18. Mai
Rating:4

Ich bin kein großer Fan von Biografien. Meistens kann ich mich nicht besonders gut darauf einlassen, doch diese hat mich gekriegt. Jeanette McCurdy hat mich mitfühlen lassen. Ich bin entsetzt, zerrissen und unglaublich neugierig wie ihr Leben jetzt, nach all dem nun aussieht.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
16. Mai
Toller Blick hinter die Kulissen!
Rating:5

Toller Blick hinter die Kulissen!

Seit iCarly bin ich ein Fan von Jennette McCurdy. Wegen des Dramas um ihren Ausstieg bei Nickelodeon und der vielen Schwierigkeiten für Teen-Stars wollte ich tiefer in ihre Geschichte eintauchen. Schockierend, was sie alles durchmachen musste. Besonders traurig fand ich das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter. Ihr Tod wirkte letztendlich wie eine Erlösung für Jennette – auch wenn das hart klingt.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
14. Mai
Rating:5

Wow.

Am liebsten hätte ich in dieses Buch reinbeißen wollen. Unfassbar was diese starke Frau mitgemacht hat, wie mit ihr umgegangen wurde und wie sie sich daraus gekämpft hat! Ich bin mit iCarly aufgewachsen und war immer ein riesiger Fan von Sam. Aber was sie privat erlebt hat, erschüttert mich und lässt einen alles in einem anderen Licht sehen. Dieses Buch ist so wundervoll und schmerzhaft ehrlich geschrieben. Ich kann das Buch jedem Empfehlen!

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
10. Mai
Rating:5

Ich wäre auch froh !

Diese Dynamik ist so toxisch das einem beim lesen wirklich schlecht wird. Musst immer wieder den Kopf schütteln und war schockiert was diese Mutter mit ihrer Tochter macht und wie sie sich verhält. Großen Respekt an Jennette das zu erzählen und so ein intimen Einblick zu geben!

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
10. Mai
Rating:4

Interessanter Einblick in das Leben eines Kinderstars bei Nickelodeon

Ich selbst habe keine direkte Beziehung zu den Nickelodeon-Serien, deswegen kann ich es mit einer gewissen Distanz betrachten. Vieles ist nicht überraschend, aber natürlich tragisch für die einzelne Person. Ich hoffe Jeanette McCurdy kann jetzt im Erwachsenenleben heilen.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
8. Mai
Rating:5

Mutterliebe oder kindlicher Missbrauch

Wie sehr eine Mutter unser Leben beeinflussen kann zeigt dieses Buch. Wo hört die Liebe auf und wo fängt Ausnutzung und Missbrauch an. Wie entwickelt man sich als junger Mensch mit einer narzisstischen Mutter. Die Autorin schildert „ihren Weg“ der aber nicht ihre Entscheidung war. Alles für das (toxische) Glück der Mutter und für die Verwirklichung ihrer Träume. Wie sehr Kinder darunter leiden und wie tief die psychischen Schäden sind, erzählt dieses Buch.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
7. Mai
Rating:5

Wow...

Ich bin ein bisschen sprachlos...das war echt heftig. Wenn man bedenkt, wie gerne ich früher iCarly geguckt habe, und jetzt zu wissen, wie es ihr eigentlich dabei ging... Ich habe selber so einen Hass auf ihre Mutter entwickelt. Wie kann man so mit seinen Kind umgehen??? Ich habe es als Hörbuch gehört und es hat mich so gefesselt, wie es bis jetzt noch kein Hörbuch getan hat.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
7. Mai
Rating:4

Harte Kost

Jeanette McCurdy, bekannt als Sam aus iCarly schildert die Hintergründe zu ihrem Kinderstar Leben. Ich habe iCarly geliebt. Und irgendwie habe ich nun ein schlechtes Gewissen mich an der Serie erfreut zu haben während das wahre Leben von Jeanette solch eine Tortur war. Jeanettes Mutter war die treibende, manipulative Kraft hinter allem. Und jede neue Seite im Buch hat mich wütender gemacht. Ich fand den Titel des Buches hart, als ich das Buch sah. Aber ehrlich gesagt, verstehe ich ihn nun. So eine Person sollte sich niemals Mutter nennen dürfen. Das Buch ist nicht sensationsheischend, sondern ein ungeschönter Blick auf eine Mutter, die ihre Tochter zwingt ihren Traum zu leben.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
4. Mai
Rating:3.5

Das Memoir zeigt eindrücklich eine toxische Mutter-Tochter-Beziehung und deren oft unsichtbare Folgen. Die detaillierten Schilderungen machen deutlich, wie subtil Machtmissbrauch funktioniert und wie schwer es ist, sich daraus zu lösen. Zugleich gibt das Buch Einblick in das Leben von Jennette McCurdy und verdeutlicht, wie verborgen die Probleme von Kinder- und Jugenddarsteller:innen hinter äußerem Erfolg bleiben. Die Triggerwarnungen auf der letzten Seite sind zu beachten.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
2. Mai
Absolut lesenswert! Ich blicke nun ganz anders auf Kinderstars und Jennettes Zeit bei iCarly
Rating:5

