Lesen!
Ich möchte gar nicht unbedingt eine Sternebewertung abgeben, aber der Comic ist sehr empfehlenswert. Toll gezeichnet und eine interessante Aufarbeitung der Geschichte des Vaters vom Autor/Zeichner.
Maus è molto particolare, infatti mi trovo in difficoltà a definirlo; in parole povere è la storia di Vladek Spiegelman, un sopravvissuto all'olocausto, rielaborata dal figlio sotto forma di fumetto.La scelta di utilizzare animali antropomorfi invece di esseri umani la trovo efficacissima: vedere questi topolini ebrei circondati da maiali (i Polacchi) e da grossi gatti (ovviamente i Nazisti) spiega meglio di mille parole la situazione drammatica di un popolo completamente inerme, circondato solo da egoismo e violenza.Tuttavia quello che davvero differenzia Maus da tante altre opere sull'olocausto è che l'autore non fa sconti a nessuno, nemmeno a se stesso. Suo padre dai racconti emerge come un uomo dalle mille risorse, forte e tenace. Il Vladek del presente è invece un omino gretto, maniaco del controllo e ridicolmente avaro. Il rapporto tra lui e il figlio è difficile, segnato da tanti risentimenti e soprattutto dalla grande ombra del suicidio della moglie Anja, di cui si colpevolizzano a vicenda. Spiegelman riesce a restituire dimensione umana ai sopravvissuti dei campi, resistendo alla tentazione di mitizzarli; ed ha anche il coraggio di ammettere che per lui, figlio di sopravvissuti, l'olocausto è stato più che altro un fardello ingombrante con cui dover sempre fare i conti.Avevo aspettative altissime su questa graphic novel e come spesso accade in questi casi in parte sono state deluse, perchè la storia non mi ha mai coinvolto fino in fondo, anche per la sgradevolezza (voluta, certamente) dei protagonisti principali. Tuttavia è un opera matura e profonda, che ha portato un punto di vista nuovo ad una tematica un po' abusata come quella della Shoah
Grandiose, ergreifende Graphic Novel.
Was Art Spiegelman hier geschaffen hat, ist einzigartig. Er zeichnet den Weg seines polnischen Vaters nach, der als junger jüdischer Soldat in deutsche Kriegsgefangenschaft gerät, wieder in Freiheit die Repressalien deutschen und polnischen Antisemitismus erleiden muss, bis er schließlich mit seiner Frau in die Massenvernichtungsmaschinerie Nazi-Deutschlands gerät. Das Paar überlebt Auschwitz und den Krieg, emigriert in die USA. Art Spiegelman fängt nicht nur das Grauen ein, dass sein Vater Wladek erlitten hat. Immer wieder reflektiert er auch die Gespräche mit ihm und seine eigenen Schwierigkeiten mit dem erschreckenden Bericht fertig zu werden. Und wie er mit den enervierenden Marotten des alten Mannes klar kommen muss, die sich immer mehr als Zwangshandlungen aus seinem Leidensweg entpuppen. Das ist auf so vielen Ebenen ergreifend, dass man sich der Wucht der Erzählung nicht entziehen kann. "Nachgezeichnet" ist hier auch wörtlich zu nehmen: "Maus" ist eine Graphic Novel. Ein Comic, das so grandios gelungen ist, dass Spiegelman dafür den Pulitzer-Preis erhalten hat. Wer behauptet, ein Comic könne nie die emotionale Tiefe eines Textes erreichen, der hat "Maus" nicht gelesen.
Sehr gut
Maus von Art Spiegelman ist das beste Comic, was ich in meinem Leben gelesen habe. Es zeigt den Holocaust aus einer ganz besonderen Sicht und kann Emotionen, Gefühle und Geschehnisse perfekt widerspiegeln, ein Muss für eigentlich jeden
Ein Comic den einfach jede*r gelesen haben sollte! Art Spiegelmann erzählt uns die Geschichte seines Vaters, der als polnischer Jude Auschwitz überlebte, anhand einzelner Stationen dessen Lebens. Indem er die Personen in Form von Tieren darstellt (Juden sind Mäuse, Deutsche/Nazis sind Katzen, Amerikaner Hunde und Polen Schweine) schafft er die nötige Distanz um das Grauen der NS Zeit zu zeigen ohne dabei geschmacklos zu sein. Wir erfahren gleichzeitig auch welche tiefen Narben die Shoha heute noch in seinem Vater und seiner Familie hinterlassen hat. Wirklich keine leichte Kost aber eine sehr wichtigste die mich wirklich stark berührt hat.
Unglaublich gut, eine Geschichte die die Shoah beinahe zu lebendig macht.
