. (Übrigens: im zweiten Band, der leider auf englisch erst 2020 erscheint, wird es um Miles' Schwester gehen und ein f/f Pairing geben, ich freue mich so!) Die Art und Weise, wie Magie hier beschrieben und angewandt wird, erinnerte mich manchmal ein bisschen an die Bücher von Diana Wynne Jones, die zu meinen Lieblingsautorinnen gehört... darum hat mir auch das sehr gefallen. Über allem hängt in dieser Story der Krieg. Er verändert die Menschen und die Soldaten, die zurückkehren, haben eine seltsame dunkelrote Wolke in ihrem Kopf, die sie von Gewalt fantasieren lässt. Ein weiteres Geheimnis, dem Miles und Tristan auf der Spur sind. Die Übersetzung ist im Schreibstil etwas holprig. Da ich die englische Version ebenfalls gelesen habe, habe ich sozusagen den direkten Vergleich. Außerdem gab es da wohl ein paar Schwierigkeiten, zum einen mit der typischen Duzen-oder-Siezen-Frage (wurde hier gut gelöst) und zum anderen mit dem englischen "they", das ja auch benutzt wird, wenn man nicht weiß, ob es sich um eine männliche oder weibliche Person handelt. Im Deutschen gibt es das nicht und hier wurde einfach die Mehrzahl übersetzt, was etwas verwirrend ist. Trotzdem tut das der spannenden Story keinen großen Abbruch und ich bin nach wie vor begeistert davon! Übrigens ist das Cover nicht nur vom Motiv her wunderschön, sondern Teilelemente leuchten auch ganz dezent weiß im Dunkeln. So wie die Sterne, die man sich früher über's Bett geklebt hat. Ein sehr schönes Detail, wie ich finde. Zum Abschluss der Rezi lasse ich nun, als Radlerin, mal noch mein Lieblingszitat da: "Wirklich erfrischend", sagte er. "Ein Gewinn, das Fahrrad." Wahrlich! :)

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
3. Sept.
Rating:3

3⭐️ Sehr leichte, unterhaltsame Phantasie mit einem dem 19. Jahrhundert anmutendem Setting. Die Magie hatte schöne Elemente, die mir zuvor in anderen Büchern so noch nicht begegnet sind. Die begleitende Kriminalermittlung war ebenfalls ein schöner Einfall. Die Message des Buches lautet: darf man einige wenige opfern um ein höheres Ziel zu erreichen und wer entscheidet wer geopfert wird? Dass das Buch 2019 nen Preis gewonnen hat, wundert mich jedoch, da ihm deutlich Tiefgang und Raffinesse fehlten. Gegen Ende wurde es dann doch recht schwülstig und übertrieben. Die Charaktere sind für Erwachsene Personen, die in Verantwortungsvollen Posten arbeiten, bzw. bereits so viel Leid und Grausamkeit erlebt haben, viel zu jugendlich und eindimensional gezeichnet. Insbesondere die Dialoge passen oft nicht so recht zu dem was die Personen darstellen. Naja, da ich jetzt keinen intellektuellen Wurf erwartet hab, war’s ok

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
4. Apr.
Rating:5

Spannend bis zum Schluss ... Dr. Miles Singer ist ein renommierter Chirurg, der im Krieg gedient hat und vielen Soldaten das Leben gerettet hat. Nach seiner Kriegsgefangenschaft entschied er sich jedoch das Fachgebiet zu wechseln und ging in die Psychiatrie. Dort ereignen sich nun mysteriöse Dinge. Patieneten erzählen von einem inneren Mörder, der nach Blut lechzt. Durch seine Gabe als Magier kann er sehen, was dort vor sich geht, kann es allerdings nicht erklären... Nachdem es zu immer mehr Morden in Soldatenfamilien kam, taucht ganz plötzlich Sir Tristan Hunter auf und bringt einen schwer verletzten Hexer zu ihm, der behauptet ermordet worden zu sein. Miles und Tristan machen sich an die Arbeit herauszufinden, was es damit auf sich hat. Dass dabei seine Schwester auftaucht und Miles in Intrigen und Verrat rutscht, hatte er wohl nicht geahnt. Miles ist ein starker Charakter, der seiner kleinen Schwester nur wenig abschlagen kann, aber das kennen wir ja alle irgendwie. Dennoch schafft er es, sie auf seine Seite zu ziehen. Tristan, der nicht von dieser Welt scheint, ist ein ganz besonderer Charakter, der mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen ist. Die Liebe der beiden ist einfach so schön! Grace ist Miles kleine Schwester. Sie kann sehr überzeugend sein, glaubt aber an das Gute in jedem, so auch in ihrem Vater. Ob das ein Fehler ist oder sie in Wahrheit nur die liebe Schwester vorgaukelt, sollte man jedoch selbst herausfinden. Alles in allem ein herausragender Auftakt in eine neue Reihe mit viel Magie, einigen Hexen und vielen Mysterien. Einfach großartig!!!