Absolut lesenswert! Ich blicke nun ganz anders auf Kinderstars und Jennettes Zeit bei iCarly

Dieses Buch ist eine Wucht, aus mehreren Gründen: Jennette McCurdys Geschichte ist gleichermaßen faszinierend wie verstörend. Ihre Mutter missbrauchte sie emotional wie körperlich, pushte sie in das Showbusiness und trieb sie in die Essstörung. Und obwohl das schwere Kost ist, schafft es Jennette, dass man nie schwerst deprimiert ein Kapitel beendet und das Buch trotz allem nicht aus der Hand legen kann. Außerdem ist sie eine Meisterin im "Show, don't tell", indem sie zum Teil sehr verstörende Szenen aus ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenleben beschreibt, die beim Leser einen sehr eindeutigen Blick auf ihre Mutter hinterlassen. Das Buch ist so gut, teilweise witzig und auf den Punkt geschrieben, dass man zwischenzeitlich vergisst, dass es sich hier nicht um einen Roman, sondern um ihre Memoiren handelt. Ich blicke nun ganz anders auf Kinderstars (und den Druck, mit dem diese jungen Menschen irgendwie zurecht kommen müssen) und auf Jennettes Zeit bei iCarly. Ich habe vorhin ein paar Szenen der Serie gesehen und wäre nie darauf gekommen, wie traumatisiert sie schon damals war. Ich ziehe meinen Hut vor Jennette, dass sie sich aus den Fängen ihrer Mutter befreit hat und dass sie nun mit dem Schreiben ihren eigenen Weg geht. Ich hoffe, dass noch viele Bücher folgen! ✨

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
2. Mai
Rating:5

Wow…Dafür gibt es keine Worte. Dieses Buch ist so unglaublich heftig und damit aber auch wichtig. Das alles was wir in dem Buch mitbekommen ist einfach nur unglaublich und halt real. Und das ist auch der beste Teil dies Buches. Die Art wie es geschrieben wurde. Jennette McCurdy erzählt ihre Geschichte wie ein fiktiver Roman, das heißt wir stecken in ihrem Kopf und erleben es mit ihr zusammen. Dadurch bekommt man sehr gut mit, wie sich das Umfeld und deren Verhalten auf das damals kleine Kind und ihr Denken auswirken. Es war echt so unfassbar heftig und echt. Trotzdem musste ich mich sehr oft daran erinnern, dass diese Geschichte kein fiktiver Roman ist, den sich jemand ausgedacht hat, sondern, dass es Realität ist.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
29. Apr.
Rating:5

Eine zutiefst erschütternde Erzählung über das kranke Verhältnis zwischen Mutter und Tochter

Ich weiß nichtmal wo ich anfangen soll. Ich habe am Rande schon einiges von Jennette McCurdy und ihrer schwierigen Kindheit gehört, aber das Ausmaß der Misshandlung durch ihre kranke Mutter konnte ich mir so wirklich nicht vorstellen. Jennette beschreibt ihre Kindheit und ihre Beziehung zu ihrer Mutter und dem Schauspielerdasein mit einer schmerzhaften, kindlichen Naivität, die beim Lesen einfach nur wehtut. Sie möchte ihre Mutter nur glücklich machen, egal wie selbst sie sich damit schadet - es gibt keine andere Option. Selbst als Erwachsene bleibt ihr wenig Leid erspart. Selbst durch Distanz oder sogar Tod fällt es ihr schwer, von ihrer Mutter frei zu werden, doch am Ende wenden sich die Dinge etwas zum Besseren. Mittlerweile bin ich auch froh, dass Deb gestorben ist.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
24. Apr.
Rating:5

