Diese Liebesgeschichte rund um Ava und Sam ist nicht nur eine leichte Geschichte sondern beschäftigt sich auch mit Vertrauen, Krankheit und Rache.
Und trotzdem ist es eine schöne Unterhaltung.
Der Schreibstil ist flüssig und somit gut zu lesen!
Ein guter Roman für entspannte Momente auf der Couch!
Naaja.
Ich hatte mich auf einen schönen kitschigen, unrealistischen Weihnachtsroman eingestellt... leider habe ich diesen nicht bekommen.
Man kann sagen, dass dieser Roman teilweise realistisch ist und eben auch keinen Halt macht vor negativen Aspekten und schlechten Nachrichten macht, aber mir war das Ganze zu viel.
Die Charaktere waren okay, teilweise fand ich das Verhalten aber nicht wirklich gut und richtig warm geworden bin ich nicht mit ihnen, leider.
Alles in allem ist der Roman okay, aber eben einfach nicht das, was ich erwartet hatte.
„Und an Weihnachten haben Küsse ihren ganz besonderen Zauber…“
Zum Cover: Als ich dieses Buch letztes Jahr im Supermarkt bei mir um die Ecke gesehen habe, hat es mich förmlich angefunkelt. Bei dem Cover, das blitzt und blinkt auch kein Wunder. Es ist wirklich wunderschön. Die verschneite Londoner Winterlandschaft entspringt wirklich einer Weihnachtstraumwelt. Ein Buch zum Wohlfühlen und gerne Anschauen – sowohl innerlich als auch äußerlich.
Zum Inhalt: Hutmacherin Ava trifft Sam auf einer hippen Londoner Vorweihnachtsparty. Er hat einen Auftrag für sie: einen Hut als Geschenk für seine schwerkranke Mutter Wendy fertigen, denn vielleicht wird es ihr letztes Weihnachten sein. Ava soll ihm helfen, dieses Weihnachten also zu dem besten zu machen, dass seine Mutter jemals hatte.
Als Wendy in Avas Studio kommt, glaubt sie voller Freude, Sam sei mit Ava zusammen. Sam bittet Ava, diesen Irrtum nicht aufzuklären, sondern so zu tun, als wären sie ein Paar – nur für die Vorweihnachtszeit. Dennoch funkt Ava bei diesem Plan ihr Exfreund Harvey dazwischen, als wäre diese Situation mit Sam nicht so schon kompliziert genug gewesen.
Meine Meinung: Nach einem Jahr hat es wirklich lange genug bei mir rumgelegen, daher habe ich dieses wunderbare Buch endlich gelesen, und ich habe es mir nicht ohne Grund bis Weihnachten aufgehoben, denn die Stimmung in dieser Geschichte kommt besonders zu dieser Jahreszeit bzw. dieser Feiertagszeit zur Geltung.
Wo ich mich am Anfang der Geschichte mit ihr allerdings noch schwer getan habe, wurde es am Ende immer besser und noch besser, weshalb ich sie letztlich gar nicht mehr missen möchte. Obwohl man sagen muss, dass sie teilweise wohl doch etwas sehr „Happy End“ gewesen ist. Das finde ich hierbei, da es sich um ein Weihnachtsbuch handelt, das gerade auch Liebe und Nächstenliebe vermitteln soll, nicht schlecht, sondern auch gut. Die Realität sieht dabei manchmal anders aus, klar, aber wir kennen doch sicher alle die weihnachtlichen Filme, die jedes Jahr im TV laufen, und unter diesen kann man auch „Winterzauberküsse“ reinstecken, man liebt sie deswegen nicht weniger, man liebt sie gerade aufgrund ihrer Zeichen von Geborgenheit, Familie und Liebe.
Ava und Sam sind wirklich ein märchenhaft schönes Pärchen, das sich echt einfügen und Charme versprühen kann, wie es eben auch viele Pärchen aus TV-Produktionen von Weihnachtsfilmen schaffen. Und auch wenn der Witz und Humor manchmal vielleicht etwas gestellt wirkt, stimmt die Chemie zwischen Geschichte und Charakter doch ganz gut. Und auch die Nebencharaktere und das Setting in London fügen sich in die Geschichte wahnsinnig gut ein und geben ihr den nötigen Feinschliff, ohne dabei besonders kitschig zu wirken.
Ob diese Geschichte dennoch ein wirkliches „Happy End“ besitzt, wie ich es vorher prophezeit habe, müsst ihr allerdings selbst lesen! Ich sage nur noch, dass es definitiv anders kommt als man erwartet. Denn von dem, was Avas Exfreund in der ganzen Geschichte zu suchen hat, ahnte ich im Vorfeld so auch nichts.
