Sabine Weigand ist für mich ein Garant für lehrreiche und gleichzeitig unterhaltsame Romane. So auch dieses Buch über Elisabeth von Thüringen. Toller Schreibstil, realistische Handlung und vielschichtige Charaktere. Nur Gisa schien mir etwas zu fortschrittlich. Dennoch ein wahres Lesevergnügen.

Toller historischer Roman über Elisabeth von Thüringen mit ein paar Längen!
Der Roman ist super historisch recherchiert, authentisch und hat mit Elisabeth eine spannende, tragische Hauptfigur aus dem Mittelalter bekommen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und in sich schlüssig. Zum Ende nimmt alles nochmal deutlich an Fahrt auf und wird richtig spannend. Beschrieben wird alles aus der Sicht einer fiktiven Verbündeten Elisabeths, der dem Ganzen einen interessanten Blickwinkel von Aussen gibt. Zwischendurch gab es für mich ein paar Längen, auch war mir persönlich die extreme Gottgefälligkeit Elisabeths zu viel und teilweise nicht nachvollziehbar aus heutiger Sicht. Insgesamt aber ein sehr guter Roman, um ins Mittelalter einzutauchen und definitiv eine Empfehlung, wenn es um Frauen aus dem Mittelalter, die ihren eigenen Weg gehen und für ihre Überzeugung einstehen, geht!
Interessantes Buch über die heilige Elisabeth, auch wenn sie selbst leider nicht zu Wort kommt. Die Sicht der Außenstehenden macht ihren Charakter dadurch noch mysteriöser.
Ein bewegendes, z.T. sehr trübsinniges Buch, da ich Elisabeth manchmal am Liebsten schütteln würde, wenn sie zwar aus Nächstenliebe handelt, aber dabei vergisst, wie es denjenigen geht, die sich um sie sorgen. Dafür 1 Stern weniger. Erzählstil ist wie immer schlüssig und passend gewählt.



