4. Mai
Rating:1.5

Extrem enttäuschend

Ich muss leider sagen, dass mich die ganze Reihe echt enttäuscht hat. Das Bich lässt so viele Fragen offen und man weiß einfach nicht für wen man sein soll. Gefühlt sind alle Charaktere unsympathisch oder einfach schlecht geschrieben. Besonders das Ende war einfach schlecht für mich. Es wird über drei Bücher eine große Schlacht aufgebaut, zu der es Gefühlt sehr random nicht kommt. Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner Schwester gelesen und wir beide haben uns die letzten Tage und Wochen einfach nur noch durchgequält. Ich bin echt froh keine weitere Zeit in Azuhr mit ihren Charakteren verbringen zu müssen.

Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Krieger
Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Kriegerby Bernhard HennenFISCHER Tor
4. Mai
Rating:2

Leider eine wirklich große Enttäuschung

Ich hatte mir so viel erhofft von dieser Welt und dieser Geschichte und bekommen hab ich eine Enttäuschung. Auch nach dem letzten Teil habe ich keine Ahnung worum es eigentlich geht. Was genau sollte dieses Buch mir zeigen. Ich habe eine zusammenhanglose Geschichte mit unangenehmen Charakteren, bei den es mir wirklich sehr egal war , wenn sie gestorben sind. Ich wusste vom Anfang an nicht, was genau unser Ziel in dieser Geschichte ist und auf welcher Seite wir stehen sollten. Charaktere die eingeführt und uns als super wichtig vorgestellt wurden, wurden einfach nicht mehr aufgegriffen und der Großteil meiner Fragen zu dieser Welt blieben einfach ungeklärt. Bis zum Ende wurden wir vollgehauen mit Namen und Orte die nicht eingeordnet werden und einer Zeitrechnung die einfach nur da war und uns absolut nichts gebracht hat. Unfassbar schade.

Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Krieger
Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Kriegerby Bernhard HennenFISCHER Tor
4. Feb.
Rating:4

Dieses Buch war das letzte der Trilogie. Und ich muss sagen, ich mochte es am meisten. Endlich mal keine endlosen Schlachten und Kämpfe, keine langweiligen Städte. Das was ich an den vorherigen Bänden bemängelt habe, findet sich hier nicht. Bernhard Hennen hat in diesem Buch westliche und östliche Mythologien und Märchen vereint und den Leser in ein einzigartiges Abenteuer entführt. Ich liebe diese Mischung, ich liebe diesen Kampf zwischen Kaiserin und Khan. Beide gefangen in ihren eigenen Vorurteilen den anderen gegenüber und zu engstirnig sich von unseren Helden den Horizont erweitern zu lassen. Dieses Finale war absolut episch. Die letzten Seiten haben mich gepackt und mitgerissen. Ich gebe allerdings nur 4 Sterne, da dies meine gesamte Bewertung für Band 1-3 ist. Wenn ihr Lust auf monströse Märchengestalten, etwas Herr der Ringe Mythologie und östliche Drachen habt, lasst euch entführen und genießt diese Trilogie

Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Krieger
Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Kriegerby Bernhard HennenFISCHER Tor
7. Apr.
Rating:3

Es ist doch möglich! Warum so lange damit gewartet?

