War o.k.
Das Buch wirkt gut recherchiert und informativ. Allerdings hat es mir im Ganzen nicht gut gefallen, da ich den Schreibstil trocken fand und die Kapitel teilweise gedanklich so sehr sprangen, dass ich Schwierigkeiten hatte zu folgen.
Ein sehr interssantes Buch über die Entwicklung einer Impfstoffes gegen Polio. Das Buch bringt Medizingeschichte näher, über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe. Ich liebe es, beim Lesen neues zu lernen.
Ein starkes Buch über die Rolle der Frau als Ärztin und Wissenschaftlerin in den 1940-1960er Jahren und die Liebe und dem Ehrgeiz nach der Suche nach einem Heilmittel für Polio
Sehr berührend und informativ! Es lohnt sich
"Die Formel der Hoffnung" hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen! 😌
Die Geschichte um Dr. Dorothy Horstmann, welche einen großen Teil zur Erforschung und Bekämpfung des weltweiten Poliomyelitis Ausbruchs beigetragenhat, beruht auf auf wahren Begebenheiten. Die Autorin hat mit diesem Epos nicht nur die dramatischen,medizinischen Hintergründe, sondern auch die Rolle der Frauen in den 40er bis 60er Jahren -in und außerhalb der Medizin - auf beeindruckende Weise wiedergegeben. Der Roman handelt von Schicksalsschlägen, harter, undankbar Arbeit, Familie, Liebe, Tragödien und einem Wettlauf gegen die Zeit. Der Schreibstil ist fesselnd und die Geschichte, sowie alle Protagonisten ist unfassbar nahbar und ergreifend. Meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk!
Gut - romantisch - wissenschaftlich Sehr zu empfehlen für jeden der „Eine Frage der Chemie“ gelesen hat!
Ich bin ein sehr großer Fan des Themas gewesen. Das Buch hat mich schon länger interessiert und wurde mir nach „Eine Frage der Chemie“ wärmstens empfohlen. Es hat mich sehr gefesselt. Besonders die Emanzipation von Dorothy, aber auch die Thematik an sich. Mich stört leider an dem Thema, dass die Autorin uns Lesern das fachliche irgendwie nicht ganz zutraut. Ich hätte mir bei dem Thema der Impfung und der Krankheit Polio an sich gerne mehr Tiefe gewünscht. Stattdessen waren es zum Großteil nur sehr oberflächliche Konversationen zu dem Thema und der Problematik, diese waren auch ausreichend da, aber es wurde leider nicht weiter darauf eingegangen „was daran denn jetzt die Schwierigkeit ist?“ bzw. „Warum kann man denn nicht einfach Impfen?“ o.ä. Mir hat dafür die „Romanze“ zwischen Dr. Horstmann und Dr. Sabin gut gefallen. Es war irgendwie passend. Hat aber auch leider einzige Klischees bestätigt, die aber in dem Fall nicht störend waren. Jedoch muss ich sagen, hätte ich mir statt dieser Komplexen Situation, die auch ein recht großes Thema gerade in der Mitte bzw. am Ende des Buches war, lieber mehr Wissenschaft gewünscht. Die Personen insgesamt habe ich sehr gut nachvollziehen können. Sei es Isabell Morgan mit de Impfung über Dr. Salk bis hin zu Arne Holm. Die Figuren waren alle sehr gut dargestellt und man konnte sich stark mit Ihnen identifizieren. Es waren vielfältige Charaktere mit Tiefe die mit fortschreitendem Lesen immer besser passten und zunahm.
Ein schönes Buch über eine mir zuvor unbekannte Frau. Schön, dass ich jetzt etwas über sie weiß.
