Hart, düster und an meiner Grenze – aber unglaublich fesselnd und stark erzählt.
Das war für mich ein richtig starker Reihenauftakt. Obwohl der Fall stellenweise wirklich gruselig und an meiner persönlichen Schmerzgrenze war, hat mich das Buch unglaublich gepackt.
Besonders stark fand ich Kate Burkholder als Ermittlerin. Sie kennt die Welt der Amischen, versteht ihre Denkweise und kann dieses Wissen in ihre Arbeit einfließen lassen. Gleichzeitig bleibt ihr bewusst, dass sie sich nicht zu sehr darauf verlassen darf. Genau diese Mischung fand ich sehr spannend.
Auch das kleine Polizeiteam und das Miteinander auf der Wache haben mir gut gefallen. Der Fall war düster, hart und atmosphärisch dicht, aber für mich nie langweilig. Die Wendung am Ende und die Auflösung, wer hinter allem steckt, haben mich wirklich überrascht.
Ich möchte die Reihe auf jeden Fall weiterlesen – auch wenn ich hoffe, dass es nicht noch brutaler wird.
📖 Zusammenfassung – Die Zahlen der Toten
In dem Thriller Die Zahlen der Toten wird die Polizeichefin Kate Burkholder mit einem besonders grausamen Mord konfrontiert: Die verstümmelte Leiche einer jungen Frau wird auf einem schneebedeckten Feld gefunden – mit einer römischen Zahl, die in ihren Bauch geritzt wurde.
Für Kate ist der Fall mehr als nur ein weiterer Mord. Die Tat erinnert erschreckend an eine brutale Mordserie aus der Vergangenheit, bei der ein Täter, bekannt als „der Schlächter“, mehrere junge Frauen auf bestialische Weise ermordete. Doch dieser Fall liegt 16 Jahre zurück – und eigentlich wurde der Täter damals gefasst.
Während Kate und ihr Team ermitteln, verdichten sich die Hinweise, dass entweder ein Nachahmer am Werk ist oder ein dunkles Kapitel nie wirklich abgeschlossen wurde. Die Ermittlungen führen tief in die Vergangenheit – und zwingen Kate, sich mit einem lange gehüteten Geheimnis auseinanderzusetzen, das nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Privatleben zerstören könnte.
🩸 Rezension
„Die Zahlen der Toten“ überzeugt mit einer düsteren, beklemmenden Atmosphäre und einem durchgehend hohen Spannungsniveau. Besonders gelungen ist die winterliche Kulisse, die die Brutalität der Verbrechen noch stärker hervorhebt.
Die Figur Kate Burkholder ist vielschichtig und interessant gezeichnet. Ihre persönliche Verstrickung in den Fall sorgt für zusätzliche emotionale Tiefe und macht die Handlung intensiver. Die Mischung aus klassischer Ermittlungsarbeit und persönlichen Konflikten funktioniert gut und hält die Geschichte lebendig.
Der Plot ist insgesamt spannend aufgebaut, auch wenn einige Wendungen leicht vorhersehbar sein können. Dennoch bleibt die Geschichte fesselnd, vor allem durch die grausamen Details und die stetig wachsende Bedrohung.
Ein solider Thriller mit starker Atmosphäre, der besonders durch seine düstere Stimmung und die persönliche Geschichte der Protagonistin punktet.
„Mit sechs hatte sie aufgehört, an Monster zu glauben“ (S. 9) - wrong decision girl 👹!
Es ist über zehn Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Seitdem hat es Umzüge überstanden und seit einigen Jahren seinen festen Platz im Bücherregal gefunden. Dort steht es, mit weiteren Büchern der Kate Burkholder-Reihe, zwischen seinen Genrefreundinnen von Tess Gerritsen und Tana French und verbringt seinen wohlverdienten Bücherruhestand.
Doch Dank einer Rezension hier auf READO bin ich erneut auf die Reihe aufmerksam geworden.
Und ich kann nur sagen: Danke dafür 😍!
Dieses Mal wollte ich „Die Zahlen der Toten“ allerdings hören, was eine absolut grandiose Idee meinerseits war. Lob an mich selbst 👏.