Wie schon bei den vorigen Bänden, begann auch der finale Band mit um die 120 Seiten in der Vergangenheit. Da ich diesmal dalit gerechnet hatte, war ich etwas besser darauf vorbereitet und konnte mich darauf einlassen. Der letzte halbe Stern ist der Spannung und der Lesefreude, die ich beim dritten Band (fehlend bei den ersten 2 Teilen) hatte, geschuldet. Ich habe begeistert gelesen, wie all die offenen Fragen, Intrigen und aufgebrochenen Geschichten sich Stück für Stück zusammenfanden und auch zu ihrem Abschluss kamen! So freue ich mich, das der Fischer Valerio immerhin im Guten zu seiner Heimat zurückkam, Milan und Nok endlich die Freiheit fanden und auch die Silberne Prinzessin und der Krähenmann ein gutes Ende finden durften. Aber warum so lange damit gebraucht? Auch der dritte Teil hatte definitiv eine unterschwellige Langatmigkeit an sich, was aber sehr gut durch Spannung und das sich immer mehr zusammensetzende Puzzle gelöst und gemildert wurde. Hätte ich damals nach dem 1. oder 2. Band genervt aufgegeben, hätte ich nie diese spannende und berührende Geschichte und Abenteuer im 3. Band lesen können. Sehr schade eigentlich! 🙈 Auch schwanke ich beim Ende der Reihe noch ein bisschen. Es sind Fragen nicht zur Zufriedenheit beantwortet, Neugier nicht ausreichend gestillt. Stichwort Zeitrechnung: Es wäre viel angenehmer für den Leser gewesen, das im 1. Band zu haben. Da ich mit den ganzen Namen und Begriffen nichts anfangen konnte, habe ich es traurigerweise schon innerhalb des 1. Teils zu ignorieren angefangen und nicht mehr beachtet. Dabei war die Legende/Erklärung dazu am Ende vom 3. Teil sehr hilfreich, nützt einem dann aber auch nichts mehr wirklich.

Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Krieger
Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Kriegerby Bernhard HennenFISCHER Tor
29. Aug.
Rating:5

Erneut startet das Buch mit einem langen Prolog, der die Geschichte Noks beleuchtet. Eine fantastische Einleitung in die Stimmung des Werkes, das seinen Hauptschauplatz nunmehr in das Khanat und das Reich verlegt. Ein scheinbar unaufhaltsamer, kriegerischer Konflikt droht zwischen den beiden Kaiserreichen. Milan, Nok und Nandus gehen bis an ihre Grenzen, um diesen Krieg zu verhindern. Ein wahrlich würdiger Abschluss für die Trilogie und erneut ein Buch, dass ich, wie schon die ersten beiden Teile, verschlungen habe. Genau so stelle ich mir einen epischen Fantasy-Roman vor. Die unterschiedlichen Kulturen der Kaiserreiche sind beeindruckend dargestellt, Ränke und Intrigen spinnen sich hervorragend durch das gesamte Buch. Die Reihe hat mir wirklich Spaß gemacht und ich lege sie jedem, der sie bislang nicht kennt, wärmstens ans Herz.

Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Krieger
Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Kriegerby Bernhard HennenFISCHER Tor
14. Jan.
Rating:5

