Super
Ich hab es in einer Bücherzelle gefunden und ich liebe es 🥰 es ist total spannend!
Super
Ich hab es in einer Bücherzelle gefunden und ich liebe es 🥰 es ist total spannend!
„Nur einen Horizont entfernt“ ist eine insgesamt nette Geschichte für zwischendurch. Die Handlung ist süß und leicht zu lesen, stellenweise allerdings etwas sehr kitschig. Man merkt schnell, in welche Richtung sich alles entwickelt, was dem Ganzen ein wenig die Spannung nimmt. Die Dialoge sind teilweise etwas holprig, und die Protagonistin wirkt an manchen Stellen recht naiv, was nicht immer ganz nachvollziehbar ist. Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen und eignet sich gut, wenn man keine allzu schwere oder tiefgründige Geschichte erwartet. Alles in allem eine solide, angenehme Lektüre – mit kleinen Schwächen, aber durchaus unterhaltsam.
Ein ergreifendes Buch
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Irgendwie habe ich mich immer wieder darin gefunden. Insbesondere einige Zitate und Denkanstöße werden mir noch ein Weilchen im Kopf bleiben. Es ist ein packendes und herzerwärmendes Buch, lediglich die Auseinandersetzung mit Kindesmissbrauch hätte besser vonstatten gehen können.

Nur ein Horizont entfernt – ruhig, nachdenklich und mit einem starken Ende ✨📖
Ich habe wirklich schwer in dieses Buch hineingefunden. Der Einstieg fiel mir nicht leicht und lange hatte ich das Gefühl, nur langsam voranzukommen. Zum Ende hin wurde die Geschichte jedoch deutlich stärker und konnte mich emotional erreichen. Die Idee der Versöhnungssteine hat mir besonders gut gefallen. Sie ist schön, tiefgründig und regt zum Nachdenken an – ein Aspekt, der dem Buch viel Bedeutung gibt. Auch wenn man aus der Geschichte insgesamt noch mehr hätte machen können, hat mich die Wendung am Ende trotzdem berührt. Auch wenn mir das Lesen zwischendurch schwerfiel, lohnt es sich, dranzubleiben.
Ein Buch mit Höhen und Tiefen.
Im vergleich zum ersten Buch von Lori Nelson Spielman, hat dieses Buch etwas länger gebraucht um mich in seine Fänge zu ziehen. Im ersten Drittel wird es dann doch sehr spannend und herzerwärmend. Jedoch finde ich das Ende dann etwas sehr eilig. Hätte mir persönlich gewünscht , das Geheimnis am Ende gelöst zu haben. Dennoch ein gelungenes Buch.
Ein Buch, dass direkt ins Herz geht ❤️
Ich mochte alle Charaktere des Buches, aber am meisten die quirlige Rentnerin Dorothy 🤗 die hätte ich auch gern in meinem Leben. Das Buch beschreibt einen Neuanfang mit viel Schmerz und Vergebung, das sehr authentisch von der Autorin dargestellt wurde. Ihre Bücher sind einfach genial 😍 das Ende fand ich nicht so passend, darum der halbe Stern Abzug.

Zum Wohlfühlen und Mitfiebern 😌
Nur einen Horizont entfernt war für mich eine richtig schöne Lektüre. Warmherzig, berührend und einfach ein Buch, das ans Herz geht. Die Geschichte zeigt, wie wichtig Familie, Freundschaft und zweite Chancen sind – mal mit einem Lächeln, mal mit einem Kloß im Hals. Die Figuren wirken super lebendig, man fühlt sich ihnen ganz nah und liest sich richtig fest. Am Ende bleibt dieses gute Gefühl zurück, das man bei manchen Büchern einfach braucht. Ein Roman zum Mitfiebern und Wohlfühlen – genau die richtige Mischung aus Emotion und Leichtigkeit. Ich mag ihre Bücher einfach 😍
Der Einstieg fiel mir etwas schwer, aber das Buch wird zum Ende hin deutlich besser. Die Idee mit den Vergebungssteinen fand ich richtig schön und regt zum Nachdenken an. Einige Entscheidungen der Hauptfigur waren schwer nachzuvollziehen, und ich finde, man hätte mehr aus der Geschichte machen können. Trotzdem eine berührende Geschichte mit einer tollen Wendung.