Tanja Geke, die auch JJ bei Criminal Minds spricht - große Liebe für diese Show und auch bei der aktuellen Staffel auf Disney Plus noch Tränen vergossen ❤️ - liest das Werk wirklich toll und verleiht Kate einen eigenen Charakter.
Ich bin großer Fan ihrer Intonation und der wechselnden Klang- und Stimmfarbe, die den Inhalt noch lebendiger werden lässt.
Bei meiner Hörbuchversion waren ausschließlich die Übergänge teils zu kurz und damit einen Tick zu hart. Aber darüber kann ich gut hinwegsehen.
Hörbücher sind für nämlich so eine Sache. Mir gelingt es tatsächlich nur selten auditiv genauso tief in die Geschichten einzutauchen. Doch mir scheint, hier habe ich einen Glücksgriff gemacht, weil die Reihe aus so vielen Bänden besteht 😍.
Der Einstieg ist tough und intensiv. Das Ausmaß der Verbrechen drastisch und nichts für schwache Nerven. Die Schilderungen sind detailliert und lassen keine Einzelheiten aus. Es gibt Autopsien, Analysen und Ermittlungsergebnisse am laufenden Band.
Genau das, was ich jahrelang ziemlich ausschließlich in der Buchwelt geliebt und gelesen habe 😅🥰.
Und ich wurde auf der Reise zu meinem ehemaligen Lieblingsgenre nicht enttäuscht.
Kate Burkholder ist für mich eine starke Ermittlerin, die mich emotional abholt und mitfühlen lässt, weil sie auch ihre Schatten und Dämonen mit uns teilt.
Ebenso liebe ich doch auch ihr Team, allen voran die unterhaltsame Mona, die für mich wohl die beste Identifikationsfigur als Leserin darstellt, weil sie aus der Telefonzentrale aktiv mitermittelt 🕵️♀️. Außerdem gibt mir der alte Pickles Wohlfühlvibes, vor allem wenn er seine grumpy Schimpftriaden loslässt 🤠.
Schon damals fand ich die Einbettung der Geschichte in die Welten der „Amischen und Englischen“ interessant. Das hat sich auch heute nicht geändert. Die gleichzeitige Existenz dieser beiden Realitäten, die durch die Verbrechen und Kate selbst in Berührung kommen, gibt der Geschichte einen Rahmen, der mir persönlich sehr gefällt, weil auch die gesellschaftliche Dimension Einzug in die Geschichte findet.
Ein ewiger Pluspunkt sind die Rückblenden und Erinnerungen an die Vergangenheit (ich muss noch herausfinden warum, aber gefühlt seit immer liebe ich sie ♥️😂).
Achtung, denn das wird ein Spoiler:
Das am Ende natürlich der gepeinigte, von Geheimnissen umworrene Underdog und Antiheld unsere unabhängige und clevere Ermittlern rettet, hat mich etwas schmunzeln lassen. Im Romantasy-Genre würden wir das wahrscheinlich in den enemys-to-lovers Trope einordnen 😂🤦♀️.
Und auch wenn das ein sehr typischer Handlungsverlauf in verschiedensten Thrillern darstellt, war es hier für mich total in Ordnung, wenn sich absehbar.
Es geht also eine klare Empfehlung für Buch und Hörbuch raus. Ich bin direkt im Anschluss in Band 2 gestartet und freu mich sehr darauf, dass mein Thrillerherz hoffentlich wieder genauso stabil bedient wird.
Mein Fazit zu diesem Buch ist durchaus gemischt. Ich habe einige Seiten gebraucht um reinzukommen. Zu Beginn zieht es sich. Und da es hier - zumindest nicht so, dass ich sie erkannt hätte - keine Hinweise zum Miträtseln gab, fällt auch diese Art der Spannung weg.
Dafür bekommt man durchaus heftige Szenen geliefert. Warum genau haben Kimis keine Trigger-Warnungen?
