Das Buch ist der Roman zum gleichnamigen Film. Deswegen ist es nicht gerade überraschend, dass es mich nicht vom Hocker hauen konnte. Die eingebaute Jugendsprache wirkt teilweise aufgesetzt und der Schreibstil ist sehr, sehr simpel gehalten, sodass man nicht wirklich in die Handlung eintauchen kann. Die Handlung an sich fand ich aber ganz schön und unterhaltsam. Ich gehe aber auch davon aus, dass der Film deutlich besser ist.
Ein leicht zu lesendes Jugendbuch, das nah am Film bleibt – perfekt für Fans und Einsteiger!
„Alles für Ella“ – ein Buch zum Film. Dieses Buch stand lange in meinem Regal. Jetzt habe ich es endlich gelesen – und bin positiv überrascht! Ich würde es als Jugendbuch einstufen oder auch für Anfänger empfehlen, denn man kann das Buch gut parallel zum Film lesen. Die meisten Szenen sind sehr identisch. Sobald man einmal in der Geschichte drin ist, fliegen die Seiten nur so dahin. Viel Spaß beim Lesen! 📚
TOP ODER FLOP Es ist kein Flop, aber auch nicht Top. Zu oberflächlich geschrieben, sodass kein Kopfkino entsteht, zumindest ohne Kenntnisse des Films.

Alle für Ella ist ein Feel-Good Roman, in dem Potential steckt, das in meinen Augen jedoch nicht genutzt wurde. Mir war es nicht möglich, mich in Figuren oder Gefühle hineinzusetzen.
Ich glaube, ich habe bisher noch kein Buch zum Film gelesen. Also wenn zuerst der Film existiert und dann das Buch dazu geschrieben wird. Und ich hoffe wirklich sehr, dass nicht alle Bücher zum Film so sind wie dieses. Denn obwohl mir die Story und die Richtung, in die sie geht, sehr gut gefallen hat, hat es in meinen Augen an der Umsetzung gefehlt. Ella und ihre Freundinnen stehen kurz vor dem Abitur, doch was die Mädchen wirklich beschäftigt, ist die Musik. Ihnen bietet sich eine einzigartige Chance, mit ihrer Band durchzustarten, doch ein süßer Junge droht ihnen einen Strich durch die Rechnung zu machen. So weit, so gut. Ich habe ganz viel Freude erwartet, habe mit einem gebrochenen Herzen, Verrat und Schmerz gerechnet und all das Drama war eigentlich auch da. Aber das Potential wurde nicht voll ausgeschöpft. Mich hat über die Seiten hinweg keine einzige Figur richtig erreichen können. Es fehlte an Gefühl. Weder hat mich die Lovestory noch das Ende des Buches wirklich berühren können. Und das tut meinem Leserherz so unendlich weh. Denn die Aussagen, die für mich hinter dem Buch stecken - "Kämpfe für deine Träume. & Freundschaft über alles." - kamen nicht bei mir an. Jedes Kapitel wirkte viel zu kurz und knapp. Umschreibungen waren viel zu kurz gehalten, als dass ich mich in sie hätte hineinversetzen können. Alles geschah so abrupt, dass ich nicht wirklich mitkommen konnte. Es fehlte mir an den "Ausschmückungen", die Schmerz zu Schmerz, Freude zu Freude oder einen Kuss zu einem Kuss machen. Nichts davon habe ich wirklich "gespürt". Und das ist wirklich schade. Der Schreibstil der Autorin hat es mir ermöglicht, flüssig durch die Seiten zu fliegen. Leider waren Situationen, wie bereits angesprochen, viel zu wenig umschrieben, um wirklich Gefühl zu transportieren.



