14. März
Rating:4.5

Ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt.

Das Buch haben wir in der Schule als Lektüre gelesen und deshalb hatte ich keine hohen Erwartungen daran. Letztendlich hat es mir aber sehr gut gefallen und hat mich vor allem am Ende sehr zum Nachdenken gebracht. Den anderen Teil werde ich jedoch nicht lesen, da mir eine Sicht bei dieser Geschichte reicht. Mir hat es aber gefallen, die Gefühle und Gedanken von A zu "hören".

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
3. März
Ich habs richtig gerne gelesen
Rating:4.5

Ich habs richtig gerne gelesen

Klappentext: »Jeden Tag bin ich jemand anders. Ich bin ich – so viel weiß ich – und zugleich jemand anders. Das war schon immer so.« Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist? Cover: Ich mag das Cover sehr gerne, es ist schön gestaltet und ich mags wie es gestaltet ist. Schreibstil und Storyline: Ich hab mich sehr gefreut als ich das Buch als Überraschungspost vom Verlag bekommen habe. Ich hab vor Ewigkeiten den Film gesehen und bin durch das Buch geflogen, der Schreibstil ist leicht zu lesen. Man kann sofort in die Story einsteigen und der Film hat sich sehr an dem Buch gehalten. Ich mag die Geschichte der beiden sehr gerne und mags sehr wie Charaktere ausgebaut sind. Beim Lesen fragt man sich auch selbst wer man eigentlich ist. Ich hatte Herzklopfen beim Lesen, hab mitgefiebert und konnte mich in die Charaktere hineinversetzen. Ich kann es euch sehr empfehlen. Das Ende finde ich selbst im Film krass und nochmal zu lesen war genauso wie damals als ich den Film gesehen habe. Ich mag den Schrecken der Autorin sehr und kann es euch sehr empfehlen. Meinung: Ein sehr tolles Buch wo man einfach durch die Seiten fliegt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und kann es euch daher nur sehr empfehlen. Bewertung: 4,5/5

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
27. Feb.
Was bringt uns dazu, uns zu verlieben, und was macht uns als Person aus? Macht es ein Körper, eine Stimme oder ein Gesicht aus? Oder liegt die Antwort tiefer, jenseits äußerer Merkmale?
Rating:4

Was bringt uns dazu, uns zu verlieben, und was macht uns als Person aus? Macht es ein Körper, eine Stimme oder ein Gesicht aus? Oder liegt die Antwort tiefer, jenseits äußerer Merkmale?

Genau diesen Fragen geht "Letztendlich sind wir dem Universum egal" auf den Grund. Im Zentrum steht A, eine Figur, die jeden Tag im Körper eines anderen Menschen aufwacht. Das „Wie” und „Warum” wird nie wirklich erklärt, doch das ist auch nicht der Fokus dieser Geschichte. Das Körperwechsel-Prinzip dient vielmehr als erzählerisches Mittel, um Identität, Moral und zwischenmenschliche Beziehungen zu erkunden. Die Beziehung zwischen A und Rhiannon bildet das emotionale Zentrum und war für mich tatsächlich der langweiligste Teil der Geschichte. As starke Verliebtheit wirkte für mich etwas plötzlich, lässt sich aber aus seiner Situation heraus nachvollziehen. Wenn man nie irgendwo ankommen darf und zum ersten Mal bleiben möchte, klammert man sich vielleicht stärker fest, als es vernünftig wäre. Ich konnte jedoch nicht ganz nachvollziehen, warum A gerade Rhiannon erwählt hat. Besonders außergewöhnlich fand ich sie nicht, teilweise hat sie mich sogar genervt. Zwischen den beiden war ausserdem wenig Chemie spürbar. Die Beziehung wirkte für mich eher erzwungen als natürlich. Sie schienen kaum auf derselben Wellenlänge zu sein. Während A fast übermenschlich moralisch und reflektiert wirkt, erscheint Rhiannon widersprüchlicher, unsicherer und weniger sympathisch. Ich wurde emotional einfach nicht warm mit ihr. Am spannendsten fand ich die unterschiedlichen Leben, in die A täglich eintaucht. Jeden Morgen durften wir gemeinsam mit A in ein neues Leben schlüpfen. Diese Episoden dauern jeweils nur einen Tag, sind aber sehr vielfältig und manchmal sogar berührend. Jede neue Perspektive eröffnet einen anderen Blick auf Familie, Freundschaft, gesellschaftliche Erwartungen und Themen wie Einsamkeit. Gerade diese Mini-Geschichten sind es, die den Roman für mich besonders machen. Ein großer Pluspunkt ist für mich die selbstverständliche Darstellung von Geschlechterfluidität. A ist weder männlich noch weiblich festgelegt, sondern erlebt Identität in all ihren Facetten. Dadurch wird die zentrale Frage nach der Liebe noch spannender: Wenn Körper sich ständig verändern, was bleibt dann übrig? Was genau ist es, das wir lieben? Gleichzeitig hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Geschichte ihr volles Potenzial nicht ganz ausgeschöpft hat. An einigen Stellen hätte ich mir mehr Tiefegang und eine stärkere Ausarbeitung gewünscht, da bestimmte Themen und Konflikte nur angerissen und nicht vollständig entfaltet wurden. Das Ende fand ich gelungen. Man spürt früh, dass die Beziehung unter keinem guten Stern steht und eine leise Tragik in der Geschichte liegt. Ich war sehr gespannt, wie Levithan dieses Dilemma lösen würde, und fand die Entscheidung stimmig, …nur ein bisschen kitschig. Es ist traurig, aber auf eine Weise, die sich richtig anfühlt. Insgesamt fand ich "Letztendlich sind wir dem Universum egal" gut. Es ist eine einfallsreiche und originelle Geschichte über Identität, Moral und die erste große Liebe, mit all ihrer Intensität, Unsicherheit und Schönheit. 4 ⭐️ für ein jüngeres Publikum 3.5 ⭐️ für ein älteres Publikum

