In Ordnung
Es war für die Schule, ein interessantes Werk aber nichts für mich.
In Ordnung
Es war für die Schule, ein interessantes Werk aber nichts für mich.
Die Leiden des jungen Werther 🌳🌾
Damit hab ich nun auch diesen Klassiker gelesen und bereue es definitiv nicht. 😌 Eine emotionale Geschichte über das Sehen und Gesehen werden, einseitige Liebe und die tiefen Gedanken und Empfindungen die man hat, wenn man in eine Abwärtsspirale gerät ...🌾 Hatte einige Passagen die mich emotional mitgenommen haben, aber auch einige die mich dann eher fragend zurück gelassen haben. Freu mich schon mehr auf meine Klassiker Reise zu entdecken, aber der Start war schon mal gut ❤ Ich mag Goethes Schreibstil 😌✨

Ein Klassiker des "Sturm und Drang" - extrem wichtig zu lesen✨📚
Im Gymnasium habe ich Goethes Briefroman tatsächlich nie lesen "müssen". Eigentlich extrem schade, denn er ist wirklich sehr eingängig zu lesen. Wie Werther immer stärker in eine Art Spirale depressiver Gedanken rutscht, ist sehr nachvollziehbar beschrieben und schließlich werden auch Elemente des Wahns deutlich. In heutiger Zeit bräuchte dieses Buch wirklich eine Triggerwahnung, denn auch Werthers Tod ist nichts für schwachen Nerven. Weniger ein Tod, als ein elendiges Verenden, was sein ganzes Schicksal umso dramatischer macht. Meiner Meinung nach eine Thematik, die aktueller nicht sein könnte.
DANKE!!!
Manche mögen den Werther wehleidig finden, ich kann ihn mit Blick auf Vergangenes sehr gut verstehen. Es hatte eine erleichternde Wirkung auf mich, dieses Werk zu lesen, was paradox klingen mag, da es doch recht deprimierend ist und man meinen sollte, es würde einem beim Lesen auch so ergehen. Natürlich kann ich nur für mich sprechen, vielleicht bewirkt diese Geschichte bei anderen Lesern eine bedrückende Stimmung, lässt diese mit einem flauen Gefühl zurück, doch ich war, ja, man könnte meinen, schon ein bisschen glücklich, noch mehr aber dankbar, es endlich gelesen zu haben. Als würde ich ein Teil von mir, den, der mir schadet und im Weg steht, auf ihn projizieren und er für mich durch die Hölle gehen.
Keine leichte Kost
Ich habe dieses Buch in kleinen Abschnitten gelesen, jeweils 3-4 Tagebuch-Tage pro Abschnitt und bin positiv überrascht. Briefromane sind eigentlich gar nicht meins, auch die Sprache ist alles andere als einfach, trotzdem konnte ich der Handlung gut folgen. Ich fand die Sprache extrem blumig und schön, auch wenn ich teilweise einige Absätze lesen musste, um zu verstehen, worum es geht. Definitiv nichts zum Nebenher-Lesen, aber die Mühe lohnt sich!
Me l'ha regalato il mio ex per il viaggio. Comunque mi è piaciuto molto è un libro molto emotivo, e penso che Werther pensasse in modo particolare ma interessante. Alcune cose le rileggevo più volte per captare il vero senso di ciò che volesse dire. Poi il cambiamento che ha fatto Werther è stato graduale in modo talmente leggero e smooth che riuscivi a comprendere davvero come si sentiva, l'essenza della sua anima. Mi è piaciuto molto quando ha detto "'che voialtri,' esclamai, 'parlando di una cosa dobbiate subito dire: questo è folle e questo è ragionevole, questo è bene e questo è male! Ha forse un senso tutto ciò? Con ciò avete forse indagato i moventi interiori di un'azione? Sapete forse determinare esattamente le cause per cui è stata compiuta, per cui doveva essere compiuta? Se così fosse, non sareste tanto sbrigativi nei vostri giudizi.'" (Cit. Pagina 61)
Das hätte ich nie gedacht, aber unbestreitbar 5⭐
Goethe war seiner Zeit da schon so voraus. Triggerwarnung an der Stelle: Das Thema unerwiderte Liebe findet hier genauso viel Platz wie das Thema Selbstmord. Aber das Thema psychische Gesundheit wird hier so gut abgehandelt. Wie klug und fantastisch diese Wortwahl ist! Ich kann nicht verstehen wie ich zu Schulzeiten so blind für das Buch sein konnte. Diesmal hab ich geweint, mitgefühlt und habe Begeisterung für jeden Ausdruck, jede Wortwahl und jeden klugen Gedanken empfunden. Wow. Ich bin überraschenderweise total begeistert. Das Buch werde ich bestimmt öfter nochmal zur Hand nehmen.