Einige Dinge waren für mich tatsächlich schwer zu ertragen, auch ohne Trigger zu haben. Die Brutalität ist definitiv rübergekommen. Was sie besonders schlimm macht, ist, dass hier doch sehr eindringlich mit und über die Opfer und ihre Angehörigen gesprochen wird. So nah ist mir das noch in keinem Thriller gegangen.
Genau durch diese Szenen und auch die wirklich nahbare und sympathische Hauptfigur, bin ich drangeblieben und wurde mit einem sehr starken letzten Drittel belohnt. Der Fall nimmt echt Fahrt auf und hat mich dann doch sehr gefesselt.
Ich hatte mir persönlich etwas mehr Einblick in die Leben der Amischen gewünscht, aber das kommt hoffentlich noch mit den weiteren Büchern. Die ich auf jeden Fall lesen werde!
Die Zahlen der Toten ist mein erstes Buch von Linda Castillo. Die Autorin wurde mir vor Jahren von einem guten Freund empfohlen und ich ärgere mich jetzt, dass ich mir nicht schon früher ein Buch von ihr zugelegt habe.
Der Thriller ist von vorne bis hinten absolut klasse und es fehlt einem an nichts. Durch die Erzählung aus der Sicht der Protagonistin Chief Kate Burkholder kann man sich wirklich gut in die Geschichte hineinversetzen und wird regelrecht in einen Bann gezogen.
Der Bezug zu den Amischen bringt nochmal eine ganz andere Perspektive in den Fall und war wirklich interessant, da ich mit dieser Lebenseinstellung bzw. Glaubensrichtung sonst noch keine Berührungspunkte hatte.
Das Ende ist unvorhersehbar, grausam und steigert sich in puncto Spannung noch einmal. Einfach gut gelungen!
Die Länge der Kapitel gefällt mir wirklich gut und auch Castillos Schreibstil sagt mir sehr zu. Somit wird dies bestimmt nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein. Auch der Titel ist wieder einmal sehr gut gewählt, was mir wirklich gefällt!
Ein grandioser Thriller durch und durch!
Eine wahnsinng packende Story von Beginn an. Man vermutet in den ersten Kapiteln einen spannenden Krimi wobei sich die Stimmung langsam aber stetig zum Thriller hebt.
Die Figuren haben alle ihre eigene Story, die die Suche des Mörders aber keineswegs in den Schatten stellt.
Ein gelungenes und zu Recht gefeiertes Buch!
Ich glaube ich bin mit zu hohen Erwartungen ans Buch rangegangen. Es war sehr gut geschrieben und ab und zu musste ich auch echt schlucken und inne halten, weil es wirklich grausam war. Jedoch war es etwas langatmig zum Ende. Werde es noch mal mit Band 2 weiter versuchen.
Habe es von einer Freundin empfohlen bekommen. Und werde die Reihe wohl weiter lesen müssen. War echt spannend geschrieben und zieht einen in seinen Bann
Guter ubd brutaler aber spannender Thriller. Den Plot-Twist habe ich echt nicht kommen sehen.
Einen Punkt gibt es aber Abzug, da ich die Szene in der Hütte am Ende nicht lesen konnte. Das war mir dann doch zu krass.
Am Anfang dachte ich irgendwie, dass es ein langweiliges Buch wird.
„Polzeichefin - Amisch - ruhiges kleines Dorf“
Es hat mich auch nicht von Anfang angepackt.. es hat ein paar Seiten gedauert, aber dann?! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.. Ich finde Kate eine super interessante Protagonistin mit ihren eigenen Fehlern & dunklen Geheimnissen. Die Story hat mich immer mehr gepackt.
Ich muss sagen es war rundum eine super spannende Story!
Freue mich auf Kates nächsten Fall!
Ein halber Stern fehlt, weil..
..5 Sterne für mich nur gerechtfertigt sind wenn es von Anfang spannend ist.
ACHTUNG SPOILER!!
..ich es vorhersehbar fand wer der Mörder war. Nicht direkt die Person, aber dass es eine aus dem Umfeld sein muss.
..Kates Rettung zu schnell kam.
