
„Verzeih mir, wenn es dich hart ankommt, was du hier liest, wenn es dich verfolgt, wie es mich verfolgt. Aber es wird keine Übertreibungen geben, keine Lügen. Ich werde vielleicht nicht alles erzählen, aber was ich erzähle, ist die Wahrheit.“
„Tag der Abrechnung“ von Sam Bourne Direkt vor dem Gebäude der Vereinten Nationen wird ein vermeintlicher Attentäter erschossen. Ein Alptraum, denn der Tote war ein alter unschuldiger Mann und zudem ein Überlebender des Holocaust. Der Anwalt Tom Byrne soll die Familie in England beruhigen und einen Skandal für die UN vermeiden. Schnell stellt sich aber heraus, dass der alte Mann wohl nicht so harmlos war. Tom entdeckt eine geheime Bruderschaft, die seit über sechzig Jahren weltweit für mysteriöse Todesfälle verantwortlich ist. Es geht um die letzten Täter des Zweiten Weltkrieges – und der Tag der Abrechnung ist jetzt erst da. Der Thriller ist gut geschrieben, die Geschichte wechselt zwischen der Gegenwart und der Zeit des 2. Weltkriegs, speziell der Judenverfolgung. Tom Byrne deckt zusammen mit Rebecca, der Tochter des alten Mannes, immer tiefgründigere Geheimnisse auf. Den Plot Twist am Ende habe ich nicht erwartet. Ich empfehle das Buch gerne jedem, der gute politische Thriller mag.