Aufgrund des Umstandes, dass ich dieses Buch zum zweiten Mal lesen durfte, gehe ich mit einer anderen Einstellung an die Geschichte als andere es täten und ich es selber beim letzten Mal tat. Ich musste das Buch wirklich öfters kurz weglegen, um über den Schreibstil zu staunen, sowie über mich selber, die so begeistert ist von Goethes Art Umstände zu beschreiben und sich auszudrücken. Des Weiteren fand ich Werthers Ansichten über Glaube und Religion mehr als bereichernd. Auf den zweiten Blick ein ausgesprochen faszinierendes Buch.
Werther ist im Frühsommer nach Walheim gezogen. Dort lernt er Lotte kennen und er verliebtr sich sogleich in sie - obwohl er weiss, dass Lotte verlobt ist. Werther empfindet alle Gefühle besonders intensiv. Sowohl die glücklichen Stunden seiner hoffnungsvollen Liebe, wie auch die Verzweiflung als Lottes Verlobter von einer langen Reise zurück kommt und so die Aussichtslosigkeit der Romanze offensichtlich wird. Werther ist in seiner Gefühlswelt gefangen und sieht schließlich nur noch im Selbstmord einen Ausweg. Es handelt sich hier um einen Briefroman in der Sprache von 1770. Zwei Charakteristika, die mir den Zugang zur Handlung erschweren. Trotzdem ist es ein außerordentlich mitreißendes Buch. Die starken Gefühle werden in sehr lebendigen Bildern beschrieben. Der Klappentext verspricht nicht zuviel, wenn er vom schönsten Liebesroman in deutscher Sprache spricht. Doch wird hier vor allem die schmerzhafte Seite der Liebe gezeigt.
Goethe halt🙈
Ich weiss echt nicht was ich von diesem Buch halten soll. Ich finde an sich ist die Idee sehr spannend und es behandelt sehr wichtige Themen. Aber was mich am Meisten gestört hat ist die Sprache, ich hab die Sätze immer nur so halb verstanden und es war sehe anstrengend zu lesen. Zu verstehen ist noch eine ganz andere Sache, zum Glück haben wir in der Schule jeden Brief besprochen, sonst wäre ich da längst weg gewesen. Am Anfang fand ich die Geschichte sehr kitschig, und hatte das Gefühl dass sich alles nur wiederholt und Werther immer dasselbe erzählt. Nach eine Weile hatte ich auch genug. Aber schlussendlich finde ich das Buch doch nicht so schlecht, weil ich irgendwie jetzt Sachen anders sehe. Ich weiss auch nicht wirklich warum. Aber es war trotzdem interessant es gelesen zu haben.
a man who yearns
die kombination aus hoher literarischer relevanz und fragwürdigen emotionalen selbstinszenierung macht das buch zwar wirklich interessant, aber das figurenhandeln ist gleichzeitig auch einfach nur schwer erträglich.. für hobbyleser geht keine empfehlung raus, außer man hat spaß daran, einem mann beim emotionalen ausbrennen zuzusehen 🤪
Du fühlst nicht, du fühlst nicht, dass ist deinem zerstörten Herzen, in deinem zerrütteten Gehirne dein Elend liegt, wovon alle Könige der Erde dir nicht helfen können.
In Die Leiden des jungen Werther verfolgen wir die Geschichte des empfindsamen Werther, der seinem Freund Wilhelm in Briefen von seinem Leben in Wahlheim berichtet. Im Mittelpunkt steht seine leidenschaftliche, aber hoffnungslose Liebe zu Lotte, die bereits mit Albert verlobt ist und ihm treu bleiben will. Um diesem inneren Konflikt zu entkommen, versucht Werther zunächst Abstand zu gewinnen – kehrt jedoch zu Beginn des zweiten Buches nach Wahlheim zurück. Von da an werden seine Briefe zunehmend verzweifelter, bis sie schließlich abbrechen und in eine nachträgliche Erzählerstimme übergehen. Im Verlauf der Handlung steigert sich Werther immer stärker in seine Gefühle hinein und redet sich ein, dass nur zwei Auswege bestehen: eine erwiderte Liebe oder der Tod – vorzugsweise sein eigener. Besonders der immer intensiver werdende Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen, da er die Emotionalität der Geschichte eindrucksvoll trägt. Dennoch konnte ich mich mit der Briefform nur schwer anfreunden, was es mir erschwert hat, eine tiefere Verbindung zum Werk aufzubauen.
Wer kennt sie nicht - die unerfüllte Liebe!? Und das macht den Roman so gut, denn er behandelt ein allseits bekanntes und auch heute noch alltägliches Phänomen - die unerfüllte Liebe! Man sieht Werther regelrecht vor sich sitzen und seine Briefe schreiben und fühlt mit jedem Wort mit ihm und seiner Liebe mit! Das Tempo wird mit jeder Seite und jedem Brief weiter angezogen und überschlägt sich förmlich bis gegen Ende des Romans plötzlich auf die Bremse gedrückt wird und es dann letztlich zum bekannten Ende Werthers kommt. Klare Leseempfehlung - auch außerhalb des Deutschunterrichts!
