- Bücherschrankfund & abgebrochen nach 47 Seiten -
Irgendwie hat es die ganze Zeit für mich geschwankt zwischen es interessiert mich minimal und ich finds echt langweilig. Es ist auf jeden Fall ein sehr leises Buch, es passiert nicht viel, man findet keinen richtigen Bezug zu den Charakteren. Das passiert wahrscheinlich später noch, ich kann mich aber nicht dazu bewegen weiterzulesen. Es hat mich vom Thema her sehr an "der Sommer als ich schön wurde erinnert" (schaue ich gerade als Serie) aber irgendwie in depressiv, langwierig und unspektakulär. Das sind irgendwie nicht die Sommervibes, die ich mir wünsche, deshalb hab ich es abgebrochen 👋
Fazit: Für jemanden der eine langsame, atmosphärische, traurige Sommergeschichte sucht, könnte das Buch wirklich toll sein! Für mich war es gerade leider nichts 🧡
Emotional - aber auch emotional zerstörend. No Pain No Gain
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, man wird in den Sommer hineingezogen und wird auch mit einigen Gewittern konfrontiert. Aber dieses Buch war gut - emotional, sehr bildlich beschrieben, zumeist tolle Charaktere. Auch wenn mein Herz mehr als einmal gebrochen wurde. Bittersüß, echt und zum nachdenken anregend. 💖
Die letzten Tage hat mich dieses wundervolle Buch begleitet - ich konnte nicht zu lesen aufhören und wollte gleichzeitig nicht, dass es zu Ende geht.
Romantisch, aber nie kitschig; es geht um zweite Chancen, die nicht genutzt werden - und dann kommt eine dritte Chance; da gibt es Charaktere, die man mag, aber sie gehen einem beim Lesen trotzdem gehörig auf die Nerven; ich musste lachen, schmunzeln, mich freuen, mich ärgern und ein wenig weinen.
Das wird mit Sicherheit auf meiner Liste der Jahreshighlights landen, ich mochte einfach alles daran. Klare Empfehlung!
Nicht wirklich rund, die Geschichte und ich hab es einfach null gespürt. Die Figuren sind irgendwie farblos geblieben und die Handlung hat mich nicht richtig erreicht. Es kam einfach keine Stimmung bei mir auf.
Das Gefühl von Sommer „Wo soll man eigentlich hin, wenn man vor sich selbst davon läuft?“ - dieser Satz im Klappentext hat mich direkt gecatched. Das Weglaufen ist auch ein zentrales Thema in Kristina Pfisters Roman „Ein unendlich kurzer Sommer“. Sei es das Weglaufen vor der Vergangenheit, vor der Realität oder vor der Trauer, jeder Charakter trägt sein eigenes Päckchen. Im Roman geht es um Lale, die kurzerhand in einen Zug steigt und auf einem deutschen Campingplatz mitten im nirgendwo landet. Dort trifft sie auf den wortkargen und grimmigen Gustav, dem der Campingplatz gehört und hilft ihm den Platz auf Vordermann zu bringen. Wenig später trifft sie auf Christophe, der eine lange Reise angetreten ist, um seine Wurzeln zu finden. In „Ein unendlich kurze Sommer“ geht es um Liebe, Trauer, Familie, Freundschaft, Tod und die Magie des Sommers. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lale, Chris oder Gustav erzählt. Alle Charaktere sind unterschiedlich und bringen ihre eigene Geschichte mit. Die Atmosphäre des SommerS mit den heißen Tagen, Ausflügen an den See, Lagerfeuern und Natur schwappt vor allem in der Mitte des Romans auf den Lesenden über. An einigen Stellen entwickelt sich die Geschichte allerdings eher seicht und kratzt an der stereotypen Sommer-Liebesromanze. Trotzdem bietet die Geschichte auch den ein oder anderen emotionalen Moment.Kristian Pfizers Roman ist eine schöne, kurzweilige Sommerlektüre, die an einigen Stellen aufgrund ihrer Emotionalität auf jeden Fall zum nachdenken anregt.
Ein perfektes Buch zur Einstimmung auf einen viel zu kurzen Sommer und darüber hinaus
Lale auf ihrer "Flucht" zu begleiten war wahnsinnig lustig, emotional, berührend, überraschend und unterhaltsam.
Sie flieht vor ihrer Ehe, aus ihrem Leben, aus dem Trott und hinein in einen Sommer auf dem Campingplatz, in eine antike Ausgrabungsstätte und in eine Menge Emotionen.