Diese Geschichte hätte auch real sein können! Traurig, aber auch mit viel Humor. Super zu lesen und sehr empfehlenswert!
Ein großer Teil des Buches widmet sich den Side Stories für meinen Geschmack etwas zu ausführlich und zu häufig. Ich habe lange darauf gewartet, dass die eigentliche Hauptstory endlich an Fahrt aufnimmt. Als es dann so weit war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Leider verlor es gegen Ende wieder etwas an Tempo, und ich hätte mir gewünscht, dass das zentrale Geheimnis doch noch aufgelöst wird, das blieb für mich enttäuschend offen.
Schöner Roman
Ein Roman über das Vergeben, mit mehr Tiefe als anfänglich gedacht. Schöner Schreibstil, lässt sich flüssig weg lesen. Hat mir sehr gut gefallen, fast noch besser als „Morgen kommt ein neuer Himmel“.
Ein wirklich gelungenes Buch übers verzeihen.
Ich habe mich nach dem zweiten Buch wirklich in dem Schreibstil verliebt und mittlerweile warten noch zwei andere Bücher von ihr auf mich - die mich hoffentlich genau so „wärmen“ wie die anderen! Große Empfehlung.
"Wir richten so viel Schaden an, wenn wir versuchen, unseren Schmerz zu verbergen. Denn irgendwie bricht er immer hervor."
nen paar sehr crazy unerwartete plottwists aber auch viele kapitel die sich nach durchschlagen anfühlen
Die ersten 70% konnte ich die Entscheidungen der Protagonistin nicht wirklich nachvollziehen. Dadurch habe ich keine Bindung zu ihr und ihrer Geschichte aufgebaut. Zum Ende bin ich mehr in der Geschichte angekommen.
Rührende Geschichte, die in vielen Punkten sehr nah an der Realität ist.
Lori Nelson Spielman hat es geschafft eine wundervolle Idee durch den gesamten Roman reifen zu lassen. Die dabei entstandenen Geschichten, Charaktere und Beziehungen sind nicht ganz einfach, aber dennoch konnte ich Züge von mir selbst in diesem Buch entdecken. Die Idee der Versöhnung finde ich total schön…
Emotionale Geschichte mit schwierigem Thema. Leider blieben mir die Charaktere zu unnahbar und flach. Die Idee mit den Versöhnungssteinen war mal was anderes .

Zwei kleine Steine die unglaublich viel bewirken könnten
Eine wunderbare Gecscichte über vergeben, vergessen und Reue. Eine schöne uns teifgründe Idee.

Ein warmherziges Buch mit wichtiger Message!
Lori Nelson Spielman beherrscht einfach sein Handwerk!

Nur eine Entschuldigung entfernt...
... wenn es denn wirklich immer so einfach wäre. In Lori Nelson Spielmans Roman dreht sich alles um das Vergeben und Verzeihen. Positiv ist: Für mich las er sich sehr schnell und flüssig, unterhaltsam ist das Buch also. Die Idee der Vergebungssteine ist an sich ganz nett, würde aber in der Realität an der Realität scheitern und hat für mich auch ein bisschen Kettenbrief-Vibes. Auch bleibt fraglich, ob man manche Dinge wirklich einfach vergeben und vergessen kann und sollte. Hannahs Liebesleben war mir deutlich zu vorhersehbar und in die Länge gezogen (Warum bitte fragt sie nicht eher nach, für was RJ steht?!) und ihr Wandel vom perfekten Fernsehpüppchen zur Kernseife-Landfrau dann doch etwas plötzlich. Einige andere Handlungsstränge haben mich aber durchaus gekriegt. Alles in allem ein Buch, das nicht mein Leben verändern wird, aber doch einige Stunden ganz okay unterhielt.
Teils traurig aber auch witzig. Es ließ sich super lesen
Ein tolles Buch über gegenseitiges Verzeihen.
Das war auch tolllll
Schöne Geschichte mit teilweise überraschender Wendung. Angenehm zu lesen.
