Man hat - wie bei allen Büchern von Patricia Koelle - das Gefühl, mittendrin zu sein. Durch ihre bildreiche Erzählweise kann man selbst das Meeresrauschen hören und mit durch das Elfenfenster klettern.
"Die Zeit der Glühwürmchen" war wieder ein kleiner Kurzurlaub für die Seele!
Die Charaktere ermutigen zu einem Neubeginn und ich liebe die Verwebung mit anderen Bänden, in denen man sie wiederentdeckt.
Taru hat in ihrem Leben einen Zeitpunkt erreicht, an dem sie einiges ändern will. Die Trennung von ihrem Mann ist durch, aber sie ist immer noch unzufrieden. Erst als ihre Nachbarskinder mit ihrer Fantasie und Neugier in ihr Leben platzen, wird ihr klar, dass sie auch im Job nicht tut, was sie gerne tun möchte und kündigt auch diesen. Als sie sich klar zu werden versucht, wie es weitergehen soll, trifft sie eine Freundin ihrer Tochter, Remy, und schon bald wird klar, dass sie die gleichen Träume haben und sie auch gemeinsam verwirklichen wollen.
Die Geschichte eines alten Sekretärs inspiriert die beiden und so fangen sie an nach einem alten Garten auf Rügen zu suchen, der vor langer Zeit aufgegeben werden musste.
Das Buch hat wieder einen tollen Schreibstil, die Gärten und die Umgebung in der Taru und Remy leben, nehmen im Kopf des Lesers sofort Gestalt an. Und durch die ruhige Erzählart entschleunigt das Buch beim Lesen und man hat das Gefühl hier wieder einmal Wellness für die Seele zu lesen.
Ich bin immer wieder begeistert von den Büchern von Patricia Koelle und auch dieses hat mich nicht enttäuscht.
Wer also eine Auszeit vom hektischen Alltag braucht, sollte hier zugreifen!