In diesem absoluten Meisterwerk erzählt Art Spiegelmann die Geschichte seines Vaters, von der Zeit, noch vor dem Krieg, als er seine Frau Anja kennenlernte bis zu ihrer Wiedervereinbarung nach der Befreiung. Die Geschichte ist unglaublich emotional und die Grausamkeit und das Leid nur durch die Liebe der Hauptpersonen zueinander und das wissen dass wenigstens die beiden, wenn auch nicht ihre Freunde und Familien, überleben. Der Vater als alter Mann, der maximal unsympathisch ist, macht die ohnehin wahre Geschichte noch einmal glaubhafter: Hier wurde nichts geschönt, keiner versucht sich besser zu zeigen, als er ist. Auch der Sohn und Autor schreckt nicht davor zu zurück, seine eigenen negativen Seiten zu zeigen. Vieles bleibt subtil, aber dadurch umso eindrucksvoller, nachdem der Vater von den Gaskammern erzählt, tötet der Sohn mit Insektenspray eine Mücke, ähnlich wenig war ein jüdisches Leben den Nazis wert.... Ein Wermutstropfen war für mich die Entscheidung, die Nationalität sowie Jüdischkeit über verschiedene Tiere darzustellen, nicht nur waren die teils klischeebeladen, es essentialisiert den Unterschied zwischen Menschen. Für die Darstellbarkeit allerdings war es wunderbar, wenn die jüdischen Mäuse mit Masken unterwegs waren. Auch habe ich in den KZs nur Mäuse (Jüd:innen) gesehen, hier hätte ich mir insgesamt gewünscht , dass weitere Opfergruppen ebenfalls repräsentiert worden wären, wenn auch nur im Hintergrund. Alles in allem ein wunderbares Buch, das mit lange im Gedächtnis bleiben wird.
Plot: ⭐⭐⭐⭐Characters:⭐⭐⭐⭐World building:⭐⭐⭐⭐Writing style:⭐⭐⭐⭐⭐Drawing style: ⭐⭐⭐⭐Information: ⭐⭐⭐⭐⭐
Pulitzer preisgekrönte GraphicNovel über den Holocaust.
Eine Lese-Empfehlung im Hinblick auf die aktuell erschreckend rechte Flutwelle auf der Welt. Art Spiegelman erzählt die Geschichte seines Vaters, eines Holocaust-Überlebenden, in Form einer Tierfabel. "[...]um das Unbeschreibliche auch jenen nahe zu bringen, für die der Holocaust Geschichte - und eine 'Geschichte' unter vielen - geworden ist."
The way the story is told is okay — if you are interested in Holocaust literature, however, there are many narratives that are much better. But every story from that horrible part of history is important and should be told. So my criticism does not apply to the content of this graphic novel but to both the narrative and the graphical style. The latter, I find extremely peculiar and it made it difficult for me to follow the story. To my eyes, it felt cluttered and rough— together with the black and white scheme, I had difficulties looking at the pages.
Nie wieder! Dieses Buch sorgt dafür, dass wir es nicht vergessen.
Es ist irgendwie abstrus ein Buch mit einem Hakenkreuz auf dem Cover im Schrank stehen zu haben. Ich frage mich, warum ich dieses Buch jahrelang unberührt im Schrank lies… ich hab selten mich so in die Geschichte einfühlen können. Manchmal ist es schwierig zu lesen, da die Grammatik an Jiddisch erinnern soll. Aber das tut dem kein Abbruch. Ich hatte oft Gänsehaut oder musste für einige Zeit das Buch zur Seite legen, es ging mir sehr nah.
Art Spiegelman erzählt die Geschichte seines Vater während des zweiten Weltkrieges als Graphic Novel. Eine sehr beeindruckende und deprimierende Geschichte. Was mir sehr gut gefallen hat, ist dass er auch die ganze Entstehungsgeschichte mit erzählt. Die Interviews, die er mit seinem Vater führte und die ganzen Lebensumstände während der Zeit der Interviews. So konnte ich mir ein Bild von Vladek während des Krieges und in der Zeit der Interviews machen.