Ein schöner Liebesroman! Ein Sternabzug für das minimal offene Ende
Dran bleiben lohnt sich
Dran bleiben lohnt sich. Das Buch wird später noch interessant. Aber ich weiß nicht wirklich, was ich von dem Umgang mit dem Thema Kindeamissbrauch halten soll.
Die Geschichte an sich dreht sich um Vergeben und Verzeihen - die Thematik und einige Textpassagen und Metaphern sind sehr schön, allerdings fande ich den Roman ziemlich vorhersehbar. Er lässt einen mit einem guten Gefühl zurück,allerdings könnten einige interessante Themenstränge besser ausgebaut sein, sie wirken so nur angerissen, obwohl es um sehr emotionale und schwierige Themen geht.
Die Idee mit den Steinen hat mir sehr gut gefallen und auch, was daraus entstanden ist. Was ich nicht mag, sind offene Fragen und die habe ich jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, immer noch.
Wirklich ein wunderschönes Buch über Vergebung und Schicksal. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, witzig und traurig zugleich. Ic habe von Anfang an mit Hannah mitgefiebert, auch wenn ich sie manchmal echt naiv fand. Hin und wieder musste ich sogar ein Tränchen verdrücken. Das wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.
Gutes Buch mit einer unerwarteten Wendung die dann doch zum erwarteten Ende führt.
Ein schöner Roman über das eigene Handeln und Vergebung
Mit zittrigen Fingern öffnet die TV- Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine, runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. In dem Buch geht es um die Suche nach Glück und Vergebung. Aber auch um das Eingeständnis, dass das, was einen selbst verletzte, andere vielleicht noch mehr verletzt hat. Dass an jeder Entscheidung Folgen und Entwicklungen hängen, die nicht nur das eigene Leben beeinflussen, sondern auch viele andere. Manchmal von Menschen, die man gar nicht kennt. Und es geht um das Versprechen, dass das eigene Glück manchmal "nur einen Horizont entfernt" liegt und ganz anders aussieht, als man dachte. Beim Lesen reflektiert man über sein eigenes Leben, wem sollte ich vergeben, wer muss mir vergeben, bin ich ich und was ist die wahre Liebe und was sollte ich besser auf sich ruhen lassen, um weiter nach vorne zu schauen.
Tiefgründige Liebesschnulze
Schön und leicht geschrieben behandelt dieses Buch doch ein sehr wichtiges Thema: Versöhnung. Mich hat das Buch tatsächlich sehr zum Nachdenken angeregt und mich im positiven Sinne beeinflusst. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn es sich am Anfang etwas zieht. Einfach weiterlesen, es lohnt sich!
Die Story ist irgendwie nichts Ganzes und nichts Halbes und einen roten Faden sucht man vergeblich.
Konnte mich nicht űberzeugen
Die Protagonistin empfand ich in ihrer naiven Art streckenweise als sehr nervtötend. Insgesamt hat mich die Geschichte nicht überzeugt und hinterlässt keinen bleibenden Eindruck
Auch eines meiner Lieblings Bücher. Einfach nur wunderschön
Nicht so gut wie die anderen Bücher von der Autorin, aber dennoch sehr toll
Am Ende wird es sehr spannend!
Das Buch fängt wirklich zäh an. Doch zum Ende hin wird es wirklich spannend. Manche Situationen & Momente hätte ich mir etwas tiefgründiger gewünscht. Es ist ein gutes Buch für nebenher. Es lässt sich sehr angenehm lesen.
Schöne Geschichte die man mal zwischendurch lesen kann. Ich konnte manche ihrer Entscheidungen manchmal sehr schwer nachvollziehen.
Eine schöne emotionale Geschichte mit schwer zu verdauendem Thema. Regt sehr zum Nachdenken an. Hat mir gut gefallen 👍🏻
Das Buch hat ca 380 Seiten, nach 150 hab ich abgebrochen. Es passiert einfach nichts, es macht echt keine Lust weiter zu lesen. Das erste Buch war klasse, das hier dagegen nicht. Die Protagonistin.... ach lassen wir das. Nein, nicht meins.