Die einzelnen Charaktere sind so liebevoll beschrieben und ausgearbeitet, dass es fast schade war sich am Ende von ihnen verabschieden zu müssen.
Mich hat das Buch durchweg gut unterhalten, emotional berührt, nachdenklich gemacht und zum schmunzeln gebracht.
Der Schreibstil macht es einem leicht, das Buch in kürzester Zeit zu verschlingen.
Wird sicher nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich dieses Buch zur Hand nehme ☀️😊📚 große Empfehlung meinerseits, auch wenn andere Leser*innen den Roman vielleicht etwas kritischer bewerten.
Die Geschichte liest sich leicht und fühlt sich an wie eine Sommerbriese und geht teilweise doch tief genug um einen emotional zu berühren.
Ich habe mich mit diesem Buch leider sehr gequält und es nach über zwei Monaten endlich beendet! Zum Schluss habe ich es als Hörbuch fortgesetzt, was deutlich besser war.
Zum Lesen war das Buch einfach sehr trocken und Lale's Charakter ging mir unfassbar auf die Nerven.
Diese Dramaqueens, die mit ihrem eigenen Leben unzufrieden sind, aber von allen geliebt werden, ist für mich absolut unzumutbar. Und am Ende wird den Lesern noch vermittelt, dass es ok ist, seine Ehe gegen eine Affäre einzutauschen?
Bin leider sehr enttäuscht. Es hat für mich alles wenig Sinn gemacht und es wirkte sehr erzwungen.
Eine nette Geschichte über die Liebe und das Schicksal, über Freundschaft.
Am Anfang tat ich mir schwer, mich einzulassen. Es war mir zeitweise etwas zu langwierig. Letztlich freue ich mich aber, dass ich dran geblieben bin. Eine schöne Geschichte für zwischendurch.
Eine leichter Sommerroman, der zunehmend an Schwere gewinnt
Einfach mal raus, so ging es Lale. Nach einem Schicksalsschlag muss sie sich selbst finden. Auf dem Weg dorthin lernt sie viele Menschen kennen und führt ein Parallelleben, wie sie es nennt. Zuletzt ist die Frage, welches Leben es für immer sein soll.
Beiläufig werden Themen eingeflochten, die eine gewisse Schwere mitbringen. So zum Beispiel der Tod von Familienmitgliedern, psychische Gesundheit (Panikattacken, Depressionen), toxische oder ungesunde Partnerschaften und unheilbare Krankheiten. Aber auch infantile Cerebralparesen oder das „Nichtschwimmer-Sein“ mit 18 Jahren.
Ich persönlich mag den Schreibstil von Kristina Pfister sehr gerne, er ist recht schlicht gehalten und lässt sich flüssig lesen.
Durch mein letztes Lesehighlight von dieser Autorin, hatte ich sehr hohe Erwartungen an diesen Roman, welche leider nicht ganz erfüllt wurden. Stellenweise war der Roman in die Länge gezogen und andererseits stark vorhersehbar. Dennoch hallt er nach und regt zum Nachdenken an.
Mich würde sehr interessieren, wie es euch bei diesen Roman ging.
Ein Campingplatz, drei Menschen, die auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam haben und doch kreuzen sich ihre Wege in diesem besonderen Sommer. Alle drei tragen ihre eigenen Päckchen mit sich: Trauer, Verlust, die Suche nach einem neuen Anfang. Zwischen Zelten und Lagerfeuer ergibt sich eine Geschichte über Begegnungen, Nähe und die Frage, wie man nach schwierigen Zeiten wieder Vertrauen ins Leben findet.
Meine Gedanken zu diesem Buch 💭
Mich hat das Buch vor allem mit seiner Atmosphäre überzeugt. Kristina Pfister fängt die Stimmung eines endlosen Sommertages wunderbar ein. Auch die Figuren mochte ich sehr, sie wirkten liebevoll und in ihrem Umgang miteinander authentisch.
Allerdings plätschert die Story eher ruhig dahin, ohne große Überraschungen. Gerade da, wo ich mir noch etwas mehr Tiefe in den Emotionen gewünscht hätte, blieb der Schreibstil etwas zu schlicht. Es gab aber auch Passagen, die poetisch und sehr stimmungsvoll waren.
