Kurze Beschreibung Die magische Welt der Schatten ist von jeher sehr geheimnisvoll. Ein kleiner Junge namens Jonas Madelbrodt wird gegen die Gesetze von seinem Schatten in der Kunst der Schattenschnitzerei unterrichtet. Als er beginnt die Schatten seiner Stofftiere zu verändern geschieht ein weiteres Wunder, das Mädchen Carmen Maria Dolores Hidalgo wird ohne Schatten geboren. Schon bald scharen sich Pilger aus der ganzen Welt um sie. Der Rat der Schatten herrscht über das Gleichgewicht zwischen Menschen und Schatten. Als sie von dem Mädchen ohne Schatten und dem begabten Jonas Mandelbrodt erfahren steht für den Rat fest, dass diese Kinder sterben müssen. Ein Krieg zwischen Menschen und Schatten entfacht – einzig Carmen Maria Dolores und Jonas sind dazu fähig ihn zu beenden. Meine Meinung Das Cover von Christian von Aster's Fantasyroman >>Der letzte Schattenschnitzer<>Der letzte Schattenschnitzer<>Der letzte Schattenschniter<< entpuppt sich dann doch noch als spannend düsterer Fantasyroman mit einem Knallerende! Ich vergebe 3,5 von 5 Grinsekatzen. Über den Autor Christian von Aster, geboren 1973, studierte Germanistik und Kunst, um sich schließlich Bühne, Film und Schreiben zuzuwenden. Neben seinen Fantasybüchern ist er auch mit seinen Lesungen, die gleichermaßen die Gothic- wie Phantastikszene begeistern, einem großen Publikum bekannt. (Quelle: Klett-Cotta) Fazit Ein ausgefallenes Werk das vor Ideenreichtum geradezu sprüht. Düster, einfach magisch gut! ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 20.08.2012
Ich weiß nicht ganz, wie ich diese Rezension formulieren soll...
Aber ich versuche es. Zu allerest: Die Erzählperspektive ist derart neutral, daß der Inhalt an Sachbuchabhandlung grenzt. Das hat das Buch extrem emotional distanziert gemacht. Es entstand null Bindung zu den Charakteren. Manche Teile waren gar langweilig. Und was war das immer, dass Namen voll ausgeschrieben werden mussten? Das war zuweilen extrem irritierend. ######## SPOILER START ######## Im Nachhinein stört mich am meisten, dass der Protagonist, Jonas Mandelbrodt, mit dem Wissen unm die Schatten aufgezogen wurde, nur um mit 9 Jahren für die Rettung der Menschheit geopfert zu werden. Ja, er mag geistig erwachsen gewesen sein - trotzdem fehlt ihm eine breite Palette an Erfahrungen, die das Leben nun mal mit sich bringt, WENN MAN ÄLTER WIRD. Aus diesem Grund will es mir nicht ins Hirn, dass ER den Schatten mitteilt, wie es für Menschen ist, zu leben... Excuse me, jetzt mal ehrlich, Jonas hat seine Tage damit verbracht, auf Schatten zu starren und diese unter der grellen Sonne zu verbiegen, während er komplett in seinem Kopf gelebt und mit den Schatten kommuniziert hat - welcher Aspekt seiner Vergangenheit ist dermaßen "typisch menschlich", als dass die Schatten auf alle anderen Menschen schließen könnten?! Ich meine, der war doch aufs massivste indoktriniert... Dahingehend greift dann auch mein Unverständnis, wie Jonas sich in ein drei- oder vierjähriges Mädchen verliebt, das KEINERLEI Anzeichen gibt, ihn überhaupt mehr als nur wahrzunehmen. Die steht nur rum wie ne Statue, sagt und tut nix und der Jonas geht da voll drauf ab, nur weil sie keinen Schatten hatte und er davon ausgeht, dass sie ja dann ebenfalls anders sein MUSS... Er sieht sich sogar schon in späteren Jahren mit ihr, so happy family mässig. Aber hat er sie mal gefragt, ob sie ihn toll findet? Nö. Nimmt er Rücksicht auf das, was sie will? Nö... Seufz... Ichkanndasallesnichtmehr... ######## SPOILER ENDE ######## Die Grundidee der Geschichte mit den Schatten und allem ist durchaus interessant. Ich persönlich jedoch finde, sie wurde missglückt aufgezogen. Eine Empfehlung ist hier keinesfalls zu geben - für niemanden.