Ganzen Sommer lang für meine Bachelorarbeit ein Dauerdate mit Werther gehabt und ich bereue keine Sekunde
Einmal so geliebt werden, wie Werther Lotte liebt... :(
God, this was good. This hit me so close to my heart. (listened to the audiobook)

Leidet Werther, leide ich ?
Goethes Briefroman "die Leiden des jungen Werther" ist bestimmt eines der Werke der deutschen Literatur, die man einfach gelesen haben muss. Nicht unbedingt weil es so genial ist, sondern weil es ein Stück Geschichte ist. Für viele wird es als eines der besten Werke gesehen, die je geschrieben wurden. Das alleine war für mich schon Grund genug, mich auf das Buch einzulassen. Zu Beginn fand ich die Sprache etwas anstrengend. Wie jedes Blümchen, jeder Strauch und Bach beschrieben wird. Aber trotzdem ist mit der Zeit Werther mit seinem Selbstmitleid und Melancholie ans Herz gewachsen. Das langsame Tempo im Roman, welches dadurch entsteht, dass man am Anfang nur Werthers Briefe an seinen Freund liest, finde ich perfekt. So hat man Zeit über das gelesene nachzudenken, es zu verstehen. Es ist bestimmt nicht mein lieblings Roman aber ich war erstaunt und beeindruckt, wie sehr Goethe mich mit Werthers Geschichte berühren konnte, obwohl mir die Sprache in der er dies tat sehr fremd war.
Ich habe es erst nach meinem Schulabschluss zu schätzen gelernt. Schlimm, dass einem Lehrer ein gutes Buch so verderben können.
Achtung Spoiler
Werthers Erlebnis hat mich über fünf Monate hinweg begleitet, sodass ich quasi mit ihm gelebt habe. Seine Liebe zu Lotte war so greifbar, sodass es noch schmerzhafter wurde, als sie sich von ihm abgewendet hat. Auch für Lotte selbst war dieser Abschied sehr schwer, doch sie musste es tun, wegen den damaligen gesellschaftlichen Anforderungen. Jedoch hat man die Epoche des Sturm und Dranges sehr gemerkt. Wie er seiner Kunst folgen wollte, aber auch gegen die gesellschaftlichen Konventionen agiert hat. Zweifelhaft ist jedoch nur die Wahrhaftigkeit ihrer Liebe. War es für Werther wirklich die bestimmte Seelengefährtin oder eher, wie Lotte es beschrieb, seine eigene Illusion und Projektion?

Wetzlar, d. 2.Mai 2025, vor Lottens Haus - Es ist bedrückend zu erkennen, wie sehr wir nach immer gleichen Muster funktionieren. Wie sehr wir darauf halten andere zu sein, anders als alle andern, einzigartig und es eben nicht sind. Am Ende sind wir wie jedes Kind - wir wollen dieses schöne Spielzeug haben, weil wir glauben nur dies macht uns den Tag schön. Bekommen wir es nicht, dann bricht uns die Welt zusammen oder wir sehen das nächste, was im nun schalen, da unerreichbaren Gegenüber des bisher Erträumten, viel erstrebenswerter scheint und das Spiel beginnt von Neuem.
in diesem buch stand jede menge unverständliches und aggressiv machendes blablabla
Der Briefroman über Werther ist für mich eines der berührendsten Romane von Johann Wolfgang von Goethe. Die Innerlichkeit und Außenwelt von Werther werden durch Goethes ganz empfindsamen und bemühten Schreibstil sehr gut inszeniert. Ich bin beeindruckt davon, dass mich so ein doch schon sehr älterer Text, besonders in der Erstausgabe, noch so mitnehmen und bewegen kann. Die Briefe die Werther an einen Mann namens Wilhelm schreibt, die aber immer ohne Antwort bleiben, zeigen Werthers narzisstische Gefühlswelt, die durch die bildlichen Umschreibungen sowie sein Verhältnis zur Natur eben sehr melancholisch und wehmütig ist. Die Entwicklung, die Werther in seiner unglücklichen Liebe zu Lotte und auch in Bezug auf den Kontakt zur Außenwelt innerhalb des Romans durchmacht, ist nicht positiv, sondern ganz im Gegenteil: Werthers verliert nach und nach den Bezug zur Realität, seine tiefe Verbundenheit mit der Natur verringert sich und er wird allmählich zum pathologischen Fall. Ebenfalls wird eine Gesellschaftskritik deutlich, die den bürgerlich unverstandenen Werther pessimistisch zurück lassen. All diese Dinge und noch viele mehr machen den Roman zu einem fast schon existenziellen Drama, der mich immer wieder beeindrucken kann!