Alles in allem ein schönes Sommerbuch, die mir tolle Lesestunden geschenkt hat, auch wenn sie mich nicht komplett mitgerissen hat. ☀️
Die Handlung ist nett durchdacht, allerdings sind alle Figuren und handlungsstränge vorhersehbar und kitschig gestaltet.
Ein moderner Roman für alle die den einfachen Schreibstil mögen und nicht viel Zeit aufbringen zum Lesen.
Oder nur am Wochenende mal eben aus der Großstadt flüchten.
Ein netter, kleiner Sommerroman mit liebenswerten Charakteren, der aber wohl nicht lange nachhallen wird. Dafür war mir die ganze Story zu flach und vorhersehbar. Aber wer ein schönes Wohlfühlbuch für zwischendurch sucht, ist hier sicher gut beraten 😊
Ich kann mich den teilweise durchwachsenen Rezensionen überhaupt nicht anschließen! Mir hat der Romane und die Charaktere richtig gut gefallen. Das perfekte Buch für einen lauen Sommer, unbeschwert und leicht! Am Ende werde die Augen etwas feucht und dennoch wird man mit einem plausiblen Happy End belohnt.
Liebe auf 368 Seiten! 💛
Ich habe die Geschichte per Zufall gefunden und konnte nach kurzer Zeit völlig abtauchen. Liebevolle, schrullige, kanntige Protagonisten. Ein schrottiger Campingplatz als Setting. Sätze wie "Eine Eule schuhute." Menschen die Winnie Pooh zitieren und sich mit dem Biest aus "Die Schöne und das Biest" vergleichen. Endlich mal eine kurzweilige, herzliche und glücklichmachende Sommergeschichte ohne Schema X, wo Frauen Anfang 50 frisch geschieden ihren Neuanfang finden. Ich mochte die einfache und klare Sprache der Autorin sehr. Danke liebe Kristina Pfister für diesen kurzen Sommerurlaub. 🫶
Habe das Hörbuch angezeigt bekommen und ohne Vorwissen angehört. War sehr schnell „verliebt“ und habe es zügig durchgehört. Die Charaktere sind so charmant und liebenswürdig…jede Person ist so schön einzigartig und man fühlt sich, als wäre man selbst dabei. Es ist ein Roman, wie aus dem echten Leben und das ist so berührend und so fantastisch echt! So schön!
Dieses Buch war mal etwas anderes zu den Büchern, die ich sonst so lese. Der Schreibstil war locker und so toll zu lesen.
Die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten war schmerzhaft, aber zeitgleich auch heilend. Ich selber habe gerade den Verlust eines geliebten Menschen durchlebt und muss sagen, dass dieses Buch meine Ansicht zum Thema ,,Tod und Verlust‘‘ in ein anderes Bild gerückt hat. Zu etwas Positiverem gemacht hat.
Das Setting auf dem Campingplatz hat mir auch sehr gefallen. Ich hab mich während des Lesens gefühlt, als wäre ich mittendrin.
Alle Protagonisten sind tolle, liebevolle Menschen. Teilweise hab ich echt viel schmunzeln müssen.
Lale flieht Hals über Kopf aus ihrem Alltag, ihrer Ehe, lässt alles ohne Erklärung zurück und landet zufällig beim kauzigen Gustav auf dem Campingplatz in einem Paralleluniversum. Hier kann sie durch körperliche Arbeit vor der Trauer um ihren Bruder fliehen.
Nach einiger Zeit taucht auf dem Campingplatz Chris auf... er sucht seinen Vater Gustav, der vor 38 Jahren einen kurzen Sommer lang eine Affäre mit seiner Mutter Paulette hatte. Erst nach ihrem Tod erfährt er, dass Frank gar nicht sein leiblicher Vater ist.
Natürlich bahnt sich zwischen Lale und Chris etwas an und Gustav macht Geheimnisse um seine Gesundheit.
Wir geben noch ein paar liebevolle Dorfbewohner*innen und eine archäologische Entdeckung dazu und schon ist das Setting für einen einen unterhaltsamen Sommerroman perfekt, der nichts fordert und dich einfach mitnimmt. Ein Gefühl von Sonne auf der Haut, Duft nach reifen Beeren und Flirren in der Luft. Viel Spaß!
Manche Dialoge fand ich zu platt und holzschnittartig, deswegen die Punkte Abzug!