Azuhr 3 – Der träumende Krieger von Bernhard Hennen Verbannt von der Insel Cilia macht sich Milan mit seinem Vater, dem Erzpriester Nandus, und seiner Geliebten Nok auf die Suche nach dem roten Kloster, in dem die höchsten Ränge der Erzpriester ausgebildet werden und in dem ein mächtiges Geheimnis verborgen liegen soll. Gleichzeitig zieht ein Krieg zwischen dem Kaiserreich und dem Khanat herauf, den nur einer verhindern kann. Der träumende Krieger – doch ist ein Traum genug um eine gesamte Welt zu retten? Der dritte Band der Reihe bildet den vorläufigen Abschluss und den Höhepunkt von Bernhard Hennens neuer Saga „Azuhr“ – fernab von Elfen und Nordmännern, sondern eher asiatisch und südländisch angehaucht. Vornweg – ich hatte meine kleinen Differenzen mit dem zweiten Band und habe lange darüber nachgedacht, ob ich den dritten lese oder eben nicht. Schließlich habe ich mich dafür entschieden und mich einmal mehr in das Reich, in dem Mären lebendig werden begeben – und gleich vornweg – ich habe ich nicht bereut. Diese Reise hätte ich um keinen Preis der Welt missen wollen. Hennen schreibt zunächst lange Prologe – beinahe Novellen für sich. Das hat mich im zweiten Band zum Teil vom Pferd gewogen, sodass mir der Wiederaufstieg und das Antraben sehr schwer viel. Diesmal geht der Prolog um Nok, eine der Protagonistinnen des Buches – und mit diesem Anfang hätte Hennen es kaum besser treffen können. Ich war begierig etwas über Noks Hintergrund, ihre Vergangenheit und ihre Kultur zu erfahren – der Prolog hat seinen Zweck mehr als erfüllt. Er hat mich förmlich ins Buch gesogen und mich über die über 100 Seiten geführt, nur um mich atemlos in die buchige Gegenwart zu entlassen, in der es nicht minder spannend weitergeht. Nach den schrecklichen und blutigen Geschehnissen auf Cilia steht Milan mit seiner Gruppe am Anfang der Suche nach dem Roten Kloster - Verfolgt und getrieben von einer Märengestalt. Milan hat sich über die Bücher wahnsinnig entwickelt. Konnte ich ihn im zweiten Band noch nicht so wirklich leiden, öffnete sich in diesem Band mein Herz für den Jungen, der auch bereit ist, ungewöhnliche Entscheidungen zu treffen und nicht zaudert. Auch Nandus musste ich bisweilen meinen Respekt zollen, obwohl ich kaum Sympathien für ihn gehegt habe. Doch in diesem Band entwickelten sich seine Ziele und auch er selbst weiter. Nok, meine Lieblingstigerin, bekam mit jedem Kapitel mehr Tiefe und ich genoss die Kapitel mit ihr sehr! Insgesamt war das Team, das Bernhard zusammengestellt hatte, perfekt – auch wenn ich anfangs daran zweifelte – und ich folgte ihm sehr gerne bis zum Schluss. Besonders berührt hat mich Bernhards Schilderung der asiatisch angehauchten Kultur und der Umgebung, aus der Nok stammt. Mir ging das Herz auf, genauso wie Nok sich immer mehr öffnete. Bernhard hat viele dieser Szenen in Südkorea geschrieben und meiner Meinung nach merkt man dem Setting wirklich an, dass er es vor Augen hatte und einige Szenen wirklich erlebt hat. Herrlich. Das erste Mal Nudeln mit Stäbchen essen, nur um ein Beispiel zu nennen. Für mich war dieser Ausflug in den fernen Osten genau richtig bemessen, obgleich er natürlich etwas Tempo aus dem Mittelteil der Geschichte genommen hat. Aber ehrlich – ich tausche gerne etwas Tempo gegen eine solche (notwendige) Setting- und Kulturbeschreibung. Das war wirklich ganz großes Kino. Die Mären, auf der Bernhards Weltenentwurf fußt, webten sich von selbst in die Geschichte ein. Und aufmerksame Leser konnten auch verfolgen, wie sie sich weiterentwickelt haben und sich veränderten, je nachdem von wem sie genutzt wurden. Einiges erkennt man wieder, bei einigem habe ich mich gefragt, von welchem Märchen die Mär inspiriert ist. Doch sie wirken keinesfalls wie ein billiger Abklatsch – mitnichten. Ich fand sie klasse! Ehrlich, hundert Seiten vor dem Ende wusste ich nicht, wie der Autor alle Stränge zu einem zufriedenstellenden Ende führen wollte. Es war noch so viel zu tun! Doch er hat es vollbracht und mich staunend und ehrfürchtig zurückgelassen. Eventuell hätte die gesamte Geschichte auch mit etwas weniger Blut und Gedärmen funktioniert, manchmal war die Brutalität erschreckend und sehr bildhaft. DochBernhard Hennen hat mit seiner Azuhr-Trilogie etwas Großes geschaffen, und mich mit einem Lächeln auf den Lippen zurückgelassen. Und das ist für mich die Hauptsache. Ich vergebe für dieses in sich stimmige, fantastische Buch sehr gerne die fünf Sterne und empfehle es für jeden High-Fantasy-Fan, der eine etwas andere Art der Mären liebt und damit leben kann, dass einige Fragen ungeklärt bleiben.

Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Krieger
Die Chroniken von Azuhr – Der träumende Kriegerby Bernhard HennenFISCHER Tor