Dieses Buch war super 👍
Erzählt wird die Story von Eleonore , die ihre Geschichte ihrer Enkelin erzählt.
Ich fand es super spannend, da sie sich ja schon in der damaligen Zeit sehr aufsässig und nicht wirklich so verhalten hat , wie es damals gewünscht und gefordert wurde. Ich liebe diese Zeitreisen in eine Generation , die lange vor uns lag. War definitiv nicht das letzte Buch ❤️
Sehr beeindruckende historische Persönlichkeit, großartig und historisch fundiert erzählt ... nach dem Lesen ist man schlauer und hatte viel Spaß dabei.
Eine spannende Romanbiografie ist hier Sabine Weigand gelungen. Eleonore von Aquitanien ist sicher mit die bekannteste und schillerndste Frau des Mittelalters. Zweimal war sie Königin. Ihre erste Ehe mit Frankreichs König Ludwig VII wurde geschieden. In zweiter Ehe war sie mit dem englischen König Henry II verheiratet, wobei diese Ehe auch mehr oder weniger eine Tragödie war. Henry II war der erste König des Haus Plantagenet. Weiterhin war sie die Mutter von den englischen Königen Richard Löwenherz und John Ohneland und mehreren weiteren Kinder. Sie erreichte ein stolzes Alter von 80 Jahren.
Neben der generellen Geschichte hat mir besonders auch die Erzählweise gefallen. Als Eleonore im Jahr 1200 ihre Enkelin Blanca in Kastillien abholt, um
sie nach Frankreich zu begleiten, wo Blanca den französischen Thronfolger heiraten soll, erzählt Eleonore ihrer Enkelin auf der Fahrt ihre Lebensgeschichte.
Wer gerne historische Romame liest, kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen.
Sie war eine der mächtigsten Frauen des mittelalterlichen Europas!
1137 heiratet Eleonore, die schönste Frau ihrer Zeit, den König von Frankreich. Doch die Ehe scheitert. Eleonore tut das Unerhörte: Sie lässt sich scheiden. Während ihr Name überall in den Schmutz gezogen wird, heiratet sie erneut: Henry Plantagenet, den König von England. Mit ihm regiert sie, steht im Zenit ihrer Macht. Doch wie soll sie handeln, als Henry sie betrügt? Wird sie aus Rache ihre Söhne zur Rebellion anstacheln und alles aufs Spiel setzten - auch ihr eigenes Leben?
Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, einmal aus der Sicht der Enkelin und aber auch aus Erinnerung der alten Königin Eleonore. Beide befinden sich auf einer Reise nach Paris. Die Enkelin soll den zukünftigen Dauphin heiraten. Die Reise ist gefährlich, da einige Adelige intrigieren und die Hochzeit verhindern wollen. Und Eleonore blickt auf ihr Leben als Königin, Frau, Mutter, Rebellin und Liebende zurück. Das Buch ist gut geschrieben und leicht lesbar. Sehr zu Empfehlen die mittelalterliche Geschichte mögen.
Das Buch handelt von Eleonore von Aquitanien. Diese hatte ein sehr bewegtes Leben. Sie gebar 11 Kinder und viele davon wurden berühmte Herrscher, bzw. Herrscherinnen. Ich kannte diese Frau vorher nicht und fand es spannend soviel über sie zu erfahren. Das Buch ließ sich leicht lesen. Leider erfuhr man vieles nur sehr oberflächlich, besonders die politischen Intrigen wurden nur angerissen. Deshalb nur 3 Sterne.
Das wird sicher nicht das letzte Buch über Eleonore bleiben, das ich lese.
„Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche“ von Sabine Weigand ist ein historischer Roman, in dem Eleonore ihrer Enkelin Blanche ihre Lebensgeschichte erzählt. Das Buch ist im August 2015 im FISCHER Krüger-Verlag erschienen und kommt im Januar 2017 als Taschenbuch in die Läden.