Ein unendlich kurzer Sommer - was für ein passender Titel! Eine Geschichte über Liebe, Abschied, Trauer, aber auch einen Sommer am See, einem Campingplatz mit mehr oder weniger skurrilen Menschen und vielen Wohlfühlmomenten.
Sehr berührt, lachend und weinend lässt mich dieser wunderbare Sommerroman zurück.
Ein schönes Buch über Freundschaft und Verlust und Neuanfang.
Alles in einer Kulisse des Camping-Platzes am See mit dem Flimmern der Sonnenstrahlen und Gedanken, die man vielleicht doch lieber loswerden möchte.
Tolles Sommer-Buch mit etwas Love-Story, aber kaum Kitsch, mit tollen Persöhnlichkeiten und süßen Kaninchen 🐇
Es war schwierig für mich in die Geschichte rein zu finden.
Am Anfang war es sehr düster und ernst.
In der Mitte des Buches habe ich dann langsam angefangen die Charaktere sympathisch zu finden, besonders Flo der freche Junge mit seinen vielen Kaninchen hat mir sehr gefallen 🐇🐰
Es ist kein klassisches, leichtes Sommerbuch sondern besitzt die ganze Zeit diese schwere und auch traurige, negative Note.
Das Hauptthema hier sind die verschiedenen Schicksalsschläge mit denen die Charaktere zu kämpfen haben. Wir alle werden eines Tages eine geliebte Person verlieren, diese Botschaft hat mich nachdenklich gestimmt, da man das oft im trubeligen Alltag einfach verdrängt.
Also wer ein lockeres, schönes Sommerbuch erwartet den muss ich enttäuschen.
Allerdings hat mir diese Realität vom echten Leben auch gefallen.
Hach! Auf zu diesem Campingplatz im Nirgendwo, mit tollem See, fröhlicher Atmosphäre, Sonne und vor allem so liebenswerten Protagonisten. Jeder von ihnen hat etwas auf dem Herzen, manches wiegt schwerer, anderes leichter. Aber als Leserin wollte ich so gerne mitkniffeln und Löwenzahnpesto probieren. Auch wenn der Plot keine großen Überraschungen bereithält, die Sprache auch manchmal etwas platt ist, so hat mich dieser Roman wirklich gut unterhalten. Und das war das Ziel. Herzumarmung geht raus.
Nicht schlecht aber auch nichts spezielles. Eine ganz normale Geschichte mit einigen vorraussehbahren und auch unvoraussehbaren Plottwists. Ich hätte viel lieber über Gustavs und Paulettes Sommer gelesen als über Lales und Christophs. Das Buch war nicht das nachdenkliche Sommerbuch welches ich erwartet habe. Schade eigentlich hat es ein gutes Konzept.
Habe die Geschichte als Hörbuch gehört und dafür war es gut. Es war eine vorhersehbare, ruhige Geschichte, die bei mir leider nicht lange nachhallen wird.
Ein schönes Buch, nicht nur für den Sommer.
Ich mochte den Schreibstil, die Story und die liebenswerten Protagonisten. In die Leichtigkeit der Sommergeschichte mischen sich auch Melancholisches und Tiefgründiges, insgesamt in einer guten Mischung.
Ein Sommer mit Gustav, Lale, Chris, Flo und James, die unterschiedlicher nicht sein könnten und Freundschaften fürs Leben schließen.
Beim Lesen konnte ich mich super in das Setting hineinfühlen und war fast ein bisschen traurig, nicht selbst auf Gustavs Campingplatz zu zelten.
Diese kleine verstreute Lale … manchmal hat sie mich rasend gemacht. Aber zeitgleich, dachte ich oft, dass ich genau das gleiche getan hätte. Eine tolle Geschichte, die glaubwürdig und realistisch ist. Ich fand es spannend zu lesen wie sich die leichte Geschichte entwickelt: wie sich Freundschaften entwickeln, wie sich eine Liebe entwickelt, wie sich eine alte Liebe anfühlt, wie jeder anders mit dem Tod umgeht.
Dieses Buch hat viele Statements & hat mich berührt.
Emotional und locker-leicht zu lesen, an einigen Stellen sehr sehr traurig und manchmal einfach nur unheimlich witzig.
Eine wunderbar warme Geschichte über Freundschaft & Füreinander-Da-Sein, über Flucht aus dem eigenen Leben, tiefe Wunden und Trauer ohne Ende, über verpasste Chancen, Bedauern & die Gelegenheiten, die noch offen sind - und über einen Sommer, wie ihn sich wohl keine*r der Beteiligten vorgestellt hatte.