Macht mich emotional betroffen und nachdenklich. Schöne Geschichte. Klare Empfehlung
Ich bin noch eine Rezension von #lorinelsonspielman #nureinenhorizontentfernt schuldig. Ich habe das Buch schon vor dem Urlaub begonnen, es in den ersten Tagen dort quasi verschlungen, und bin wegen all der Möglichkeiten hier was zu erleben noch immer nicht dazu gekommen was dazu zu schreiben. Das ich viele Thriller lese ist wohl bekannt. Da es in letzter Zeit doch etwas arg heftig wurde und vor allem der Anteil der Öko-Thriller überhand nahm, musste zum Ausgleich mal wieder was her, was ans Herz geht. Die Geschichte von #nureinenhorizontentfernt entfernt dreht sich um die Themen #familie #freundschaft #liebe #schuld #vergebung #reue #verzeihung und die Last der #lüge. Die Handlung ist leichtfüßig, nachvollziehbar und emotional. Mich hat das Buch sehr in seinen Bann gezogen und fasziniert, da es sowohl die Seite des Belogenen/Betrogenen und dessen #leid, als auch die #last des Täters und die Bürde des Wissens um die eigene Schuld beleuchtet. "Solange du nicht das beleuchtest, was dich in Dunkelheit hüllt, bist du verloren." Die bedrückenden Altlasten, die sich bis in die schwierigen Beziehungen der Gegenwart auswirken, werden sehr emotional nachvollziehbar und geben zu denken. "Jemanden, den man liebt, gibt man nicht auf." Spielman gibt immer wieder Denkanstöße, ob und inwiefern eine Entschuldigung reicht. Die Frage dabei ist, ob man für sein Glück kämpfen sollte. Trotz ernster Themen, die nachdenklich machen, ist es eine gelungene #urlaubslektüre die ich gern weiterempfehlen kan. 5 von 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ #buchtipp #buchempfehlung #rezension #lorinelsonspielman #instabook #bookstagram #leseratte #lesenistkinoimkopf #urlaubsbücher #bücherwurm #urlaub #lesen #lesetipp #leseempfehlung
*Inhalt* Als die bekannte Tv-Moderatorin Hannah Farr einen Brief bekommt, ahnt sie noch nicht, dass dieser ihr ganzes Leben verändern wird. Er stammt von einer ehemaligen Schulkameradin, die Jess jahrelang gemobbt hat - und enthält nicht nur eine Entschuldigung, sondern auch zwei kleine Steine. Mit einem Stein bittet sie um Vergebung - diesen soll Hannah an sie zurücksenden, als Zeichen, dass sie ihr vergibt. Den anderen Stein soll Hannah selbst an einen Menschen senden, den sie um Vergebung bitten möchte. Lange Zeit ignoriert Hannah diesen Brief, bis sich eine einmalige Chance bietet. Sie muss sich entscheiden: verzeiht sie ihrer Erzfeindin und entschuldigt sie sich für etwas, dass das Leben ihrer Mutter maßgeblich beeinträchtigt hat? *Infos* Seitenzahl: 368 Seiten Verlag: Fischer Krüger Verlag Preis: 14,99 € (Broschiert) / 12,99€ (Ebook) *Erster Satz des Buches* "Das ganze dauerte einhundertdreiundsechzig Tage." *Zitate* "Eine Entschuldigung macht unsere großen Fehler nicht ungeschehen. Sie ist eher so, als würde man Worte schwärzen. Wir wissen immer, dass der Fehler darunter steht, unter der Schwärze. Wenn wir genau hinsehen, können wir ihn noch erkennen. Doch mit der Zeit beginnen wir, über den Fehler hinwegzusehen und lesen nur noch die neue Botschaft, deutlicher und mit mehr Bedacht geschrieben." *Fazit* "Nur einen Horizont entfernt" ist der zweite Roman der Autorin Lori Nelson Spielmann. Bereits