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
21. Feb.
Rating:3

I must say I am rather disappointed. After all I’ve heard, I expected a lot. And the book just could not live up to it. I think that has several reason: not only do I get tired of the same thoughts A has nearly every chapter (this has become especially apparent in the six bonus chapters) but also I dislike Rhiannon. I have thought about it a lot why I do not like her and I just cannot pin it down. Maybe it is the way A tries to portray her as perfect when it is clear that she is not. Maybe it is just the way she is written. I simply do not know. The biggest disappointment lies in two chapters close to the end: the first one concerns A being in a transman’s body. Why Levithan certainly did not use the potential to explore this setting in a way to achieve a general sense of understanding for readers not familiar with the topic, he also lets Rhiannon misgender A’s body several times. While it does show once again that Rhiannon is simply not perfect (in my honest opinion: she seems a little bit transphobic in this chapter) I am mostly annoyed that A did not correct her or even noticed it. Misgendering is such a delicate and hurtful matter for those who are affected by it and I wished it would have been acknowledged. The other chapter takes place right before the turning point: A finds himself in a body which is extremely fat. And this chapter was hard to read because of all the fat shaming that takes place in there. Not only is the portrayal very bland and stereotypical but it is the only character A cannot stand and feel compassion about. He does not care and he even states that does not want to care. For him it is just a fat person who is lazy. This body is portrayed as being not worthy of love and I admit that it just hurts. After this chapter I have seriously thought about giving up on this book as it ruined the whole experience.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
15. Feb.
Rating:3

Die erste Hälfte ist genial, danach geht's bergab!

A war sein ganzes Leben lang nicht länger als ein Tag in einem Körper. Jede Nacht um 12 wechselt er in einen neuen Körper und übernimmt die Kontrolle über diesen. Er weiß weder wie es funktioniert noch warum. Irgendwann verliebt sich A jedoch in Rhiannon, eine Liebe, die auf den ersten Blick nicht zu funktionieren scheint, zumal sie bereits in einer Beziehung ist. Und dann ist da auch noch Nathan, der aus irgendwelchen Gründen als einziger von As Opfern zu wissen scheint, dass er ein Tag nicht sich selbst war und der nun gegen A wettert. Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gefallen. Ich hatte Spaß daran mit A verschiedene Körper und Sichtweisen zu erkunden. Es wurde stellenweise ein bisschen philosophisch, aber nicht zu komplex. Nathan war für mich zunächst ein ernst zu nehmenden Gegenspieler, obwohl er größtenteils erstmal nur über das Internet auftritt. Und dann kam eine kurze Strecke, in der ich mich einfach nur gelangweilt habe. Die Stärke von dem Buch sehe ich in den verschiedenen Perspektiven auf die Welt, die A sich angeeignet hat. Das geht leider irgendwann verloren und die Geschichte fokussiert sich nur noch auf die Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon. Auch Nathan und der Pastor, den Nathan engagiert um "den Dämon" A zu vertreiben werden dafür völlig in den Hintergrund gedrängt und verlieren damit für mich an Bedrohlichkeit. Und dann kommt das Ende, welches meines Erachtens eine völlige Katastrophe ist. Zwar treten Nathan und der Pastor wieder auf den Plan, aber ihre Geschichte wird nicht zu meiner Zufriedenheit vollendet. Gerade dort wo es spannend wird endet das Buch, weil der Fokus ja auf der Liebesgeschichte liegt. Womit wir beim nächsten Punkt sind. A und Rhiannon (die er irgendwann einweiht) realisieren, dass sie nicht zusammen sein können und A nimmt sich dann die Freiheit, ihr einen Freund auszusuchen, der seiner Meinung nach zu ihr passt. Sag mal, geht's noch? WTF! Und als wäre das nicht schon schlimm genug wirft er seine Maxime nicht groß in den Alltag anderer einzugreifen komplett über Bord (obwohl ihm das bei Nathan teuer zu stehen kam) und verreist. Fazit: Die erste Hälfte ist genial, danach geht's bergab!

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
12. Jan.
Rating:3.5

Interesting concept and idea… 👍🏻

What intrigued me to read the book was the very unusual idea of the plot and the main character - a soul that wakes up in a different body every day. I was really curious how the author imagined the character and how their life would „work out“. I really enjoyed the idea, a completely new setting for a plot. The book and the story itself are very simple, nothing outstanding - but simple doesn’t mean bad, it was good and an easy, satisfying read. What I have to point out the most though is how much I appreciate certain topics being touched in the book, questioning social concepts, „experiencing“ the struggles of different types of people and just overall making you think. And I like how those topics are touched in a way that makes them seamlessly blend into the story. Sure, it’s a YA book and sure, as an adult you might already have dealt with at least some of those topics or have an understanding of them because they’re not new to you - yet I think it is very educational in certain parts, especially for a younger audience and as an adult I like to agree with the author or even have some new food for thought planted into my brain.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
2. Jan.
Rating:3.5

3.75 ⭐️ Meiner Meinung nach ist das Buch wirklich gut geschrieben und hat einen einzigartigen Plot sowie gute Repräsentation in Bezug auf mentale Gesundheit, Lgbtqia+ und andere Themen. Es war einfach zu lesen, weil die Kapitel meist eher kurz gegriffen wurden sowie ab und an in dem Sinne fesselnd, dass ich weiterlesen und herausfinden wollte was passieren würde. Die Handlung war für mich teilweise etwas verwirrend ebenso wie das Ende des Buches dem ich ehrlich gesagt nicht so viel abgewinnen kann und zu dem ich gemischte Gefühle habe. Außerdem bin ich nicht der größte Fan von sowohl A als auch Rhiannon, auch wenn ich finde, dass ihre Beziehung schön geschrieben ist, sodass ich dennoch den romantischen Aspekt der Geschichte nachempfinden kann.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
20. Dez.
Rating:3