Im Vergleich zum Titel war das kein unendlich kurzes Buch.
Wirklich kein fesselnder Inhalt, alles ausschließlich Geschehnisse auf einem Campingplatz, die belanglosen kaum sein könnten.
Ein wunderbarer Roman, so leicht geschrieben und doch mit viel Tiefgang. Ich bin durch alle Gefühle getaucht und zum Schluss war mein Fazit : „ Lebe im Hier und Jetzt und verschiebe nichts.“
Von mir eine klare Weiterempfehlung !
Meine liebste Sommergeschichte in diesem Jahr - vor allem weil ich mich auf diesem Campingplatz so wohl gefühlt hab.
Ein tolles Buch über verpasste Chancen und Neuanfänge. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und manchmal auch genervt, aber nur weil ich sooo in der Geschichte drin war. 😉
Auf dem ersten Blick war es definitiv eine Coverliebe.
Mochte die Charaktere sehr gerne 😊! Die Mischung war interessant und gut ausgearbeitet. Das Setting am Campingplatz hat mir auch richtig getaugt.
Es waren nicht alle Themeninhalte so sommerlich flockig leicht, wie erwartet. Das Ende war gut zusammengeführt.
So oder so, definitiv Leseempfehlung 📚!
Selten habe ich ein Buch mit so passendem Titel gewonnen. "Sommer" ist auf jeden Fall ein zentrales Thema und das Buch hat sich unendlich angefühlt - für mich leider im negativen Sinn. Es ist nicht schlecht geschrieben, aber leider finde ich die Hauptstory nicht sympathisch.
Der Anfang hat ein bisschen gebraucht um mich zu catchen, dann hat mich Lales, Chris, Gustavs und Flos Geschichte mich aber nicht mehr losgelassen. Schön geschrieben mit Dialogen und Gedanken, die einen zum Schmunzeln und Weinen bringen.
„Ein Buch über das Ankommen und Loslassen“ ist wirklich die beste Beschreibung und wer das sucht, findet es in dieser Geschichte garantiert
Dieses Buch stand schon seit letztem Sommer auf meinem SUB.
Bin jetzt froh es gehört zu haben.
Es ist wirklich eine schöne Geschichte, das Setting des Campingplatzes war mal etwas ganz anderes.
Ein Stern Abzug, weil Lale manchmal wirklich etwas nervig war , Charakterentwicklung ist aber definitiv da .
Alles in allem ein gutes Buch für Zwischendurch 😊
Gutes Sommerbuch. Campingplatzsetting. Eine bunt zusammengewürfelte Truppe. Es geht um das Leben, die Liebe und Verlust. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz abholen.
Danke an Vorablesen, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.
"Schicksal", sagte sie. "Oder, wenn dir das lieber ist: eine Aneinanderreihung schöner Zufälle" (S. 202).
Dieses Buch ist das perfekte Buch, um es am Strand oder auf dem Balkon an einem lauen Sommerabend mit einem eisgekühlten Getränk zu genießen. Denn beim Lesen spürt man die Hitze und die Sonne von La Réunion und ist mittendrin auf diesem alten Campingplatz, zwischen Wohnwagen und Seeufer - dafür sorgen die ausführlichen Beschreibungen. Diese und somit auch der generelle Schreibstil der Autorin haben mir durch seine atmosphärische Art sehr zugesagt.
Inhaltlich begleiten wir unterschiedliche Personen, die alle durch den Campingplatz verbunden sind.
Da wäre Gustav, der ältere Besitzer des Campingplatzes und die junge Lale, die von ihrer Ehe und dem Großstadt-Leben eine Pause braucht, und kurzerhand auf dem Campingplatz strandet, und Gustav bei der Renovierung hilft.
Christophe, dessen Mutter kürzlich verstorben ist und in dessen Haus er einen Brief findet, mit Informationen über seinen ihm unbekannten Vater. Informationen, die ihn von La Réunion in das etwa 9000 Kilometer entfernte Deutschland auf diesen Campingplatz führen.
Flo, ein 17-jähriger, der einfach nur seinen Sommer mit seinen Kaninchen genießen will, dessen Helikopter-Mutter ihm aber all seine Freiheiten nimmt.
Und James, ein alter Freund von Gustav, der auf dem Campingplatz für das Freizeitprogramm zuständig ist und dessen gute Laune einfach ansteckend ist.