Wie steht hinter jedem sein Schatten, sein dunkler Weggefährte! ~Friedrich Nietzsche Ein Junge Namens Jonas Mandelbrodt kommt auf die Welt, ein auf den ersten Blick gewöhnlicher Junge, der nichts magisches oder besonderes an sich zu haben scheint, der aber dennoch von seinem Schatten dazu auserwählt wird in die Geheimnisse der Schatten eingeweiht zu werden. Wenige Jahre später wird auch noch ein Mädchen geboren ohne Schatten und da drohen die Festungen des alten Gleichgewichts zu zerbrechen. Der Rat der Schatten sieht sich der Aufgabe gegenübergestellt das Gleichgewicht zu wahren und den Schutz der Siegel zu gewähren, die die alte Ordnung beibehalten sollen. Auf den Fantasyroman von Christian von Aster bin ich durch eine Leseprobe aufmerksam geworden. Das schöne Cover hat mich gleich angesprochen und die ersten Seiten lasen sich gleich sehr vielversprechend und spannend. Die Geschichte der letzte Schattenschnitzer wird uns von Jonas Mandelbrodts Schatten erzählt. Er bedient sich dabei verschiedenen Erzählsträngen, zwischen denen er immer wieder wechselt. Zum einen erfahren wir von Jonas Mandelbrodt und wie sein Schatten sich entschloss ihn in die Geheimnisse der Schatten einzuweihen. Der Schatten berichtet außerdem vom Rat der Schatten und deren Bemühungen das Gleichgewicht zwischen den Menschen und den Schatten zu wahren. Und in einem weiteren Erzählstrang erfahren wir von Carmen Maria Dolores Hidalgo, dem Mädchen das ohne Schatten geboren wurde. Unterbrochen werden die einzelnen Erzählungen von Auszügen aus einem alten Alchemiebuch der Schatten – der Bibel der Schattenkundigen, dass dem Leser die Gesetze zwischen Menschen und Schatten besser verstehen lässt und verschiedene Begrifflichkeiten erläutert. Die Auszüge beziehen sich stets auf die vorherigen Erzählungen. Durch die verschiedenen Erzählstränge erfährt der Leser nach und nach die Geschichte und langsam, mehr und mehr, fließen die einzelnen Erzählstränge zusammen. Die eingeschobenen Auszüge aus dem Alchemiehandbuch lassen die Geschichte realistischer wirken und tragen zum Verständnis bei. Durch die unterschiedlichen Handlungen wird zum einen mehr Spannung aufgebaut, zum andere machte es für mich als Leser es aber auch schwieriger mich in die Hauptfiguren hineinzuversetzen und mich ganz auf die Geschichte einzulassen. Christian von Aster hat einen tollen Erzählstil und verwendet oft Sätze in die er die Schattenthematik miteinpflechtet, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch wird die Geschichte sehr bildhaft und es macht Spaß sie zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind mit Zitaten überschrieben zur Thematik passend, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Alles in allem hat mir der letzte Schattenschnitzer gut gefallen. Die Geschichte ist neu, die Idee gut, detailgetreu und liebevoll umgesetzt. Ein wenig Mühe hatte ich mich in die einzelnen Hauptfiguren hineinzuversetzen, was für mich persönlich etwas die Spannung genommen hat. Den Roman kann ich aber dennoch durchaus allen empfehlen, die gerne Fantasyromane lesen. Mit der letzten Schattenschnitzer findet man auf jeden Fall eine ungewöhnliche neue Geschichte vor, die uns nicht bereits in den verschiedensten Versionen erzählt wurde. Kennen aber wirst du dich erst, vermagst du in deinem eigenen Schatten zu stehen. ~ Villain du Boaz