Absolut nicht mein Fall. Die Struktur in Akten oder ganz normal als Kapitel gefällt mir mehr als diese Briefe. Danach der Wechsel zwischen Briefen und Erzählung hat mich total verwirrt. Nur die letzten 3 Seite waren angenehm und wesentlich verständlicher. Aber vermutlich war genau das gewollt.... Die philosophischen Ansätze fand ich interessanter als die Story.
Schullektüre. Sagt eigentlich alles oder? Okay nein. Schullektüren können wirklich gut sein. (Das haben mir "Die Welle" und "Der Junge im gestreiften Pyjama" beigebracht. )Diese hier ist es allerdings nicht. Ich habe nicht die geringste Ahnung, warum man immer dazu genötigt wird :D Ich bin einfach nur unheimlich froh, dass ich es hinter mich gebracht habe. Ich. Hasse. Diesen. Schreibstil. Ohne Erklärungen und den Anhang wäre ich einfach nur aufgeschmissen gewesen. Hoch lebe das Internet!
I don't know how to feel about this.
Man liebt einen so sehr , bis es einen umbringt..
Das hat der Werther leider zu ernst genommen, es ist in der alten Sprache geschrieben ,also das heißt mehr anstrengen beim lesen , für den einen mehr den anderen weniger 🙈

Mein Gott, der Werther ist so furchtbar „empfindsam“.
Ja eh, es is zach, wenn man unglücklich verliebt ist, aber stolz drauf sein, dass man sich nicht dafür entscheidet, die Frau, die man angeblich liebt oder ihren Mann (der btw wirklich lange Zeit entspannt bleibt und nicht eifersüchtig wird- props an Albert) umzubringend, sondern so großmütig zu sein und den Selbstmord zu wählen, ist halt schon sehr wild. Natürlich furchtbar eine unerwiderte Liebe so intensiv zu lesen und ich fühle auch mit dem Werther. Man kann ihm auch nicht vorwerfen, dass er nicht versucht hätte Lotte zu vergessen und ich kann auch nachvollziehen, dass das Buch eine Welle an Suiziden ausgelöst hat, aber man kann halt aus heutiger Sicht nicht umhin zu bemerken, dass das Unglück in Wahrheit daraus entsteht, dass Liebe zu dieser Zeit (und auch heute oft genug) mit einem Besitzdenken einher geht. Es wird echt Zeit, dass wir exakt an diesem Punkt umdenken, das hätte vielleicht auch den Werther retten können.
Mein erster Goethe! Das Buch war definitiv außerhalb meiner Komfortzone. Es ist schon schwerer zu lesen und zu verstehen. Man muss sich erstmal an die Sprache gewöhnen, auch wenn sie schön bildhaft ist. Die Handlung versteht man in groben schon ganz gut, aber ich war froh, Erläuterungen zusätzlich zur der Lektüre gehabt zu haben. Das war sehr hilfreich. Die Handlung rund um die unerwiderten Liebe war durchaus interessant. Und unser Protagonist Werther ist auch kein stereotypischer Charakter. Das Ende der Geschichte ist sehr vorhersehbar, weil es durchweg Hinweise im ganzen Roman gibt. Trotzdem war ich gespannt wie es genau endet. Mal sehen, ob ich irgendwann nochmal etwas von Goethe lesen werde.
„Kein Geistlicher hat ihn begleitet.“
Ich wollte dieses Buch unbedingt noch zu seinem 250. Jubiläum lesen, deshalb habe ich es kurz vor Jahresende noch rein gequetscht. Und es hat sich definitiv gelohnt, diesen Klassiker der Literaturgeschichte gelesen zu haben. In diesem Buch geht es um Werther, der sich in eine verlobte Frau verliebt, was ihn wahnsinnig macht und zu Grunde richtet. Dieses Thema ist einfach so zeitlos, wie das Buch selbst. Wenn man jetzt Netflix einschaltet wird man erschlagen von Filmen mit ebendiesem Thema, was das Buch auch heute noch lesenswert macht. Diese schiere Verzweiflung, die Werther während des gesamten Romans entwickelt ist verständlich, wenn einem das Glück zu Teil wurde, einen Menschen gefunden zu haben, den man mehr liebt als sein eigenes Leben. Wie schmerzhaft es sein muss, jemanden zu begehren, der für einen selbst unerreichbar scheint. Goethe schafft es exzellent diesen Schmerz auf die Leserschaft zu übertragen. Ich hatte am Anfang Angst, dass das Deutsch so alt ist, dass es schier unerträglich macht den Roman zu lesen. Dies hat sich jedoch schnell als Trugschluss entpuppt. Man kann das Buch zwar nicht so flüssig lesen, wie moderne Bücher, jedoch auch nicht so sperrig, dass man sich durchkämpfen müsste. Teilweise fand ich die alte Schreibweise sogar sehr amüsant. Mir hat zudem gut gefallen, dass der Roman als eine Sammlung von Briefen verfasst ist, die Werther seinem Freund schreibt. Besonders hervorheben möchte ich den Dialog von Albert und Werther zum Thema Suizid am 12. August. Diese Passage hat mich sehr gefesselt und ich finde Werthers Argumentation grandios. Generell, dass die Themen Suizid und Depression in diesem Buch nicht skandalisiert werden, fand ich sehr positiv. Alles in allem ist dieses Buch ein wunderbarer Einblick in die Vergangenheit und zeigt uns, dass es auch früher schon Herzschmerz gab. Die Menschheit an sich beschäftigt sich seit jeher mit den gleichen Themen. Wir sind nicht allein. Dazu möchte ich noch folgendes Zitat hinzufügen: „Manchmal sag ich mir: dein Schicksal ist einzig; preise die übrigen glücklich - so ist noch keiner gequält worden. Dann lese ich einen Dichter der Vorzeit, und es ist mir, als sah ich in mein eignes Herz. Ich habe so viel auszustehen! Ach sind denn Menschen vor mir schon so elend gewesen?“ Auf jeden Fall eine Empfehlung, die es sich lohnt zu lesen. Damit halte ich es wie Napoleon, dem dieses Buch zu seiner Zeit ebenfalls sehr gefallen hat.
