22. Sept.
Rating:5

'Niemand kennt den Tod' ist das erste Buch von Adam Creed und er hat sich eines Themas angenommen welches nicht gerade ein sehr einfaches ist. Es geht um darum das ein Täter vom Gesetz her denselben Schutz bekommen kann wie seine Opfer ihn bekommen können, insofern sie in der Lage sind ihn in Anspruch zu nehmen. Nun stellt Adam Creed die Frage in den Raum, ohne sie wirklich auszusprechen, ob den Tätern wirklich derselbe "Opferschutz" zusteht wie eben deren echten Opfern. Und da wird der Leser in diesem Buch auf eine harte Probe gestellt, ob Selbstjustiz nicht doch manchmal geduldet werden sollte oder nicht! Meiner Meinung nach ist Selbstjustiz in keinem Fall das richtige Werkzeug um sich Gerechtigkeit zu verschaffen. Egal ob im Vereinigten Königreich oder in Deutschland, wir leben in einem Rechtsstaat und sollten froh sein das wir diesen haben! Den was passiert wen man vollends das Vertrauen in den Rechtsstaat verliert und Willkür sich mit Unwissenheit vermischt das zeigt dieses Buch auf eindrucksvolle Art und Weise! Niemand ist perfekt und das "System" schon gar nicht, aber Gesetze werden von Menschen gemacht und so sollte es auch bleiben!

Niemand kennt den Tod
Niemand kennt den Todby Adam CreedFISCHER Taschenbuch