Phileas Fogg hat ein unnachahmliches Zeitgefühl und einen Plan: in 80 Tagen, wettet er, schafft er es um die Welt 9/10
Jeder kennt wahrscheinlich schon die Geschichte, aber ich mag es gerne, sie immer noch einmal zusammenzufassen😄: Der englische Gentleman Phileas Fogg wettet 20 000£ mit seinen Clubmitgliedern in London, dass er den Erdball in 80 Tagen umrunden wird. Mit seinem unvergleichlichen Zeitbewusstsein, all seinen Ersparnissen und seinem französischen Diener Passepartout im Gepäck, begibt er sich auf eine Reise über Land und Wasser, mit Schiffen und Zügen (und vielem mehr). Jedenfalls erlebt der eigentlich gefühlskalte und gelassene Engländer und sein Diener eine ganze Reihe an Abenteuern: sie machen neue Bekanntschaften, müssen viele Hindernissen bewältigen und sich auch noch mit einem sturen Agenten (auch wortwörtlich) herumschlagen. In 80 Tagen um die Welt von Jules Verne ist sicherlich eines, welches man in die Reihe von Büchern mit dem Prädikat "Sollte man gelesen haben" aufnehmen kann. Es ist ein Abenteuerroman, der bestimmt vor allem für jüngere Leser interessant ist, die die Welt und ihre Länder erst noch kennen lernen. Außerdem wachsen einem die Figuren, trotz der wenigen Seiten, auf der Reise ans Herz und man fiebert mit. Die Geschichte ist witzig, durchaus spannend und dem Umstand der Erzählung entsprechend recht hastig erzählt. Der Sprache (in dieser Übersetzung) merkt man zwar zum Teil ihr Alter an, aber trotzdem lässt es sich sehr flüssig lesen (das N-Wort ist, glaube ich, auch nur ein einziges Mal gefallen).


























