Toller Schreibstil, gut durchdachte Charaktere und fast durchgehend spannend 😱
Eigene Meinung
Immer auf der Suche nach neuen Thriller-Autor habe ich zum Auftakt der Kate-Burkholder-Reihe von Linda Castillo gegriffen. Und ich darf dich spoilern: Ich werde Kate Burkholder definitiv noch länger begleiten.
Obwohl mir „Ermittler-Thriller“ eigentlich selten wirklich zusagen, war ich hier schon ab der ersten Seite gefesselt. Autorin Castillo hat mit ihrer Protagonistin Kate Burkholder genau meinen Geschmack getroffen. In Die Zahlen der Toten lese ich aus verschiedenen Perspektiven. Besonders spannend finde ich den Wechsel: Aus Kates Sicht wird die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, während die anderen Figuren in der Erzählperspektive auftreten. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und schafft es, die Spannung konstant oben zu halten. Polizeiarbeit nimmt zwar einen wichtigen Platz ein, wirkt aber nie zu technisch oder überladen – Fachbegriffe werden nachvollziehbar erklärt.
Natürlich steht Kate Burkholder im Fokus. Sie ist Polizeichefin in Painters Mill – und was sie in meinen Augen noch interessanter macht, ist ihre Vergangenheit als Amische. Die Thematik rund um die Amish People finde ich generell spannend, und hier wurde sie sehr gut aufgegriffen. Castillo verdeutlicht eindrücklich, was diese Vergangenheit für Kate bedeutet. Damit geht es in der Geschichte nicht „nur“ um die Jagd nach einem Serienkiller oder trockene Polizeiakten, sondern auch um Kates persönliche Vergangenheit – was sie als Figur für mich greifbarer und komplexer macht. Zusätzlich konnte ich wunderbar miträtseln (eine kleine Schwäche von mir 😅). Die Morde und Leichen werden detailliert beschrieben, ebenso die Autopsien, wodurch die Atmosphäre noch dichter wirkt. Geheimnisse – nicht nur von Kate selbst – bringen außerdem unerwartete Wendungen ins Spiel.
Besonders gefallen hat mir Kates Menschlichkeit und ihre Empathie gegenüber den Hinterbliebenen. Gefühle wirken bei Castillo immer authentisch, nie übertrieben oder zu gering. Auch John, der zunächst nur mit seinen Sprüchen punkten konnte, hat sich in der Zusammenarbeit mit Kate schnell zu einem Lieblingscharakter entwickelt. Ihre Dynamik ist großartig. Zwar hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass Kate viele spannende Gedanken mit sich trägt, diese aber selten ausspricht. Gleichzeitig passt genau das zu ihrer Figur: eine Polizeichefin, die noch nicht lange im Amt ist, ihren Platz sucht und ihren eigenen Weg innerhalb der Gemeinschaft finden muss.
Mein abschließendes Fazit
Wer auf durchgängige Spannung und gut gezeichnete Charaktere steht, wird mit Die Zahlen der Toten definitiv seine Freude haben. Die Geschichte rund um die ehemalige Amische und heutige Polizeichefin Kate Burkholder hat mich bestens unterhalten. Ihre Persönlichkeit, ihre Empathie und ihre Geheimnisse konnten mich ebenso überzeugen wie der Fall um den Serienmörder in Painters Mill. Der Schreibstil bleibt konstant spannend und erlaubt faszinierende Einblicke in die Amish-Welt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Kate Burkholder in Painters Mill.
🔪 Rezension zu „Zahlen der Toten“ von Linda Castillo – 4,5 Sterne
Ein frostiger Thriller, der unter die Haut geht – wortwörtlich. Linda Castillo liefert mit Zahlen der Toten einen packenden Auftakt zur Kate-Burkholder-Reihe, der nicht nur durch seine düstere Atmosphäre, sondern auch durch seine ungewöhnliche Heldin besticht.
📍 Worum geht’s?
In Painters Mill, Ohio, wird eine junge Frau brutal ermordet aufgefunden – mit einer römischen Zahl in den Bauch geritzt. Polizeichefin Kate Burkholder erkennt sofort die Handschrift eines Serienkillers, der vor 16 Jahren bereits Angst und Schrecken verbreitete. Doch die Ermittlungen zwingen sie, sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen – und einem Geheimnis, das alles verändern könnte.