Fazit: Dieses Weihnachtsbuch kann sich jedoch zu Recht so nennen, es hatte alles, was ein guter Winterroman rund um das Thema Weihnachten braucht. Familie, Geborgenheit, Liebe, Emotion und ganz viel Herz. Sue Moorcroft hat da wirklich ein wundervolles Werk vollbracht, in das man sich gerade zur Vorweihnachtszeit, aber auch noch danach verlieben kann. Und so bekommt der Roman „Winterzauberküsse“ von mir 4,5 Sterne. Diesen halben Stern Abzug jedoch auch nur, weil ich am Anfang so schwer in die Geschichte hineinkam, wer weiß, ob das nicht auch an mir lag?
In "Winterzauberküsse" von Sue Moorcroft geht es um Ava und Sam, die sich zufällig durch Freunde kennenlernen und sich dann als Paar ausgeben, weil Sams Mutter glaunt sie seien ein Paar. Da sie schwer krank ist kann Ava diese Illusion nicht zeratören und spiekt mit.
Ich muss sagen, dass mir die Beziehung der beiden und wie sie sich kennengelernt haben und relativ schnell näher gekommen sind von Anfang an nicht gefallen hat. Es ging alles zu schnell. Und war mir zu unrealistisch wie schnell sie sich vertraut waren. Sie küssen sich schon nachdem sie sich gerademal ein paar Stunden kennen und so zieht sich das durch die ganze Geschichte. Er küsst sie ständig, obwohl sie immer beteuert ihm nicht näher kommen zu wollen, lässt es aber zu. Das kam mir alles ein bisschen widersprüchlich vor.
Was mir auch gar nicht gefallen hat, war das Ava obwohl sie weiß wie ihre beste Freundin Izz zu Sam steht sich trotzdem mit ihm trifft und sie was ihn angeht belügt. Sowas sollte eine Freundin nicht machen, vorallem nicht wenn sie so dargestellt wird als wäre sie fehlerfrei und würde immer nur das beste wollen. Die Autorin versucht auch die Beziehung von Ava und Sam gefühlvoll rüberzubringen aber dadurch dass er nur darüber redet, dass er sie ins Bett bekommen will klappt das nicht so richtig.
Zudem dominiert der Harvey-Teil doch sehr sie Handlung, deshalb wirkt die Geschichte eher wie ein feministischer Roman und nicht wie ein weihnachtlicher. Die Autorin überläd die Handlung auch mit schweren Schicksalsschlägen, was das alles nochbunrealistischer wirken lässt.
Die Sexszene wirkt für mich auch erzwungen und als ob die Autorin diese noch schnell einbauen müsste damit man weiterliest. Aber durch die gefühllose Beschreibung und die Darstellung als ob die beiden nicht wüssten was sie tun hatte ich das Bedürfnis es wegzulegen und die Augen zu verdrehen.
Ich muss auch sagen dass ich keine Gefühle zu Sams kranker Mutter aufbauen konnte, weil sie mich doch meistens eher nervte mit ihrer unglaublichen Aufdringlichkeit was die Beziehung von Ava und Sam angeht.
So an sich fand ich Ava und Sam sehr sympatisch, auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht hätte. Avas Job als Modistin gefiel mir sehr gut und auch das er oft in der Geschichte Platz fand. Auch die anderen Charaktere haben zur Geschichte gepasst und ich fand sie alle sehr sympatisch. Natürlich war auch der Antagonist Harvey gut gelungen und passte im Bezug auf die Story, auch wenn er mir zu viel vorkam obwohl man hätte das ganze an einigen Stellen beenden hätte können.
Aber mein liebster Charakter war Avas Vater Graeme, er war ein so heißblütiger Vater und ehemaliger Polizist, was mir richtig gut gefiel er verlieh der Geschichte die richtige Schärfe und Wendung zur gegebenen Zeit.
Alles in allem fand ich den Roman nicht wirklich gelungen, wenn man bedenkt dass es ein romantischer Weihnachtsroman sein soll aber er von Dramatik überschattet wurde und die Romantik nicht wirklich ankam. Ich war vorallm dann auch Richtung Ende sehr gelangweilt und wollte nur das es endlich vorbei ist. Schade man hätte viel draus machen können aber dafür hätte sich die Autorin entscheiden müssen ob sie einen romantischen oder einen ehr dramatischen und nachdenklichen Roman schreiben wollte.
Winterzauberküsse ist der perfekte Roman für die kalte Jahreszeit, denn er erwärmt einem das Herz. Einmal angefangen kann man einfach nicht mehr mit dem lesen aufhören und die Seiten vergehen wie im Flug.
Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Man wird von der ersten bis zur letzten Seite hervorragend unterhalten. Avas Hutverkauf läuft nur schleppend und sie weiß nicht, wie sie die nächste Miete bezahlen soll, da kommt Sam genau im richtigen Moment in ihr Leben und hilft ihr aus der Klemme und so nimmt das ganze ihren Lauf. Beide haben ihre eigenen Sorgen und Probleme, mit denen sie klarkommen müssen und es ist interessant zu sehen, wie sie damit umgehen und Lösungen finden.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die unterschiedlichen Kapitel sind mit dem Datum gekennzeichnet, so dass man die Zeit vor Weihnachten gut im Blick hat. Es wird aus Avas Sicht geschrieben und so bekommt man einen guten Einblick in ihre Gefühle und Gedanken.