der ersten Roman der Autorin begeisterte mich, weswegen ich sofort Feuer und Flamme war, als ich hörte, dass Lori Nelson Spielmann erneut einen Roman herausbringt. Pünktlich zu meinem Geburtstag beschenkte mich mein Freund also mit diesem Buch und ich konnte es kaum erwarten, es endlich zu lesen. Die Hauptprotagonistin ist die bekannte Tv-Moderatorin Hannah Farr, eine unverheiratete, kinderlose Frau, die mit dem Bürgermeister und angehenden Senat liiert ist. Schaut man sich Hannah, ihr Leben und Werken genau an, so fällt auf, dass sie zwar eine engagierte und ehrgeizige junge Frau zu sein scheint, in ihrem Leben jedoch einige Schwierigkeiten meistern musste, was sie wohl dazu veranlasst, etwas naiv durchs Leben zu gehen. Im Grunde erscheint sie von Anfang an zwar recht sympathisch, konnte aber das Vorurteil der starken Karrierefrau, die genau weiß, was sie will, nicht so recht erfüllen - zum Glück, wie ich finde. Betrachtet man sich Hannah genauer, so fällt auf, dass sie es sehr oft versucht, anderen Recht zu machen und ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurücksteckt. Im Laufe des Romanes lernt Hannah jedoch, mehr auf das zu hören, was ihr tiefstes Innerstes von ihr verlangt und weiß sich irgendwann auch durchzusetzen. Die verschiedenen Protagonisten, die außer Hannah noch auftreten, sind durch die Bank weg tiefgründig und faszinierend. Auch Charaktere, die einem weniger sympathisch erscheinen, wirken weder flach noch überzogen, vielmehr erkennt man manchmal die ein oder andere reale Persönlichkeit aus der eigenen Vergangenheit und stellt fest, dass diese wohl auch so oder so ähnlich gehandelt hätte. Was die Geschichte selbst angeht, so muss ich zugeben, dass ich seit langem keine Geschichte mehr gelesen habe, die mich so sehr berührt und zum nachdenken bringt, wie es dieser Roman geschafft hat. Er erzählt viel von Vergebung und Reue, vom Verzeihen und den Gefühlen, die sich hinter all dem verbergen und bringt uns als Leser dazu, ein bisschen in der eigenen Vergangenheit zu stöbern. Er bringt uns dazu, uns zu fragen, an welchen Stellen wir uns möglicherweise nicht so verhalten haben, wie es angemessen gewesen wäre, welche Menschen eine Entschuldigung verdienen und wer sich möglicherweise auch bei uns entschuldigen müsste. Und was viel wichtiger ist: wem würden wir das fehlerhafte Verhalten verzeihen? "Nur einen Horizont entfernt" ist kein typischer Chick-Lit-Frauenroman, bei dem es nur um das Suchen und Finden der großen Liebe geht, etwas Trauer und Humor eingeworfen wird und am Ende ein angenehmer Cocktail serviert wird. Dieser Roman beinhaltet so viel mehr, denn er schickt uns auf eine Gefühlsachterbahn, auf das Karussell des Lebens und zeigt uns, viel schnell sich durch eine einzige "Lüge", eine einzige "Unsicherheit", alles verändern kann, welche Kettenreaktion ein einziges Verhalten mit sich ziehen kann. Manchmal fragen wir uns, wie sich unser Leben verändert hätte, wenn wir uns in der oder der Situation nicht so verhalten hätten, wie wir es getan haben, sondern anders. Doch wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann können wir die große Tragweite dessen, was dann passiert wäre, überhaupt nicht abschätzen. Und das ist gut so. Wertung: 5 von 5 Sterne!