Ich hab immer auf das nächste Kapitel gewartet, weil ein Kapitel immer ein Tag war. In dem Buch geht es ja darum, dass A jeden Tag in einem neuen Körper aufwacht, und dann schon um ersten Kapitel jemanden kennenlernt, in den die er sich unsterblich verliebt. Durch den Aspekt, dass A jeden Tag jemand anderes ist, wird das Buch schon sehr spannend. Mal abgesehen davon fand ich die Geschichte aber nur so halb Gut, irgendwie hat sie sich so gezogen, und es hat mich auch einfach nicht so interessiert.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
5. Nov.
Rating:3

Der Anfang war schlecht,aber der Mittelteil und das Ende fand ich gut. Was ich nicht mochte ist das der Konflikt mit Nathan einfach so aufgelöst wurde. Es gab soviel Aufbau zu dem Moment, wo sie sich letztendlich treffen, dass ich es schade finde wie es dann schlussendlich gehandelt hat. Trotzdem war es ein sehr gutes Buch. Was vielleicht auch wichtig ist zu betonen, sind einige positive LGBT+ Darstellungen in Charakteren und guter Umgang mit einem depressiven Charakter.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
24. Okt.
Rating:2.5

This was a very easy read and I got through it very fast, I really liked the writing style and the whole concept of the book. Waking up in a different Body each day and then becoming increasingly more aware that you want the normalcy of repeating surroundings everyone else has in life - having a partner and loving people around you. I really loved getting to know the different people A “possessed”. Though I must say, the story didn’t really feel fully fleshed out. The whole time I was waiting for a bit mire of an explanation why A is like that or at least a full continuation of what happens after A ran away to learn more from the rev about how to control their existence. The book felt pretty pointless, I don’t have an issue with non happy endings but this didn’t even feel like a bad ending, it just felt as if the author didn’t know how to continue and then stopped writing. A non ending you might say - though without a sequel in mind (as far as I know there is no sequel, just the story out of the perspective of Rhiannon). Quite disappointing because I really enjoyed the general concept!

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
23. Sept.
Rating:4

Ganz anders als erwartet

Ich weiß zwar nicht ganz, was ich erwartet habe, aber diese Geschichte sicher nicht. Das so eine Idee so tiefgründig sein kann, so emotional und so viel beinhaltet hätte ich nicht gedacht. Es hat mich überrascht, mitgenommen, erstaunt und berührt. Es ist sehr emotional das Buch und hat Denkansätze, welche ich extrem spannend finde und wirklich mich beeindruckt haben. Dennoch fand ich es auch sehr schwer in das Buch überhaupt rein zu kommen, des es war so verwirrend und anders am Anfang. Aber es lohnt sich dieses Buch zu lesen!

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
21. Sept.
Philosophische Gedanken, Body-Swap-Perspektiven und düstere Themen – spannend angefangen, doch die Handlung verliert sich schnell. ⚡ Wer ungewöhnliche Perspektiven mag, kann fündig werden, doch die Story enttäuscht in der Umsetzung.

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Rating:2.5

Philosophische Gedanken, Body-Swap-Perspektiven und düstere Themen – spannend angefangen, doch die Handlung verliert sich schnell. ⚡ Wer ungewöhnliche Perspektiven mag, kann fündig werden, doch die Story enttäuscht in der Umsetzung. __________________________________________________________

Inhalt: 📚 A wacht jeden Tag in einem anderen Körper auf und führt ein Leben ohne Beständigkeit oder Zugehörigkeit. Doch als er sich unsterblich in Rhiannon verliebt, wird die Frage entscheidend: Kann man jemanden lieben, der jeden Tag jemand anderes ist – und der doch im Innersten immer derselbe bleibt? Meinungsteil: 💭 Ich fand das Buch ganz okay, aber leider nicht so überzeugend, wie ich es mir aufgrund der interessanten Grundidee vorgestellt hatte. Die Idee, dass der Protagonist immer wieder in verschiedenen Körpern lebt und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, hat enormes Potenzial. Die ersten 40 Seiten waren richtig stark, spannend und neugierig machend – danach ließ die Qualität leider nach. 😕 Die verschiedenen Perspektiven fand ich teilweise spannend, allerdings merkte man meiner Meinung nach sehr, dass der Autor männlich ist. Ich hatte Schwierigkeiten, die Protagonisten in weiblichen Körpern als eigenständige Personen wahrzunehmen, sondern stellte sie mir innerlich immer als männlich vor. Außerdem wirkte der Erzähler oft zu sehr als „Erklärer der Welt“, was teilweise pseudo-philosophisch wirkte. 🧐 Ein Problem, das mir besonders aufgefallen ist: die Liebesbeziehung wird als einzig erstrebenswerte Beziehung dargestellt, während Freundschaften kaum oder gar nicht thematisiert werden. Das fand ich sehr fragwürdig, gerade weil Freundschaften oft genauso tiefgehend und bedeutsam sein können. Die Love Story mit Rhiannon hat mich zusätzlich enttäuscht. Rhiannon war mir eher unsympathisch, teilweise egoistisch, und auch wie ihre Perspektive dargestellt wurde fand ich fragwürdig. Zum Beispiel ihre Argumente gegen eine Beziehung: sie wurden zwar von ihr selbst sinnvoll rübergebracht, aber gleichzeitig kam es vom Schreibstil so rüber als würden sie als oberflächlich abgetan. Das machte die Liebesgeschichte für mich überflüssig. ⚡ Der Bösewicht (ID: PP, wer kennt der kennt) wirkte zudem künstlich eingefügt und wurde am Ende schnell abgehandelt – da hätte viel mehr Spannung und Konfliktpotenzial entstehen können. Positiv hervorzuheben ist für mich die Perspektive einer depressiven oder drogenabhängigen Person, die sehr eindrucksvoll und realistisch beschrieben wurde. Fazit: 🥀 Das Buch enttäuscht trotz einer vielversprechenden Grundidee und kreativen Perspektivwechseln. ✔ Idee & Perspektiven: Der Ansatz, dass die Protagonisten in verschiedenen Körpern leben und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen, ist originell, verliert jedoch schnell an Spannung. ✔ Realistische Darstellung einzelner Figuren: Die Perspektive einer depressiven oder drogenabhängigen Figur wurde gut umgesetzt. ➖ Liebesgeschichte: Zu stark in den Vordergrund gerückt, während Freundschaften kaum thematisiert werden; die Romance bleibt flach und wenig überzeugend. ➖ Bösewicht: wirkt konstruiert und bleibt in seiner Rolle unterentwickelt. ➖ Erzählstil: Teilweise zu erklärend und pseudo-philosophisch, was die Dynamik der Geschichte bremst.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
17. Aug.
Rating:5