🧩 Was macht’s so stark?
• Atmosphäre: Der verschneite Schauplatz, die amischgeprägte Kleinstadt und die düstere Mordserie erzeugen eine beklemmende Stimmung, die einen sofort packt.
• Figurentiefe: Kate Burkholder ist keine glatte Ermittlerin – sie ist komplex, widersprüchlich und glaubwürdig. Ihre amische Herkunft und ihr Bruch mit der Gemeinschaft verleihen ihr Tiefe und Konfliktpotenzial
• Spannung: Die Handlung ist rasant, die Wendungen sitzen, und die Auflösung ist schlüssig und überraschend. Man will das Buch nicht aus der Hand legen.
🧊 Warum keine 5 Sterne? Ein paar Nebenfiguren bleiben etwas blass, und manche Dialoge wirken leicht konstruiert. Aber das sind minimale Abzüge in einem sonst hervorragend komponierten Thriller.
📚 Fazit:
Zahlen der Toten ist ein eiskalter Pageturner mit Herz, Verstand und einer Heldin, die man nicht so schnell vergisst. Wer Thriller mit psychologischem Tiefgang und atmosphärischer Dichte liebt, sollte unbedingt nach Painters Mill reisen – aber warm anziehen.
Ein packender Thrillerauftakt mit starkem Setting in der Amish-Gemeinde. Absolut lesenswert!
Inhalt:
In der kleinen Gemeinde Painters Mill, Ohio, treffen zwei Welten aufeinander: die der Amischen und die der Englischen. Als Polizeichefin sieht sich Kate Burkholder einer grausamen Mordserie gegenüber, die Erinnerungen an ein unaufgeklärtes Verbrechen vor 16 Jahren weckt. Besonders verstörend ist, dass die Opfer verstümmelt und mit römischen Ziffern markiert werden. Kate kennt die Gemeinschaft wie kaum jemand anderes, denn sie wuchs selbst in einer amischen Familie auf. Nun steht sie vor der Herausforderung, die Wahrheit hinter den Morden aufzudecken und sich gleichzeitig ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen.
Meine Meinung:
Ein sehr spannender und gelungener Auftakt dieser Thrillerreihe. Besonders fasziniert hat mich das Setting in einer Amish Gemeinde, das für eine ganz eigene Atmosphäre sorgt. Kate Burkholder ist eine Figur, die sofort greifbar wirkt. Sie ist stark, aber gleichzeitig verletzlich, realistisch und voller innerer Konflikte. Gerade diese Vielschichtigkeit macht sie für mich unglaublich sympathisch. Der Fall selbst ist packend konstruiert und fesselte mich bis zur letzten Seite. Auch die Auflösung empfand ich als gelungen. Der Schreibstil von Linda Castillo ist detailreich und direkt, wodurch die Brutalität der Taten noch intensiver wirkt. Nichts für schwache Nerven, aber genau richtig für Thrillerfans. Besonders spannend fand ich auch die Dynamik zwischen Kate und John Tomasetti, die von Misstrauen über vorsichtige Zusammenarbeit bis hin zu echtem Teamgeist reicht.
Fazit:
"Die Zahlen der Toten" ist ein nervenaufreibender Thriller mit einer starken Ermittlerin, einem außergewöhnlichen Setting und einem fesselnden Plot ohne Längen. Für mich war es der perfekte Reihenauftakt, der sowohl atmosphärisch als auch emotional überzeugt. Ich freue mich schon sehr darauf, Kate Burkholder in den weiteren Bänden wiederzusehen und mehr über sie und ihre Vergangenheit zu erfahren.
Linda Castillo liefert mit Die Zahlen der Toten einen Thriller, der Atmosphäre, Spannung und Charaktertiefe meisterhaft verbindet. Dies ist der 1.Fall von der Protagonistin Kate Burkholder, eine Polizeichefin mit Amish-Vergangenheit, sie wirkt authentisch und nahbar, während die Handlung mit cleveren Wendungen und konstant hohem Tempo fesselt. Das verschneite Setting von Painters Mill sorgt für Gänsehautstimmung, und die Mischung aus Kriminalfall und persönlichen Konflikten macht den Roman zu einem echten Pageturner. Ein Muss für alle, die düstere Spannung und starke Frauenfiguren lieben.