„I’m Glad My Mom Died“: Ein Titel, der hart klingt, aber notwendig ist.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wann oder ob mich ein Buch jemals schon so unfassbar wütend gemacht hat. Gleichzeitig bin ich tieftraurig, aber auch irgendwie hoffnungsvoll und wahnsinnig stolz auf eine Person, die ich überhaupt nicht persönlich kenne und auch noch ein berühmter Weltstar ist. „I’m Glad My Mom Died“ von Jennette McCurdy hat mich während des Hörens (ich habe das deutsche Hörbuch gehört, was ich übrigens absolut empfehlen kann!) immer wieder komplett sprachlos gemacht. Ich war lange Zeit skeptisch, was dieses Buch angeht. Der Titel ist natürlich extrem provokativ, und ich dachte am Anfang wirklich: „Puh, ich weiß nicht, ob mir das vielleicht eine Nummer zu viel ist.“ Aber jetzt, nachdem ich ihre Geschichte kenne, kann ich die Wahl dieses Titels zu 100 % verstehen! Es ist kein „Hate-Post“ und kein ragebait, sondern ein notwendiger Befreiungsschlag! Zwischendurch war ich vom Inhalt und speziell von Jennettes Mutter Debra so fertig, dass ich kurz dachte, ich müsste Sterne abziehen, weil es so schwer zu ertragen war. Aber das wäre totaler Quatsch! Die 5 Sterne gelten ja nicht der Mutter und ihren Taten, sondern Jennette, ihrem Mut, ihrer unfassbaren Entwicklung und der Art, wie emotional und gleichzeitig klar sie ihr Leben reflektiert. 🌟💪 Es ist einfach unbegreiflich, wie man seinem eigenen Kind so viel Leid antun kann. Jennette beschreibt, wie sie von klein auf in eine Rolle gedrängt wurde, die eigentlich der unerfüllte Traum ihrer Mutter war. Sie sollte berühmt werden, sie sollte Schauspielerin sein – und dieses Ziel stand über allem. Über Jennettes Wohlbefinden, über ihrer körperlichen und mentalen Gesundheit, über allem. 🎭 Es bricht einem das Herz zu hören, wie ihre Mutter schon in jungen Jahren ihr Körperbild und ihre Sexualität zerstört hat, wie sie jede Beziehung im Keim erstickt hat, nur um Jennette einzureden, dass die einzige wichtige Bindung die zu ihrer Mutter sei. Diese emotionale Gefangenschaft hat Jennette bis ins Erwachsenenalter geprägt und wird sie wahrscheinlich ihr Leben lang begleiten. Aber genau hier liegt die Stärke des Buches: Es ist so berührend zu sehen, wie Jennette im Erwachsenenalter lernt, sich aus diesen Fängen zu lösen, für sich selbst einzustehen und endlich für sich selbst zu leben. Trotz all der riesigen Steine, die ihr immer wieder von ihrer Mutter, ihrer Familie, Personen aus dem Showbusiness, vermeintlichen Vertrauten, in den Weg gelegt wurden, hat sie es geschafft, ihren eigenen Weg zu finden. Ihre Geschichte gibt so viel Kraft und macht deutlich, wie viel Wachstum möglich ist, selbst wenn man aus der tiefsten Dunkelheit kommt. 🌈✨ Jennette kann so unfassbar stolz auf sich sein – für mich ist sie durch dieses Buch zu einem echten Vorbild geworden. Wer einen ungeschönten, harten, aber auch mutigen Einblick in das Leben eines Kindstars und den Kampf um die eigene Identität sucht, muss dieses Buch lesen (oder hören). ⭐⭐⭐⭐⭐

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
19. Apr.
Rating:5

I’m Glad My Mom Died ist keine leichte Geschichte, aber eine unglaublich ehrliche und mutige.

In ihrer Autobiografie erzählt Jennette McCurdy von ihrem Aufwachsen als Kinderstar, ihrer Karriere im Fernsehen und vor allem von der extrem schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter. Schonungslos beschreibt sie, wie Kontrolle, Abhängigkeit und emotionale Manipulation ihr Leben geprägt haben – und wie sie sich daraus befreit hat. Meine Meinung Ich finde es bei Autobiografien immer schwierig, eine klassische „Bewertung“ abzugeben – schließlich ist es die echte Geschichte eines Menschen. Und genau so habe ich dieses Hörbuch auch wahrgenommen: weniger als etwas, das man bewertet, sondern eher als etwas, das man auf sich wirken lässt. Was mich wirklich beeindruckt hat, ist der Mut, mit dem Jennette McCurdy ihr Leben offenlegt. Dieser Einblick in die Welt eines Teenstars ist intensiv und wirkt sehr authentisch – selbst für jemanden wie mich, der mit ihrer Serie überhaupt keine Berührungspunkte hatte. Besonders stark ist die Art, wie sie die Beziehung zu ihrer Mutter beschreibt. Das ist detailliert, schonungslos und gleichzeitig so nachvollziehbar erzählt, dass man ihre damaligen Gedanken und Gefühle wirklich greifen kann. Man versteht, warum diese Bindung so war, wie sie war – auch wenn sie von außen betrachtet schwer zu begreifen ist. Gerade diese Nähe hat das Hörbuch für mich so eindrücklich gemacht. Es ist keine distanzierte Rückschau, sondern fühlt sich oft so an, als wäre man direkt in ihren Gedanken von damals. Gleichzeitig ist es einfach traurig zu hören, dass sie keine wirkliche Kindheit hatte. Umso stärker finde ich es, dass sie es geschafft hat, sich daraus zu lösen und irgendwann die Kontrolle über ihr eigenes Leben zu übernehmen. Das Hörbuch-Format hat für mich zusätzlich viel ausgemacht. Dass sie ihre Geschichte selbst spricht, gibt dem Ganzen nochmal eine ganz andere emotionale Tiefe und Authentizität. Fazit I’m Glad My Mom Died ist keine leichte Geschichte, aber eine unglaublich ehrliche und mutige. Es ist weniger ein Buch, das man bewertet, sondern eines, das einen nachdenklich zurücklässt. Ein sehr persönlicher Einblick in ein Leben, das von außen oft ganz anders wirkt – und ein starkes Zeugnis dafür, dass man sich auch aus schwierigen Verhältnissen befreien kann.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
16. Apr.
Rating:2.5

I am conflicted about the audiobook.

