Eine Kulinarische Folge.
Wer würde einen kulinarischen Meister töten? Und warum? Man spürt die Müdigkeit des Jennerwein Teams. Und doch freut man sich, dass sie noch da sind!
Eine Kulinarische Folge.
Wer würde einen kulinarischen Meister töten? Und warum? Man spürt die Müdigkeit des Jennerwein Teams. Und doch freut man sich, dass sie noch da sind!
Leider findet das Buch nicht meine Zustimmung! Sehr langatmig, mäßig spannend und einem unglaubwürdigen überdrehten Schluss, schade ! Der bisher mit Abstand schwächste Jennerwein-Krimi.

Wunderbar skurril und fesselnd!
Kommissar Jennerweins kriminalistischer Ausflug in die Gastronomie Als Kommissar Jennerwein diesmal zu ihrem neuen Fall gerufen werden, führt sie ihr Weg hinauf zum Ein-Sterne-Restaurant "Hubschmidt's". Dort ist nicht nur ein Mann in einem Topf voller heißer Bouallabaisse ertränkt, sondern auch seine Jugendliebe, die Staatsanwältin Antonia Beissle, mit einer Bratpfanne erschlagen, der Flugkapitän Reininghaus mit einem japanischen Messer erstochen und der Chef persönlich mit einem Pilzeintopf vergiftet worden. Die Kriminalkommissare stehen vor einem Rätsel, denn hat der Täter nicht nur ein riesengroßes Chaos veranstaltet, sondern auch auf kleinstem Raum vier Personen ermordet. Handelt es sich hier um Kalkül oder war es eine Tat aus Effekt? Und wer kann der Mörder sein? Hatte er näheren Kontakt zu den Opfern oder war alles nur ein Zufall? Jennerwein muss genau hinsehen und fragt sich nur immer wieder, welche wesentliche Tatsache er übersehen hat. Jörg Maurer knüpft mit diesem dreizehnten Band der Reihe rund um Kommissar Jennerwein nahtlos an vorangegangene Bücher an. Denn natürlich sind die Charaktere weiterhin etwas skurril, besitzen alle ihre Eigenheiten und haben gemeinsam schon so einiges erlebt. Auch der Fall ist speziell, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Bisher habe ich jeden der Teile dieser Reihe verschlungen und war voller Begeisterung immer mit dabei. Ich liebe diese ganz besonderen Fälle, die Jörg Maurer schafft und die so wunderbar abgehoben sind und alles ein wenig überspitzt darstellen. Dieser dreizehnte Band lag nun lange ungelesen in meinem Bücherregal, passt aber nun zufällig perfekt zur Jahreszeit und hat mir sehr spannende und unterhaltsame Lesestunden geschenkt.
Eigendlich mag ich den Stil von Jörg Maurer. Dieses Mal fand ich das ganze Buch etwas überdreht bzw. zuviel des guten. Es hätte gereicht sich auf die lustigen Pilznamen zu konzentrieren. Stattdessen arbeitete er sich an Namen und überdrehten Plots ab. Die er dann revidierte nach den Motto sowas ginge in der Realität nicht und er hätte das Flugzeug selber gelandet. Zum Schluss noch ein unnötiges Kapitel MC Donalds. Schade.
Startet gut, endet nebulös
Bei einem früheren Werk hatte ich mich gefragt, was Jörg Maurer geraucht hatte, als er das Buch geschrieben hatte. Bei diesem Werk scheint es klar zu sein: er hat von den Pilzen gegessen, die im Buch viel Platz einnehmen. Maurers Bücher enthalten so viele Ideen, Wendungen, Komik und Überraschungen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass so ein Schreibstil ohne Hilfsmittel möglich ist. Die Geschichte startet gut, die vielen Wendungen und Überraschungen kommen in gewohnter Manier in rascher Abfolge. Bis Juri auftaucht und man sich fragt „wer zum Teufel ist Juri und was hat seine Mutter im russischen Nirgendwo mit der Geschichte zu tun?“ Die Auflösung des Mordes teilt sich in ein völlig unkreatives Motiv und ein nebulöses Ende. Entweder haben die Pilze beim Aufsetzen des Plots noch zu wenig gewirkt oder sie haben am Schluss des Schreibens so stark gewirkt, dass dieses nebulöse Ende entstehen konnte. Es gibt deutlich bessere Jennerwein-Krimis.
Ich glaube, dass ich es schon mal erwähnt hatte, dass ich jedes Buch, das ich von dem guten Herrn Maurer in Hand nehme besser finde als das Vorherige?! Dies ist wohl auch einer der Gründe, weshalb ich aktuell so gar kein Verlangen mehr habe die Vorgänger zu lesen, aber irgendwann werde ich das tun. Wirklich! Irgendwo hatte ich von einer Leserin gesehen, dass sie das Buch zu klamaukig fand - schon allein wegen der Formulierung prägte sich dies ein. Darum war ich sogar erst skeptisch vorm Lesen, wurde aber eines Besseren belehrt. Es gefällt mir auch immer wieder gut, wie kleine Eckdaten über die Protagonisten sowie frühere Ereignisse - zumindest mehr oder weniger relevante - in die Geschichte eingearbeitet sind, sodass solche vergesslichen Menschen wie ich in den Genuss eines angenehmen Updates kommen. Zudem wird hier viel Raum für Spekulationen geboten, da die Täter schon sehr früh in Aktion treten, jedoch verschleiert. Oh, was hab ich Nägel gekaut! Ebenfalls witzig fand ich die Anekdoten über Pilze. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem ich sämtliche Sorten googlen werde um zu prüfen ob es diese wirklich gibt. Aber im Ernst, es war einfach wieder ein sehr gelungener Jennerwein und ich weiß nicht, was ich noch groß dazu sagen soll. Ich liebe diese Truppe einfach so sehr und den Stil des Autors. Und für alle, die das Nachwort normalerweise überspringen, die sollten bei diesem Band auf jeden Fall dran bleiben. Ich könnte mich jetzt noch wegschmeißen. Fazit: Wieder eine grandiose Geschichte mit Jennerwein und seinem Team, die Hunger macht auf mehr.