Wir begleiten diese fünf (und noch mehr) Charaktere während eines Sommers, der einfach viel zu kurz ist für das, was die Charaktere erleben wollen. Und doch reichen die Wochen irgendwie aus...
Thematisch geht es viel um Trauer und Verlust, um Neuanfang und Abschließen können. Doch für mich war das Buch nie zu melancholisch oder traurig; durch die verschiedensten typischen Sommeraktivitäten wurde die Stimmung aufgelockert. Egal ob es um die Renovierung des Campingplatzes ging, Abende mit Gitarre am Lagerfeuer oder Badespaß am See, es kamen immer schnell wieder positive Gefühle auf.
Besonders gut fand ich, wie Anfang und Ende dem Buch einen Rahmen geben. Beide sprechen von einem unglaublich heißen Sommertag, von einer Bootsfahrt und einem Liebespaar und so spannt sich hier ein schöner Bogen.
Es gibt auch eine Liebesgeschichte, aber die ist für mich tatsächlich eher nebensächlich gewesen. Sie entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und Lale und Chris haben auch gut zueinander gepasst. Aber dieses Buch ist einfach so viel mehr gewesen als nur ihre Liebesgeschichte.
Das Buch ist eher auf die Atmosphäre ausgelegt als auf den Plot (finde ich zumindest), wodurch es an manchen Stellen einige Längen gibt und es nicht immer zu 100% spannend ist. Dafür ist es eher lustig und leicht, und perfekt zum an-einem-Tag-weglesen.
Insgesamt war dieses Buch eine sehr atmosphärische und teils melancholische Sommergeschichte, die Trauer und Freude auf eine ganz besondere Art verbindet. Ich gebe 4,5 Sterne und kann euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen.
Ein schönes Buch für den Sommer. Die Geschichte spielt auf einem Campingplatz, an dem mehrere Menschen zusammenkommen um ihrem Alltag zu entfliehen. Das Gefühl von der Gemeinschaft und der Freundschaft die sich daraus entwickeln war sehr schön. Ein leichtes Sommerbuch 🥰☀️
Ein Buch was sich die Frage stellt, was wäre wenn ich in ein Zug steige und bis zur Endstation fahre?
Puhh... mir fällt es schwer, da die richtigen Worte zu finden. Es ist ein spannendes Thema über das Entfliehen von der Realität. Von seinem Leben und einfach abzuhauen und neu zu beginnen. Man fühlt die Zerrissenheit von Lale. Sie trifft den alten grumpy Gustav an. Der ihr diesen Platz zum Nachdenken anbietet. Seinen alten Campingplatz. Es geht um Freundschaft und Verbundenheit. Um alte Verletzungen und innere Narben. Um neue Möglichkeiten. Vielleicht auch neue Liebe mit dem hübschen Mann Chris mit den braunen Augen.
Doch es war auch ein Buch, wo ich paar mal überlegt habe, es abzubrechen. Es hat gedauert, bis ich reinkam und die Verbindung zu den Protagonisten ist nicht so entstanden. Manche Dinge sind schnell abgehandelt und das Thema Betrügen ist wieder vorhanden und bei einem Buch, was so viel Tiefgang haben sollte und Verletzlichkeit ist das Thema auch eher so weggewischt worden …
Also für mich ein jaein.
Eine Geschichte über das Loslassen und Festhalten, den Tod, Freundschaft, Heilungszeit und Hoffnung. Ein tief bewegendes Buch, welches mich immer wieder zum weinen, aber auch zum Lachen brachte ❤️🩹 die Charaktere sind so wundervoll und tiefgehend beschrieben. Für jede*n, die Mariana Leky, Loriot, Caroline Wahl und Ewald Arenz mögen, eine absolute Leseempfehlung 😮💨 Kristina Pfisters Schreibstil ist poetisch und gleichzeitig klar, benötigt nicht viele Worte, um direkt ins Herz zu treffen! Meine Güte, wie sehr mochte ich diese Geschichte 😭😍 ich wünsche mir immer wieder solche Begegnungen, kleine Abenteuer, das ich’s s schaffe mehr loszulassen, als festzuhalten. Einfach mal raus, aus dem Alltag, auf den Weg herauszufinden, wer man eigentlich sein möchte. Auch ich bin, wie es Lale war, eine kleine Sicherheitsfanatikerin, die dadurch vermutlich ihr Leben verpasst.