Rezension | Dustlands - Der Blutmond von Moira Young Beschreibung Die Situation zwischen den Rebellen und DeMalo wird immer verzwickter und Saba muss sich nun ihrem Schicksal stellen. Bis zum Blutmond hat ihr DeMalo Zeit gegeben, sich ihm zu unterwerfen und somit ihre Familie und Freunde in Sicherheit zu bringen. Doch Saba entscheidet sich dafür den Kampf weiter zu führen. Koste es was es wolle… Meine Meinung „Dustlands – Der Blutmond“ ist der Abschlussband von Moira Young’s dystopischer Jugendbuch-Reihe. Obwohl ich den außergewöhnlichen, umgangssprachlichen, Schreibstil von Moira Young in den vergangenen beiden Bänden sehr mochte, fiel es mir dieses Mal schwer in die Geschichte zu kommen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich die erste Hälfte der Geschichte etwas zäh und langatmig gestaltet. Erst als Saba beginnt Taten sprechen zu lassen kommt Spannung in die ganze Sache. Zuvor hatte ich das Gefühl, die Story plätschert so vor sich hin. Sehr gelungen finde ich nach wie vor den eigenwilligen Charakter von Saba. Sie ist wahrlich kein „typischer“ Mädchen-Charakter aus einem Jugendbuch und eckt des öfteren an. Genau das mag ich so sehr an Saba! Mit ihren Ecken und Kanten ist sie genau die Richtige um gegen den Wegbereiter DeMalo zu bestehen. Doch dies müssen auch die Rebellen anerkennen, denn ohne ihren Rückhalt hat Saba keine Chance den Endkampf zu bestehen. In der Rebellengruppe brodelt es jedoch heftig, denn nicht jeder ist der Meinung mit Saba den richtigen Anführer zu haben. In diesem letzten Band der Dustlands Trilogie machen einige der Charaktere (darunter Emmi und Tommo) große Entwicklungssprünge und sorgen damit für die ein oder andere Überraschung, die ich so nicht erwartet hätte. Sehr gelungen fand ich die kurzen Kapiteleinschübe die aus der Sicht eines Verräters in den Reihen der Rebellen geschrieben sind. Diese haben mich zum nachdenken und Detektiv spielen verleitet. Im Verlauf der Geschichte hatte ich so die unterschiedlichsten Mitglieder der Rebellengruppe in Verdacht. Zum Schluss kam dann aber doch alles ganz anders als erwartet! Somit hat mich Moira Young mit dem Abschlussband „Dustlands – Der Blutmond“ doch wieder zu fesseln gewusst. Ich vergebe 4 von 5 Grinsekatzen! Über die Autorin Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. ›Dustlands – Die Entführung‹ ist ihr erster Roman. (Quelle: Fischer Verlage) Information zur Reihe 1. 2011 Dustlands – Die Entführung 2011 Blood Red Road 2. 2014 Dustlands – Der Herzstein 2012 Rebel Heart 3. 2015 Duslands – Der Blutmond 2014 Raging Star Fazit Ein würdiges Finale einer eigenwilligen und einzigartigen Dystopie. ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.01.2017
2/ 2,5/ 3?? Ich weiß wirklich nicht, wie ich das bewerten soll. Was für ein Ende :/
Rezension | Dustlands - Der Blutmond von Moira Young Beschreibung Die Situation zwischen den Rebellen und DeMalo wird immer verzwickter und Saba muss sich nun ihrem Schicksal stellen. Bis zum Blutmond hat ihr DeMalo Zeit gegeben, sich ihm zu unterwerfen und somit ihre Familie und Freunde in Sicherheit zu bringen. Doch Saba entscheidet sich dafür den Kampf weiter zu führen. Koste es was es wolle… Meine Meinung „Dustlands – Der Blutmond“ ist der Abschlussband von Moira Young’s dystopischer Jugendbuch-Reihe. Obwohl ich den außergewöhnlichen, umgangssprachlichen, Schreibstil von Moira Young in den vergangenen beiden Bänden sehr mochte, fiel es mir dieses Mal schwer in die Geschichte zu kommen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich die erste Hälfte der Geschichte etwas zäh und langatmig gestaltet. Erst als Saba beginnt Taten sprechen zu lassen kommt Spannung in die ganze Sache. Zuvor hatte ich das Gefühl, die Story plätschert so vor sich hin. Sehr gelungen finde ich nach wie vor den eigenwilligen Charakter von Saba. Sie ist wahrlich kein „typischer“ Mädchen-Charakter aus einem Jugendbuch und eckt des öfteren an. Genau das mag ich so sehr an Saba! Mit ihren Ecken und Kanten ist sie genau die Richtige um gegen den Wegbereiter DeMalo zu bestehen. Doch dies müssen auch die Rebellen anerkennen, denn ohne ihren Rückhalt hat Saba keine Chance den Endkampf