Wahrscheinlich hätte ich mir dieses Buch nicht im Buchladen zum Originalpreis gekauft. Aber ich habe es sehr günstig als "Mängelexemplar" erstanden. Und ich bereue es nicht. Natürlich ist mir Polio ein Begriff und ich kann mich auch noch an meine süße Schluckimpfung zu Schulzeiten erinnern. Aber wie schwierig es letztendlich war, einen Impfstoff dagegen zu entwickeln, war mir nicht bewusst. Auch den Namen der Hauptprotagonistin Dorothy Horstmann kannte ich nicht. Das Buch war sehr schön zu lesen. Es war spannend etwas über die damalige Zeit zu erfahren. Man kann das Buch vielleicht als einen feministischen Wissenschaftsroman bezeichnen. Denn die Thematik ist durchaus fiktiv eingebettet, aber zeigt auch die Probleme von Frauen in der damaligen Zeit. Ich hätte mir vielleicht sogar noch etwas mehr Wissenschaft gewünscht. Empfehlenswert.
Abgebrochen ! Leider zäh und langweilig. Bei Seite 250 abgebrochen.
Das heutige Datum, der 24. Oktober ist zum Welt-Polio-Tag bestimmt worden, um daran zu erinnern, dass diese Krankheit nur durch eine globale Immunisierung der Bevölkerung ihren Schrecken verloren hat. Die Wildvariante der Viruserkrankung, die auch unter der Bezeichnung Kinderlähmung, bekannt ist, konnte dank einer Initiative der WHO, die das Ziel hatte, die Krankheit durch Impfung auszurotten,im Jahre 1988 zu 99 Prozent zurückgedrängt werden. Auch die Schluckimpfung mit dem berühmten Stück Würfelzucker ist seit 1998 Geschichte - hierzulande wird die Impfung nun oft in einer Kombination gegen andere Erkrankungen wie Tetanus oder Diphtherie mit der Spritze verabreicht. Nachlesen kann man diese interessanten Fakten auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts. Mit ihrem Roman "The Woman with the Cure" von 2023 setzt die US-amerikanische Autorin Lynn Cullen der eher unbekannten Medizinerin Dr. Dorothea Millicent Horstmann (2. Juli 1911 - 11. Januar 2001) ein Denkmal, der es nach hartnäckiger Forschung gelang, den Nachweis zu erbringen, dass das Poliovirus das zentrale Nervensystem über die Blutbahn erreicht. Historisch steht ihre Geschichte im Schatten von zwei bekannten männlichen Kollegen, die sich einen Wettlauf um die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Polio lieferten: Dr. Albert Bruce Sabin, Virologe und Professor der Kinderheilkunde und Dr. Jonas Edward Salk, Immunologe. Und wenn man jetzt allein diese geschichtlichen Fakten durchliest, könnte man wohl meinen, dass daraus nur ein spannender Roman mit interessanten Hintergründen und verschiedenen menschlichen Perspektiven entstehen kann. Aber leider ist dieser Roman so zäh erzählt und fokussiert sich auf die möglichen Liebesgeschichten und zwischenmenschlichen Interaktionen der Protagonistin und einiger anderer Figuren. Doch auch diese fiktiven Ausschmückungen der Lebensläufe der Figuren sind so bieder erzählt, dass die Lektüre ziemlich zäh wird. Die wirklich spannenden historischen Fakten werden erst gegen Ende des Romans abgehandelt und der Schluss ist dann auch ziemlich unnötig und kitschig. Der Roman gewährt Einblicke in den Klinikalltag der 1940er Jahre, er zeigt deutlich was diese Krankheit für Betroffene und Angehörige bedeutete und warum trotz des großen Engagement von Ärzten und Ärztinnen, Forscherinnen und Forschern der Kampf gegen diese Viruserkrankung so steinig und schwer war. Wer sich beim Lesen auf diesen Aspekt konzentriert, wird vielleicht die offensichtlichen Schwächen des Romans übergehen können. FAZIT Leider muss ich ehrlich gestehen, dass ich das Nachwort und das beigefügte Personen-/Figurenverzeichnis mit größerem Interesse gelesen habe, als den ganzen Roman. Mit der Erzählweise der Autorin bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, auch wenn der geschichtliche Hintergrund so spannend war. Bonnie Garmus spendet ja "großen Applaus für dieses Buch". Vielleicht also ein Lesetipp für alle, die "Eine Frage der Chemie" feierten.
