
Ziemlich düster, aber die Atmosphäre hat der Autor richtig gut getroffen. Die Illustrationen unterstreichen alles nur noch.

Ziemlich düster, aber die Atmosphäre hat der Autor richtig gut getroffen. Die Illustrationen unterstreichen alles nur noch.
Die schwarzen Sphären kamen aus dem Nichts. Manchmal schwebten sie allein über den Himmel, manchmal in Gruppen, als folgten sie einem Plan. Die Toxine, die sie in die Umwelt entließen, verseuchten unsere Atmosphäre und machten alles Leben an der Erdoberfläche unmöglich. Nur einigen wenigen Menschen gelingt die Flucht in schwer bewachte unterirdische Bunkeranlagen. Doch das Überleben hat seinen Preis. Meine Meinung: Düster und beklemmend. Das trifft es am besten. Aber auch wow! Was für tolle Bilder! Diese sind genauso düster wie die Geschichte, die in "Das Labyrinth" erzählt wird. Ich würde hier am liebsten ein paar Ausschnitte zeigen, aber dann auch wieder nicht. Es sind einfach tolle Bilder von einer völlig zerstörten Welt, an der ich mich kaum satt sehen konnte. Besonders beklemmend fand ich den Außenposten. Mit seinen dunklen Gängen und der spürbaren Einsamkeit. Man kann es gar nicht erklären. Das muss man selbst gelesen haben. Fazit: Dystopische, düstere Scifi? Mit unglaublich tollen Bildern? Dann ist das hier gebau das richtige 😁
"Die schwarzen Sphären kamen aus dem Nichts. Manchmal schwebten sie allein über den Himmel, manchmal in Gruppen, als folgten sie einem Plan. Die Toxine, die sie in die Umwelt entließen, verseuchten unsere Atmosphäre und machten alles Leben an der Erdoberfläche unmöglich" Eine dystopische Zukunfsversion malt uns der Autor in diesem illustrierten Roman. Mit wenigen Worten und vielen düsteren Bildern wird eine Welt lebendig, die sich entschieden von unserer unterscheidet und menschenfeindlich ist. Die Geschichte erzählt nur einen kurzen Ausschnitt, wir erfahren weder, wer diese Sphären geschickt hat , noch, aus welchem Grund. Erzählt wird das Schicksal dreier Menschen. Faszinierend mit wie wenigen Worten der Autor seine Geschichte erzählt und wie realistisch, detailliert und bedrückend die Bilder sind. Eine ganz neue Lese Erfahrung. Das war sicherlich nicht mein letztes Buch von Simon Stålenhag. Kunst meets Literatur

Das neue großartige Werk von Simon Stalenhag!
Mit „Das Labyrinth“ habe ich das vierte Buch von Simon Stalenhag gelesen. Der erste Band „The Electric State“ hat mich total weggehauen!! 😱😍😭 „Tales From The Loop“ und „Things From The Flood“ fand ich auch toll, aber durchaus etwas „schwächer“ (vielleicht waren meine Erwartungen aber auch zu hoch). Mit seinem neuen Buch konnte der Autor mich aber wieder total fesseln und der neue Band kommt für mich auch ganz nah an die Großartigkeit von „The Electric State“ heran. Stalenhag entführt uns in postapokalyptische Welten, die futuristisch und zugleich retro wirken. Seine Anthologien und Kurzgeschichten werden mit eindrucksvollen Bildern untermalt. In „Das Labyrinth“ haben wir relativ wenig Text und, wie in allen Bänden, die einzigartigen ganzseitigen Bilder. Die Geschichte konnte mich völlig in ihren Bann ziehen. Die sehr düstere Atmosphäre hat sich durch die Bilder wie ein Sog ausgebreitet und mich völlig eingenommen. Das ganze Ausmaß des Plots entfaltete sich erst nach und nach, um dann mit einem großen Knall zu einem schockierenden Ende zu finden! Absolut grandios! An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf die Serie „Tales From the Loop“ hinweisen, die auf Amazon Prime Video läuft. Eine, wie ich finde, absolute fantastische und eindrucksvolle Verfilmung von Stalenhags Werk!