Ich habe ein paar Seiten gebraucht um ins Buch reinzukommen. Aber dann hat es mich gepackt und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Ich bin sehr gespannt auf die anderen Bücher der Reihe
Reihe: Kate Burkholder #1
Grundidee: Junge Frauen werden bestialisch ermordet aufgefunden. Die örtliche Polizeichefin verbindet die Morde mit ihrer dunklen Vergangenheit, von der niemand außer ihrer Familie weiß.
Charaktere: Die 30-jährige Kate Burkholder ist die Polizeichefin von Painters Mill und eine geborene Amish, die sich aber vor Jahren von deren Glauben und Leben losgesagt hat. Ihr Team besteht aus dem Ex-Marine Glock, dem noch jungen und unerfahrenen T.J. Banks, „Skid“ Skidmore und „Pickles“, einem schon pensionierten Polizisten. Unterstützung findet das Team in Agent John Tomasetti, einem alkohol- und tablettenabhängigen Mann, den seine Vorgesetzten aufs Abstellgleis befördert haben und der nun in diesem Fall seine letzte Chance für sich sieht.
Handlungsschauplatz: Die kleine Stadt Painters Mill/Ohio im Winter.
Handlung: Mehrere bestialische Morde geschehen in Painters Mill, immer sind junge Frauen die Opfer. Kate Burkholder erinnern die Morde stark an Serienmorde in den 1990er Jahren, doch der Täter von damals ist eigentlich tot. Zusammen mit John Tomasetti, der ihr von der Stadtverwaltung als Unterstützung vor die Nase gesetzt wird, ermitteln Kate und ihr Team Tag und Nacht, bis Kate selbst ins Visier gerät.
Ende & Auflösung: Der Auftakt der Reihe um Kate Burkholder konnte mich durchweg überzeugen. Zwar sind die Charaktere überschaubar, sodass der Leser schon bald einen Verdacht in Bezug auf den Serienmörder hat, doch baut Linda Castillo auch mehrere Irrungen und Wirrungen mit in die Geschichte ein, die zum Rätselraten animieren. Reizvoll ist vor allem der Schauplatz und die Rolle der Amish People, von deren Lebensweise immer wieder berichtet wird. Eine Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde.
Ganz spannend, aber hätte auch 100 Seiten weniger vertragen. Zum Teil sehr grenzwertige Aussagen der ProtagonistInnen und Wiederholungen von bereits genannten Dingen.
Und oh boy hatte der 1. Band es thematisch in sich, war aber auch mega spannend und dementsprechend schwer aus der Hand zu legen!
Nicht nur, das wir die Ermittlerin Kate Burkholder persönlich sehr facettenreich kennenlernen, wie entdecken auch, warum sie sich damals dem Leben als Amische abwand.
Aber auch andere Charaktere wie zB John Tomasetti werden schnell eingeführt und es ist echt spannend gewesen, mitzulesen, wie die Charaktere so langsam miteinander warm werden.
It's...okay
Characters are usually one dimensional and development is not really explored.
The ending felt rushed and disconnected from the first half of the book.
Some years ago, a friend of mine gave me "Swon to Silence" and I read it during a train ride. I didn't particularly like it, but for some reason, it stuck with me throughout the years and in April I finally got myself to re-read it.
The entire Kate Burkholder series deals with crimes that have Amish people involved in one way or another. And personally I think that is the reason why this series is so popular. Getting to know the Amish way of living is - at least for me - incredibly interesting. However, the rest of the novels is not my cup of tea.
Starting with the characters. Our main heroine Kate "Katie" Burkholder is a tough but troubled ex-amish, now working as the Head of Police in Painter's Mill, her hometown. She fullfils so many clichés that it physically hurts -troubled childhood, a messy 'my family hates me' situation, she definatley needs no sleep and can work just as efficient haven't slept for entire days. She is an badass, she can basically do whatever she wants cause hey, she's Head of Police and she is not capable of a real, loving relationship. Obviously.