Wow
So ein unfassbar wichtiges und bewegendes Buch. Ganz großartig erzählt und gestaltet😊
Es geht um den zweiten Weltkrieg und zwar darum das Art seinen Vater darüber interviewt. Hierbei ist der ganze Titel in zwei Zeitebenen unterteilt, der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Geschichte ist brutal aber etwas abgeschwächt, dadurch das alle Personen als Tiere auftreten. Sie Juden als Mäuse, du deutschen als Katze, etc. Dabei finde ich die Wahl der Polen als Schweine etwas fraglich. Die Geschichte fand ich gut. Konnte mich aber vor allem wegen dem Schreibstil nicht ganz abholen. Es wurde in der Vergangenheit von dem Vater perfektes deutsch gesprochen, in der Gegenwart Jiddisch und deutsch vermischt. Die Erklärung dazu hätte gerne vorne in dem Buch stehen können und nicht hinten. Die Passagen mit dem jiddischen deutsch waren für mich absolut schlecht zu lesen. Der Zeichenstil sagte mir leider auch nicht zu. Für mich waren es 2/5
Großartig, sollte man gelesen haben
Zurecht ein hoch gelobter Klassiker der Graphic Novel
Die Geschichte eines Auschwitzüberlebenden in Form einer Graphic Novel zu erzählen, wirkte auf mich als nicht allzu Comic-affiner Mensch ungewöhnlich, aber auch irgendwo reizvoll. Tatsächlich hat mich dieses Werk sehr bewegt, zumal die Geschichte trotz des Mediums und aller Tiermetaphern grauenvoll bleibt und hier zum Glück auch ungeschönt wiedergegeben wird. Hat mir sehr gut gefallen.
Grausame Geschichte aber eine super interessante und berührende Art sie zu erzählen. Jeder Mensch sollte sich mit diesem Teil unserer Geschichte auseinandersetzen, egal wie hart und schwer es auch sein mag. Dieses Buch bietet dafür eine gute Grundlage
Meine Bewertung bezieht sich rein auf mein Leseerlebnis - denn wie sollen Erlebnisse aus dem Holocaust und die diesbezüglichen Traumata mit Sternen bewertet werden?! Wahrscheinlich habe ich diese Graphic Novel zu kurz auf Emmie Arbel gelesen (gleich danach), sodass mir z.B. Wladeks Umgang mit Anja und Mala negativ auffiel. Aber auch dies spiegelt das Trauma dieser Zeit und ist ein Teil des eindrücklichen Portraits, welches Art Spiegelman über seinen Vater gezeichnet hat. Durch die beiden Zeitlinien erleben wir mit, wie das Überleben sich in die Lebensbiographie eingearbeitet hat. Dazu kommt auch die ambivalente Vater-Sohn-Beziehung, die Spiegelman ungeschönt in die Geschichte eingearbeitet hat. Es ist ein unvergessliches Leseereignis und die GR hat ihren Status als Klassiker eindeutig verdient.
Eine wundervolle Graphic Novel. Grandiose zeichnerische Umsetzung. Besonders gut haben wir die zwei Ebenen gefallen. Wer ein wenig tiefer in den II. Weltkrieg eintauchen will, vor allem auch Details erfahren möchte und was diese Erfahrung mit Menschen auch im Nachgang macht, absolute leseempfehlung
Plot: ⭐⭐⭐⭐Characters:⭐⭐⭐⭐World building:⭐⭐⭐⭐Writing style:⭐⭐⭐⭐⭐Drawing style: ⭐⭐⭐⭐Information: ⭐⭐⭐⭐⭐
Wichtig, berührend, herausfordend. Ein gutes Medium und gut gewählter Blickwinkel um emotional und intellektuell über dieses unfassbar große Verbrechen an der Menschheit aufzuklären.
I'm a little out of my depths, writing a review about this. It was not fun to read about everything that happened to Vladek Spiegelman. Then again, it wasn't meant to be fun. This was a confrontation with an insanely important part of history that we should not forget in order to avoid any repetitions. Some parts made me want to cry, some shocked me, some made me feel sick. The way in which the author tells the story of his father, past and present, in his comic moved me deeply. This is a great work that can visualise for many generations a historical event of which we can't begin to understand the proportions and repercussions. 4.5/5 ⭐
Must read.
Schwere Kost
Wichtiges Thema. Das einzige woran man meckern könnte ist der Zeichenstil. Der ist ne Katastrophe. Aber da es in dem Werk nicht darauf ankommt bleibt es bei den 5 Sternen.
Beeindruckend.
Pflicht für Jeden!
