4. Dez.
Rating:4

Ein Buch geschrieben aus der Sicht vom Jungen Viktor, der irgendwann anfängt sein Leben aufzuschreiben. Er trägt eine „Spinne“ auf dem Rücken und ist etwas „anders“ seit Geburt. Er wohnt in der „Stadt der vielen Brücken“, wird durch den Krieg von seiner Familie getrennt, wächst in einer Gebetsgemeinde auf. Auf dem Weg zurück in die Stadt, begegnet er einem Hund, dem einbeinigen Dschib und einem rothaarigen Mädchen. Durch die naive Erzählweise, hat das Buch was märchenhaftes, aber auch bedrückendes. Nebenher werden Dinge des Krieges erzählt, die aus erwachsenen Sicht schrecklich sind und hier aus Viktors sich nüchtern erzählt werden und mich tief getroffen haben. Durch die Zeitsprünge und Viktors Perspektive, konnte ich nicht immer gleich allem folgen. Den ein oder andere Satz musste ich zweimal lesen, aber als ich drin war in der Geschichte, hat sie mich nicht losgelassen und zum nachdenken gebracht.

Wie ich mir das Glück vorstelle
Wie ich mir das Glück vorstelleby Martin KordićFISCHER Taschenbuch