Our main hero, Tomasetti, is even worse. Don't get me started on him, ugh. It feels like Linda Castillo threw all the clichés she could think of at him. He is even more of a troubled soul than Kate. And the two of them start an akward friends with benefits relationship. What a surprise.
All other characters are basically just there because it would be akward to have only two people talking through the entire book (I kind of like Glock and would love him to have more to do or say).
The storyline started quite interesting, however, in the meantime I've read three more booked of this series and I can tell you that Castillo's plot is always the same: a crime happens, Kate does some investigations, looks at some suspects, constantly wonders whether to go for a steady relationship with Tomasetti (please don't!) and ends up in a suuuper dangerous situation where she deals with the bad guy(s) herself - without anyone knowing where she is, obviously - and hurts/kills them. Finally, Tomasetti comes for the rescue, but Kate already saved herself.
This happens in every single Kate Burkholder books. BORING!!
Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den "Schlächter" nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?
Krimis mit Entführungen oder blutigen Morden lese ich ungern. Trotzdem habe ich mich an diesen Bestseller, der mich teilweise spannungsgeladen durch die Seiten getrieben hat, herangewagt.
Die Spannung im amischen Umfeld hält bis zum furiosen Ende. Die Kombination von bestialischem Serienmörder, unerfahrener Polizeichefin in einer Kleinstadt, Schnee treibendem Winter, geheimnisvoller Vergangenheit, herbeigeholter Kompetenz und einer exotisch religiösen Gemeinschaft ist gekonnt verwoben und dramatisch erzählt.
Trotz des Blutes reizt mich die Fortsetzung sehr.
Der erste Teil ist sehr langatmig
Aber das ist ganz klar wall die Reihe erste anfängt und man muss ja erst die persönliche geschichte von Kate Burkholder verstehen
Ich bin jetzt schon auf dem nächsten Teil dieser Serie gespannt
Fesselnd, spannend, allerdings auch ziemlich blutig. Habe mir sofort Teil 2 geholt
Das Buch verdient volle Sternezahl.
Superstory.
Die Einblicke in die amische Gesellschaft fand ich faszinierend. Der Täter agiert extrem grausam, für empfindliche Leser ist das wohl nicht geeignet.
Ein mehr als gelungener Serienstart!
Ich habe das Buch von einer Freundin bekommen weil ich gerade nichts Passendes zu lesen hatte und eigentlich mag ich keine Thriller wo es darum geht, dass irgendein Kommissar oder Detektive einen Fall löst aber ich wollte es trotzdem lesen, da es auch viel mit den Amischen in Amerika zu tun haben sollte aber wie erwartet, war es Thriller wie fast jeder Thriller. Es passieren Morde und die Polizei Polizeichefin klärt den Mord auf. Von den Amischen bzw. ihrem Leben bekommt man ein bisschen was mit aber hatte mir doch irgendwie mehr erhofft. Die Story war ganz okay zu lesen aber irgendwie hat mir doch das gewisse Extra gefehlt aber das ist einfach Geschmackssache.
Die Umgebung ist mal etwas anders. Keine klassische Stadt, kein völlig klassisches Dorf. Durch die Story mit den Amish People ist es eine andere Stimmung und bin neugierig, wie sich das wohl in den weiteren Teilen dieser Buchreihe auswirkt.
Es gibt eine winzig kleine “Love Story”. Sie ist aber nur im Hintergrund und wirklich schmal gehalten. Dadurch wirkt es sogar irgendwie sehr charmant.
Fazit: Das Gesamtpaket stimmt einfach. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und möchte auch definitiv noch die weiteren Teile davon hören.
Ein spannender, actionreicher Krimi.
Das Buch lag schon so lange auf meinem SuB und ich bin froh die Geschichte endlich gehört zu haben
Ein starker Reihenauftakt und ich freu mich auf viele weitere Bände.