Im Kopfe des Werthers!
Goethes Briefroman 'Die Leiden des jungen Werther' mag dem ein oder anderen auf #Bookstagram ein Begriff sein, zumindest als Schullektüre. Ich kam während meiner Schulzeit leider nicht in den Genuss des Werthers (ich habe nur in einem Theaterstück mitgespielt, das einen Ausschnitt aus dem Werther enthielt), daher musste ich die Lektüre (unter anderem auch zu Unizwecken) flott nachholen. Wollte man Goethes Sturm-und-Drang-Werk mit einem Wort beschreiben, so würde die Wahl vermutlich auf 'Leiden' fallen - denn das tut der Protagonist das gesamte Büchlein über: er leidet. Er leidet, weil er sich in seine Seelenverwandte Lotte verliebt hat, die aber einem anderen versprochen ist. Werther geht an diesem Umstand letztendlich zugrunde, was dem Leser über knappe 150 Seiten lang verdeutlicht wird. Er befindet sich in Werthers Kopf, dessen Gedanken sich überwiegend um Lottes Präsenz drehen. Durch Werthers verzweifelte, stellenweise verwirrte und unpräzise Sprache (die zugleich wunderschön ist) wird über das Buch hinweg immer deutlicher, dass er sich aus der Obsession zu Lotte nicht mehr retten kann. Sein Liebeswahn gipfelt letzendlich in seinen Selbstmord, der den Werther schließlich aus seiner Obsession befreit. Besonders eindrucksvoll bei meiner Lektüre empfand ich (wie bereits oben erwähnt) das Leiden, welches buchstäblich aus dem Werk herausgetrieft ist. Das soll überhaupt nicht negativ klingen - ich fande es äußerst beeindruckend, wie sehr mich Goethe hat mitleiden lassen. Lediglich am Ende der Geschichte fragte ich mich, ob die Tragödie nicht hätte verhindert werden können und was eigentlich Lotte von der ganzen Sache hält. Die meiste Zeit über war ich in Werthers Kopf gefangen und hatte das Gefühl, seine Emotionen buchstäblich mitzuerleben. Somit hat Goethe (mal wieder) etwas geschafft, was nicht jedes Buch bei mir auslösen kann - ein vollständiges Eintauchen in die Welt der Fiktion.
Wirklich starke, menschliche und mitreißende Erzählung! Sehr zu empfehlen, zumal im Netz gute Erläuterungen zu finden sind. Echt stark und sehr zu empfehlen!!
Für das was es ist nicht schlecht, einige tolle Zitate.
Overall 2/5, towards the end more of a 3/5. I should read more fairy porn instead of Goethe.
Ich muss vorweg sagen, das ich das Buch für die Uni gelesen habe. Ich mag keine Briefromane. Allerdings muss ich sagen das Werther nicht schlecht geschrieben wurde. Dieses Buch setzt sich ein bisschen mit Selbstmord auseinander. Mich würde Werther von einem Selbstmord abhalten, weil ich nicht mit ihm in Verbindung gesetzt werden will. Zu Werther kann man auch noch sagen das er recht mutig ist, obwohl er zu schwach ist und sich umbringt. Sich an eine verlobte und später verheiratete Frau ranzumachen, benötigt Mut. Bin ich der Meinung. Albert, der Verlobte später Ehemann von Lotte, hat auch erst recht spät diese Verbindung untersagt. Hätte er früher tun solln, dann hätte sich Lotte vermutlich nicht so in Werther verkuckt. Naja. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. Und vor allem die Todesszene.