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
4. Feb.
Rating:3

Der Krieg ist gewonnen, doch die heimkehrenden Soldaten werden von Albträumen und Wahnvorstellungen geplagt, die sie ihre Familien ermorden lassen. Eines nachts wird der aufstrebende Veteranen-Arzt Miles Singer zu einem sterbenden Patienten gerufen. Während seines letzten Atemzugs offenbart dieser ihm nicht nur seine magische Herkunft, sondern behauptet zudem, er sei einem Kriegsgeheimnis auf die Spur gekommen und daher Opfer eines Mordanschlags geworden. Miles, der eine Verbindung zu den Leiden der zurückkehrenden Soldaten wittert, macht es sich fortan zur Aufgabe, den Tod des Hexers zu rächen und das dunkle Geheimnis zu lüften. Dabei erhält er Hilfe von einem Wesen, dessen Existenz seit Jahrhunderten angezweifelt wird. Angelockt von seinem wunderschönen Cover, wollte ich dieses Buch bereits lesen, seitdem ich es in der Verlagsvorschau gesehen hatte. Der Klappentext und das Cover versprachen einen fantastischen Kriminalroman in historischem Setting. Was ich letztendlich bekommen habe, war irgendwo genau das und dennoch etwas ganz anderes. So spielt die Geschichte keineswegs in der Welt, wie wir sie kennen. Vielmehr hat die Autorin eine ganz neue Welt mit magischen Kreaturen geschaffen, die dennoch stark an unsere Welt des 19. Jahrhunderts angelehnt ist. Die durch den zu diesem Zeitalter passenden Schreibstil geschaffene Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass zu Gunsten dieser Atmosphäre auf Action und Spannung größtenteils verzichtet wurde, weshalb sich die Handlung in meinen Augen stellenweise zog. Nichtsdestotrotz verspürte ich beim Lesen niemals Langeweile. Dies dürfte vor allem der unschuldigen, zuckersüßen Liebesgeschichte geschuldet gewesen sein. Mit ihren authentischen Schilderungen und dem zurückhaltenden, bedachten Wortlaut des 19. Jahrhunderts ist es Polk gelungen, die erste Liebesgeschichte eines homosexuellen Paares zu erzählen, die mir gefallen hat. Teilweise kam ich aus dem Schmunzeln garnicht mehr heraus. Trotz alledem verlor sich die Autorin zu keinem Zeitpunkt in langen romantischen Äußerungen, sondern erschuf die perfekte Mischung zwischen Liebesgeschichte und Kriminalroman. Ich hatte allerdings den Eindruck, als habe die Autorin im Zuge einiger Kürzungen, vergessen, gewisse Textpassagen anzupassen. Die Protagonisten wussten Dinge von einander, die sie der vorherigen Handlung zufolge nicht hätten wissen können und redeten von Gesprächen, die so nie stattgefunden hatten. Nicht zuletzt dadurch wirkte die Handlung ab und an ein wenig wirr. Ob dieser Eindruck auf Der Realität beruht oder allein der Tatsache verschuldet ist, dass ich dieses Buch aus zeitlichen Gründen nur in winzigen Etappen lesen konnte, ist mir unklar. Meine Empfehlung: nach dem Öffnen innerhalb weniger Tage verbrauchen. Insgesamt eine schöne Geschichte für Zwischendurch, die vor allem durch ihre Protagonisten und deren Liebesgeschichte glänzt, aber ein bisschen mehr Spannung hätte vertragen können.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
17. Jan.
Rating:4

Eigentlich zwischen 3,5 und 4 Sterne. Mir gefällt die Grundidee, das Setting und die Charaktere (vor allem, weil wir hier Mal LGBT-Charaktere haben). Leider bekommt man vom der erzählten Welt nicht allzuviel mit und hier sind auch ein paar Fragen für mich offen geblieben. Deshalb bin ich gespannt auf dem zweiten Teil und hoffe, dass sich hier meine Fragen beantwortet werden.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
5. Jan.
Rating:3

„Witchmark“ von C.L. Polk ist der Erstlingsroman einer Kurzgeschichtenautorin und im März 2019 bei der Hobbit Presse als gebundenes Buch erschienen und ebenfalls als E-Book erhältlich. Ich habe das E-Book gelesen, jedoch bereits im Geschäft gesehen, dass das Cover der gebundenen Ausgabe ein besonderer Hingucker ist und im Dunkeln leuchtet. Witchmark spielt in einer fantastischen Welt, die unseren Technologien von vor etwa 150 Jahren ähnelt. Statt elektrischer Energie hat sich jedoch die Substanz Äther durchgesetzt, die in dieser fantastischen Welt Energie liefert. Das Werk spielt in einem Kriegsende Szenario, Dr. Miles Singer ist Arzt und, heimlicher Weise, Hexer und daher auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Er hat im Krieg als Chirurg gearbeitet und ist jetzt in einem Sanatorium für Kriegsheimkehrer als Psychologe tätig, denn immer wieder drehen Kriegsheimkehrer scheinbar grundlos durch und beginnen, in ihrem Umfeld zu morden. Und wäre das alleine noch nicht mysteriös genug, wird eines Tages ein Sterbender eingeliefert – der nicht nur Miles echten Namen kennt, sondern auch weiß, dass er ein Hexer ist. Meine Meinung Das Buch hat mich mit seinem Setting in der Leseprobe fasziniert, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich wollte mehr wissen über die magische Welt der Sturmsänger, das magische System und den Aufbau der Welt, in der das Buch spielt. In diesen Aspekten wurde ich auch nicht enttäuscht – sowohl die gängigen Technologien, die gesellschaftliche Ordnung, die Herrschaftsform und die wichtigsten politischen Interessen wurden im Buch eingehend erwähnt und auch teilweise von den wichtigsten Figuren diskutiert. Was mir jedoch in der Handlung gefehlt hat, war der durchgängige rote Faden, an dem entlang auch Spannung aufgebaut ist. Während es Sebastian Fitzek zum Beispiel versteht, mehrere Spannungsbögen aufzubauen und zu halten, gibt es in diesem Buch nur mehrere Stränge, die geöffnet werden und die vor sich hin plätschern, ohne jedoch Fahrt aufzunehmen. So finde ich sowohl den Kriminalfall wie auch die Liebesgeschichte lieblos abgehandelt. Auch die Magie kommt, wie ich finde, in dem Buch etwas kurz – was jedoch in Ordnung ist, wenn etwas im Geheimen stattfinden muss und es keinen abgeschlossenen Ort gibt. Der Amartine bringt zwar anfangs ein Spannungselement in die Geschichte, jedoch auch dieser Spannungsbogen wird, meiner Meinung nach, nicht konsequent gehalten. Was mir daher gefallen hätte, wären weniger Nebenschauplätze gewesen. Es wäre ausreichend gewesen, wenn Miles ein „normaler“ Sekundant gewesen wäre, ohne gleich der wichtigsten Familie anzugehören, so dass man diesen einen Handlungsstrang hätte lassen können, und den anderen Strängen mehr Gefühl, Atmosphäre und Tiefe zu verleihen. Fazit: Eine tolle Buchidee, die mir zu oberflächlich umgesetzt wurde.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
22. Sept.
Rating:3