Perspektiv Wechsel

Das Buch habe ich in meiner ersten Leserunde mit der Lese_WG gelesen und bin jetzt sehr gespannt auf den Austausch. In dem Buch wird ein Teil von As Leben beschrieben. A hat keinen Körper und wacht jeden Morgen im Körper und damit auch im Leben einer anderen Person auf. Ich fand es, auch als Gedankenexperiment an sich, sehr spannend A auf der Reise im Leben zu begleiten. Ich konnte mir vorstellen, dass es eine Person nur für sich gibt und dennoch ist mir beim hören so bewusst geworden, wieviel Gewicht in unserem Umfeld liegt. Gleichzeitig hat mich die Geschichte auch sehr traurig berührt, wie einsam A gewesen ist, einfach weil es keine Beständigkeit im dargestellten Leben gibt. Ich mochte auch die Art und Weise wie im Buch Themen wie Verantwortung für unser Leben und das von anderen, (fluide) Identität, Umgang mit Fettleibigkeit und Umgang mit schweren psychischen Erkrankungen thematisiert wurden. Das Ende fand ich gut gemacht, beim hören habe ich mich nämlich immer wieder gefragt, wie man diese Geschichte gut abschließt.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
29. Juni
Rating:4.5

Tolles Buch!

Dieses Buch war mein zweites englisches Buch dass ich je in meinem Leben gelesen habe. Wirklich sehr leicht zu verstehen. Dieses Buch ist wirklich sehr originell!!! Gemein ist der Schluss denn da muss man ja die Fortsetzung lesen😜 Romantisch, traurig, herzerwärmendes Buch, etwas mehr Spannung hätte mir gefällt Im großen und ganzen jedoch super tolles Buch🥹

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
24. Juni
Rating:4

Tolles und spannendes Buch. Die Plotidee ist genial, in die verschiedenen Leben zu schlüpfen macht großen Lesespaß, auch wenn das Buch und die Geschichte teilweise traurig bis melancholisch ist. Ich hätte mir noch mehr Tiefe gewünscht, leider wird aus dem Plot dann letztendlich doch ein bisschen zu wenig gemacht. Die „Fortsetzung“ ist leider nur die gleiche Geschichte aus einer anderen Perspektive. Unterm Strich bleibt aber ein gutes Buch, dessen Welt man am Ende eben selbst weiter mit seinen eigenen Gedanken füllen kann, darf und leider auch muss.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
18. Juni
Rating:4

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und vor allem auch die Tatsache, dass jedes Kapitel genau ein Tag war. Nachdem ich viele kritische Rezensionen gelesen hatte, hatte ich mich schon gefragt ob mir das Buch überhaupt gefallen wird, aber die Sorge war unbegründet. A fand ich als Prota total sympathisch. In einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass er egoistisch ist. Erstmal frage ich mich warum "er". Da A immer schon von Körper zu Körper wanderte und keinerlei Probleme damit hat, sich an das Leben der jeweiligen Person anzupassen, gibt es doch gar keinen Hinweis auf ein festes Geschlecht. Das ist meiner Ansicht nach schon im Klappentext schiefgelaufen. Und egoistisch... naja, jeder möchte glücklich sein, Freunde und die Liebe finden. So geht es eben auch A. Ja, zwischendurch waren da sicherlich einige unüberlegte Aktionen dabei, aber wirklicher Schaden wurde in keinem fremden Leben angerichtet und wer kann schon von sich behaupten mit 16 nie egoistisch und stattdessen perfekt gewesen zu sein. Gerade zum Ende wurde endgültig klar, dass A eben nicht nur an sich, sondern vor allem an die "Wirte" dachte. Der Schluss hat mir allerdings bezüglich Rhiannon nicht gut gefallen. Rhiannon selbst war eher mein Problem in diesem Buch. Mit ihr wurde ich nicht warm und ich habe von ihrer Seite auch keine Liebe für A gespürt. Ihr ewiges Hin und Her fand ich anstrengend. Aufgrund des Klappentexts hatte ich damit gerechnet, dass sie bi oder besser noch pan und somit mehr wie Dawn sein würde. Aber leider kam doch immer wieder ihre aufs Äußere bezogene Oberflächlichkeit zum Vorschein. Schade, dass ihr Charakter so gewählt wurde. Dadurch wurde es für mein Empfinden lediglich eine einseitige Liebesgeschichte. Band zwei hätte ich gerne gelesen, wenn es mit A weitergehen würde, aber ich habe schon rausgelesen, dass es die gleiche Geschichte aus Rhiannons Sicht ist. Deshalb betrachte ich das Ganze als Einzelband und belasse es dabei. Auch wenn ich mir die Geschichte zum Teil anders gewünscht hätte, kann ich das Buch empfehlen, denn gerne gelesen habe ich es auf jeden Fall.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
26. Mai
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Rating:3

