7. Sept.
Rating:2

Die Geschichte aus dem ersten Band geht hier nahtlos weiter, Bobby macht sich auf den Weg in die Hölle, um Caz zu suchen. Aber schon nach wenigen Seiten verstehe ich endlich, was mich am ersten Band so gestört hat: Er redet von Liebe zu Caz, aber jedes sogenannte „Zwischenspiel“ - Rückblenden auf ein Zusammensein mit Caz - funktioniert vor allem auf körperlicher Ebene. Selbst tiefgründige Gespräche enden immer im Sex - da stellt sich eher das Gefühl von Besessenheit als von Liebe ein … Und leider, leider machen es diesmal auch die Figuren und die wirklich eindrucksvollen Beschreibungen der Hölle nicht wett. Infos werden krampfhaft zurückgehalten, um Spannung aufzubauen - dabei strengt es eher an. Figuren ändern plötzlich ihren Charakter, und trotz der Ereignisse im Band 1 darf Bobby unbeobachtet Urlaub machen. Erzwungene Freiheit für einen Trip in die Hölle - klingt sehr konstruiert. Deshalb: Nope, keine Empfehlung von mir.

Happy Hour in der Hölle
Happy Hour in der Hölleby Tad WilliamsKlett-Cotta