ne, goethe mag ich immer noch nicht…wird nichts mehr! schiller is next…

Lange Rede kurzer Sinn: Urfassung ist besser, Neufassung bleibt dennoch ein Meisterwek
Erst vor kurzem habe ich ja die Urfassung von 1774 gelesen und war begeistert. Wenn man sich mit Werther, seiner Situation, seinen Gefühlen identifizieren kann, sind beide Ausgaben außerordentlich schön zu lesen, ein sehr emotionales Werk. Im Werther gibt es lustigerweise folgendes Zitat: "Ich habe daraus gelernt, wie ein Autor durch eine zweite, veränderte Ausgabe seiner Geschichte, und wenn ie poetisch noch so besser geworden wäre, notwendig seinem Buche schaden muß." Interessiert bin ich also in die überarbeitete Version von 1787 gestartet. Tatsächlich bleibt Goethe insbesondere in der ersten Hälfte dem Original sehr treu. Positiv ist zu nennen, dass es sich insgesamt etwas einfacher lesen lässt, ob der neueren Grammatik. Einige neue Ausführungen wie die Szene mit dem Kanarienvogel sind nett, andere gehen zu weit, da hat mir der Spielraum für eigene Interpretationen in der Urfassung besser gefallen. Als wirklich störend hat für mich die Szene hervorgestochen, in der Werther den Bauernjungen nach seiner Tat verteidigt. Auch in der Urfassung erwähnt Werther ja im Nebensatz, dass eine Ermordung Albertens durch seine Gedanken kreiste, dies schien für mich aber nie eine ernsthafte Überlegung gewesen zu sein sondern eine absurde Flause. Eine solche Tat oder die Verteidigung dieser passt für mich überhaupt nicht zu Werthers sostigen Empfindungen, so spricht er doch selbst in hohen Tönen über Albert und seine Depressionen äußern sich allgemein nicht in Gewaltfantasien.
Überrascht wie viel ich mit Goethes Sprache und Stil anfangen kann. Ich wusste überhaupt nichts von ihm und dem Buch. Die intensiven philosophischen Auslassungen sind beeindruckend. Mag die emotionale, sprunghafte Art dieses Briefromans. Hohe Varianz in der Gestaltung der Sätze, bis hin zur Flapsigkeit. Allerdings trifft diese Begeisterung nur auf das erste Drittel zu. Sobald der Verfall Werthers, ob der unglücklichen Liebe zu Lotten einsetzt, wirkt es sprachlich fahrig und bekommt immer mehr Redundanzen.Die Spannkraft der grandiosen ersten 30% ist dahin.Jetzt wirken die Verniedlichungen nur albern und die philosophischen Anwandlungen mühsam zusammengelötet. Das Ende zieht wieder an, wird intensiver, dichter. Ich wusste nicht dass es eine Erstversion und eine überarbeitete, zensierte gibt. Da meine Ausgabe Anmerkungen des Herausgebers beinhaltet, die ich störend fand, gehe ich davon aus die überarbeitete gelesen zu haben. Genauso liest sich das auch. Das Buch zersplittert ab Teil 2. Sehr ärgerlich. Werde das Leseerlebnis nochmal durch Erstausgaben Erkundung wiederholen müssen. Oder ich hab den lieben Goethe einfach ab der Hälfte missverstanden, wie es dem Werther so entfleucht: nur muß mir nicht einfallen, daß noch so viele andere Kräfte in mir ruhen, die alle ungenutzt vermodern und die ich sorgfältig verbergen muß. Ach das engt das ganze Herz so ein. – Und doch! Mißverstanden zu werden, ist das Schicksal von unsereinem.
Klare Leseempfehlung!!!
"Die Leiden des jungen Werther" ist ein Meisterwerk der Weltliteratur, das auch nach über zwei Jahrhunderten nichts von seiner emotionalen Kraft und literarischen Brillanz eingebüßt hat. Johann Wolfgang von Goethe gelingt es auf unvergleichliche Weise, die tiefen inneren Konflikte und die leidenschaftliche Liebe seines Protagonisten so lebendig und intensiv darzustellen, dass man als Leser regelrecht in die Gefühlswelt Werthers hineingezogen wird. Goethes Sprache ist von poetischer Schönheit, jede Seite ist mit sprachlichen Juwelen gespickt, die die Tragik und Romantik der Geschichte eindrucksvoll unterstreichen. Die Briefform des Romans verleiht dem Werk eine besondere Authentizität, die den Leser direkt an den Gedanken und Empfindungen des jungen Werther teilhaben lässt. Seine schmerzhafte Sehnsucht und seine unerfüllte Liebe zu Lotte sind so universell und zeitlos dargestellt, dass man sich auch heute noch in vielen Momenten wiederfindet. Besonders beeindruckend ist Goethes Fähigkeit, die Naturbeschreibungen als Spiegel der inneren Zustände seines Protagonisten einzusetzen. Die Natur wird zum stummen Zeugen von Werthers aufwühlenden Emotionen und verstärkt die Melancholie, die das Werk durchzieht. Trotz der tiefen Traurigkeit und der düsteren Thematik ist "Die Leiden des jungen Werther" jedoch auch ein Buch voller Lebendigkeit, das die Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz mit großem Feingefühl erkundet. Es ist ein Buch, das nachhallt, das Fragen stellt und dazu anregt, über die eigene Existenz, Liebe und die Grenzen der menschlichen Vernunft nachzudenken. Werther ist ein Protagonist, der leidet, liebt und sich nach Erfüllung sehnt, und gerade in dieser Intensität seiner Gefühle liegt die große Stärke des Romans. "Die Leiden des jungen Werther" ist ein literarisches Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Es ist eine berührende Hommage an die Liebe und die Tragik des menschlichen Daseins, die in ihrer sprachlichen Eleganz und emotionalen Tiefe einzigartig ist. Goethe hat mit diesem Werk nicht nur einen Klassiker geschaffen, sondern auch ein zeitloses Zeugnis der menschlichen Seele. Ein absolutes Muss für jeden Liebhaber großer Literatur.