Witchmark ist ein Buch, auf das ich ohne die Netgalley Lesechallenge wohl nicht aufmerksam geworden wäre. Im Fokus des Buches steht einerseits eine Art magische Kriminalgeschichte, bei der der Protagonist Miles Singer - der selbst magische Fähigkeiten besitzt - einen ungewöhnlichen Mordfall aufklären will. Die Art und Weise dieses Mordfalls hat mich sehr an Bücher wie "Die Flüsse von London" oder "Das Labyrinth von London" (resp. die Alex Verus Reihe) erinnert. Beide Bücher konnten mich nicht so richtig vom Hocker hauen und so erging es mir auch bei Witchmark, weshalb ich nun zur Überzeugung gelangt bin, dass magische Kriminalgeschichten wohl einfach nicht meins sind. Für Fans der beiden anderen Reihen - die es ja zum Glück zu genüge gibt! - kann ich aber Witchmark aber wärmstens empfehlen. Neben dieser Kriminalgeschichte verbirgt sich andererseits noch mehr in Witchmark und zwar ein ziemlich komplexes Fantasy-Worldbuilding, bei dem ich bis zuletzt Mühe hatte, richtig zu verstehen, wie es funktioniert. Man wird von Anfang an mit Begriffen wie "Sekundäre" und "Sturmsänger" oder "Unsichtbare" konfrontiert, ohne so richtig zu wissen, was dahinter steckt. Und obwohl man insbesondere durch die Familienmitglieder von Miles und die Geschichte ihrer übernatürlichen Fähigkeiten nach und nach mehr über die Magie und ihre Hintergründe erfährt, hatte ich bis zum Schluss Mühe, das Gesamtbild zu sehen und alle Stränge zu einem logischen Ganzen zu verbinden. Ich weiss nicht, ob die Welt tatsächlich zu komplex ist oder ob es mir neben der Kriminalgeschichte einfach zu viel war, die ganzen magischen Hintergründe zu verstehen, aber irgendwie stand ich am Ende immer noch vor einer ganzen Reihe Fragezeichen. Was mich im Buch sehr positiv überrascht hat, ist die (für mich) unerwartete LGBT+ Liebesbeziehung. Ich fand zwar die Entstehung der Beziehung etwas hastig, aber die Umsetzung der Gefühle und der Liebe der beiden gleichgeschlechtlichen Charaktere war äusserst authentisch umgesetzt und hat mich zu einem grossen Fan des Pairings werden lassen. Für diesen Aspekt gibt es von mir einen grossen Pluspunkt für das Buch. Ansonsten verläuft der Plot eher ruhig und ist dadurch stellenweise etwas langatmig, endet dann aber in einem actiongeladenen Showdown, bei dem der Protagonist Miles eine ganz besondere Rolle übernimmt. Fazit: Witchmark ist eine Mischung aus einer magischen Kriminalgeschichte und einer komplexen Fantasywelt, die für mich leider nur schwer verständlich war. Ich bin vermutlich einfach nicht der Typ für diese Art von Büchern, kann es aber Fans von "Die Flüsse von London" oder "Das Labyrinth von London" weiterempfehlen. Das Buch war ganz okay, wird mir aber (bis auf die positiv hervorzuhebende LGBT+ Beziehung) vermutlich nicht so lange in Erinnerung bleiben, deshalb gibt es von mir 3,5 Sterne.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
22. Aug.
Rating:4

"Witchmark" ist gleichzeitig richtig gut und richtig schlecht. Klingt vielleicht seltsam, aber meiner Meinung nach lässt es sich genauso am besten zusammenfassen. Warum ist das so? Tatsächlich sind vor allem die vielen Ideen der Autorin wirklich toll, die Handlung ist spannend und bewegt sich irgendwo zwischen Steampunk, Anlehnungen an klassische Detektivgeschichten, ein bisschen Highfantasy, ein bisschen Gayromance. Die Voraussetzungen sind also gegeben. um ein Buch für mich, richtig toll zu machen. Doch an vielen Stellen wirkt die Handlung überladen und das ganze Worldbuilding ist zum Teil sehr verwirrend. Man wird in eine Welt geworfen die für die Hauptfigur normal ist, soweit so realistisch. Aber das Problem ist, das vieles dadurch auf einmal erklärt wird und Begriffe in den Raum geworfen werden ohne sie richtig einzuführen. Es mag ja schön und gut sein, das alle Figuren wissen um was geht, aber wenn ich Lese und Seitenlang dann darüber grüble was das jetzt wieder sollte, statt der eigentlich Handlung zu folgen... :rolleyes: Außerdem bleibt die Autorin in ihren Beschreibungen zum Teil viel zu wage. Ich fand das diese ganze Steampunkwelt nicht ganz überzeugend beschrieben war. Ich hatte tatsächlich Schwierigkeiten mir das Ganze vorzustellen. Ich fand jedenfalls nicht, das es der Autorin gelungen ist, die Welt so zu beschreiben, das sie richtig lebendig wurde. Außerdem fand ich es nur schwer zu durchschauen, wie genau Hexen, Magier und nicht magisch Begabte ihre Macht verteilen. Wem ist wo, Magie erlaubt oder bekannt. Das fand ich sehr verworren. An vielen Stellen möchte die Autorin meiner Meinung nach einfach zu viel auf einmal. Sie packt ihre Kapitel mit so vielen Ideen voll, das hätte für mehrere Romane gereicht. Statt sich auf ein oder zwei Konflikte zu konzentrieren und diese dann auszuarbeiten, tauchen ständig neue auf. Dadurch wirkt die Handlung doch recht gehetzt und es fehlt an Tiefe. Vor allem die Beziehung zu Grace, der Schwester von Miles, fand ich unglaubwürdig. Es wurde für mich einfach nicht deutlich, das sie nicht so selbstsüchtig sein soll, wie es der Roman behauptet. Ich fand sie sehr unsympathisch. Da sich der zweite Band von Witchmark auf sie konzentrieren wird, habe ich ehrlich gesagt kein Interesse an Diesem. Ich interessiere mich einfach nicht genug für sie, um mehr von ihr lesen zu wollen. Andererseits ist "Witchmark" eben auch richtig richtig gut, vor allem wenn sich die Autorin stärker auf Miles konzentriert. Seine Arbeit, seine Erlebnisse mit den Patienten. Die ganze Handlung ist stark an Erlebnisse von Soldaten im ersten Weltkrieg angelehnt und die Ideen die die Autorin damit verknüpft fand ich toll. Das Leid des Schlachtfeldes und die psychischen Folgen, die Tatsache das Miles als Psychiater weniger Wert beigemessen wird, als wenn er Chirurg geblieben wäre. Schade das Polk die interessanten Nebenfiguren aus Miles Arbeitsstelle nicht stärker mit einbezieht. Auch die Figur des Tristan hätte ich gerne noch mehr beleuchtet gesehen. Ich fand ihn toll, aber ich fand das die Entwicklungen die mit ihm zusammenhingen, zum Teil etwas zu hastig erzählt wurden. Daher fand ich deren Resultat zwar passend, aber eben nicht wirklich nachvollziehbar. Gleichzeitig waren die Ereignisse auch spannend miteinander verwoben. Dem Roman hätten eindeutig entweder mehr Seiten gut getan oder eine Trennung der Ereignisse auf mehr als einen Band. Gerade auch Miles Vater ist so schön ambivalent und Manipulativ, überhaupt dieses ganze System der Sturmsänger. Ich hätte es gelungener gefunden wenn die Autorin sich hier mehr Zeit gegeben hätte, ihre Welt zu entwickeln und ihre Leser*innen mit zu nehmen. Ich versuche mir gerade zu überlegen, welche Bewertung meine Gefühle zum Roman am besten wiederspiegeln könnten. Denn ich finde trotzdem das eine höhere Bewertung gerechtfertigt ist. Ich weiß auch nicht, es gab eben diese Punkte die ich dann so gut fand, das ich sehr gerne weiter gelesen habe, obwohl mich anderes so gestört hat. Ich mach das jetzt so: 3.75