I wondered why the English audiobook was 4 hours shorter than the German version. I found out why. This was the first audiobook I had to put into 0.x because Jennette McCurdy speeds through her lines and even my neurodivergent brain (that likes it fast) could hardly follow the content. That said, everything else inside was incredibly informative, a look behind the scene of a toxic mother/daughter relationship and the trauma resulting from living a life that was never your own. The whole Dan Schneider thing included. If I had read it, I probably would have given it a higher rating, but the experience was impacted by the delivery.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
16. Apr.
Rating:4.5

Was, wenn die Person, die dich schützen und bedingslos lieben sollte, gar nicht dein Bestes im Sinn hat?

In dieser erschütternden Biografie erzählt Jennette McCurdy detailliert und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen von ihrer Kindheit und Jugend, von einer ungewollten Karriere und Essstörungen. Aber auch von Therapien und Befreiung. Die Triggerwarnungen haben absolut ihre Daseinsberechtigung und sollten beachtet werden.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
13. Apr.
Rating:4

Puh. Hart aber wirklich gut!

Obwohl ich grob wusste, was mich in diesem Buch erwartet, hat es mich eiskalt erwischt. Da ich selbst Mama bin, hat es mich tief bewegt, was diese Frau – dieses Kind – erleben musste. Man konnte gefühlt in den Kopf dieses kleinen Mädchens schauen. Es stimmt mich nachdenklich, wie Kinder durch ihre Eltern und deren Verhaltensweisen geprägt werden und wie toxisch so eine Beziehung aussehen kann. Das Buch beschönigt nichts und das ist meiner Meinung nach auch richtig so. Ja, ich kann das Buch wirklich empfehlen, jedoch sollten meiner Meinung nach hier wirklich die Triggerwarnungen gelesen werden.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
10. Apr.
Rating:5

Aktuell mein größtes Highlight dieses Jahr! 🥰

Dieses Buch ist so ehrlich und geht ganz tief ins eigene Gefühlsleben! Zudem aber auch sehr gut, dass es vorweg eine Triggerwarnung gibt! An alle: Diese bitte beachten! Das Buch hat sehr interessant gestartet und an Spannung bis zum Ende nicht verloren! Zwischendurch musste ich mir immer mal wieder klar werden, dass das hier eine wahre Gescjchte ist, sehr krass auf jeden Fall!! Es ist nichts für schwache, leicht getriggerte Neven! Mich hat das Buch vollkommen mitgerissen, ich wollte zwischendurch gar nicht aufhören zu lesen! Hat mich um ein bisschen Schlaf gebracht, aber das war es wert! Danke liebe Jennette McCurdy, dafür dass du uns deine Geschichte mitgeteilt hast!

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
8. Apr.
Rating:5

So eindrucksvoll. So real. So schmerzhaft.

Ich gehöre zu denen, die von Jennette McCurdy verabscheut wird. Zu recht. Denn ich bin eine von denen, die sie als den Kinderstar Sam aus iCarly kennt (wobei ich „Half His Age“ gehört habe, ohne zu wissen, wer sie ist). Aber als ich ihren Debütroman als Hörbuch hörte da wusste ich Bescheid. Ich wusste sie war Sam. Ich wusste sie war glücklich, dass ihre Mutter gestorben war (denn das spoilert der Titel). Mehr nicht. Aber ich habe über die 10 Stunden Material so viele Zwischentöne und Schatten ihrer Persönlichkeit kennengelernt und verstanden, weil sie es so eindrucksvoll und doch beiläufig beschreibt. Sie erklärt nicht. Sie erzählt und das Bild einer tyrannischen Mutter, die ihr ganzes Leben bestimmt hat zeichnet sich dabei von selbst. Jennette McCurdy ist stark. So stark - vor allem weil in ihrer Ehrlichkeit eine Brutalität und zugleich eine Verletzlichkeit liegt.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
8. Apr.
⏳️ Lebe nicht den Traum von anderen!
Rating:4.5

⏳️ Lebe nicht den Traum von anderen!