Wirklich fesselnd.
Als eingefleischte Thriller-Leserin, überkam es mich in einem Weimar-Besuch, mir doch einmal dieses Buch zu besorgen und zu lesen. Ich hätte nie gedacht, dass mich diese über 200 Jahre alte Geschichte so packt und mitnimmt.

Hes Just Like me fr fr
Ein Fest
Basically wie Lenz, nur mit ner Liebesgeschichte in der unser Bre Werther die Rolle eines aufmerksamkeitsgeilen Nice Guys einnimmt, allerdings nicht nach dem alten Spruch als letztes finishet, sondern eher so gar nicht lol
ich habe so viel und die empfindung an ihr verschlingt alles, ich habe so viel und ohne sie wird mir alles zu nichts.
Das beste Werk des Sturm und Drang
Goethes Werther trieft nur so vor Empfindsamkeit und weiß sprachlich schon ab dem ersten Satz, von sich zu überzeugen. Man hat es hier mit einem literarisch und stilistischen Roman, allerersten Ranges zu tun. Der Gefühlsbetonte Werther zieht sich von der Stadt, in die ländliche Gegend zurück und erfreut sich an der bezaubernden Natur. Etwas später verliebt er sich hoffnungsvoll und obsessiv in Lotte. Der Roman ist ein Briefroman, d. h. man verfolgt den Briefwechsel von Werther, mit dem unterschied aber, dass der Roman nur aus den Briefen Werthers besteht. Damit hob Goethe den Briefroman auf eine neue Ebene. So lauschen wir seinen Monologen und erfahren sehr viel über ihn und sein Dilemma, denn Lotte ist bereits vergeben. Der Roman ist auch heute noch bedeutungsschwer und weltgehaltig. Themen wie Vergleichsdrang sind auch heute noch ein großes Thema. Auch damalige Tabuthemen werden angesprochen, so wie etwa, die Unantastbarkeit der Ehe und Suizid. Das der Roman heute so gemischt aufgenommen wird, liegt freilich an der signifikant anderen Generation, die heute über ihn richtet. „Kurz und gut, ich habe eine Bekanntschaft gemacht, die mein Herz näher angeht“ Dieses Herz, auf das sich Werther immer wieder bezieht, scheint dabei sein wichtigster Besitz zu sein, denn entgegen den aufklärerischen Idealen, welche die Stürmer und Dränger entschieden ablehnen, definieren sie sich nicht über ihre Vernunft und Rationalität, sondern über ihrer Sinnlichkeit und Gefühlswelt. Mit dieser Empfindsamkeit, mit welcher der Roman, bis in die letzte Ritze vollgestopft ist, trifft Goethe, genau den Nerv des Zeitgeistes. Somit würde ich auch nicht sagen, dass der Suizid von Werther verherrlicht wird. Da sich Werther eben, als Symbolfigur des Sturm und Drang, hauptsächlichen über seine Gefühle definiert, ist die Unerfüllung dieser, sein Untergang. Das sein gejammer unerträglich sei, kann ich nachvollziehen, aber bei aller Präferenz, sollte man sich vor Augen führen, dass der Roman einst als Sprachrohr einer ganzen Generation fungiert hat. Einer Generation, die sich eben lieber das Gehirn raus schießt, anstatt in einer Welt leben zu müssen, in welcher, das eigene Herz unter unerfüllter Liebe und Sehnsucht leidet
Handlung: Goethes Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers" zählt zu den meistgelesenen Romanen der deutschen Sprache. In ihm berichtet der junge, empfindsame Werther seinem Freund Wilhelm von seiner Liebe zur Amtstochter Lotte, die jedoch bereits mit dem nüchternen Albert verlobt ist. Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung nimmt ihren Lauf. - Der Roman, der Goethe über Nacht berühmt werden ließ, gilt als Schüsselwerk des Sturm und Drang und hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt. (Quelle: Amazon) Meine Gedanken: Ich habe das Buch schon vor langer Zeit in der Schule lesen müssen, aber soweit ich mich noch erinnern kann, hat es mir überraschenderweise außerordentlich gut gefallen. Natürlich ist die Sprache von Goethe mit den heutigen Schreibstilen der Autoren nicht zu vergleichen, besonders weil es damals keine ganz andere Zeit war und man einen anderen Wortgebrauch hatte. Trotzdem ging es nach etwas einlesen schnell dahin und man konnte sich auf die Charaktere und die Liebesbeziehung einfühlen. Cover: Nicht sehr ansprechend aber normal für diese Art von Büchern, deshalb ist es schwer hier zu beurteilen. Fazit: Ein Klassiker den jeder einmal gelesen haben sollte, auch wenn es anfangs etwas ‚schwierig‘ sein mag, durch die andersartige Schreibweise und Formulierung.
