Ein Psychothriller der sich mit einem schockierenden und emotionalen Thema beschäftigt.
Meine Meinung: "Der Sarg" ist der zweite Band der Bernd Menkhof Dilogie. Wie schon bei seinem ersten Fall bekommt der ruppige Kriminalkommisar es in diesem Band, mit einem rätselhaften, Nervenaufreibenden Fall zu tun. Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt. Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen … Die Atmosphäre ist dramatisch und Arno Strobel beschäftigte sich für dieen Roman wieder mit Nervenaufreibenden Themen, ( Kindheitstraumen und Psychischenerkrankungen) die mich als Leserin von der ersten Seite an gefesselt haben. die Thematik wird hier Nicht nur durch das düstere, emotionale und rätselhafte Sitting. Sondern auch die undurchsichtigen Protagonist*innen authentisch eingefangen. Die vielen undurchsichtigen Charaktere, und unvorhersehbare Plottwistst, sorgen dafür dass ich mich immer wieder aufs neue, in einem rätselhaften Netz aus Spekulationen verlor, und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Spannung steigte immer weiter, bis zu einem aktiongeladenen und emotionalen Showdown. Die Auflösung war flüssig und hat mich einfach nur Schockiert. Sie war für mich ein bisschen zu dick aufgetragen. Ich hatte wie der Kommissar, am Ende Mitleid mit der Protagonistin gehabt.


























