Etwas anderes als sonst und doch nicht neu. Die Idee an sich hat mir sehr gut gefallen, jedoch hat es an der Umsetzung etwas gehapert. Es war alles sehr vorhersehbar und leider hat sich dadurch auch keine Spannung aufgebaut. Sodass es schnell langweilig wurde. Die Charakter und auch die Umgebung wurden kaum beschrieben, dadurch wirkte alles blass. Hinzukommt leider noch, das die Liebesgeschichte nur einseitig ist und man kaum etwas über A‘s unerklärliche Situation erfährt. Was wirklich schade ist, den das wäre wirklich interessant gewesen. Zum Schluss hin haben sich die Kapitel ziemlich geähnelt, da immer das gleiche passiert ist. Jedoch hat mir der Schreibstil von David Levithan gefallen, er war leicht und locker zu lesen. Insgesamt ein Buch mit zu vielen Tiefen und nicht ausgearbeiteten Charakteren. Dieses Buch ist eher etwas für jüngere Leser. Taschenbuch Preis: 9,99 € Seitenanzahl: 416 Erscheinungsdatum: 22.09.2016

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
3. Mai
Rating:4.5

einfach wow!

Ich fand es so super! Alles war einfach perfekt ausgearbeitet, die Charaktere, das Setting, die „Bedrohungen“ Ich konnte mich richtig gut in die Story und in A hineinversetzen. Ich fand bloß das Ende etwas überraschend und hab’s auch nicht komplett verstanden. Aber ich kann’s euch nur ans Herz legen, das zu lesen! Es ist glaub ich eins meiner Lieblingsbücher geworden. Klar es war nicht perfekt, aber nah dran! Werde es bestimmt noch einmal lesen. So tolle Geschichte einfach!

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
1. Mai
Rating:4.5

A. erwacht jeden Morgen in einem anderen Körper, mal männlich, mal weiblich, aber immer 16 Jahre alt. Als er in Justin steckt, trifft er auf dessen Freundin Rhiannon, in die er sich verliebt und versucht, ihr immer wieder nahe zu kommen. "Letztendlich sind wir dem Universum egal" ist eine schnulzige Liebesgeschichte. Er trifft sie und kann sie trotz widriger Umstände nicht vergessen. Eigentlich schrillen spätestens beim Lesen des Klappentextes meine inneren Alarmglocken. Aber nicht hier. Ein tolles Buch, für das man Taschentücher bereitlegen sollte.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
13. Apr.
Rating:4

Wow!

Ich habe das Buch für die Schule gelesen und dementsprechend mit ziemlich niedrigen Erwartungen, aber OMG damit hätte ich nicht gerechnet. Thema: Es geht um A, einen Menschen der jeden Tag in einem anderen Körper erwacht. Eines Tages jedoch trifft er Rhiannon als er sich im Körper ihres Freundes befindet. Er merkt, dass dieser sie nicht immer gut behandelt und entführt sie für einen schönen Tag am Strand. Sie erzählen sich Geschichten und kommen sich näher und am nächsten Tag wird A klar - er muss sie wiedersehen. Das Buch fokussiert sich auf die Problene von diesem Wunsch, aber auch die Problematik eines Lebens ohne Beständigkeit. Es ist sehr lebensecht geschrieben und zeigt die Unterschiede des Lebens unterschiedlicher Menschen im selben Alter und der selben Wohnregion. Fazit: Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist in einem unfassbar guten Schreibstil verfasst und man kann das Ende zu keinem Zeitpunkt erahnen. Als es zu Ende war kamen mir fast die Tränen.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
7. Apr.
Rating:3

Wow. Dieses Buch und ich haben so eine typische "Es ist kompliziert"-Beziehung und das bedauere ich zutiefst.. Ich wollte es so gern lieben! :( Aber leider konnte ich nie so wirklich in die Geschichte eintauchen, sodass mich wohl oder übel auch die Charaktere nicht sonderlich gejuckt haben. An sich hat mich die Thematik aber mega interessiert. Besonders nachdem ich die Verfilmung gesehen habe und diese sooo geliebt habe! Dass sich das ganze dann so in die Länge zieht, hatte ich nicht erwartet xD Ansonsten fand ich den Erzählstil doch recht gut und auch mit dem Hörbuchsprecher konnte ich mich früher oder später anfreunden! Tatsächlich ist das von meiner Seite aus ein Fall von "Film besser als Buch" und somit wahrscheinlich eine #UnpopularOpinion :D Gut möglich, dass ich das Buch einfach hätte lesen sollen, anstatt es als Hörbuch zu hören.. Bewertung: 2.5/5 ♥ Schlagworte: (Spoiler möglich!) Körperwechsel, Highschool, Charakterliebe, Moral

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
28. Feb.
Rating:4

"Ich wache auf und denke an gestern. Die Freude liegt im Erinnern; Der Schmerz besteht darin, zu wissen, dass es gestern war." Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf und lebt das Leben eines Anderen. Immer nur für einen Tag. Nach dem Warum fragt A schon lange nicht mehr. Doch als A Rhiannon trifft wird alles anders. Ein interessantes Gedankenspiel und eine überraschend emotionale Liebesgeschichte. Ich finde die Idee von A spannend, hätte gerne mehr darüber erfahren und hätte auch gerne mehr Erklärungen gehabt. Wir werden irgendwie mitten ins Leben von A hineingeworfen und genauso am Ende wieder herausgeworfen. Es gibt eine zweiten Teil den ich gerne noch lesen möchte. Zumal das Buch wirklich locker leicht zu lesen ist und die Personen und die Story auch Spaß machen.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
23. Jan.
Gute Grundidee, die leider an Fahrt verliert und die Romance in den Mittelpunktstellt.
Rating:2.5

Gute Grundidee, die leider an Fahrt verliert und die Romance in den Mittelpunktstellt.