Sollte man allen Impfgegnern wärmstens empfehlen zu lesen. Sehr interessante Protagonistin. Zu viele Seiten für die ausgedachten Liebschaften nach meinem Geschmack.
Leichte Lektüre mit Wissensgewinn
Vor dem Buch war mir nicht bewusst, welch große weltweite Auswirkungen Polio hatte und wie viele Kinder Opfer wurden. Auch wie aufwändig und lebensrettend Impfstoffe sind, wird einem anhand vieler Einzelschicksale bewusst. Ich persönlich hatte mehr gehofft, ein Pendant zu "Eine Frage der Chemie" zu bekommen. Leider hatte mir dafür die Hauptfigur zu wenig Tiefgang und Kämpfergeist - auch wenn ich sie gemocht habe. Lesenswert, aber kann für mich nicht ganz mithalten.
Interessante Geschichte mit vielen Fakten und Einblicken in die Medizin der 40er und 50er Jahre …. in dieser Zeit erkranken viele Kinder an Polio und ein Team aus Ärzten und Wissenschaftler nehmen den Kampf gegen das Virus auf …. obwohl sie alle das gleiche Ziel vereint , sind diese in einem ständigen Konkurrenzkampf …. vor allem für die Ärztin Dr. Horstmann wird es ein anstrengender Kampf sich in der Männerdomäne zu behaupten und ihr Wissen einzubringen um weiter ihre Forschungen für einen geeigneten Impfstoff durchzuführen zu können ….
An sich fand ich die Geschichte gut geschrieben und ich hab mich zum ersten Mal mit dem Thema Kinderlähmung genauer beschäftigt …. mir war gar nicht bewusst welche Ausmaße dies damals in Zeiten des Krieges und auch anschließend in der Zeit des kalten Krieges für die Gesellschaft hatte …. auch die Darstellung wie schwer es Frauen in dieser Zeit hatten wenn sie beruflich etwas erreichen wollten, kam gut in der Geschichte rüber …. nur hin und wieder fand ich es etwas zäh und hab auch mal ein zwei Seiten übersprungen 🤗
Unglaubliche Geschichte!
Es ist beeindruckend von den ganzen wichtigen Frauen zu lesen und dennoch feststellen zu müssen, dass ihre Arbeit wegen der damaligen sozialen und politischen Verhältnisse nicht genug geschätzt wurden. Dass sie trotzdessen unermüdlich für ihre Ziele weitergekämpft haben, ist beeindruckend.
Interessante Geschichte rund um die Erforschung des Polio-Virus und die Arbeit am Impfstoff. Mir hat die Mischung aus Fakt und Fiktion sehr gut gefallen und die starken Frauenrollen mit nachvollziehbaren Problemen in einer männerdominierten Branche. Der Schreibstil war sehr angenehm, ich fand die Geschichte an keiner Stelle langatmig.
Ein unendlich spannendes Thema und eine faszinierende Frau bilden die Basis dieses Buches. Leider enthält es dennoch so viele langatmige Szenen, dass es mich nicht vollständig überzeugen konnte.
Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft von der Geschichte. Gerne hätte ich noch mehr medizinische Fakten gehabt. Der Perspektivenwechels hat mich leider zwischendurch immer mal wieder rausgebracht. Wäre gerne nur bei Dorothy geblieben. Ansonsten fand ich die Story gut und auf jeden Fall interessant. Dorothy als Charakter fand ich ganz sympathisch und spannend. Mochte die Liebesgeschichte wirklich sehr. Sie kam wirklich authentisch rüber. Aber ich hätte gerne weniger persönliche Geschichten gehabt, dafür dann mehr Erklärungen und Fakten über Polio usw. erfahren. Die Sprecherin war fantastisch!
zwischenzeitlich etwas langatmig
Ein interessantes Buch über die Erfindung der Impfstoffe gegen Kinderlähmung und über eine starke, intelligente Frau. Das Buch ist gut recherchiert und erzählt, leider zwischenzeitlich etwas langatmig. Die romantische Story hätte für mich nicht sein müssen. Beeindruckend wie Frau Dr. Horstmann einen Impfstoff zu finden, alles in ihrem Leben diesem Traum unterordnet, denn zu viele Kinder sind bereits an dieser Krankheit gestorben und zu viel Leid hat die Kinderlähmung über ihr Land, die USA, und die ganze Welt gebracht. Horstmann kämpft mit knappen Forschungsgelder und ihrer ungewöhnlichen These und wird daher belächelt wird. Zuguterletzt ist sie ja auch noch eine Frau, die sich 1940 in einer Männerdomäne durchsetzen will.
Interessantes Thema - die fast vergessene Wegbereiterin der Polioimpfung - mit unnötiger Rahmenhandlung (eine erfundene Romanze)
Das Thema ist interessant, aber die Erzählung teils langatmig und redundant. Man hätte es deutlich dichter erzählen können. Die dazuerfundene Romanze war ziemlich überflüssig und unglaubwürdig. Zu viele Charaktere bleiben sehr oberflächlich und eindimensional.
Ich kam in diesem Buch leider überhaupt nicht vorwärts. Fand es eher langweilig. Natürlich ist Dorothy Horstmann eine beeindruckende Frau, aber der Roman hat mir einfach nichts gegeben….
Nun wissen wir, wer dafür gesorgt hat das wir ausreichend geschützt sind vor Polyo. Danke dafür!
Konnte mich mit dem Schreibstil nicht anfreunden... auch hat mich keiner der Charaktere sonderlich in den Bann gezogen. Ständige Wiederholungen! Nein, muss direkt noch einen Stern abziehen! Von mir gibt es leider kein Foto!
Schluckimpfung in der Schule habe ich noch erlebt und nach diesem Buch, bin ich froh und dankbar darüber.
In Zeiten von Covid ist dieses Buch aktueller denn je. Die Bedeutung der Arbeit von Frau Dr. Horstmann für die Bekämpfung von Polio ist beeindruckend beschrieben. In dieser Zeit, wo Frauen eher die Rolle von Sylvia (Frau von Dr. Sabin) inne hatten und die Männer ihre Eitelkeiten demonstrierten. Unbeirrt hat diese Frau für die Gesundheit aller Menschen auf der Welt gekämpft/geforscht. Das zähe ringen um einen Impfstoff wird in diesem Buch dadurch deutlich, dass es langatmig beschrieben wird. Dieses auszuhalten als Leser ist ein guter Vergleich mit der Arbeit von Dr. Horstmann. Ich habe es sehr gemocht und bin für froh, es gelesen zu haben.
Eine beeindruckende Geschichte einer beeindruckenden Frau. Ich wusste bis zu diesem Buch nichts zur Geschichte oder dem Hintergrund von Polio. Darum geht es darin in erster Linie. Ich finde die Verzweiflung, die es gegeben hat/haben muss, bringt die Schriftstellerin wirklich gut rüber. Insgesamt war es ja ein sehr langer Weg, bis ein Impfstoff entwickelt werden könnte. Zwischendrin empfand ich die Sprünge manchmal zu groß, sowohl die Zeit als auch die Handlung betreffend. Aber alles in allem finde ich es ein sehr gelungener Roman. Ich habe mich manchmal an "Eine Frage der Chemie" erinnert gefühlt, wegen des Themas Frauen in der Wissenschaft Mitte des 20. Jahrhunderts.