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
30. Juli
Rating:4

Spannend, aber es fehlte mir an Emotionen

Die fantastische Geschichte rund um einen geheimnisvollen Mord hat mir gut gefallen. Als Leser wird man zwar in eine vollkommen unbekannte Welt hineingeworfen, jedoch besteht meiner Meinung nach der Reiz eines solchen Abenteuers genau darin. Der leichte Schreibfluss geschmückt mit viel Spannung haben mich jedoch gut durch den Roman geleitet und die Welt präsentiert. So hat Miles nicht nur einen Mord aufzuklären, auch muss er sich mit seiner Familie, vor der er geflohen ist, auseinandersetzen. Das alles wird durch seine Gefühle zu einem Amaranthine verkompliziert. Die Geschichte liest sich sehr gut und auch an Spannung hat es mir nicht gefehlt, dennoch gibt es einen Kritikpunkt. Ein großer ist, die Liebesgeschichte zwischen Miles und Tristan. Diese gründete auf reinen Äußerlichkeiten, was ich sehr schade finde. Auch ging es mir mal zu schnell, mal zu langsam. Besonders das Ende ist dafür ein gutes Beispiel. Ich hätte mir einfach mehr Romantik gewünscht und ein oder zwei tiefer gehende Gespräche zwischen den beiden. Alles in allem denke ich, dass versucht worden ist, viel Geschichte und viele Emotionen auf wenigen Seiten zusammenzubringen, dabei könnte der Roman sich als Zweiteiler viel mehr ausleben und den Leser viel besser fesseln.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
18. Mai
Rating:4

Magisch! Miles gehört zu der weniger mächtigen Art der Sekundäre, die in seinen Kreisen nur dafür da sind, einen Sturmsänger nur noch stärker zu machen. Daher wurde er schon sein ganzes Leben als wertlos angesehen und unterdrückt. Kein Wunder, dass er fern von dieser Gesellschaft seine Gaben nutzen möchte, um seine eigenen Ziele zu verfolgen, statt eine Marionette zu sein. Ich finde es sehr mutig von ihm, dass er sich so seinem sogenannten Schicksal widersetzt und seinen eigenen Weg geht. Der schöne Amaranthine ist in diesem Buch einer meiner Lieblingscharaktere, sehr charmant, mysteriös und passt daher schon ins Bild des üblichen Love-Interests. Ich mochte ihn aber auch, weil er Miles begleitet, unterstützt und ihn auch so positiv beeinflusst. Miles' Schwester Grace hingegen fand ich einfach nur unerträglich. Zwar gibt sie immer vor, auf seiner Seite zu stehen, aber dabei reagiert sie immer so übertrieben emotional, dass ich ihr das einfach nicht glauben konnte. Und da man auch nicht so ganz durchschauen kann, was ihre Motive sind, konnte ich ihr kein Vertrauen schenken. Das Buch hat teilweise etwas von einem magischen Krimi, da ein Mord und andere Mysterien aufgeklärt werden sollen. Solche Geschichten mag ich meistens sehr gerne und auch hier hat mir das Setting und die Spurensuche sehr gut gefallen und die Elemente haben einfach wunderbar harmoniert. Die Abenteuer von Miles, während er seinen eigenen Weg zwischen Magie und Freiheit findet, waren spannend, auch wenn ich ihn manchmal etwas egoistisch fand, wenn er sich sehr stur verhält - aber andererseits: Kann der Wunsch nach Freiheit wirklich egoistisch sein? Krieg, Krankheit und magische Intrigen bieten dazu eine schöne Kulisse und ergeben zusammen eine runde Geschichte. Manche Passagen waren für meinen Geschmack dann etwas zu langatmig und das Buch nimmt nur langsam Tempo auf. Trotz der Spannung hatte ich eher das Gefühl, gemütlich durch die Handlung getragen zu werden. Fazit Mir hat "Witchmark - Die Spur der Toten" ziemlich gut gefallen. Magisch-romantisch, spannend und einfach gut. Ich fand es zwar etwas langatmig, aber die Welt hat mich doch sehr verzaubert!

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
2. Mai
Rating:5

"Witchmark" von C.L. Polk Klappentext: Miles Singer ist Arzt und er ist auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Eines Tages wird er zu einem Notfall gerufen. Als Miles den Sterbenden untersucht, stellt er mit Erschrecken fest, dass dieser die Aura einer Hexe hat. Aber noch schlimmer, der Vergiftete hat erkannt, dass auch Miles das Hexenmal trägt.  Die Geschicke Aelands werden von den adligen Sturmsängern bestimmt. Ihre legitimierte Magie hat dem Land unvorstellbaren Fortschritt gebracht, es aber auch in einen fürchterlichen Krieg gestürzt. Die Soldaten kommen völlig verändert aus dem Krieg zurück. Miles Singer ist Arzt. Um den zurückkehrenden Soldaten zu helfen, kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen. Kämen sie ans Licht, würde er in einem Asylum eingesperrt. Als Miles zu einem Sterbenden gerufen wird, der wohl vergiftet wurde, bleibt ihm keine Wahl: Zusammen mit einem schönen Amartine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann, versucht er den Mordfall aufzuklären. Hinter all dem verbirgt sich aber ein Geheimnis, dessen Abgründigkeit kaum abzusehen ist: Wohin sind die Seelen der Gefallenen verschwunden? Ich setze den Klappentext an den Anfang meiner Rezension, denn ich werde nicht weiter auf die Handlung des Buches eingehen. Der Leser bekommt hier alle wichtigen Informationen und ich finde das der Klappentext das Buch gut zusammen fasst. Ich selber habe das Buch gerade beendet und bin noch völlig geflashed! "Witchmark" zu lesen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Nicht nur das die Autorin einen tollen flüssigen Schreibstil hat, die Charaktere toll ausgearbeitet sind,  auch das Setting ihrer Geschichte ist faszinierend, teilweise auch sehr unheimlich. Ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht und bin kaum von ihr losgekommen. C.L. Polk hat schon auf den ersten Seiten einen Spannungsbogen aufgebaut und konnte ihn auch bis zum Ende aufrecht halten. Das allein hat das Buch schon zu einem echten Pageturner gemacht. Das Cover ist einfach toll, und im Print hat es die Besonderheit, das es im Dunkeln leuchtet. Ich hatte die E Book Version, da leuchtet es leider nicht. Aber ich glaube, das ich das Buch sowieso noch als Print haben muss. Einfach weil es mir so gut gefällt und ich weiss, das ich es wieder lesen werde. Ich kann hier ruhigen Gewissens eine klare Lese- und Kaufempfehlung aussprechen , bei vollen 5 Sternen! 

