
War nicht so meins
Renie bewirbt sich als Spenderin für das Belle Morte. Ihre Schwester June hat zuvor regelmäßig Briefe nach Hause geschrieben, diese blieben aber seit einiger Zeit aus. Als Renie tatsächlich als Spenderin angenommen wird, freut sich sie, endlich ihre Schwester wiederzusehen und zu erfahren, wieso sie sich nicht mehr gemeldet hat. Es kommt jedoch alles anders und June ist nicht im Haus aufzufinden. Die Idee zu der Geschichte finde ich ganz interessant. Die Vampire werden hier als wunderschöne Wesen dargestellt. Sie leben in Glanz und Glamour und Spender melden sich freiwillig. Tatsächlich alles zu schön um wahr zu sein. Das natürlich nicht alles Gold ist, zeigt sich recht schnell, als Renie sich auf Spurensuche nach ihrer Schwester begibt. Dennoch bin ich mir dem Buch nicht so richtig warm geworden. Es zieht sich für mich unglaublich in die Länge. Und Renie ist einfach noch sehr jung und entsprechend jagt ein Gedanke den nächsten und einige Entscheidungen wirken so willkürlich, dass man sich fragt, ob sie ihre eigentliche Aufgabe - ihre Schwester zu suchen- vergessen hat. Besonders schwer habe ich mich mit dem Schreibstil getan. Er ist sehr einfach gehalten und gut lesbar, wirkt aber teilweise so gekünzelt, das ich mich mit der Ausdrucksweise schwer getan habe. Was mich etwas irritiert hat. Wir haben zwei POVs. Einmal Renie und einmal Edmond. Während Renie aus der Ich-Perspektive die Geschichte erlebt, wird Edmond aus der allwissenden Perspektive erzählt. Wieso dieses Stilmittel gewählt wurde, erschließt sich mir nicht ganz. Alles in allem eine Vampirgeschichte, die ok ist, aber mich nicht wirklich überzeugen konnte. Die weiteren Teile werde ich vorerst nicht lesen.

























































