Denke bis heute noch oft an dieses Buch- große Empfehlung!
Das Buch drückt einfach alle Seiten aus die bei Kafka oft nicht beachtet werden und ich finde es zeigt auch wie sehr er Milena eigentlich geliebt hat. Es ist ein wunderschöner mix aus Sehnsucht, Trauer Verwirrung und Träumerei. Es zählt mit zu meinen Lieblingsbüchern weil ich davon einfach nicht mehr losgekommen bin und oft geweint habe. Eine definitive Empfehlung!
Keine Kurzmeinung kann dieses Werk zusammenfassen! Die Mischung aus Liebesbekenntnissen, Selbstanalyse und die Dringlichkeit jedes Wortes ist wunderschön. Besonders "Der Teufel am Herd" - Milena Jesenskýs wird durch die Briefe nochmal intensiver. Ein Muss für jeden Kafka-Liebhaber!
Ich weiß nicht, ob ich hier überhaupt ein Urteil treffen kann, denn ich habe das Buch abbrechen müssen.
Es lag nicht daran, dass es schlecht war. Das war es keinesfalls.
Es war nicht die Sprache, nicht die Syntax, nicht die komplexe Wortwahl...
Tatsächlich war es etwas anderes. Etwas, wovon ich mir nie gedacht hätte, dass es mich so treffen könnte.
Ja, ich mochte es die Briefe zwischen Milena und Kafka zu lesen.
Aber es kam mir einfach falsch vor.
Diese Briefe... es steckt so eine Intimität darin, eine Verbundenheit, Geheimnisse, Sorgen, Ängste und Sehnsüchte, die nicht für fremde Augen bestimmt sind.
Ich hatte mir anfangs auch nichts dabei gedacht, aber nach einer Weile konnte ich es nicht mehr.
Ich konnte nicht mehr etwas lesen, was nie für meine Augen bestimmt war. Egal, wie schön die Worte auch für mich waren, und wie tief sie einen auch berührten.
Die Worte waren für Milena. Die Liebe, die er sich ein ganzes Leben erträumt und erhofft hatte. Füreinander.
Vielleicht steckt in mir eine Romantikerin, die daran glaubt, etwas derartiges irgendwann in meinem kurzen Leben zu finden. Mich so mitreißen zu lassen und in Worten zu verlieren, die in Umschlägen versteckt unter meinem Bett oder verschlossen in meiner Schreibtischschublade liegen.
Also ja, ich Werte dieses Buch nicht und lese es auch nicht weiter, denn einzig allein die Seelen in diesen Briefen wissen, was wirklich hinter den Worten versteckt ist.
"I long for you; I who usually longs without longing, as though I am unconscious and absorbed in neutrality and apathy, really, utterly long for every bit of you." - Franz Kafka
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Meinungen können sich unterscheiden, deswegen muss jede:r wohl selbst entscheiden, welcher er/sie/div es hat. MEINE MEINUNG IST NICHT EURE.
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Liebe ist, daß du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle…🥀
Eines der berühmtesten Zitate aus dem Buch ,,Briefe an Milena“ von Franz Kafka.
Die Briefe sind herzzerreißend und voller Trauer und in jedem einzelnen davon wird Kafkas innerliche Dunkelheit noch deutlicher.
Kafka hat eine faszinierende, fast unbeschreibliche Art seine Gefühle und Gedanken zu beschreiben. Gerade das macht ihn und seine Bücher so besonders.
Ich habe jedoch einen Stern abgezogen, da ich an manchen Stellen mit seiner Art zu schreiben nicht klarkam. 💫
Zunächst muss ich bemerken, dass ich es schade finde, dass die Briefe von Milena nicht mit abgedruckt sind. Oft hätte ich gerne ihre Antworten gelesen.
Es gibt einige Stellen, die schwer zu lesen sind. Auch die vielen verschiedenen Personen machen es nicht einfach manchmal die Briefe u verstehen. Aber gerade der Teil, in dem Kafka sehr romantisch schreibt, liest sich wirklich herzerwärmend.
Auch ist es vielleicht nicht eigentlich Liebe, wenn ich sage, dass du mir das Liebste bist; Liebe ist, dass du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle.
Natürlich ist es schade, dass man nur kafkas Briefe lesen kann. Milenas Briefe hat er wohl verbrannt.
Zeitweise traurig, manchmal etwas langatmig, da die Zusammenhänge fehlen.
Fand sie dennoch lesenswert.
Es ist etwas schwer in die Briefe reinzukommen. Wissen über das Leben Kafkas und seine Persönlichkeit würde ich dazu noch voraussetzen, eventuell sogar Grundwissen über Milena selbst.
Ich glaube, dass die Briefe deutlich zeigen wie vernarrt Kafka tatsächlich in Milena war und wie sich die Liebesbeziehung entwickelt hat. Eine richtige romantische Story ist es nicht, wahrscheinlich an manchen Ecken sogar etwas überspitzt von ihm geschrieben. Die Zuneigung allerdings, welche auf jeden Fall deutlich wird, ist wunderschön. Ich denke, dass dieses Buch jedoch eher ungeeignet ist, wenn man weder Werke von Kafka, noch Klassik oder Dramatik liest. Auch die Texte von Milena am Ende fand ich interessant. Besonders schön war der, in dem sie ihre Sichtweise erklärt weshalb zwei Menschen heiraten. Eine klare Empfehlung meinerseits wenn man die "Grundvoraussetzungen" mitbringt. Kein leichtes Buch für schnell mal zwischendurch ohne nachzudenken wie z.B. die von Colleen Hoover.