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
22. Jan.
Rating:5

Nach langem Hin und Her habe ich mich schließlich doch zu diesem Buch hinreißen lassen. Ganz davon abgesehen, dass da Hexen stand und ich nur schwer einen Bogen um solche Geschichten machen kann. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber wunderbar in die Geschichte die man ins 19 Jahrhundert einordnen könnte. Zumindest machte es vom Setting her, auf mich den Eindruck. Etwas antiquiert also, aber wenn man sich aber einmal damit angefreundet hat, findet man eine tolle und interessante Story. Allerdings muss man sich natürlich auch darauf einlassen und kommt so in die Fänge des Settings und des Inhalts. Mit Miles wurde ein toller und sympathischer Charakter geschaffen, der mit einem großen Herzen durch die Welt geht. Das kam richtig toll rüber und ich war wahnsinnig gern mit ihm in diesem Abenteuer unterwegs. Er war einer echter Gentleman. Mit Tristan kam ebenfalls ein angenehmer Charakter ins Buch, der überzeugen konnte. Vor allem durch seinen speziellen Humor, der einen mehr als einmal ein Lächeln entlockt. Er war wirklich super und seine Beharrlichkeit sucht seines gleichen. Die Ermittlungen die es mit beiden Charakteren zu verfolgen galt, waren spannend gemacht und man konnte schön mitfiebern. Was natürlich auch an den Komponenten lag. Magie, ein wenig Romanze, ein Mord, ein paar Geheimnisse, Humor und nicht zu vergessen, die Hexen. Also von Allem etwas. Optimal zum mitfiebern. Die Idee war wirkkich toll, aber stellenweise auch einfach etwas zäh. Ich hab manchmal, aber nicht oft, etwas quer gelesen. Es kommt gegen Ende noch mal ordentlich Tempo in die Story und sperrt jegliche Langeweile aus. Somit kann man kann das Buch letzten Endes mit einem guten Gefühl aus der Hand legen. Fazit Das Buch ist eine gelungene Hexenstory die für jeden etwas ist, der gern mit Figuren auf Spurensuche geht. Man muss den Schreibstil mögen oder sich darauf einlassen, dann gibt es auch eine gute spannende Story in einem gelungenen Setting.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
21. Jan.
Rating:5

Zuallererst muss gesagt werden, dass die Schrift des Titels und der Titel auf dem Buchrücken im Dunkeln leuchten. Mich hat das sehr überrascht, als ich dies sah, aber es passt zu der Geschichte. Die Geschichte spielt in Aeland, einem Land mit Magie. Nur die Magier, die zu den hundert ersten Familie gehören, dürfen diese frei ausüben. Menschen, die über Magie verfügen und nicht zu diesen Familien gehören, werden Hexen genannt und für verrückt erklärt und in Sanatorien gesteckt. Der Protagonist der Geschichte ist Dr. Miles Singer, ein Magier, genauer ein Heiler. Die Geschichte handelt um die Aufklärung eines Mordes. Währen des Verlaufs der Geschichte wird deutlich, dass mehr dahinter steckt, als man glaubt. Die Geschichte fing schon sehr rasant an. Man hat kurz den Protagonisten kennengelernt und schon wird man in die Haupthandlung hineingeworfen. Was ich toll fand und interessant. Darauf folgen die Ermittlungen von Dr. Miles Singer mit seinem neuen Freund Sir Tristan Hunter. Nebenbei entwickelt sich auch eine kleine Liebesgeschichte, die sich aber nicht in den Vordergrund drängt. Zum Schluss wird es wieder rasant und es gibt ein offenes Ende, das einem schon Lust auf den nächsten Teil gibt. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und ich fand die Entwicklung von mehreren Charakteren einfach wundervoll zu verfolgen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ich konnte mich richtig gut in die Geschichte und den Verlauf der Ereignisse vertiefen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht in der Geschichte um Aeland und ob das zweite Buch einen genauso fesseln kann wie das erste. [a:C.L. Polk|17144046|C.L. Polk|https://images.gr-assets.com/authors/1504918326p2/17144046.jpg]

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
8. Jan.
Rating:4.5

𝑪.𝑳.𝑷𝒐𝒍𝒌 𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒇𝒕 𝒆𝒔 𝒊𝒏 𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆𝒎 𝑫𝒆𝒃ü𝒕 𝑭𝒂𝒏𝒕𝒂𝒔𝒚 𝒖𝒏𝒅 𝑲𝒓𝒊𝒎𝒊 𝒈𝒆𝒔𝒄𝒉𝒊𝒄𝒌𝒕 𝒎𝒊𝒕𝒆𝒊𝒏𝒂𝒏𝒅𝒆𝒓 𝒛𝒖 𝒗𝒆𝒓𝒃𝒊𝒏𝒅𝒆𝒏

gelesen 10.3.2019 - 28.3.2019 C.L.Polk schafft es in ihrem Debüt die Genren Fantasy und Krimi geschickt miteinander zu verbinden wobei das Buch auf jeden Fall Leser anspricht die beides mögen bzw eher reine Fantasy Leser als reine Krimi Leser da der Fantasy Anteil natürlich überwiegt Aeland wird von den adeligen Sturmsängern gelenkt und im ersten Teil des Buches wird man langsam und behutsam in die neue Welt und vor allem in Aeland eingeführt - man erfährt auch von anderen Reichen wie Laneer und den Amaranthine aber hier erhält man nur wenig Informationen und auch Aeland könnte etwas genauer und näher beschrieben werden - dies lässt viele Möglichkeiten für weitere Bücher dieser neuen Welt offen ... Dr. Miles Singer und Mr Tristan Hunter versuchen gemeinsam den Mord an Nick Elliot aufzuklären - welche Rolle spielen dabei Lady Grace Hensley und Sir Christopher Hensley? Im letzten Drittel nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und als schließlich die Wahrheit ans Tageslicht kommt ist diese erschreckend, grausam und abstoßend Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen - bis auf den kleinen Mangel dass ich gerne mehr über die verschiedenen Reiche erfahren hätte - aber vielleicht kommen ja noch weitere Bände die dann in den anderen Reichen spielen oder auch mehr Details aus Aeland preisgeben und es wäre auch schön zu hören wie es mit Miles, Tristan, Grace und Aeland weitergeht Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
22. Nov.
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Rating:0.5