Eine weitere Tragödie, SPOILER
Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schaft. Eine langatmige, aber poetisch geschriebene Briefsammlung von dem verzweifelten Protagonisten Werther. Dieser ist unglücklich verliebt in die Lotte, welche verheiratet ist. Da Werther keine andere Möglichkeit sieht seinem Unglück zu entfliehen, stirbt er durch die eigene Hand. Lotte, der bewusst war, dass ihr teurer Freund sich wegen ihr umbringen will, tut nichts um ihn zu hindern. Er selbst tut auch nichts, um über seinen schmerzlichen Liebeskummer hinwegzukommen. Goethe zeigt uns wieder einmal, dass Liebe immer mit Kummer und Leid verbunden sein muss!
Ich bin doch sehr überrascht, wie ausgesprochen gut mir dieser Roman so viele Jahre nach der Schulzeit gefallen hat. In der Oberstufe empfand ich ihn damals als etwas zu schwülstig und kitschig. Liebeskummer war mir fremd. Liebessehnsucht dagegen nicht. Aber Werther liebt ja nicht mit verklärtem Blick und leichten Herzens seine Lotten, vielmehr steigert er sich ja zunehmend in eine Besessenheit, die mir gar nicht mehr so bewusst war. Komischerweise empfand ich das Buch 35 Jahre nach der Pflichtlektüre gar nicht mehr kitschig, eher eindringlich, ehrlich und authentisch leidend. Ich habe Werther aber nicht als Symbol der eigenen Obsessionen gesehen, wie das wohl Goethes Zeitgenossen taten, sondern vielmehr als pathologischen Fall. Wenn man einen anschaulichen Narzissten in der Literatur sucht, dann ist Werther bestimmt eines der besten Beispiele. Die Welt scheint sich nur um ihn zu drehen. Ist das wirklich Liebe, die er gegenüber der Frau empfindet, die sich schon einem Anderen versprochen hat? Oder ist das eine dranghafte Besitzsucht? Die Zeitgenossen Goethes sahen wohl eher ihre eigenen Leiden in der Figur Werther projizierten, aber kann man das heutzutage auch noch? Über Menschen wie Werther werden heute Thriller geschrieben. Stalker, denen es nicht um die Gefühle des Objektes der Begierde geht, sondern nur der eigenen Triebbefriedigung. Interessant, wie sich die Sicht auf ein Buch ändern kann. Daher bin ich aus der eigenen Erfahrung auch völlig dagegen, dass der Werther heutzutage Schullektüre ist. Welcher Teenager kann mit dieser Überdosis an Gefühlen und Selbstbeschauung etwas anfangen? Das Buch ist interessant für Germanisten, Literaturwissenschaftler, Psychologen und Klassiker-Liebhaber. Erst dieser Kreis, kann die Bedeutsamkeit und die sprachliche Schönheit des Buchs bestimmen und einordnen. Ich gehöre zwar nicht zu den ersten drei genannten Berufsgruppen, aber ich mag heute Klassiker mehr als früher. Daher Sterne-Upgrade von 3 auf 5.
Beeindruckend, welche Worte in diesem Brief- Roman für die Beschreibungen verwendet werden.
Ich habe das Werk schon mal in der Schule lesen müssen. Damals habe ich das meiste nicht verstanden. Das waren meistens Sätze, die zur Auskleidung der Gefühlswelt Werthers dienten. Nun musste ich es ein weiteres Mal für die Uni lesen und es hat mir VIEL besser gefallen, obwohl sich das Ende etwas gezogen hat. Aber Szenen, wie die Ballszene habe ich dieses Mal durchaus mehr geschätzt und gemocht als beim ersten Mal. Klar, Werther hat seine Macken und seine Gefühlswelt ist sehr stark von seiner Umgebung und den Menschen, mit denen er sich umgibt, beeinflusst. Trotzdem finde ich es gerade deswegen gut. In keinem Werk werden die Gefühle !und gerade von einem Mann! so sehr behandelt wie in diesem. Was ich sehr stark von Goethe finde. Das ist, ich würde sogar sagen heute noch, sehr fortschrittlich. Außerdem mag ich es wie er an Stellen zum Teil sehr poetisch seine Gefühle gegenüber Lotte beschreibt.