Die Geschichte wird aus der Sicht von A erzählt und man erhält Einblick in verschiedene Lebensumstände, wodurch man viel Abwechslung hat. Genau das war auch der spannendste Aspekt des ganzen Buches, davon hätte ich mir mehr gewünscht. Gerade gegen Ende hat das ganze ordentlich Fahrt aufgenommen, hier wird man dann aber leider hängen gelassen. Die Liebesgeschichte findet für mich einen passenden Abschluss, aber der Rest schwebt lose in der Luft. Es gibt zwar einen zweiten Band, in dem die gleiche Geschichte nochmal aus Rhiannons Sicht erzählt wird, den werde ich mir aber ersparen. Im Englischen folgte ein dritter Band, sollte dieser Übersetzt werden, dann werde ich da wohl auch nochmal reinlesen, da mir das Ende in diesem Band einfach zu offen gestaltet war, obwohl es irgendwie schon einen Abschluss hatte. Die Liebesgeschichte war hier Hauptbestandteil der Handlung und ich konnte die Hindernisse dabei sehr gut nachvollziehen. Allerdings kam von jetzt auf gleich eine Wendung auf Rhiannons Seite, die mir garnicht gefallen hat. Für mich war das ein Bruch im Charakter. Plötzlich handelt sie ganz anders als noch im Kapitel davor, es wirkt wie ein ausgetauschter Charakter. Danach dann direkt der nächste Sinneswandel, der zwar nachvollziehbar ist, aber im Nachhinein unglaublich oberflächlich. Denn diese Geschichte vermittelt meiner Meinung nach leider nicht, dass es auf die inneren Werte ankommt. A hingegen hat mir als Charakter sehr gut gefallen und sein Schicksal hat mich um einiges mehr interessiert als die Romance. Der Autor hatte eine gute Idee, die für mich als Fantasy/Sci-Fi weitaus besser funktioniert hätte. Der Aspekt des Körperwechsels wird im Laufe der Geschichte nämlich noch interessanter, wird aber leider am Ende des Buches abrupt abgebrochen.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
1. Jan.
Rating:4

Ein wunderschönes Buch 😍

Ich habe es geliebt🩷. Ist zwar etwas her, dass ich es gelesen habe, aber die Wärme, die ich beim Lesen empfunden habe, ist mir in Erinnerung geblieben. Die Art wie es geschrieben wurde und wie alles beschrieben wird ist sehr schön. Den Film würde ich auch empfehlen 🥰, auch wenn es ein bisschen anders ist.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
20. Dez.
Rating:4

David Levithan ist Verleger und Autor von Jugendbüchern. Er schrieb unter anderem schon gemeinsam mit John Green. Für Letztendlich sind wir dem Universum egal erhielt er 2015 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Das Leben von A unterscheidet sich von dem aller anderen, die erkennt. Seit er denken kann, wacht er jeden Morgen in einem anderen Körper und einem anderen Leben auf. Er kann zwar auch die Erinnerungen der Person abrufen, in der er sich befindet, doch er ist mittlerweile auch ein Profi darin geworden, Situationen extrem schnell einzuschätzen. Dieses Leben ist alles was er kennt, und so ist er nicht unglücklich damit, bis er im Körper von Rhiannons Freund ist, und sich in sie verliebt. Während er normalerweise versucht, im Leben der Anderen nichts zu verändern, und sich zu verhalten, wie diese sich verhalten würden, tut er nun alles, um in Rhiannons Nähe zu sein. Doch eine Beziehung zwischen beiden scheint unmöglich; und obwohl sie mit A schon Zeit zu zweit verbracht hat, weiß sie doch eigentlich gar nicht von seiner Existenz. Wenn ihr euch meine gelesenen Bücher so anseht, so dürftet ihr kaum einen Liebesroman entdecken. Letztendlich sind wir dem Universum egal ist so zur Hälfte ein Liebesroman -und der erste, der mir seit Ewigkeiten gefallen hat! Es findet sich kein Kitsch, keine ausführlichen Knutsch- oder Sexszenen, kein Geschmachte. Perfekt für mich. Zur anderen Hälfte geht es um As absonderliches Leben und daraus resultieren Themen wie Selbstfindung und der Frage, inwieweit wir ein Produkt unserer Erziehung sind, inwieweit unserer Gene. Aber natürlich besteht die Spannung auch immer darin, ob man erfahren wird, wieso A so ist, wie er ist und wer seine Eltern sind; aber vor allem auch, ob es noch weitere gibt wie ihn. Sehr spannend sind die Familien, in denen A für je einen Tag lebt. Es gibt Familien, die ihre Kinder jeden Tag zur Schule fahren und schimpfen, wenn sie ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht haben. Und es gibt Familien, die einfach nicht da sind, die sich nicht sorgen und sich nicht kümmern. A wacht nicht nur in Körpern von gesunden Jugendlichen auf, sondern auch in Körpern von Jugendlichen mit Alkohol- und Drogenproblemen. David Levithan thematisiert das auch direkt in As Gedanken. A weiß genau, wie viel Glück die haben, die eine umsorgende Familie haben. Letztendlich sind wir dem Universum egal ist sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Für Teenager sehr empfehlenswert! Wirf für weitere meiner Rezensionen gerne auf meinem Blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
24. Nov.
Rating:5

