Die Zeichnungen und Randbemerkungen waren sehr beeindruckend und die Figuren interessant. Teilweise zu ausschweifend.
Anders als erwartet
Es geht um T.S. Spivet, der seine Freizeit am liebsten damit verbringt, Karten zu zeichnen oder Diagramme zu erstellen, lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester Gracie auf einer Farm in einem flachen Tal in Montana, wo seine Mutter sich mit Käfern beschäftigt. Er selbst schickt schon längere Zeit ohne das Wissen seiner Eltern Kopien seiner Arbeiten an verschiedene Wissenschaftliche Organisationen. Als er schließlich für einen Preis für seine Arbeiten nach Washington gerufen wird, macht er sich alleine auf den weiten Weg dorthin... Zu Beginn bin ich eher schlecht reingekommen, besonders die Randbemerkungen haben es mir zu Beginn schwehr gemacht und mich auch oft komplett aus dem Konzept gebracht. An anderer Stelle hingegen waren diese Bemerkungen einfach passend und haben mir geholfen, die Handlungen des Protagonisten besser zu verstehen. Der Mittelteil hingegen hat mir ziemlich gut gefallen. Ich habe mit den verschiedenen Charakteren Freundschaft geschlossen und der Schreibstil war sehr flüssig, sodass das Lesen mir viel Spaß gemacht hat. Zudem hat der Autor es geschafft, Informationen auf eine Weise einzuschieben, dass ich kaum gemerkt habe, überhaupt Informationen bekommen zu haben. Das hat die Geschichte irgendwie noch lebendiger gemacht und mir die Charaktere näher gebracht. Der Schlussteil hingegen kam mir irgendwie etwas überhastet vor, nicht mehr so liebevoll und durchdacht, wie der Mittelteil. Die vielen Illustrationen am Rand haben mir auch sehr gefallen (besonders die Gesichtsausdrücke, die ich natürlich sofort nachmachen musste). Besonders gefallen haben mir hier die Diagramme, in denen Ich das Geschriebene noch mal nachlesen konnte. Außerdem hat es mir sehr geholfen, die Geschichte zu verstehen, da doch schon viele Fachbegriffe verwendet wurden, was mich an sich nicht wirklich gestört hat, aber auf Dauer recht anstrengend war. Die Charaktere, besonders natürlich T.S. und seine Familie, waren mir sehr sympathisch und waren ziemlich echt und keine der Beziehungen, die sie zueinander hatten, wirkte irgendwie merkwürdig. In der Beziehung von T.S. und seinem Vater hat man zwar, besonders am Ende, gemerkt, dass der Vater T.S. zwar liebt, es ihm aber nach dem Verlust seines ältesten Sohnes schwerfällt. Alles in allem hat es mir ganz gut gefallen, obwohl ich noch nichts von diesem Roman gelesen hatte, bis meine Oma es mir empfohlen hatte. Eine Leseempfehlung für alle, die mal etwas anderes lesen wollen. Zudem lohnt es sich schon für die Illustrationen, dieses Buch zu lesen.
Zu Beginn sehr schön! Interessantes Konzept und wunderschön illustriert! Aber die Story war doch irgendwo eintönig und nicht sehr weit entwickelt...
No idea why I couldn't get into it in the beginning, and now I don't know why I finished it. Would love to read it all over again. And draw a map of reading it.
Ich bin fassungslos.
Dieses Buch ist komplett anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich in den Lesefluss gekommen bin, aber es ist so wunderbar lustig, traurig, langweilig, spannend,... Ich konnte so gut mit T.S. mitfühlen. Die Geschichte ist einfach großartig in ihrer Einfachheit.
Bewegende Abenteuergeschichte
Mitreißend… ich liebe Bücher, die mich an Emotionen und Gedanken meiner eigenen Kindheit erinnern. Das Buch erzählt das unglaubliche Abenteuer eines Jungen, der seine schräge Familie verlässt um per Zug quer durch die USA zu reisen. Man fiebert mit, und drückt dem starken, mutigen Jungen alle Daumen… sehr sehr originell und wunderbar geschrieben…