Ein Buch über das Prinzip der Vergebung erobert gerade die Bestsellerlisten. Nur hätte Hannah Farr nie damit gerechnet, dass sie Teil dieses Prinzip wird. Zunächst verbannt sie den Brief ihrer früheren Peinigerin in die Tiefen der Schublade. Ihr Leben läuft großartig, sie ist beliebt bei ihrem Publikum, ihr Freund ist ein aufstrebender Politiker und generell läuft gerade alles Bestens. Da will sie sich nicht damit auseinandersetzen, ob sie der Schulrebellin vergeben will und wem sie ihn ihrem Leben um Vergebung bitten möchte. Und dennoch nagt es an ihr, denn zwischen Hannah und ihrer Mutter schwelt ein unausgesprochener Konflikt. Erst als eine Konkurrentin sie zwingt den Vergebungssteinen aus dem Buch eine Plattform zu bieten und Hannah dabei unfreiwillig in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, widmet sie sich den Leichen in ihrem Keller und findet dabei zu ihrer Familie zurück und nebenbei noch ein neues Leben fernab von der Öffentlichkeit. Nach der Lektüre dieses Buches dachte ich ganz von selbst darüber nach, ob es nicht sogar in meinem Umfeld jemanden gibt, den ich um Vergebung bitten möchte. Ob ich wollte oder nicht, dass Buch hat mich berührt. Fasziniert hat mich, dass eigentlich die Situation klar zu sein scheint. Hannah hat ein Problem mit ihrer Mutter, weil diese nicht glauben wollte, dass ihr Stiefvater sie unsittlich berührt hat. Doch dann wandelt sich die Perspektive und man zieht in Betracht, dass es auch ein verletztes Teenagerego gewesen sein könnte, was die Situation falsch gedeutet hat und am Ende sät die Autorin wieder Zweifel, ob es sich nicht doch um Missbrauch gehandelt haben könnte. Insbesondere die Situation wo Hannah ihrem „Peiniger“ gegenübersteht und dieser ein an Alzheimer erkrankter, alter Mann ist, hat mich berührt. Oder die Beziehung der Protagonistin zu ihrer Mutter. Die Liebesgeschichte ist dagegen dann eine kleine Auflockerung des doch schweren Themas und kam mir daher ganz recht. An einigen Stellen war mir das Buch doch schon arg zu vorhersehbar. Natürlich würde die junge Konkurrentin nichts auslassen um Hannah bloß zu stellen, dass sieht doch jeder Blinde mit dem Krückstock. Und hinterher leben alle glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Dennoch fand ich die Story gelungen und sie hat Potential den Leser aus seiner Wohlfühlzone zu holen und mal darüber nachzudenken, ob es da nicht auch in seinem Leben jemandem gibt, dem man ungerecht behandelt hat.
Hannah bekommt von ihrer ehemaligen Schulfeindin Fiona, von der sie jahrelang gemobbt wurde, zwei Versöhnungssteine zugesendet. Einen Stein soll sie ihr als Zeichen ihrer Vergebung zurück schicken und den anderen an jemanden senden, den sie selber um Verzeihung bitten möchte. Für Hannah ist schnell klar, dass dafür nur ein Mensch ich Frage kommt: ihre Mutter, mit der sie sich vor Jahren überworfen hat. Doch soll sie sich wirklich den Dämonen der Vergangenheit stellen und damit schmerzhafte Erinnerungen wach rütteln? Es ist eine Geschichte über längst überfällige Geständnisse und Entschuldigungen, über Vergebung, Freundschaft, Familie und die Liebe. Der Leser begleitet Hannah auf der Suche nach sich selbst und der Wahrheit ihres Lebens. Während Hannah sich anfangs noch sehr naiv und blauäugig verhält und für mich offensichtliche Dinge einfach nicht erkennt beziehungsweise nicht wahr haben möchte, macht sie doch im Verlauf eine wahnsinnige Entwicklung durch, so dass ich mich zunehmend mit der, zu Beginn, leicht nervigen Protagonistin identifizieren konnte. Einige Charaktere sind mir dagegen noch mehr ans Herz gewachsen, darunter beispielsweise Dorothy und Jade, beides Freundinnen von Hannah, die einen ganz besonderen Charme versprühen. Obwohl das Buch wirklich sehr ereignisreich war und niemals langweilig wurde, waren die Wendungen für mich nicht wirklich überraschend und kamen teilweise doch recht klischeehaft daher. Dennoch hat mich die Idee und deren Umsetzung durchaus überzeugt, was vor allem auch an der tollen Botschaft lag, die das Buch aussendet. Zum Ende hin nimmt das Buch dann nochmal richtig an Fahrt auf, die Ereignisse überschlagen sich und gipfeln in einem teilweise offenen Finale, welches zumindest eine zentrale Frage offen lässt. Dies hat mich aber nicht gestört, als Leser kann man sich so seine eigene Wahrheit hinein interpretieren. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, gibt für manchen möglicherweise den Anstoß, selber "Versöhnungssteine" auf den Weg zu schicken.
Die Leseprobe zu "Nur einen Horizont entfernt" hatte mir schon sehr gut gefallen und die Tematik spracht mich durch persönliche Erfahrungen in dem Bereich sehr an. Insgesamt habe ich das Buch unheimlich gern gelesen, viel dabei nachgedacht und war sehr berührt.