Wie steht hinter jedem sein Schatten, sein dunkler Weggefährte! ~Friedrich Nietzsche Ein Junge Namens Jonas Mandelbrodt kommt auf die Welt, ein auf den ersten Blick gewöhnlicher Junge, der nichts magisches oder besonderes an sich zu haben scheint, der aber dennoch von seinem Schatten dazu auserwählt wird in die Geheimnisse der Schatten eingeweiht zu werden. Wenige Jahre später wird auch noch ein Mädchen geboren ohne Schatten und da drohen die Festungen des alten Gleichgewichts zu zerbrechen. Der Rat der Schatten sieht sich der Aufgabe gegenübergestellt das Gleichgewicht zu wahren und den Schutz der Siegel zu gewähren, die die alte Ordnung beibehalten sollen. Auf den Fantasyroman von Christian von Aster bin ich durch eine Leseprobe aufmerksam geworden. Das schöne Cover hat mich gleich angesprochen und die ersten Seiten lasen sich gleich sehr vielversprechend und spannend. Die Geschichte der letzte Schattenschnitzer wird uns von Jonas Mandelbrodts Schatten erzählt. Er bedient sich dabei verschiedenen Erzählsträngen, zwischen denen er immer wieder wechselt. Zum einen erfahren wir von Jonas Mandelbrodt und wie sein Schatten sich entschloss ihn in die Geheimnisse der Schatten einzuweihen. Der Schatten berichtet außerdem vom Rat der Schatten und deren Bemühungen das Gleichgewicht zwischen den Menschen und den Schatten zu wahren. Und in einem weiteren Erzählstrang erfahren wir von Carmen Maria Dolores Hidalgo, dem Mädchen das ohne Schatten geboren wurde. Unterbrochen werden die einzelnen Erzählungen von Auszügen aus einem alten Alchemiebuch der Schatten – der Bibel der Schattenkundigen, dass dem Leser die Gesetze zwischen Menschen und Schatten besser verstehen lässt und verschiedene Begrifflichkeiten erläutert. Die Auszüge beziehen sich stets auf die vorherigen Erzählungen. Durch die verschiedenen Erzählstränge erfährt der Leser nach und nach die Geschichte und langsam, mehr und mehr, fließen die einzelnen Erzählstränge zusammen. Die eingeschobenen Auszüge aus dem Alchemiehandbuch lassen die Geschichte realistischer wirken und tragen zum Verständnis bei. Durch die unterschiedlichen Handlungen wird zum einen mehr Spannung aufgebaut, zum andere machte es für mich als Leser es aber auch schwieriger mich in die Hauptfiguren hineinzuversetzen und mich ganz auf die Geschichte einzulassen. Christian von Aster hat einen tollen Erzählstil und verwendet oft Sätze in die er die Schattenthematik miteinpflechtet, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch wird die Geschichte sehr bildhaft und es macht Spaß sie zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind mit Zitaten überschrieben zur Thematik passend, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Alles in allem hat mir der letzte Schattenschnitzer gut gefallen. Die Geschichte ist neu, die Idee gut, detailgetreu und liebevoll umgesetzt. Ein wenig Mühe hatte ich mich in die einzelnen Hauptfiguren hineinzuversetzen, was für mich persönlich etwas die Spannung genommen hat. Den Roman kann ich aber dennoch durchaus allen empfehlen, die gerne Fantasyromane lesen. Mit der letzten Schattenschnitzer findet man auf jeden Fall eine ungewöhnliche neue Geschichte vor, die uns nicht bereits in den verschiedensten Versionen erzählt wurde. Kennen aber wirst du dich erst, vermagst du in deinem eigenen Schatten zu stehen. ~ Villain du Boaz
Kurze Beschreibung Die magische Welt der Schatten ist von jeher sehr geheimnisvoll. Ein kleiner Junge namens Jonas Madelbrodt wird gegen die Gesetze von seinem Schatten in der Kunst der Schattenschnitzerei unterrichtet. Als er beginnt die Schatten seiner Stofftiere zu verändern geschieht ein weiteres Wunder, das Mädchen Carmen Maria Dolores Hidalgo wird ohne Schatten geboren. Schon bald scharen sich Pilger aus der ganzen Welt um sie. Der Rat der Schatten herrscht über das Gleichgewicht zwischen Menschen und Schatten. Als sie von dem Mädchen ohne Schatten und dem begabten Jonas Mandelbrodt erfahren steht für den Rat fest, dass diese Kinder sterben müssen. Ein Krieg zwischen Menschen und Schatten entfacht – einzig Carmen Maria Dolores und Jonas sind dazu fähig ihn zu beenden. Meine Meinung Das Cover von Christian von Aster's Fantasyroman >>Der letzte Schattenschnitzer<>Der letzte Schattenschnitzer<>Der letzte Schattenschniter<< entpuppt sich dann doch noch als spannend düsterer Fantasyroman mit einem Knallerende! Ich vergebe 3,5 von 5 Grinsekatzen. Über den Autor Christian von Aster, geboren 1973, studierte Germanistik und Kunst, um sich schließlich Bühne, Film und Schreiben zuzuwenden. Neben seinen Fantasybüchern ist er auch mit seinen Lesungen, die gleichermaßen die Gothic- wie Phantastikszene begeistern, einem großen Publikum bekannt. (Quelle: Klett-Cotta) Fazit Ein ausgefallenes Werk das vor Ideenreichtum geradezu sprüht. Düster, einfach magisch gut! ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 20.08.2012
Tolle Geschichte mit gewöhnungsbedürftigen Schreibstil
Christian von Aster vermischt alte Alchemie und Mythen miteinander und strickt daraus eine tolle Geschichte. Sein Schreibstil ist aber leider so distanziert und nüchtern, dass zumindest ich, keine Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte. Sie bleiben einerseits sehr oberflächlich und ändern sich andererseits von jetzt auf gleich. Emotionsausdrücke wirken durch die gehobene Sprache auf mich hölzern und gestelzt und eigentlich spannende Szenen verloren an ebendieser Spannung. Alles in allem hatte das Buch dadurch einige Längen und auch die Zeit- und Perspektivensprünge sorgten hin und wieder für Verwirrung. Sehr schade, weil mir die Geschichte an sich sehr gefallen hat!
Soviel vorweg: Ich habe es nicht geschafft dieses Buch komplett zu lesen. Ich bin kein großer Fan von Fantasy, aber ich mag es wenn alltäglichen Dingen Magie eingehaucht wird. In diesem Roman sind unsere Schatten mehr als nur das vom Licht erschaffene Abbild unserer selbst. Sie können Denken und beinhalten das Wissen tausender Jahre. Außerdem gibt es Menschen, die die Schatten beherrschen und kontrollieren können. Doch dieses Talent ist in unserer Zeit äußerst selten geworden. Jonas Mandelbrodt ist seit Hunderten von Jahren der erste Mensch, der die Gabe der Schattenmagie hat und von seinem eigenen Schatten in ihr unterrichtet wird. Soweit, so gut. Leider kommt die Geschichte nicht richtig ins Rollen. Wer ist hier eigentlich der Protagonist? Jonas? Sein Schatten? Die Mitglieder des ominösen Rates? Keine der Figuren hat genug Tiefe um diese Rolle einnehmen zu können. Nach der Hälfte der knapp 300 Seiten war mir keine einzige der Figuren auch nur annähernd sympathisch und dass so spät in der Entwicklung der Geschichte immer noch neue und vermeintlich wichtige Charaktere eingeführt wurden machte das ganze nicht einfacher. Nach 200 Seiten hab ich aufgegeben. Hundert Seiten vor Schluss sollte doch zumindest ein Spannungsbogen erkennbar sein. Zu viele Charaktere, zu viele Mysterien und nicht zuletzt zu viele Rechtschreib- bzw. Druckfehler. Autor und Lektor hätten gut daran getan sich noch ein paar Mal zusammen zu setzen um an Story und Rechtschreibung zu tüfteln. Schade, denn die Idee hat mir, wie gesagt, gefallen. Und der Anfang war vielversprechend. Gut gelungen sind auch die Passagen aus dem fiktiven Alchima Umbarum John Dees. Leider ist die eigentliche Handlung dann doch etwas zu konfus ausgefallen und wenn dann auch noch ein Engel auftaucht, dann ist mir persönlich das alles etwas zu durcheinander. Trotz allem handelt es sich bei diesem Roman sicherlich nicht im Schrott. Der Autor hat Talent zum Schreiben. Er hätte sich nur etwas mehr Gedanken um die Struktur seiner Geschichte machen sollen und seinen Figuren könnten ein wenig lebendiger sein. Fazit: Leichte Unterhaltung für Fantasy-Fans.