Packend und spannend wie lange kein Buch mehr für mich
Lange auf meiner Wunschliste, noch länger auf dem SuB aber nun endlich gelesen und ich bereue es nicht! Tolle Story die nicht langatmig wird, die Nebengeschichte schön aber nicht zu kitschig. Alles in allem sehr gelungen und mein liebstes Buch in diesem Jahr bisher.
Kate Burkholder ist Polizeichefin des kleinen idyllischen Ortes Painters Mill in Ohio. Eines Tages wird die verstümmelte Leiche einer Frau gefunden und jeder ist sich sicher, dass der Mann, den sie damals den „Schlächter“ nannten und der unzählige Frauen ermordete, zurück ist.
Kate weiß, dass sie den Täter schnell ausfindig machen muss, allerdings verbindet sie etwas mit ihm, was keiner wissen darf.
Kann sie ihr Geheimnis hüten und den Mörder finden?
Ein spannender und mitreißender Roman, der sich gut weg lesen lässt.
Die Geschichte zieht sich nicht unnötig und beinhaltet alles, was ein guter Thriller benötigt.
Für mich ein komplett neues Setting, denn es geht hier nach Ohio in eine amische Gemeinde.
Spannender Thriller und man wird in das Leben und die Traditionen der Amischen eingeführt. Hat mir richtig gut gefallen. 🙂
Da ich ja mit dem 8.Band der Kate Burkholder Reihe angefangen habe und mir dieser Band sehr gut gefallen hat, musste ich einfach von vorn anfangen.
Was soll ich sagen, ein sehr bildhafter Stil, wo einen manchmal das Gruseln kam und ein flüssiger Schreibstil sind die ersten Punkte die mir sehr gut gefallen an dem Buch.
Das nächste ist die Story, fesselnd von Anfang bis Ende. Und ein interessanter Hintergrund, die Geschichte mit den Amischen. Ist definitiv mal eine andere Art von Geschichte.
Das Ende hat mich sehr überrascht,auf diesen Täter wäre ich definitiv nicht gekommen, und man konnte es auch nicht ahnen. Ich habe so mitgefiebert und da kamen die unerwarteten Wendungen, sehr überraschend.
Im insgesamten ein fesselnder, packender Auftakt zu einer sehr vielversprechenden Buchreihe. Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne.
Der Anfang verspricht viel. Denn es fängt richtig spannend an. Leider ist es auch nur der Anfang der spannend bleibt .
Danach zog sich das Buch für mich . Viel zu viele Charaktere haben das ganze dann für mich undurchsichtig gemacht. Denn auf Gefühlt jeder 2 Seite tauchen dann neue Charaktere auf ,die am Ende nur eine Randfigur waren.
Man hat ab da aber dennoch den Faden verloren wer noch zu wem gehörte .
Der schreibstil ist flüssig, dennoch viel zu lange Kapitel. Nichts für mal kurz zwischendurch lesen
Ich habe mich am Ende nur noch gezwungen dieses Buch zu Ende zu lesen .
Diese Reihe verfolge ich nicht weiter.
Wegen den flüssigen schreibstil und den spannenden Anfang vergebe ich gut gemeinte 3 Sterne
Mein erstes Buch von Linda Castillo. Ich wurde nicht enttäuscht! Es war spannend, anders und immer kam etwas Neues. Die Welt der Amischen kennenzulernen, fand ich sehr interessant. Man hat Kate und Ihre Kollegen richtig lieb gewonnen. Ich hoffe die Besetzung setzt sich weiter so fort.
Man hat mitgefiebert mit der Protagonistin und auf Band 2 große Lust bekommen. Jedoch werde ich erst ein anderes Buch lesen und dann damit die Reihe fortsetzen.
Dieses Buch kann ich empfehlen! Vor allem im Winter/ an kalten Tagen passt es super, da es zu der kalten Jahreszeit im Jahr spielt und man dann noch mehr das Feeling miterlebt.
5 Sterne :-)
Ich hatte diese Reihe vor Jahren mal angefangen. Beim 3. Band habe ich dann aufgehört und nie mehr weitergelesen. Nun hat sie mich wieder gepackt😃
Dieses Buch hat mich absolut überzeugt und ich freue mich auf die weiteren Fälle von Kate Burkholder.