zu bestehen. In der Rebellengruppe brodelt es jedoch heftig, denn nicht jeder ist der Meinung mit Saba den richtigen Anführer zu haben. In diesem letzten Band der Dustlands Trilogie machen einige der Charaktere (darunter Emmi und Tommo) große Entwicklungssprünge und sorgen damit für die ein oder andere Überraschung, die ich so nicht erwartet hätte. Sehr gelungen fand ich die kurzen Kapiteleinschübe die aus der Sicht eines Verräters in den Reihen der Rebellen geschrieben sind. Diese haben mich zum nachdenken und Detektiv spielen verleitet. Im Verlauf der Geschichte hatte ich so die unterschiedlichsten Mitglieder der Rebellengruppe in Verdacht. Zum Schluss kam dann aber doch alles ganz anders als erwartet! Somit hat mich Moira Young mit dem Abschlussband „Dustlands – Der Blutmond“ doch wieder zu fesseln gewusst. Ich vergebe 4 von 5 Grinsekatzen! Über die Autorin Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. ›Dustlands – Die Entführung‹ ist ihr erster Roman. (Quelle: Fischer Verlage) Information zur Reihe 1. 2011 Dustlands – Die Entführung 2011 Blood Red Road 2. 2014 Dustlands – Der Herzstein 2012 Rebel Heart 3. 2015 Duslands – Der Blutmond 2014 Raging Star Fazit Ein würdiges Finale einer eigenwilligen und einzigartigen Dystopie. ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.01.2017
Kaum das Buch aufgeschlagen, weiss Moira Youngs spezieller Schreibstil wieder zu fesseln. Denn dieser hat mit seinen oft sehr kurzen, abgehackten Sätzen einen enormen Wiedererkennungswert und so fand ich mich gleich wieder in der heissen Welt von New Eden zurecht, wo Saba von der ersten Seite an ihren Gegnern einheizt. Doch sind sie wirklich auf dem richtigen Weg, wenn bei ihrem Rachefeldzug, bei ihrem Befreiungsschlag Unschuldige ums Leben kommen? Und vor allem: Ist DeMalo wirklich der Böse, wenn er Saba nicht tötet sondern ihr ein Angebot unterbreitet? Bis zum Blutmond hat sie Zeit, sich zu entscheiden. Sieben Nächte, um den Wegbereiter zu schlagen ... Saba ist seit dem ersten Band eine schwierige Portagonistin, doch ich mag Charaktere mit Ecken und Kanten und ich mag Saba. Doch nun eckt sie in der Geschichte immer mehr an. Ihre Führungsqualitäten werden von allen Seiten angezweifelt und in der Gruppe brodelt es. Doch auch in Saba selber sieht es nicht viel besser aus. Sie schläft kaum nocht und wenn, dann träumt sie wirr. Die Reaktion des Herzsteins gegenüber DeMalo irritieren sie und dann ist da auch noch das grosse Geheimnis rund um Jack. Einige kurze Sequenzen sind dieses Mal aus der Sicht eines Verräters geschrieben. Schnell wird klar, dass er aus den Reihen von Sabas Leuten stammt und gleich beginnt man Indizien zu sammeln, um ihn zu entlarven. Die Autorin hat die ganze Sache jedoch so geschickt eingefädelt, dass man sich nie ganz sicher ist und den Verdacht manchmal auch wieder jemand anderem in die Schuhe schiebt. Schön ist, dass Saba endlich einen Draht zu Emmi gefunden zu haben scheint. Schade nur, dass sie so wenig Zeit hat, ihre Beziehung zu vertiefen, denn andauernd ist sie unterwegs oder sonst gehetzt. Sie scheint ständig am Rande eines Zusammenbruchs zu stehen, weil sie sich nie erlaubt, auszuruhen. Zu wichtig ist ist das Schicksal von ihren Leuten und New Eden, zu sehr drängt die Zeit bis zum Blutmond. Die Beziehung zu Jack war für mich der Wermutstropfen in diesem letzten Band. Saba hat einfach zu viele Geheimnisse um sich aufgebaut, so dass sie Jack gegenüber nicht mehr offen sein kann. Zudem sind beide scheinbar immer etwas gereizt. Ihre Mission steht eindeutig über einer Aussprache, über ihrer Beziehung. "Der Blutmond" beginnt actionreich, hat einen eher ruhigen Mittelteil und endet schlussendlich in einem sich überschlagenden Finale. Moira Young weiss zu überraschen - böse zu überraschen - doch Zeit zum Trauern bleibt nicht, denn die Welt muss doch gerettet werden .... Fazit: Auch "Der Blutmond" wird von seiner eigenwilligen Protagonistin und dem speziellen Schreibstil geprägt. Sonst hat Moira Young ihr Konzept aber etwas geändert, was meiner Meinung nach nicht ganz aufgegangen ist. Trotzdem ist es ein würdiges Finale von "Dustlands" und der Abschied fällt nicht leicht ...



