Der Hobbit begeistert durch einen allwissenden Erzähler, der uns mit Humor durch das Abenteuer von Bilbo Beutlin führt.
Bilbo Beutlin lebt in seiner Hobbithöhle, die sich seit langer Zeit in Familienbesitz befindet. Seine Tage verbringt er in Frieden bis eines Tages der Zauberer Gandalf vor seinem Haus erscheint und ihm diverse Zwerge nach Hause schickt. Von da an wird er in ein Abenteuer gezogen, welches er sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Er wird als Meisterdieb angestellt, die Belohnung ist der 14. Teil des Schatzes, den sie erst noch in ihren Besitz bringen müssen und derzeit von einem Drachen names Smaug bewacht wird. Auf der Reise dorthin begegnen ihnen viele Gefahren wie Orks, Trolle und Riesenspinnen. Doch sie finden auch Verbündete unter den Elben und Adlern. Bilbo begegnet nach seiner Trennung von den Zwergen einem Geschöpf namens Gollum und per Zufall landet ein magischer Ring, der unsichtbar macht, in Bilbos Besitz. Mit diesem entkommt er Gollum und schließt sich seinen Weggefährten erneut an, erzählt jedoch nichts von dem Ring. Dieser hilft ihm in verschiedenen Situationen entscheidend weiter. Dennoch kann Bilbo die folgenden Eskalationen zwischen den Zwergen, Elben und Menschen nicht verhindern. Allerdings greift er mit ein, weil es ihm richtig erscheint und muss mit den harten Konsequenzen leben, dass seine Freunde ihn verstoßen. Es kommt zu einer großen Schlacht, als sich die Orks noch einmischen und die Streitenden sich über ihre Konflikte hinweg verbünden. Bilbo überlebt die Schlacht der fünf Heere und begibt sich mit seiner Belohnung und neuen Freundschaften nach Hause. Das Buch hat eine schöne Papierstärke, was man bei modernen Büchern nur selten noch findet. Das Layout ist etwas erschlagend und hat meinen Lesefluss gehemmt. Daher kam ich nur langsam voran und habe fast zwei Monate gebraucht.