Ich habe dieses Buch vor 5 Minuten beendet und bin sprachlos. zuallererst ist zu erwähnen das ich es in nichtmal 7 Stunden gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand nehmen. Dieses Buch zählt jetzt schon zu einem meiner Lieblingen. Es regt zum nachdenken an. Ich habe geschrien, gelacht und geweint. Es ist ein absolutes muss.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
22. Nov.
Rating:5

Ein wunderschöner, emotionaler Roman 🖤

Die Story spielt aus der Sicht von A. Bereits seit der Geburt ist A kein Mensch mit eigenem Körper, dafür besitzt A aber ein eigenes Bewusstsein. Jeden Tag wacht A in dem Körper einer anderen Person auf und lebt einen Tag lang das Leben der fremden Person. Doch was genau passiert, wenn A auf eine Person trifft, die sein Leben total auf den Kopf stellt? Was passiert, wenn A sich verliebt? Hat die Beziehung überhaupt eine Chance, wenn A jeden Tag jemand anderes ist? Die Story ist wirklich unfassbar emotional und super detailliert. Bisher wusste ich, dass der Himmel an schönen Tagen blau ist und das Schokolade süß schmeckt. Doch ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, ob wir alle immer genau das selbe sehen oder wahrnehmen. Das Bucht hat mir gezeigt, dass jeder Mensch die Welt anders erlebt und wahrnimmt und wer könnte dies besser beschreiben, als A, der jeden Tag jemand anderes ist? Das Buch regt auf jeden Fall zum nachdenken an und zeigt, dass wir, auch wenn wir in unserem Leben mal nicht so zufrieden oder glücklich sind, unser eigenes Leben einfach viel mehr schätzen sollten.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
11. Nov.
Rating:4

Die Idee ist wundervoll außergewöhnlich. Jedoch bringt sie auch einige Probleme mit sich. A hatte nie einen „eigenen“ Körper, sondern kann immer nur Gast sein – und das auch nur für einen Tag. Sein Leben hat keine Beständigkeit. Bisher war das nicht allzu schlimm für ihn, doch eines Tages wacht er im Körper von Justin auf. Und lernt Rhiannon kennen. Er verbringt einen wundervollen Tag mit ihr und schnell weiß er: Wenn das nicht die große Liebe ist, was sonst? Nur: Wie soll er es Rhiannon klar machen, dass sie nicht einen schönen Tag mit ihrem Freund Justin verbracht hat, sondern mit A, der in seinem Körper steckte? Und wenn A immer wieder den Körper wechselt – zum Glück bleibt er dabei im Staat Maryland – wie soll er es schaffen, immer wieder Zeit mit Rhiannon zu verbringen? Und kann sie überhaupt jemanden lieben, der körperlos ist? A war mir sehr sympathisch. Er wacht zwar in Mädchen- und Jungenkörpern auf, jedoch habe ich ihn irgendwie immer als Kerl gesehen. Er war mir sehr sympathisch und ich empfand ihn als sehr tiefgründig und reif. Er hat schon viel von der Welt gesehen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln, und gerade das macht seine Erfahrungen so wertvoll. David Levithan spricht oft das Thema Toleranz an, vor allem, wenn es um Homosexualität geht. Im Laufe der Geschichte werden wir mit vielen Schicksalen konfrontiert, deren Geschichten mal mehr, mal weniger unterhaltsam sind. Krass fand ich es, mitzuerleben, wie A im Körper eines Drogenabhängigen oder einer Depressiven aufwachte. Die Beziehung zwischen A und Rhiannon war zwar definitiv nicht immer einfach, jedoch hat sie mir sehr gut gefallen. Das Ende hat mich irgendwie ein bisschen verwirrt, denn es ist ziemlich offen. Nicht unbedingt das, worauf ich gehofft hatte, nachdem schon so viele Andeutungen gemacht wurden. Fazit: Insgesamt hat mir As Geschichte wirklich gut gefallen. Sie ist einfach total anders und sehr tiefgründig. Ich kann nicht sagen, dass ich mit dem Ende schrecklich unzufrieden bin, aber irgendwie kommt es mir vor, als hätte meine Ausgabe ein paar Seiten zu wenig :D Trotzdem kann ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, da es wirklich etwas Besonderes ist.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
15. Okt.
Rating:4

Fesselnd

Das Buch lag so lange ungelesen auf meinem Lese-Stapel & jetzt, da ich es endlich gelesen habe, war es so schön. Es könnte total verwirrend sein, stattdessen ist es fesselnd und irgendwie schön. Der Schreibstil ist angenehm & man liest sich so durch. Den 2. Teil (sofern man das so nennen kann) hab ich direkt auf meine Leseliste gesetzt & freu mich schon drauf :-)

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
10. Okt.
Rating:3.5

Ich weiß wirklich nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Vorab: ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es daher innerhalb eines Tages gelesen. So richtig kann ich allerdings nicht sagen warum. Mich hat die Idee, dass A. jeden Tag in einem anderen Körper steckt bereits im Klappentext sofort angesprochen. Die Umsetzung hat jedoch dazu geführt, dass ich super viel quer gelesen hab, mit waren die vielen Informationen zu den einzelnen Menschen und deren Leben zu viel. Zwar war A. mir durchweg sympathisch und die Liebesgeschichte zu Rhiannon ist Gleichwertigkeit tiefgründig und dramatisch - jedoch hat mich gestört, dass das Ende bzw. die letztendliche Entscheidung von A. in wenigen Kapitel erzählt war. Für mich hat das Buch eine schöne Botschaft und ich denke wenn man sich darauf einlässt, gibt es viel Spielraum zum nachdenken. Mich interessiert auch, wie es mit A. und Rhiannon weiter geht, jedoch hat mich alles in allem die Umsetzung nicht überzeugen können.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
29. Sept.
Normalerweise kommt hier ja ein Zitat oder so, nur hier… Es gab zwar ganz nette Phrasen, doch hinter den meisten stehe ich nicht komplett dahinter. 