Please look at this picture of my dog being NOT AMUSED This book suuuuucks I hated it, it made me freaking angry. Especially how the protagonist was treated by his sister (guilt-tripped & manipulated) and how we're still supposed to feel bad for that bi***? What message is that?? The romance started out promising but then it almost seemed like the author lost interest & fast-tracked it. Really a waste of my time.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
19. Sept.
Rating:3

„WITCHMARK – Die Spur der Toten“ von C.L. Polk - Miles Singer ist Arzt und zwar mit sehr besonderen Heilfähigkeiten, die er jedoch verbergen muss. Gemeinsam mit Tristan, einem Amaranthine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann versucht Miles anfangs gezwungener maßen einen mysteriösen Mordfall zu klären und das Ganze bringt ziemlich viel ans Licht, was besser hätte im Verborgenen bleiben sollen...Ich muss ehrlich sagen, ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Der Schreibstil ist sehr sonderbar und irgendwie hat es ziemlich lang gedauert, bis die Geschichte mal Fahrt aufgenommen hat. Letztlich blieb ich ab Seite 200 ca. aber gespannt am Ball und war absolut begeistert! Die letzten knapp 30 Seiten waren dann aber wieder irgendwie nicht so der Hit... jedenfalls für meinen Geschmack. Da ging es dann alles zack zack, noch schnell ein zwei Irrungen und Wirrungen reingebaut und schon war die Geschichte beendet. Da wären vielleicht ein paar Ausführungen mehr für mein Leseempfinden auch mehr gewesen. Nun gut, alles in allem hat mir das Buch mittelmäßig gut gefallen und echt rausgehauen hat's hier echt die zweite Häfte des Buches ungefähr. Mein Fazit: Eine tolle Grundidee, Magie, Tod, Krieg und eine Liebesgeschichte in dieser Form zu vereinen – die Umsetzung war für meinen Geschmack aber teilweise doch eher holprig, sodass ich mir den zweiten Teil (im englischen ist er bereits veröffentlicht) nicht holen werde, dafür konnte mich das Buch leider nicht genug begeistern.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
15. Sept.
Rating:4

Der Debütroman „Witchmark – Die Spur der Toten“ von der Autorin C.L. Polk lässt sich in das Genre Fantasy einordnen und ist der Auftakt einer mehrteiligen Reihe. Klappentext: Miles Singer ist Arzt und er ist auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Eines Tages wird er zu einem Notfall gerufen. Als Miles den Sterbenden untersucht, stellt er mit Erschrecken fest, dass dieser die Aura einer Hexe hat. Aber noch schlimmer, der Vergiftete hat erkannt, dass auch Miles das Hexenmal trägt. Die Geschicke Aelands werden von den adligen Sturmsängern bestimmt. Ihre legitimierte Magie hat dem Land unvorstellbaren Fortschritt gebracht, es aber auch in einen fürchterlichen Krieg gestürzt. Die Soldaten kommen völlig verändert aus dem Krieg zurück. Miles Singer ist Arzt. Um den zurückkehrenden Soldaten zu helfen, kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen. Kämen sie ans Licht, würde er in einem Asylum eingesperrt. Als Miles zu einem Sterbenden gerufen wird, der wohl vergiftet wurde, bleibt ihm keine Wahl: Zusammen mit einem schönen Amaranthine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann, versucht er den Mordfall aufzuklären. Hinter all dem verbirgt sich aber ein Geheimnis, dessen Abgründigkeit kaum abzusehen ist: Wohin sind die Seelen der Gefallenen verschwunden? Auf dieses Buch wurde ich hauptsächlich auf Grund des Covers. Es konnte mein Interesse wecken und mir stellte sich die Frage, welche Geschichte wohl hinter diesem grünen Fahrrad- Cover stecken konnte. Und auch der Klappentext klang vielversprechend, sodass ich dieses Werk nur zu gerne lesen wollte, um mir ein eigenes Urteil zu bilden. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und hat sich flüssig lesen lassen. Jedoch empfand ich den Einstieg in das Fantasybuch etwas schwierig. Man wird mitten in die Geschichte hineingeworfen, kurze Erläuterungen zu den Personen oder auch der Welt sucht man vergebens. Dies ist an sich kein Problem für mich, bei diversen Fantasy- Büchern wird man quasi in die Geschichte hinein katapultiert. Dennoch empfand ich die ersten Seiten als holprig. Ich hatte Schwierigkeiten, den Protagonisten so richtig einzuordnen, ich hatte kein wirkliches Bild von dem Charakter vor Augen. Auch muss man sich die wesentlichen Informationen selber zusammensuchen. Mühselig muss man sehr aufmerksam lesen, alles könnte wichtig sein, diverse Details könnten für den weiteren Verlauf der Handlung relevant sein und so versuchte ich, mir alle Details zu merken und wusste dabei nicht recht, worauf ich achten musste. Die empfand ich als recht mühselig und hat mir den Einstieg in das Buch nicht einfach gemacht. Die ersten Seiten empfand ich als recht steif. Nachdem ich mich durch die ersten Seiten hindurch gekämpft hatte, bin ich langsam aber stetig besser mit der Geschichte und auch mit den Charakteren zurechtgekommen. Langsam fand ich mich in dieser Welt zurecht und lernte dabei eine interessante Welt mit einem guten Magiekonzept kennen. Die Grundideen dieser fiktiven Welt haben mir gut gefallen, sie konnten mich überzeugen und besonders die Details empfand ich als faszinierend. Dennoch hätte ich mir an gewissen Stellen mehr Hintergrundinformationen gewünscht- Besonders am Ende dieses Buches hat mir etwas gefehlt. Man lernt nur oberflächlich etwas über die Geschichte. Es gab einen Krieg zwischen den beiden erwähnten Ländern, Andeutungen werden gemacht, warum dieser geführt wurde und auch, welche Konsequenzen dies für die Soldaten hat. Hier haben mir ausführlichere Ausführungen gefehlt. Diese hätten es plastischer wirken lassen. So wirkte es auf mich wie ein unausgereiftes Konzept. Auch in Bezug auf das Magiekonzept fehlten mir ein paar ausführliche Erklärungen. Diverse Andeutungen wurden gemacht und auch Fachbegriffe wurden eingeführt. Aber wirkliche Erklärungen und Ausführungen habe ich vergebens gesucht. Dies wirkte auf mich etwas unreif, als ob das Konzept noch nicht vollständig ausgearbeitet sei. „Witchmark“ ist eine Mischung aus Fantasy und Kriminalroman. Diese Mischung hat mir gut gefallen. Der Kriminalaspekt hat dazu geführt, dass das Buch recht temporeich gestaltet ist. Auch schlägt dieses Werk im Verlauf der Handlung einen Weg ein, mit dem ich zu Beginn nie gerechnet hätte. Die Zusammenhänge haben mir hierbei gut gefallen und konnten mich davon überzeugen, dass diese durchdacht war, ein roter Faden war erkennbar. Immer tiefer kommt man in einen Strudel, welcher Geheimnisse und Machtintrige aufdecken, die für mich vollkommen unerwartet waren. Gut gefallen hat mir hierbei auch das Ermittlerteam Miles und Tristan. Die beiden sind sehr unterschiedlich – sowohl von ihrem Äußeren, ihrem Charakter, ihrer Erziehung als auch in ihren Ansichten. Zwei Gegensätze, die wirklich gut zusammenarbeiten. Sie geben ein gutes Team, wie eine gut geölte Maschine, wo ein Zahnrad in das andere greift. Besonders gut haben mir die ruhigen Momente zwischen den beiden gefallen - ihre Gespräche und der Austausch ihrer Gedankengänge. Man erfährt immer mehr über die Hintergründe der beiden, welche Hürden sie meistern mussten, welches Paket sie mit sich tragen. Ihre Geschichten haben mir gefallen und haben das Buch vorangebracht. Gekrönt wird das Buch durch einen actionreichen Showdown, indem diverse Erklärungen eingebaut werden und nochmal der Spannungslevel nach oben getrieben wird. Das Interesse an der Fortführung der Geschichte wird geweckt, sodass man als Leser nur zu gerne wissen möchte, wie es mit dieser Welt und seinen Bewohnern weitergeht. Insgesamt konnte mich die Autorin C.L. Polk mit ihrem Debütroman „Witchmark – Die Spur der Toten“ nicht vollständig überzeugen. Die Mischung aus Fantasy und Krimi hat mir gefallen und auch das Ermittlerteam fand ich gelungen. Nach einem holprigen Einstieg bin ich langsam in diese Welt abgetaucht, wobei ich mir ein paar zusätzliche Details gewünscht hätte. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
14. Sept.
Rating:5