Spanien, 1200: Eleonore von Aquitanien macht sich auf dem Weg zu ihrer Tochter Leonor, um eine Enkelin abzuholen, die den König von Frankreich heiraten soll. Auch sie heiratete einst im Jahr 1137 den französischen König und wurde so Königin von Frankreich. Doch die Ehe stand unter keinem guten Stern und so wagte sie das Ungeheuerliche und lies sich scheiden. Im Reich so und so als liederliches und machtgieriges Weib verschrien, heiratet sie erneut. Diesmal Henry Plantagenet, den englischen Thronfolger. Sie wird Königin von England, regiert mit und befindet sich auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Doch Henry betrügt sie und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Mir hat dieser Roman von Sabine Weigand gut gefallen. Anfangs war ich sogar sehr begeistert, da der Erzählstil toll ist und ich auch die Idee sehr mag, dass Eleonore selber ihre Geschichte erzählt. Mit der Zeit hat sich durch diese Konstruktion aber für mich auch eine gewisse Langeweile eingestellt. Eleonore von Aquitanien hatte ein sehr bewegtes Leben und hat wirklich viele interessante Sachen erlebt, aber mir fehlte doch ein wenig die Spannung manchmal. Dieses Buch würde ich am ehesten als eine historische Biografie bezeichnen, die auf zwei Zeitebenen spielt.
Man erfährt sehr viel über Eleonores Leben und auch kleine Abstecher in die Gedankenwelt ihrer Gatten sind immer wieder eingestreut.
Der Roman wurde hervorragend recherchiert. Immer wieder streut die Autorin echte Dokumente, wie Briefe oder Auszüge aus Chroniken, als Zeugen der Zeit ein. Das macht den ganzen Roman authentischer. Auch pikante Themen werden nicht ausgespart. Gerade bei Dingen, die nicht überliefert sein können, hat die Autorin sehr viel Mut bewiesen, wie ich finde.
Der Kontrast zwischen der jungen und alten Eleonore wurde wunderbar eingefangen. Als alte Frau erzählt sie ihrer Enkelin ihre Geschichte und man merkt ihr ihre Erfahrung und Weisheit deutlich an, die sie im Laufe ihres Lebens gesammelt hat. Auf der anderen Seite wird aber auch die Unerfahrenheit und Naivität der jungen Eleonore wunderbar festgehalten. Man spürt die Liebe zu ihrer Heimat, ihre Sturheit, ihre Durchsetzungskraft, ihren Machthunger, die Liebe zu ihren Kindern und vieles mehr.
Zusätzlich konnte ich auch viele interessante kleine Informationen aus dem Buch für mich rausziehen, z.B. wie der Name Plantagenet entstand.
Ungewöhnlich für einen historischen Roman ist das Präsens als Zeitform. Beim ersten Roman, den ich von Sabine Weigand gelesen habe, kam ich damit nicht so gut klar. Diesmal fiel mir das schon wesentlich leichter und ich hatte das Gefühl noch näher am Geschehen dran zu sein. Eine Umgewöhnung ist es dennoch, da die meisten historischen Romane, die ich gelesen habe, im Präteritum geschrieben sind.
Abgerundet wird der Roman durch ein Personenverzeichnis und ein Glossar sowie ein sehr ausführliches Nachwort, das Fiktion und Wahrheit trennt und nochmals die ausführliche und gute Recherche unterstreicht. Der Roman ist wirklich sehr genau an den historischen Überlieferungen dran und orientiert sich an der aktuellen historischen Deutung über Eleonore von Aquitanien. Es wurde nur ganz wenig hinzuerfunden.
Fazit: Ein toller historischer Roman über eine herausragende Frau des Mittelalters, die sich nicht den Konventionen ihrer Zeit beugen wollte. Klasse recherchiert und ganz nah an den historischen Fakten!
Zu Uni-Zeiten hatte ich für eine Weile eine ziemlich heftige historische-Romane-Lesephase. Nach wie vor finde ich unterschiedliche Epochen sehr interessant, allem voran das Mittelalter. Zuletzt war es also mal wieder Zeit für mich, einen solchen Schmöker vom Sub zu befreien. 😄
Und es war ein Glücksgriff. Das Spannungsniveau ist ein anderes als bei Horror, aber die Erzählung war so unglaublich lebendig und die historischen Fakten super interessant. Königin Eleonore erzählt ihrer Enkeltochter von ihrem Leben und es ist als würde man bei den beiden sitzen. Eine erzählerische Glanzleistung von der Autorin, die insgesamt auch kein Blatt vor den Mund nimmt.
Ich bin restlos begeistert, gerade, da die typischen Fallen in dem Genre (aka Vergewaltigung und Schwäche Frauen) gut bearbeitet und umschifft wurden.