2,5 Sterne War okay, aber mehr auch nicht. Ja, mensch konnte viel über Polio und den harten Weg zu einer Impfung erfahren, aber das war auch schon alles. Die Figuren blieben doch recht leblos. Dorothy hat sich kaum durchgesetzt, hat den Männern immer nach dem Mund geredet, Konflikte gemieden, hatte kaum Redeanteil und war on page statt mit Forschung eher mit ihrem - ausgedachten - Liebesleben und Gedanken an Kinder beschäftigt. Also was an dem Buch feministisch oder frauensolidarisch sein soll, keine Ahnung.
Super Hintergrundunterhaltung beim Renovieren 😉
Es gibt Bücher, die funktionieren für mich nur als Hörbuch. Bücher, die mich aufgrund ihrer Thematik interessieren, aber sich an eine bestimmte Leserschaft zu richten scheinen, zu der ich mich nicht wirklich zugehörig fühle. Die Poliothematik interessiert mich sehr und da sowieso eine langwierige Renovierung anstand, konnte ich mich mit dem Hörbuch, hervorragend gelesen von Andrea Sawatzki, gut von meiner mangelnden Motivation ablenken und habe jetzt, juchhu, sowohl Hörbuch als auch Renovierung erfolgreich abgeschlossen. Das erste Drittel fand ich sehr gelungen. Die Krankheit Polio mit ihren dramatischen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen wird ausführlich dargestellt und hat mich sehr betroffen gemacht. Außerdem lernen wir natürlich Dorothy Horstmann kennen, Medizinerin und Hauptprotagonistin des Buches. Dr. Horstmann ist eine reale Person und dieses Buch ist vor allem eine berufliche Biografie. Wir erfahren, wie sie die ersten Schritte im akademischen Umfeld macht und welche Hürden ihr, besonders als Frau in den 40'er und 50'er Jahren begegneten. Für meinen Geschmach stößt die Autorin uns LeserInnen uns doch manchmal sehr plakativ mit der Nase auf die alltäglichen Diskriminationen und ich hätte mir gerade in einem feministischen Buch gewünscht, dass sie mir als Leserin die Intelligenz zutraut, das auch eigenständig anhand beschriebener Situationen zu erkennen. Im mittleren Drittel wurde das Buch meiner Meinung nach etwas langatmig, was sicher auch einer doch sehr kitschig dargestellten Liebesbeziehung geschuldet ist, für die es zudem keinerlei reale Grundlage gibt. Die Person von Dorothy's Love interest zumindest ist rein fiktiv. Und das ist für mich auch der größte Kritikpunkt an diesem Buch. Die Geschichte einer real existierenden herausragenden Ärztin zu erzählen, die sich ihr Leben lang voll auf ihre Arbeit konzentrierte, in dem Wissen, wie wichtig diese ist, und ihr dann eine romantische Beziehung anzudichten empfinde ich fast als unverschämt. Ich kann mir auch nicht helfen, zu glauben, dass diese Beziehung auch deshalb in die Geschichte hinein geschrieben wurde, weil dieses Buch wohl unter dem Genre "Frauenliteratur" ( was immer das sein soll) beworben wird. Und Frauen, wir zarten Geschöpfe mit schwachem Verstand, brauchen nunmal eine romantische Geschichte in allen Büchern, die wir lesen, sonst kaufen wir sie nicht. Da scheinen sich doch einige misogyne Vorurteile der 50'er Jahre im Literaturbetrieb tapfer zu halten. ( oder vielleicht haben fast 50 Jahre Lebenserfahrung mich auch zynisch gemacht) Im letzten Drittel nimmt das Buch wieder Fahrt auf, als sich die medizinische Forscherelite um die Entwicklung eines Impfstoffs ein Kopf an Kopf Rennen liefert. Auch wenn mir die Auflösung ein bisschen unspektakulär geraten schien. Ein gutes Buch, um sich mit den Grundlagen der Polio- Epidemie auseinanderzusetzen und natürlich eine außergewöhnliche Frau kennenzulernen. Ich hätte jetzt große Lust, ein spannendes Sachbuch zu dem Thema zu lesen. Vielleicht finde ich ja eins.