Stell dir vor, du weißt nicht, ... wer du bist... ... was du magst... ... was du wirklich willst und brauchst! Du lebst den Traum einer anderen Person, obwohl es dir zuwider ist. Wie gut muss es sich anfühlen, endlich auszubrechen 💥 ℍö𝕣𝕓𝕦𝕔𝕙 🎧 ✨️ I'm glad my mom died ✨ von Jennette McCurdy (10 h 11 min, Sprecherin Dagmar Bittner) WARNUNG ⚠️ Dieses Buch/Hörbuch behandelt das Thema Essstörungen und missbräuchliches Verhalten. Das Hörbuch geht 10 Stunden und 11 Minuten und ich hatte es in 2 Tagen durch, so sehr hat mich die Geschichte von Jennette gefesselt. Die Sprecherin Dagmar Bittner macht einen erstklassigen Job, imitiert Stimmen mit Gefühl und fängt die Atmosphäre der Story so gut ein! Als Jennette ungefähr 6 Jahre alt ist, entscheidet ihre Mutter: "Mein Baby wird eine Schauspielerin!" Und drillt ihre Tochter zu Schauspiel- und Tanzunterricht, Schönheitsoptimierungen, Kalorienzählen und Castings über Castings. Sie macht Jennette sehr abhängig von sich und so kann Jennette erst im jungen Erwachsenenalter herausfinden: Wer bin ich eigentlich und was möchte ich wirklich? Mir lief es eiskalt den Rücken runter bei einer Textpassage zum Thema Essstörungen: auch ich bewerte Essen manchmal sehr schlecht, mache mir teilweise zu viele Gedanken um Kalorien und um mein Gewicht. Ich nehme an, vor allem Frauen werden damit immer zu kämpfen haben. Beitrag auf Instagram folgt noch! Ich fand das Buch/Hörbuch großartig, auch wenn sehr ernste Themen behandelt werden und empfehle es gern weiter.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
6. Apr.
Rating:4

Es ist einfacher wütend zu sein, als den Schmerz hinter der Wut zu spüren ...

Ich wusste ja worauf ich mich bei dem Buch einlasse, aber irgendwie auch nicht. Die Geschichte zu lesen war teilweise echt heftig und was mich eigentlich am meisten daran beschäftigt, ist dass man als Kind einfach nur ein Fan von einer Schauspielerin oder einer Serie war und natürlich nichts über die Person dahinter weiß. Was sich hinter den Kulissen abspielt, sieht man nicht, bzw. soll man nicht sehen. Das ist heute oft auch noch so, aber man bekommt doch mittlerweile mehr mit oder beschäftigt sich sogar damit. Sie hat einen unglaublich harten Weg hinter sich und das alles auch wirklich gut erzählt. Es ist absolut zu empfehlen, sich vorher mit den Triggern zu beschäftigen, denn mich hat es manchmal echt aufgewühlt. Auch wenn ich es immer wieder weglegen musste, um zu verarbeiten, konnte ich es trotzdem nicht lange liegen lassen, weil ich dann doch immer wissen wollte, wie es weiter geht und ob/wie sie es rausschafft.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
3. Apr.
Rating:4

Böse aber nie bösartig

Ich hab mir zwar nie was aus iCarly gemacht, aber ich muss sagen: Sam nimmt mal wieder kein Blatt vor den Mund! Hier bekommt wirklich jeder sein Fett weg. Trotzdem liest sich das Buch nicht wie eine verbitterte Abrechnung ("The Woman in Me" von Britney Spears lässt grüßen), sondern eben wie das, was es sein soll: ein unverblümter Blick hinter die Kulissen von Nickelodeon, Showbusiness und Co. Und was da so abgeht, darüber kann man stellenweise nur den Kopf schütteln. PS: Wer hier "Celebrity Gossip" a la TMZ erwartet, bekommt im späteren Verlauf des Buchs selbst einen Spiegel vorgehalten.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
2. Apr.
Rating:4.5

Das Buch hat mir richtig gut gefallen und mich auch sehr berührt. Vor allem mit dem Wissen, dass es nicht nur ein Roman ist. Die Beziehung mit der Mutter und die Essstörung wurden sehr gut beschrieben. Ich konnte das Handeln und die Gedanken von Janette sehr gut nachvollziehen. Absolute Empfehlung! 😊

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
1. Apr.
Rating:4

Ich habe nicht nur eine Geschichte gelesen, sondern eine Beziehung erlebt, die mich noch lange beschäftigt hat.

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich wissen wollte, was hinter der Person steckt, die ich aus iCarly kannte. Beim Lesen war ich vor allem in den ersten zwei Dritteln häufig schockiert und auch wütend darüber, wie die Mutter mit Jennette umgegangen ist. Die Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr abhängig und belastend. Besonders auffallend fand ich, wie sehr Jennette versucht hat, ihrer Mutter zu gefallen – ohne selbst zu erkennen, wie ungesund diese Dynamik eigentlich ist. Jennettes Leben ist in zwei Zeiten aufgeteilt: die Zeit mit ihrer Mutter und die Zeit danach. Und obwohl diese Beziehung so schwierig war, entsteht nach dem Tod eine große Leere, weil Jennette ihr ganzes Leben darauf ausgerichtet hat ihrer Mutter zu gefallen. Zum Ende hatte ich das Gefühl, dass sie einen Weg für sich gefunden hat, um reflektierter und unabhängiger ihr eigenes Leben zu führen. Für mich ist dieses Buch keine klassische Autobiografie, sondern eine Geschichte über familiäre Prägung, Manipulation und den Weg zu sich selbst. Dieses Buch hat mich immer wieder erschüttert und lange beschäftigt.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
30. März
Rating:5

Toxisch ohne Ende

Es ist so unfassbar, was Jennette erlebt hat. Dieses Buch öffnet die Augen und lässt in das vermeintlich perfekte Leben unserer Teenie-Stars blicken. Es hat mich angewidert, schockiert und entsetzt, was ihre Mutter ihr angetan hat. Das Buch ist nichts für schwache Nerven.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
30. März
Rating:5

Emotional, ehrlich und mit besonderem Humor – extrem beeindruckend geschrieben.