Ich hatte eigentlich gar keine Erwartungen. Die Bewertungen sind mittelmäßig, ich wollte die Geschichte trotzdem für mich entdecken und wow... mir fehlen wirklich die Worte! Was ist das? Nicht nur Miles und Tristan sind mir sehr ans Herz gewachsen, sondern auch die sehr gut gestalteten Nebencharaktere mochte ich mal mehr, mal weniger. Grace finde ich sehr interessant, ich bin schon neugierig auf ihre eigene Geschichte. Zurückzukommen auf Miles und Tristan. Beide sind unterschiedlich, aber ich mag die Harmonie zwischen den Beiden. Sie sind nicht aufdringlich, nicht dominant oder abgehoben. Sie wirken realistisch ausgestaltet und ich kann einfach nicht genug von den Beiden bekommen! Besonders positiv finde ich, dass die Autorin keinen großen Wirbel um Homosexualität macht, sondern es behandelt, als wäre es das Normalste der Welt! Sie flechtet es gekonnt ein und ich hatte Herzchen in den Augen! Ich liebe es! Auch die Handlung mag ich in Kombination mit dem leicht historisch angehauchten Schreibstil, der Atmosphäre und des Settings. Es wirkte auf mich als würde das Zeitalter der Industrialisierung auf die heutige Neuzeit treffen. Kutschen, andere Kleidung, leicht andere Verhältnisse, aber trotzdem Strom, Autos, etc. Ich kann gar nicht oft genug wiederholen, wie besonders die Geschichte ist. Es wurde nie langweilig, langatmig oder überzogen. Es blieb spannend, mysteriös, geheimnisvoll, leicht prickelnd und dann kam das Ende, das mein Herz fast zum Stillstand gebracht hat...Ich habe mitgefiebert, gelitten, gerätselt, gelacht und geliebt. Ich habe mich in die Geschichte, die Charaktere und die Handlung verliebt! Ich bin froh, dass die Autorin das Ende genau so enden ließ! Es ist perfekt! Ich hatte ein Lächeln auf den Lippen und ich freue mich schon auf Band 2, der im Englischen zum Glück schon nächstes Jahr erscheint!