Zusätzlich kommt auch noch meine Wut auf dieses Buch hinzu - die nach drei Wochen nach Beenden nicht verebben möchte.
Rating:2

Normalerweise kommt hier ja ein Zitat oder so, nur hier… Es gab zwar ganz nette Phrasen, doch hinter den meisten stehe ich nicht komplett dahinter. Zusätzlich kommt auch noch meine Wut auf dieses Buch hinzu - die nach drei Wochen nach Beenden nicht verebben möchte.

Aber mal von vorn: Diese Geschichte behandelt die Situation einer Person ( oder basically eines Geistes), die jeden Tag in einem anderem Körper aufwacht. Die Person ist A. Und nun ja, A ist gelinde gesagt der unmoralischte Charakter, der mir in Bücher untergekommen ist. Eine Sache, bei der mir wohl eher noch die meisten zustimmen werden, ist die Art, in welcher A Rhiannon stalkt. Obwohl sie einen Freund hat und bis zum Ende auch noch eine Riesenmenge Bedenken an einer Beziehung mit A hat. Das sieht er/sie/ es aber nicht ein. Er hört nicht und klammert wie ein Blöder und ein Kranker. Dann ein zweiter Punkt: Die Art, wie A sich überall einmischt. Wenn jemand zu gewissen Entschlüssen kommt, dann sehe ich da einfach nicht das Recht darin, etwas einfach so umzuentscheiden. Oder etwas nicht so Kontroverses: Er krempelt einfach mal den Alltag diverser Menschen um, nur um weiter seiner ach so geliebten Rhiannon hinterherzurennen. Da geht es um Unzählige, nur weil A sich einbildet, er müsste da jetzt plötzlich ein tolles Leben führen. Ist doch eh nicht möglich. Manchmal muss man doch auch zurückstecken. Ein anderer Charakter wäre ja auch noch Rhiannon. Und auch sie ging mir gehörig auf die Nerven. Ich weiß nicht mal warum genau. Vielleicht auch wegen der Situation, die ich oben ziemlich unkonkret dargestellt habe, als A sich wieder einmischte. Da war nämlich auch Rhiannon beteiligt. Ach, und unterschwelliges Fatshaming war da auch noch dabei, ganz vergessen. Doch ein bisschen tat sie mir wegen As Anwesenheit auch leid. Das einzig Gute war der Schreibstil. Der war flüssig. Und der Versuch philosophisch zu werden ist manchmal sogar teilweise gelungen. Auch wenn es mir da immer vorkam als spräche da ausschließlich der Autor und nicht A. Das Ende musste ich jetzt drei Wochen später auch erstmal nachlesen. Auch das reinster Schrott von A. Er lässt Rhiannon auch gar nichts entscheiden, oder? Wegen dem Schreibstil auch noch 2 Sterne irgendwie „wert“. Sonst aber auch nur für ne Mülltonne noch sinnvoll. So eine Wut nach dem Lesen, dass ich das Buch mir aus den Augen ( und somit auch aus dem Sinn) schaffen muss, hatte ich auch noch nie. Der zweite Teil, dann aus Rhiannons Sicht, wird sicherlich nicht gelesen. Wenn es dann da auch nur einmal heißt, Rhiannon würde A lieben, dann dreh ich komplett am Rad. Ich dachte ich hab meine Wut hier etwas im Griff, aber vielleicht auch nicht. Upsi. ~Buddy-Read mit @lunacat

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
15. Sept.
Wilder Trip durch die „Würdest du mich auch noch lieben, wenn ich ein Wurm wäre?“-Vibes
Rating:4

Wilder Trip durch die „Würdest du mich auch noch lieben, wenn ich ein Wurm wäre?“-Vibes

TW Suizidale Gedanken, Suizidversuch, Stalking, fatphobia, body shaming, mental health, toxic relationship, Gewalt, Vernachlässigung, Sucht/Abhängigkeit, Drogenmissbrauch, Transphobie, Verlust, Trauer, Sexismus, Misogynie, gaslighting, svv, Homophobie, religiöse Bigotterie Ich war bis zum Ende tatsächlich unschlüssig, wie ich das Buch und vor allem A finden soll. Alles an A und deren Obsession mit Rhiannon war krankhaft und gruselig und ekelhaft und ja, ich verstehe, dass A sich nach Normalität und Beziehungen sehnt, aber das, was they gemacht hat, war schlicht stalking und puuuuh. Es gab so einige mMn problematische Szenen, die allerdings alle super schwer zu beurteilen sind, eben weil die Situation der Charaktere so einzigartig ist. A wechselt jeden Tag den Körper und ist somit charakterlich immer der-/die-/dasselbe, allerdings hat A auch ziemlich schwierige Gedanken zu den Körpern, die they täglich beansprucht. Dann wiederum wird A in besondere und manchmal auch wirklich schwierige Lebensumstände geworfen, jeden Tag wieder… Ach, keine Ahnung. Ein Buch, das einen auf jeden Fall auch nach dem Beenden beschäftigt. Der Diskurs dazu kann sicher sehr spannend sein.

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch
13. Sept.
Rating:5

Ich hab dieses Buch zum ersten Mal gelesen als ich 12? war oder so und das Hörbuch jetzt echt zum gefühlt zehnten Mal gehört (der Sprecher ist der HAMMER, das gibt nochmal soo viel Gefühl🥹) Eins meiner allerliebsten Jugendbücher für immer. Eine Meiner allerliebsten Geschichten. Löst ganz viel Nostalgie und Erinnerungen aus und einfach PURE LIEBE. Diese IDEE, ein Protagonist der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht und das Leben dieser Person leben muss verpackt in einer wundervollen Sprache… ❤️

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Letztendlich sind wir dem Universum egalby David LevithanFISCHER Taschenbuch