I’m Glad My Mom Died von Jennette McCurdy ist ein unglaublich starkes und eindringliches Buch, das mich wirklich beeindruckt hat. Besonders herausragend ist, wie die Autorin mit Sprache umgeht. Sie schafft es, ihre schwere und oft schmerzhafte Vergangenheit so ehrlich und direkt zu erzählen, dass man komplett in ihre Geschichte eintaucht. Gleichzeitig bringt sie einen ganz eigenen, teilweise sehr trockenen Humor ein, der dafür sorgt, dass man selbst in schwierigen oder schockierenden Momenten manchmal lachen muss. Gerade dieser Kontrast macht das Buch so besonders. Die Mischung aus ernsten Themen und diesem besonderen Humor wirkt nie unpassend, sondern verstärkt eher noch die Wirkung der Geschichte. Auch der Einblick in ihr Leben fand ich unglaublich spannend. Man begleitet sie über viele Jahre hinweg und bekommt ein sehr klares Bild von ihrer Entwicklung und ihren Erfahrungen. Besonders die Beziehung zu ihrer Mutter ist komplex und emotional dargestellt, und man spürt den inneren Konflikt sehr deutlich. Insgesamt ein sehr ehrliches, bewegendes und gleichzeitig überraschend unterhaltsames Buch, das durch seinen einzigartigen Schreibstil und seine Offenheit heraussticht.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
29. März
Rating:5

Ernsthafte Thematik mit Triggerwarnung

Die Autorin erzählt ihre Geschichte sehr ehrlich und zugleich verstörend. Die toxische Beziehung von der Mutter zur Tochter hat das Leben der Tochter zerstört und zwar so, dass sich Jennette jahrelang nicht als "eigene" Person gesehen hat. Fazit: Einfach nur beklemmend und erschütternd.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
28. März
Rating:4

Schockierend

Diese Muttertochter Beziehung war einfach Krank. Ihre Mutter hat ihr Ihren Traum aufgeredet und hat nie darauf geachtet was sie wollte was auch Emotionaler Missbrauch war. Sie wurde so krank woran ihre Mutter nicht unschuldig ist. Ich war einfach Sprachlos und Wütend wie eine Mutter so sein kann.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
28. März
Rating:5

Einfach eine krasses Buch

Ich werde noch viel über dieses Buch nachdenken 💭 Trotz der schweren Themen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil es so fesselnd geschrieben ist. Man merkt wie viel Mut es gekostet haben muss diese Geschichte so offen zu teilen.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
26. März
Rating:4.5

Harter Tobak - ich weiß gar nicht, was ich fühlen soll

Oha! Was bitte hab ich da gerade gelesen? Ich frage mich, wieviel kann ein kleiner Mensch ertragen? 🥺 Und ich weiß, kein Mensch sollte das ertragen müssen! Die Mutter hat mich so wütend gemacht und für Net hat es mir das ein oder andere Mal das Herz eingeklemmt und die Luft abgeschnürt. Besonders zerrissen haben mich die Geschichten und die Vorkommnisse in der Kindheit. Und doch zieht sich alles wie ein roter Faden durchs Buch - wie im Leben eines jeden halt. Unsere Kindheit, unsere Jugend, all das prägt uns... Aber ich will gar nicht zu viel verraten. Lest selbst. Und das unbedingt! Vom Schreibstil hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich bin nur so durch die Kapitel geflogen. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung!

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
24. März
Rating:2.5

Ich mag keine Biografien

Biografien und ich werden nicht miteinander warm. Und ich habe blöderweise nicht gewusst, dass es sich hierbei um eine Biografie (einer mir nicht bekannten) Schauspielerin handelt, als ich das Hörbuch begonnen habe. Es ist eine sehr emotional mitreißende Geschichte, aber ich hatte kein großes Vergnügen daran. Die Protagonistin war mir nicht allzu sympathisch, die Handlung zog sich in die Länge und so vieles wurde so unverblümt geschildert (vor allem erbr*chen - womit ich nicht besonders gut klar komme). Ich glaube, dass meine Erwartung eines Romans über toxische Mutterschaft mein Lese- bzw. Hörvergnügen zusätzlich getrübt hat.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
23. März
Schonungslos ehrlich – und emotional schwer zu greifen
Rating:4