Eigentlich eine interessante Geschichte, aber manchmal zog sie sich doch sehr. Immer wieder diese Versammlungen mal hier, mal dort. Zwischendurch hatte ich mal überlegt abzubrechen, habe es aber dann doch beendet. Gegen Ende wurde es auch wieder besser.
Ich Wollte das Buch wirklich mögen und hab mich bis 60 % gekämpft. Leider fehlt irgendwie der rote Faden und es zieht sich extrem, ohne dass Tiefe entsteht. Abgebrochen. 😔
Faszinierende Geschichte über eine Frau, die entscheidende wissenschaftliche Erkenntnisse schuf, um den Polio Impfstoff zu entwickeln. Ein spannend und einfühlsam geschriebenes Buch, das auch die schwierige und undankbare Rolle der Frauen in der Wissenschaft als auch die Schwierigkeiten, privates Glück und beruflichen Erfolg miteinander zu verbinden mit zum Thema hat. Ich kann es nur empfehlen.
Im Mittelpunkt des Romans steht die Wissenschaftlerin Dorothy Horstmann, die in den 40er, 50er und Anfang der 60erJahre gegen das Poliovirus kämpfte. Als Frau wurde sie in den männerdominierten Wissenschaftskreisen nicht anerkannt. Erst recht nicht, da sie mit 1,85 m ungewöhnlich groß war. Und doch hat sie geschafft, eine entscheidende Entdeckung zur Entwicklung eines Impfstoffes zu machen. Mich hat die Stärke dieser Frau sehr beeindruckt, auch wenn das Buch einige Längen hatte. Eine Leseempfehlung hat diese Geschichte in jedem Fall verdient 👍🏻
Sie wollte Leben retten und veränderte die Welt
Im Kampf gegen das Polio-Virus machte die Ärztin Dorothy Horstmann die entscheidende Entdeckung für die spätere Herstellung einer Impfunge gegen die Kinderlähmung. Ruhm und Ehre steckten jedoch ihre männlichen Kollegen ein. Ein spannendea Thema, für mich jedoch in einer zähen Erzählform geschrieben. Ich fand sehr schlecht in eine richtigen Leserythmus.
Lesenswert, mir hätte aber mehr Fokus auf Medizin und weniger Tratsch/Klatsch/Herzschmerz besser gefallen. (Leider immer so bei Romanen über starke Frauen)
Lohnenswertes Hörbuch. Mit einer - wie üblich - tollen Andrea Sawatzki als Specherin und einem sehr interessanten Inhalt über die Frauen der Geschichte, die von der Öffentlichkeit und der Gesellschaft übersehen wurden. "Eine Frage der Chemie" hat mir zwar etwas besser gefallen, trotzdem hat es Spaß gemacht Dorothys Lebensgeschichte zu verfolgen. Eine beeindruckende Frau im Kampf gegen Polio.
Spannendes Thema, zwischenzeitlich leider etwas zäh
Durch die Erzähl-Perspektive ist es mir leider sehr schwer gefallen in die Geschichte rein zu finden. Außerdem war es phasenweise recht langatmig. Trotzdem ein sehr spannendes Thema.
Thema interessant, Umsetzung eher langatmig...
Geschichtlich sicherlich sehr gut und genau recherchiert, 3 Punkte dafür! Ich kam nicht so ganz ins Buch, die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, ich empfand es als etwas langatmig... (Zum Vergleich: "Eine Frage der Chemie" lesen!!!! Hat mich total mitgenommen!!!)
Eindrücklich wird erzählt, wie verzweifelt gegen Polio gekämpft wurde. Im Vordergrund steht Dorothy Horstmann, die eine entscheidende Entdeckung gemacht hat, aber oftmals von den männlichen Kollegen nicht ernstgenommen wurde. Das musste sie sich hart erkämpfen.