Eine Graphic Novel aktueller und wichtiger denn je. Ein Comic über den Holocaust und der NS Zeit. Wladek Spiegelman, der Vater von Art Spiegelman dem Autor beschreibt sein Leben als polnischer Flüchtling. Dieser Comic ist heftig. Aber auch unfassbar gut. Man fühlt richtig mit Wladek mit. Die Juden werden als Mäuse dargestellt, die Nazis als Katzen. Und die Polizei als Schweine. Der Zeichenstil ist nicht der beste passt aber sehr gut zu dem Thema. Die Übersetzung ist sowohl gebrochenes Deutsch als auch Hochdeutsch. Von Wladek, der sich als Textilverkäufer über Wasser gehalten hat, bis er ein Kriegsgefangener wurde, von seiner Heimat vertrieben wurde und in ein Arbeitslager gesteckt wird. Wladek selbst ist Jude und wurde grausam behandelt. Maus zählt zu den besten Comics aller Zeiten und das völlig zurecht. Die vollständige Maus hat die Comicwelt im Sturm erobert und das Medium Comic als Kunstform etabliert. Es gibt viel Literatur und Bücher über den Holocaust aber diesen Comic würde ich jedem Comic Fan wärmstens empfehlen. Großartiges Werk !
Sehr berührend und Interessant. Ich höre gerne die Geschichten von Zeitzeugen aus dem 2.WK und dieses hier ist wirklich gut verfasst. Der Art Style gefällt mir gut, anfangs hatte ich ein paar Probleme, ein paar stellen richtig zu lesen. Die Handlungen des Vaters sind im Krieg, als auch später in seinem Alter nachvollziehbar…
Absolutes Jahreshighlight!
Niemals hätte ich gedacht, dass mich ein Comic derartig fesseln kann, und doch hat er es getan. Die Aufarbeitung ist phänomenal und sehr bewegend. Absolut lesenswert und ein tolles Erlebnis. Sowohl die positiven Emotionen wie die negativen.
"Maus" ist eine wirklich eindrückliche Graphic Novel, die mich nachhaltig bewegt hat. Ich fand es sehr spannend, die Geschichte von Wladek Spiegelman zu begleiten und vor allem sehr viel über die Umstände der Flucht und die Zuspitzung der Verfolgung zu erfahren - so befinden wir uns erst im zweiten Teil der Geschichte in Auschwitz, wobei diese Episoden nicht so viel Raum wie vorher erwartet einnehmen. Auch der Wechsel der Ebenen und die Auswirkungen auf seinen Sohn, der die Geschichte erzählt und dies selbst auf einer Metaebene reflektiert, fand ich wirklich ausgesprochen eindrücklich. Die gut gewählten Zeichnungen unterstützen dabei optimal die Stimmung der Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass ich manche Aspekte nicht ganz verständlich und teilweise auch verkürzt dargelegt fand, so zum Beispiel das Ende oder das Schicksal der Mutter des Erzählers. Manchmal hätte ich mir ein wenig mehr historischen Kontext oder aber kritisches Hinterfragen gewünscht - trotz anvisierter Reflexionen auf der Metaebene bleiben manche Aussagen Wladeks unkritisch stehen und auch das Problem eines einzelnen Erzählers ohne weitere 'Zeugen' wird nicht direkt thematisiert. Dass die anvisierte chronologische Erzählung häufig unterbrochen und sowohl innerhalb der vergangenen als auch der gegenwärtigen Ebene 'gesprungen' wird, empfand ich manchmal als etwas kompliziert und durcheinander. Aufgrund der Darstellung als Mäuse konnte man zudem an manchen Stellen nicht ganz auseinanderhalten, wer nun genau spricht. Auch durch die ganzen verschiedenen Ortsnamen und Personen war es häufig schwierig , die Übersicht zu behalten (was allerdings wiederum selbst thematisiert wird). Abschließend hat es mir der Akzent bei Wladeks Erzählstimme erschwert, einen richtigen Zugang zum Text zu finden - in der deutschen Übersetzung ist dieser Akzent im ersten Teil wirklich übertrieben stark ausgeprägt, was im zweiten Teil etwas nachgelassen hat, wodurch der Lesefluss deutlich besser wurde. Trotz dieser einzelnen Schwierigkeiten ist die Graphic Novel ein wirklich wichtiges Zeitdokument - gerade angesichts einiger aktueller Entwicklungen würde man sich wünschen, dass mehr Menschen dieses Buch lesen!