Schonungslos ehrlich – und emotional schwer zu greifen

I’m Glad My Mom Died von Jennette McCurdy ist keine leichte Lektüre – und genau deshalb ist es mir wichtig vorwegzunehmen: Meine Bewertung bezieht sich nicht auf das Leben der Autorin, sondern ausschließlich auf die Umsetzung des Buches. Ich bin sehr gut in die „Geschichte“ hineingekommen. Die vielen kurzen Kapitel und der chronologische Aufbau machen das Lesen angenehm und sorgen für einen guten Lesefluss. Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent die Perspektive umgesetzt ist: Man hat wirklich das Gefühl, dass ein Kind erzählt, dann ein Teenager, dann eine junge Erwachsene. Es wirkt nicht wie ein Rückblick mit dem Wissen von heute, sondern wie ein unmittelbares Miterleben. Gerade der erste Teil, in dem sie ihren Weg in die Schauspielerei beschreibt, hat mich sehr gefesselt. Ihre Gedanken und Gefühle sind dabei unglaublich nachvollziehbar und eindringlich geschildert. Im weiteren Verlauf rückt vor allem das Thema Essstörung stark in den Fokus. Inhaltlich absolut nachvollziehbar und wichtig – für mich persönlich war dieser Abschnitt jedoch etwas zu lang, wodurch sich das Buch stellenweise ein wenig gezogen hat. Was das Buch jedoch durchgehend schafft: Es löst Emotionen aus. Fassungslosigkeit, Mitgefühl und immer wieder dieses Gefühl von „Das kann doch nicht wirklich passiert sein“. Die Offenheit, mit der Jennette McCurdy ihre Geschichte erzählt, ist beeindruckend und teilweise erschütternd. Trotz kleiner Längen ist es insgesamt ein sehr gut geschriebenes, intensives Buch, das lange nachwirkt.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
22. März
Rating:5

Ehrlich, spannend und erschütternd.

McCurdy gibt nicht nur intime Einblicke in ihr Familienleben, sondern berichtet auch über ihre Karriere als Schauspielerin und wie beide Welten sich auf ihr späteres Leben auswirken. Obwohl es um ernste Themen und traumatische Ereignisse geht, erzählt McCurdy die Geschichte in so einem angenehmen und lockeren Ton, dass ich das Buch erst nach der letzten Seite aus der Hand legen konnte. Absolute Empfehlung!

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
21. März
"Verzweifelt habe ich meine Mutter versucht zu verstehen , habe versucht zu wissen was sie traurig macht, was sie glücklich macht ... Zu dem Preis mich nie kennengelernt zu haben. Ich weiß nicht wer ich bin, ich weiß nicht was ich brauche und vor allem weiß ich nicht was ich mir wünschen soll" 💔🖤
Rating:4.5

"Verzweifelt habe ich meine Mutter versucht zu verstehen , habe versucht zu wissen was sie traurig macht, was sie glücklich macht ... Zu dem Preis mich nie kennengelernt zu haben. Ich weiß nicht wer ich bin, ich weiß nicht was ich brauche und vor allem weiß ich nicht was ich mir wünschen soll" 💔🖤

📖 „I’m Glad My Mom Died“ ist eine autobiografische Erzählung, die tief unter die Oberfläche eines scheinbar glamourösen Kinderstars blickt. Jennette McCurdy schildert schonungslos ihre eigene Geschichte und genau das macht dieses Buch so eindringlich und schwer zu vergessen. 💔 Die geschilderten Ereignisse sind teils erschütternd und nichts für empfindliche Leser. Man wird als Leser direkt in ihre Welt hineingezogen, empfindet Mitgefühl, Wut und Fassungslosigkeit zugleich. Spätestens zur Hälfte des Buches beginnt man, den zunächst provokanten Titel auf eine bedrückend nachvollziehbare Weise zu verstehen. 📺 Viele Kinder der 90er Jahre kannten und bewunderten sie als Sam Puckett aus der Serie iCarly. Doch dieses Buch zerstört jede Illusion vom sorgenfreien Leben eines Kinderstars. Der Ruhm hatte einen hohen Preis. Ihre mentale und körperliche Gesundheit – und beinahe ihr Leben. ⚠️ Im Zentrum steht die zutiefst toxische Beziehung zu ihrer Mutter, die ihr Leben von klein auf kontrollierte und manipulierte. Diese Dynamik führte zu schweren Essstörungen wie Bulimia und Anorexia, sowie zu weiteren extrem ungesunden Verhaltensmustern. Erst nach dem Tod ihrer Mutter gelingt es ihr langsam, sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen und überhaupt zu verstehen, wer sie selbst ist und wer sie sein möchte. 🧠 Dieses Buch ist verstörend, fesselnd und gleichzeitig unglaublich wichtig. Es zeigt auf eindringliche Weise, wie stark Eltern das Leben ihrer Kinder prägen können. Im Guten wie im Schlechten und wie schwer es ist, sich von solchen Prägungen zu befreien. ✨ Eine bewegende, schonungslose Geschichte über Kontrolle, Identität und den langen Weg zur Selbstfindung.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
19. März
Rating:3.5