Die Protagonisten muss man einfach gern haben, denn sie sind sehr liebevoll und individuell gestaltet. Ava ist so ein gutmütiger Mensch. Sie versucht ihre Probleme alles selber zu lösen, obwohl es viel einfacher wäre sich einer Vertrauensperson anzuvertrauen. Sam ist ein toller Mann und jede Frau könnte sich glücklich schätzen, wenn sie sein Herz erobert hätte.
Das Cover ist ein Traum, Der Schnee und die Schneeflocken glitzern und es passt einfach perfekt zum Inhalt des Buches.
Fazit:
Ich kann euch Winterzauberküsse wärmstens empfehlen. Es hat alles was ein gutes Buch braucht und passt perfekt in die kalte Jahreszeit.
2,5 Sterne
Alles andere als winterzauberhaft....
In dem Buch sind einige Handlungsstränge mit sehr krassen Stories verbunden, die Stimmung war von Anfang an mehr düster und beklemmend als romantisch, was sich leider durchs ganze Buch zog. Selbst die eigentliche Liebesgeschichte fand ich alles andere als romantisch, sie war einfach zu flach.
Einige Handlungen der Charaktere waren nicht nachvollziehbar, die random Sexszenen sogar richtig nervig.
Die Charaktere an sich haben allerdings alle Tiefsinn und sind sehr gut durchdacht. Obwohl es sich endlos zog, war die Geschichte in Ordnung.
Aber Achtung! Wer ein schönes Wohlfühl-Winter-Weihnachtsbuch sucht ist hier definitiv an der falschen Adresse!
Heute fange ich bei meiner Rezension mit dem Cover an.
Das Design ist schön winterlich mit etwas Glitzer verziert und mit Schneeflocken, sowie London zur Weihnachtszeit.
Es verspricht also eine schöne weihnachtliche Story zu werden. Ebenso verspricht es der Titel. Aber leider war es das schon.
Keine Weihnachtsstimmung, keine Zauberküsse, kein Winter.
Das Buch ist anders als das, was es ist und was ich erwartet hatte.
Weihnachten, Schnee, Winter…all das spielt nur am Rande eine Rolle und durch die Story wirkt es für mich, als wäre es einfach nur in die Jahreszeit gepackt worden, aber hätte genauso gut im Sommer oder Frühling spielen können.
Aber eben nicht als zentrales Thema in der Geschichte, denn das ist die Liebesgeschichte zwischen Ava und Sam, die durch ihren Ex eine holprige Fahrt hat, was sich bis zu den letzten Seiten durch das Buch zieht und alles andere eher nach hinten rücken lässt.
Auch die kranke Mutter von Sam, weshalb so getan wird, als wären sie zusammen, rückt sehr nach hinten und wird auch nur am Rande erwähnt.
Ich hätte mir, da es ja scheinbar mit ein zentraler Punkt ist, mehr Szenen dazu gewünscht, ebenso was aus ihr wird.
Es fiel mir schwer mich in die Protagonisten einzufühlen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Oft kam dann auch ein Sichtwechsel vor und es fiel mir schwer ihm dann zu folgen. Manchmal hatte ich das Gefühl, als hätte ich Handlungen verpasst, weil etwas passiert war, was ich so nicht gelesen hatte.
Der postiive Aspekt dieser Geschichte ist jedoch die Problematik, die angesprochen wird in Bezug auf Bilder, Verbreitung durch Facebook und andere Netzwerke und wie man sich als Betroffener dabei helfen lassen kann.
Diesen Teil finde ich besonders gut, da er auf heutige Probleme mit eingeht.
Der nächste gute Punkt in der Geschichte ist, dass die Autorin offenbar gut recherchiert hat über den Job eines Hutmachers, den Ava ausübt im Roman. Hierbei wurde die Tätigkeit gut beschrieben und man hat einiges erfahren.
Ava als Protagonistin ging mir häufig auf die Nerven und ich war immer wieder genervt zu lesen, wie sie lieber vor sich hin jammert, statt ehrlich zu ihren Freunden und Familie zu sein, dass sie in einer Notlage ist.
Sam dagegen war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist direkt und packt die Dinge an, als auch hilfsbereit und zeigt sich anderen gegenüber höflich, solange es erforderlich ist.
Der Schreibstil kam häufiger ins stocken. Wie oben gesagt, waren grade Sichtwechsel dadurch nicht immer leicht oder Zeitsprünge.
Es ist eine nette Geschichte. Ich habe mir dennoch mehr gewünscht und vor allem mehr Winter- und Weihnachtszauber. Der fehlte mir einfach gänzlich.
Das Buch ist eine nette Unterhaltung, unbeschwert und wenn man nicht unbedingt viel Tiefe erwartet, ganz gut zu lesen.