Die Suche nach einem Polio Impfstoff mit einigen Längen und leider mit einer Heldin, die sich immer von den Männern den Rang ablaufen lies. Es beruht auf realen Personen und entspricht in seiner epischen Breite wahrscheinlich auch der wirklichen Länge der Entwicklung von Theorien zur Wirksamkeit eines Impfstoffes, aber für mich hätte besonders der Mittelteil deutlich kürzer sein dürfen.
Einfach gewaltig! Der Wettlauf um einen Polio-Impfstoff, erzählt durch die Frauen, die den Weg dazu ebneten.
Ich habe mich anfangs sehr schwer mit all den Namen der Wissenschaftler:innen und Nebenfiguren getan. Da hilft ein Blick ins Verzeichnis hinten (es kann aber auch ein bisschen spoilern, also Vorsicht!), oder das Führen einer kleinen, selbst angelegten Liste. Sonst ist das Buch einfach genial. Es ist kein Pageturner, aber das will es auch gar nicht sein. Es wirft einen Blick auf die Polio-Geschichte Amerikas (und der Welt) und erweitert so ganz nebenbei mein Allgemeinwissen, ohne dass ich es merke. Und es hat so viel Atmosphäre... Jede Szene konnte ich mir richtig gut vorstellen. Die Hauptfigur Dr. Dorothy Horstmann ist wahnsinnig vielschichtig gezeichnet und es ist so schön sie zu lesen. Und auch, wenn mein Herz am Ende wegen eines fehlenden vollständigen Happy Ends für sie ein bisschen getrauert hat, war das Ende genau so richtig. Liebs.
Sehr interessante Geschichte über Polio und Frauen in der Zeit allgemein und speziell in der Wissenschaft.
Ok, aber zwischendrin ein paar Längen. Manche Handlung nicht so recht nachvollziehbar. Aber thematisch spannend - wie Polio besiegt wurde, Umgang der Wissenschaft mit einer Frau in ihren Reihen.
"Menschen können so enttäuschend sein." Dr. Dorothy Horstmann kämpft gegen Polio, die Kinderlähmung tötet und beeinträchtigt jedes Jahr Tausende von Kindern auf der ganzen Welt. Und sie hat nicht nur mit der Krankheit und einer möglichen Heilung zu kämpfen, sondern auch mit Vorurteilen und Diskriminierungen in der männerdominierten Medizinwelt. Das Buch beginnt in den 1940er Jahren und umfasst einen Zeitraum von rund 20 Jahren. Wir begleiten Dr. Horstmann auf ihrem Weg , einen Impfstoff gegen Polio zu finden. Die Thematik betrifft mich persönlich, zum Einen ist meine Mutter als Kind an Polio erkrankt, zum Anderen nutze ich heutzutage die Möglichkeit, mein Kind impfen zu lassen. Dorothy Horstmann kommt einem als Charakter im Laufe des Buches sehr nahe und ich bin beeindruckt von ihrem Durchhaltevermögen ,ihrer Kraft und ihrem Einsatzwillen. Die Krankheitsbilder haben mich erschreckt, vor Allem die Bilder der Eisernen Lungen werden mich wohl so schnell nicht mehr loslassen. Der Schreibstil liest sich locker weg, obwohl auch immer wieder medizinische Details erklärt werden. Es geht nicht nur um Polio, es geht um Emanzipation, um medizinische Entwicklung und ihre Schattenseiten (u.a. Tierversuche). Und es ist ein Gesellschaftsportrait der 1940er/1950 er Jahre. Spannend zu lesen und unglaublich interessant und eine Geschichte, die ich so schnell nicht vergessen werde. Danke dass solch großartige Menschen nicht vergessen werden und ihre Geschichte erzählt wird.