Schonungslose Wahrheit: Eine bewegende, aber auch erschreckende Geschichte

Mit iCarly verbinde ich meine Kindheit. Umso härter ist der Kontrast zu dem, was hinter den Kulissen tatsächlich passiert ist. Jennette McCurdy erzählt ihre Geschichte eindrücklich und offen. Im Zentrum steht die Beziehung zu ihrer Mutter, die von Kontrolle, Manipulation und emotionalem wie auch körperlichem Missbrauch geprägt ist. Aussagen wie, dass jedem Kompliment über ihre natürliche Schönheit direkt ein Makel folgt, verdeutlichen, wie tiefgreifend diese Prägung war. Jennette entwickelt früh ein Verhalten, bei dem sie permanent die Stimmung ihrer Mutter liest und alles dafür tut, sie zufriedenzustellen. Diese Form der Parentifizierung und emotionalen Abhängigkeit wird sehr greifbar dargestellt und macht wütend, aber auch traurig. Es wird deutlich, welchen massiven Einfluss Eltern oder Erziehungsberechtigte auf die Entwicklung eines Kindes haben können – im positiven wie im negativen Sinne. Im Verlauf des Buches verlagerte sich der Fokus auf Themen wie Essstörungen, Selbstverletzung, Alkoholprobleme und später Therapie. Die detaillierten Beschreibungen – insbesondere rund um Essstörungen und Erbrechen – empfand ich irgendwann als zu viel und stellenweise auch unangenehm. Hier hätte ich mir tatsächlich klarere oder kapitelbezogene Triggerwarnungen gewünscht. Die zweite Hälfte zog sich für mein Empfinden deutlich. Erst gegen Ende gewann die Geschichte wieder an Stärke, insbesondere durch die therapeutische Aufarbeitung. Die Einblicke in die Therapie wirkten reflektiert, was dem Abschluss nochmal eine positive Entwicklung gegeben hat. „Don‘t let slips become slides.“ „Was für den einen eine gute Investition ist, kann für den anderen eine schlechte Investition sein.“ Triggerwarnungen: Essstörungen, Erbrechen, Selbstverletzung, emotionaler und körperlicher Missbrauch durch Eltern, Parentifizierung, Machtmissbrauch, Manipulation, Co-Abhängigkeit, Suchtprobleme, Tod eines Elternteils, psychische Erkrankungen, Körperbildprobleme, Kindheitstrauma, Narzissmus

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
18. März
Rating:5

Absolut gut! Ein Must-Read!

Extrem gut geschrieben. Die Geschichte wird durch die gewählten Worte und den Aufbau der Sätze sehr gut vermittelt. Die Story an sich ist spannend und sehr aufschlussreich. Gerade auch, weil es um eine Darstellerin aus einer Serie aus meiner eigenen Kindheit geht. Ich konnte das (Hör-)Buch nicht aus der Hand legen!

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch
4. März
Rating:5

Wenn die Mutter zum größten Feind wird🦂

In ,,I’m Glad My Mom Died’’ erzählt Jennette McCurdy schonungslos und bewegend von einer Kindheit, die von Kontrolle, emotionalem Missbrauch und krankhaftem Leistungsdruck geprägt war. Was nach einer erfolgreichen Hollywood-Karriere klingt, entpuppt sich als Geschichte von Abhängigkeit, Manipulation und dem verzweifelten Wunsch, endlich ein eigenes Leben führen zu dürfen. Die Mutter wird in dieser Autobiografie nicht als schützende Bezugsperson dargestellt, sondern als dominierende Kraft, die jeden Lebensbereich ihrer Tochter kontrolliert – von Essverhalten und Körperbild bis hin zur Schauspielkarriere. McCurdy beschreibt eindringlich, wie früh sie lernen musste zu funktionieren, zu lächeln und Erwartungen zu erfüllen, selbst wenn sie innerlich zerbrach. Besonders erschreckend ist, wie subtil emotionale Erpressung und Schuldgefühle eingesetzt wurden, um Gehorsam zu sichern. Trotz der Schwere des Themas überzeugt das Buch durch einen nüchternen, teilweise schwarzen Humor, der das Lesen/Hören intensiv, aber nie reißerisch macht. McCurdy gelingt es, die Ambivalenz ihrer Gefühle offenzulegen: Liebe, Loyalität, Angst und Wut existieren nebeneinander – bis der Tod der Mutter schließlich nicht nur Trauer, sondern auch Befreiung bedeutet. Diese Memoiren sind mehr als eine Abrechnung. Sie sind ein mutiges Zeugnis über toxische Eltern-Kind-Dynamiken, Essstörungen, Selbstverlust und den langen Weg zur Selbstbestimmung.

I'm Glad My Mom Died
I'm Glad My Mom Diedby Jennette McCurdyFISCHER Taschenbuch