Ein Buch, das jeder lesen sollte
Ich bin sehr erfahren im Lesen von Literatur über den Holocaust, angefangen mit „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, über „Anne Frank“ und „Ein Stück Himmel“ bis hin zu Primo Levi hab ich die Klassiker durch. „Maus“ fehlt mir allerdings noch und ist die letzten Jahrzehnte völlig an mir vorbeigegangen. Dabei gilt es als der beste Comic aller Zeiten und Art Spiegelman wurde bisweilen sogar als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Hier erzählt der Sohn die Geschichte seines Vaters, Vladek Spiegelman, der als Jude in Polen geboren, egal wo er war, immer ein erfolgreicher Geschäftsmann wurde. Nicht zuletzt rettete ihn das in den schwierigsten Zeiten seines Lebens. Er war in der polnischen Armee, später in Gefangenschaft, dann im Ghetto. Er überlebte Ausschwitz und später den Todesmarsch. Als alter, gebrechlicher Mann lebt er in den USA und erzählt seinem Sohn, auf dessen drängen hin, seine Geschichte. Ich dachte ja, dass mich der Comic nicht schocken würde doch hat es der Autor geschafft, bei mir das beklemmende Gefühl, Schock und Fassungslosigkeit hervorzurufen, dass mich jedes Mal wieder erfasst, wenn es um die Shoa geht. Meine Emotionen haben mich beim Lesen überwältigt Art Spiegelman hat sich einen besonderen Stil ausgedacht. Wir sind nicht nur bei der erzählten Geschichte des Vaters dabei, sondern auch beim Prozess und der Entstehung des Comics. Jede Ethnizität trägt das Gesicht eines bestimmten Tieres. Die Juden sind Mäuse, die Polen Schweine, die Nazis beziehungsweise die Deutschen Katzen! Wirken die Zeichnungen auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, so sortiert sich das Ganze und man entdeckt Details, die sehr aussagekräftig um nicht zu sagen, metaphorisch sind, zum Beispiel mutiert der Sohn manchmal zum kleinen Mäuschen wenn er sich Situationen nicht gewachsen fühlt. Besonders beeindruckend fand ich die Entwicklung von Vladek Spiegelman. Mehr noch als der Sohn selber kann man als Leser*in Nachvollziehen, warum der Vater wurde, wie er am Ende seiner Tage war - nervös, widersprüchlich und unglaublich sparsam. Was den Sohn fast in den Wahnsinn trieb, hat bei mir mit Mitgefühl hervorgerufen, aber ich musste ja auch nicht mit dem Vater klarkommen. Die Übersetzung ist sehr gut gelungen und spiegelt die unterschiedlichen Ausdrucksweisen wieder. Es war mir sofort klar, warum der Vater ab und zu ins jüdische gefärbte Englisch/Deutsch wechselt. Erläuterungen dazu, sowie ein Heft über die Entstehung des Buches liegen der Schmuckausgabe bei. Ein eindrucksvolles Buch, das sich meinem Empfinden nach hervorragend dazu eignet, Jugendlichen die Geschichte des Holocaust nahe zu bringen. Jeder Mensch sollte es gelesen haben also ist es eine unbedingte Leseempfehlung für alle.
4,5 Sterne
Amazing, loved the way it went between ww2 and when he was older, he was funny when older as well. Such a tragic story, but amazing he survived. Sometimes comics don’t allways have the depth of a novel but this had depth and more. Even if you don’t like comics this is worth a read.
Ein sehr schwieriges Thema verpackt in wunderbarem Stil. Dadurch, dass die Geschichte in Rückblicken erzählt wird, berichtet sie nicht nur darüber, wie es damals im Holocaust für die Betroffenen war, sondern auch darüber, was diese Erfahrung aus ihnen gemacht hat und sich bis ins späte Leben auf ihre Gewohnheiten und Beziehungen auswirkt. Der Zeichenstil und auch die Sprache sind sehr schlicht aber mit viel Liebe für Feinheiten.
Überwältigend, fesselnd, schockierend! Manchmal bisschen Probleme, die Figuren auseinanderzuhalten.
Everyone needs to have read it at least once in their life.
schlicht empfehlenswert
Everyone needs to read this.
Großartig
Unbeschreiblich, große Empfehlung
A classic, that everybody should read, if they have the chance to.
Düstere Zeichnungen mit bettetet Geschichte
Eine mal etwas andere Art das Thema 2 Weltkrieg ist die Welt zu bringen und die Geschichten der Letzten Zeitzeugen zu veröffentlichen Es hat mir gut gefallen auch das in der Übersetzung ein gebrochenes deutsch zwischendurch immer wieder war. Das machte die Geschichte noch realer. Mit den düsteren Zeichnungen bekommt man den ein Oder anderen Schauer
Erinnerung an eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte in Form eines Graphic Novels. Kein Vergeben, kein Vergessen!!
Die Geschichte eines Überlebenden
Es ist sehr schwer nachvollziehen zu können was diese Menschen erlebt haben. Es tut mir aufrichtig Leid für alle angehörigen. Es ist trotzdem sehr spannend, dass Art Spiegelman und einen Einblick in as Leben seines Vaters gibt. Denn so eine genaue Story habe ich noch nie gelesen.
Zeichenstil nicht ganz mein Fall


















