Die Ärztin Dorothy M. Horstmann hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht die Kinderlähmung zu besiegen, sie hat sich der Polio-Forschung verschrieben. Durch ihren Mut und Ehrgeiz kann sie sich in der von Männern dominierten Welt der Wissenschaft und Forschung behaupten und liefert entscheidende Erkenntnisse, die zur Herstellung des langersehnten Impfstoffs nötig sind. Allerdings wird ihr der ihr zustehende Respekt und die Anerkennung verwehrt, einfach weil sie eine Frau ist. Wir begleiten eine starke Frau bei ihrem langjährigen, selbstlosen Kampf gegen eine fürchterliche Krankheit. Ein fesselnder, informativer Roman und uneingeschränkte Leseempfehlung
Ein halber Stern Abzug weil ich etwas gebraucht habe um mich an die Charaktere zu gewöhnen, ansonsten ein sehr spannendes Buch über starke Frauen, die nicht aufgeben und sich einer einer Männer Domäne nicht unterkriegen lassen, dass einen real historischen Hintergrund hat. Super interessant!
Ich dachte, das Buch würde mir womöglich genauso gut gefallen wie „Eine Frage der Chemie“. Leider war mir der Schreibstil zu nüchtern und der Personenkreis manchmal zu groß bzw. zu verwirrend (abwechselnde Verwendung von Vor - und/oder Nachnamen der Personen). Fazit: gute Geschichte, aber leider nicht nach meinem Geschmack erzählt.

Dr. Dorothy Horstmann fällt auf, sie ist groß, für die damalige Zeit sehr groß und außerdem noch eine Frau. Was soll man mit so jemandem anstellen? Dr Horstmann will die Kinderlähmung erforschen und besiegen und begibt sich auf einen steinigen Weg mit ihren Kollegen. Ob sie sich durchsetzen kann? Ob die Männer auf sie hören? Was ist ihr Beitrag zum Polio Impfstoff. Ich liebe Forschung, weil ich das Themengebiet einfach spannend finde und erst Recht Frauen in der Forschung. Wir haben hier einen Historischen Roman der sich mit der Kinderlähmung auseinandersetzt. Was auch schon Mal kein einfaches Thema ist. Es wird die Diskriminierung von Frauen und auch um POC. Und es wird auch eine typische Geburt geschildert wie sie damals und teilweise heute noch stattfinden, was mich immer sehr betroffen hat. Ich bin froh, das so nicht miterlebt zu haben. Aber man kann sich bis zu einem gewissen Grad da hinein fühlen und das ist echt nicht schön. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mir genau das gegeben was ich erwartet habe und natürlich alle tollen Ideen sind von den Männern, aber die Frauen im Hintergrund die die Idee zuerst hatten oder ausschlaggebend waren, damit diese zu Stande kommt, werden nicht erwähnt und dieses Buch gibt den Frauen ins Besondere Dr. Horstmann eine Stimme.
Historisch interessant, allerdings ein wenig langatmig und distanziert erzählt.
Ein wahnsinnig inspirierender Roman. Teilweise hatte er meiner Meinung allerdings etwas Längen. Nichtsdestotrotz absolut lesenswert.
Frauen im Mittelpunkt. Eine Hommage an alle Frauen, die geholfen haben Polio einzudämmen und erträglicher zu machen.
Die Tochter ihrer Mutter… Dieses Buch ist eine Hommage an alle Wissenschaftlerinnen, die an der Bekämpfung des Polio Virus beteiligt waren. In einer von Männern dominierten Welt, rückte die Bedeutung ihrer Forschung allerdings in den Hintergrund. Was war die Rolle der Frau zu dieser Zeit? Und wie schwer hatten es Wissenschaftlerinnen wirklich. Sie waren die Einhörner unter den Pferden, in einer Epidemie. Ein schöner Roman, mit einer bedeutenden Botschaft. Für alle Töchter ihrer Mütter…


















