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
31. Aug.
Rating:3

Rezension zu „Witchmark – Die Spur der Toten“ von C.L. Polk Magie, ein mysteriöser Mord und Geheimnisse in einem historisch angehauchten Setting Klappentext: „Die Geschicke Aelands werden von den adligen Sturmsängern bestimmt. Ihre legitimierte Magie hat dem Land unvorstellbaren Fortschritt gebracht, es aber auch in einen fürchterlichen Krieg gestürzt. Die Soldaten kommen völlig verändert aus dem Krieg zurück. Miles Singer ist Arzt. Um den zurückkehrenden Soldaten zu helfen, kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen. Kämen sie ans Licht, würde er in einem Asylum eingesperrt. Als Miles zu einem Sterbenden gerufen wird, der wohl vergiftet wurde, bleibt ihm keine Wahl: Zusammen mit einem schönen Amaranthine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann, versucht er den Mordfall aufzuklären. Hinter all dem verbirgt sich aber ein Geheimnis, dessen Abgründigkeit kaum abzusehen ist: Wohin sind die Seelen der Gefallenen verschwunden?“ (Quelle: https://www.klett-cotta.de/buch/Weitere_Autoren/Witchmark/101150 ) *Irgendwie cool, aber auch ziemlich abgedreht* In diesem Buch erwartet den Lesenden so einiges. In einem historisch angehauchten Setting wird man direkt zu Beginn der Geschichte mit dem Arzt Miles Singer bekannt gemacht, der in einem Krankenhaus zurückkehrende Soldaten heimlich mit seiner Magie bei der Genesung unterstützt. Im Laufe der Geschichte muss dann auch noch ein Mord aufgeklärt werden und das Geheimnis um die gefallenen Seelen gelöst werden. Alles eingerahmt in einem Setting aus Kopfsteinpflastern und Kutschen. Diese Kombination aus einem Setting der Vergangenheit und der Magie fand ich einerseits sehr innovativ, andererseits aber auch echt abgedreht. Für mich leider wohl einfach zu abgedreht. Meinem Kopf fiel es jedenfalls durchweg sehr schwer, das Beides irgendwie miteinander in Einklang zu bringen. Ich denke auch das ist der große Knackpunkt, warum mich dieses Buch irgendwie nicht von sich überzeugen konnte. Ich habe mich schlichtweg nicht richtig auf die Geschichte einlassen und in sie eintauchen können, weil ich dieses Störgefühl, dass irgendwas für mich nicht zusammen passt, einfach nicht losgeworden bin. Dabei hatte das Buch ansonsten formal eigentlich alles, was für mich eine gute Geschichte ausmacht. Den Schreibstil fand ich nämlich sehr angenehm und die Handlung kam gut in Gang. Sie war vielseitig und hatte immer wieder neue Wendungen, für die ich nur stellenweise wohl zu langsam war, sodass ich manchmal nicht richtig erfassen konnte, was da eigentlich gerade passiert ist und wie die Magie jetzt was bewirkt hat. Ich mochte Dr. Singer als Protagonisten von Anfang an sehr gerne und fand seine Risikobereitschaft gepaart mit seiner Hilfsbereitschaft sehr bewundernswert. Auch die anderen größeren Charaktere wie der feenähnliche Amaranthine Tristan oder Dr. Singers Assistentin waren mir sympathisch. Gerade Tristan fand ich als Figur sehr interessant, weil er irgendwie permanent etwas Geheimnisvolles an sich hatte und mit dem Doktor gut harmoniert hat. Mein Fazit: Die Geschichte kann Fans von Magie durchaus begeistern, wenn man sich auf das Setting der Handlung einlassen kann. Ich denke, es hätte mir auch sehr gut gefallen, wenn es in der jetzigen Zeit gespielt hätte. So konnte ich mit der Geschichte leider nichts anfangen. Dabei waren der Schreibstil, die Charaktere und die Handlung an sich allesamt wirklich gut. Ich kam einfach nur nicht rein. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
15. März
Rating:4

I really enjoyed reading this book. We follow the story of Doctor Miles Singer who tries to solve a murder, to hide his identity as a mage and to keep his freedom. Sounds like a lot to do? It definitely is. It was fun to collect piece after piece of the puzzle and to not only discover the mystery behind the murder but to reveal many intrigues as well. It’s a shame that the characters, in contrary to the plot, stayed kind of flat. That’s why I somehow didn’t feel the romance which wasn’t bad per se but felt pretty rushed.

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta
13. März
Rating:4

Um ehrlich zu sein hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte rein zu finden. Dies lag vor allem an den vielen erfundene Begriffen, die zwar zu der Fantasywelt beitrugen, jedoch leider nicht erklärt wurden. Einerseits wollte ich schnell weiterlesen, um die Welt in diesem Buch und auch ihre Wesen verstehen zu können, doch andererseits war das Lesen teilweise etwas anstrengend. Im Gegensatz dazu war der Schreibstil überhaupt nicht anstrengend, sondern eher angenehm und leicht. Da die Handlung in der Nachkriegszeit spielt, wurde der Schreibstil etwas der Zeit und auch den Charakteren angepasst.Er ließ sich dennoch leicht und flüssig lesen. Die Idee zu der Handlung fand ich auch sehr interessant und kreativ. Vorallem den Aspekt mit den traumatisierten Soldaten aufgrund des Krieges fand ich sowohl spannend als auch informativ, da man einen historischen Bezug herstellen konnte und dieser perfekt mit den erfundene Fantasyaspekten verknüpft wurde. Die Geschichte beginnt wie eine Art Detektivroman, doch man stellt schnell fest, das etwas viel größeres dahinter steckt. Mir hat besonders gut gefallen, dass viele kleinere Aspekte zum Schluss zu einem großen Ganzen geführt haben. Was mit einem vermutlichen Mord beginnt, endet mit politischen Intrigen und Geheimnissen. Kommen wir nun aber zu den Charakteren bzw erstmal zu den beiden Protagonisten. Miles und Tristan waren einfach meine beiden Highlights in dieser Geschichte. Auch wenn der Fokus nicht auf ihrer Liebesbeziehung liegt, da es ja immer noch ein Fantasybuch ist, wurde diese Beziehung perfekt ausgearbeitet. Es war meiner Meinung nach nichts überstürzt und alles wirkte sehr authentisch. Es war so schön zu lesen, wie fürsorglich die beiden miteinander umgegangen sind, während sie an dem Mordfall arbeiteten. Sie sind wirklich ein tolles Team und gerade weil es viele Personen in dem Buch gibt, die gegen diese Beziehung sind, war diese Beziehung etwas Besonderes. Jedes Gespräch zwischen den beiden hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, egal worüber die beiden sich auch unterhalten haben. Es war einfach immer ein Knistern in der Luft und die Chemie zwischen den beiden hat einfach gestimmt. Mit Grace, der Schwester von Miles, wurde ich leider überhaupt nicht warm. Selbst zu Ende des Buches verstehe ich ihre Intentionen nicht so ganz und ich kann sie einfach überhaupt nicht einschätzen. Band 2 ist aus ihrer Sicht geschrieben und ich bin schon gespannt, was dabei so raus kommt. Fazit Tolles Fantasydebüt! Ein perfekter Misch aus Fantasy,Geheimnissen, Politik und einem Hauch von historischem Hintergrund. Der Schreibstil ist der Zeit angepasst und dennoch angenehm zu lesen. Die Beziehung zwischen Miles und Tristan ist einfach richtig toll und die Autorin hat es mit den zweien geschafft, mein Herz höher schlagen zu lassen. Leider war ich die ersten 100 Seiten noch relativ verwirrt, weil so viele unbekannte und teilweise erfundene Begriffe nicht erklärt oder weiter ausgeführt wurden und ich den Gedanken der Autorin schlecht folgen konnte. Deswegen gebe ich dem Buch 4/5 Sterne!

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019by C. L. PolkKlett-Cotta