
November 1537, England, die Zeit der Reformation ⚔️
Wir begleiten Matthew Shardlake, Rechtsanwalt und ein Mann Cromwells, nach Scarnsea in ein benediktinisches Kloster. Er muss dort einen Mord aufklären. Doch bald geschieht ein weiterer und es zeigt sich, dass alles viel verworrener ist, als angenommen. Je tiefer Shardlake eintaucht, desto mehr muss er sich seinen eigenen Ansichten und Überzeugungen stellen 💭 Pforte der Verdammnis gibt einen guten Einblick in die damalige Zeit. Anne Bolyn wurde kurz davor geköpft, Aufstände im Norden nach den ersten Klosterschließungen, Hunger, Elend und Verfolgung. Auch wenn mir Henry VIII., Cromwell und die englische Reformation durchaus Begriffe sind, war mir nicht bewusst welch Bürgerkriegsähnliche Zustände damals geherrscht haben und welch fatale Konsequenzen die Reformation für die Klöster hatte 🔥 Sprachlich fand ich persönlich das Buch etwas anspruchsvoller, da zu großen Teilen ein etwas älter anmutender Satzbau verwendet wird. Gleichzeitig hat mich das aber auch sehr gut in die entsprechende Stimmung versetzt. Das Buch ist zwar Teil 1 von, ich glaube, 7, funktioniert aber auch sehr gut für sich. Es war interessant, mitunter sehr spannend, aber vorläufig neige ich nicht dazu mir die nächsten Bände zuzulegen 📚











