18. Juli
Rating:4

Kurzbeschreibung: Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang... *Quelle* Zum Autor: Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er war 20 Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman Trigger gelang ihm sofort ein internationaler Bestseller - dem weitere folgten. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und begeistern Leserinnen und Leser weltweit. 2014 wurde er mit dem französischen Prix Polar als bester internationaler Autor ausgezeichnet. Inzwischen schreibt Wulf Dorn für Erwachsene wie Jugendliche. Nach Mein böses Herz ist Die Nacht gehört den Wölfen sein zweiter Jugendroman. Meinung: Der 16-jährige Simon Strode ist zusammen mit seinen Eltern Lars und Maria auf dem Weg zur Geburtstagsfeier seiner Tante Tilia, als es zu einem schrecklichen Autounfall kommt, bei dem seine Eltern ums Leben kommen. Nach fast 5 Monaten Aufenthalt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zieht Simon, für den eine gewisse Ordnung im Leben sehr wichtig ist, zu Tante Tilia, bei der auch sein 6 Jahre älterer Bruder Mike lebt, seitdem er zuhause rausgeschmissen wurde. Da Tilia beruflich sehr eingespannt ist, soll Simon nach den Sommerferien auf das Serling-Gymnasium gehen, zu dem auch ein Internat gehört. Simon fühlt sich vom Rest seiner Familie abgeschoben und ungeliebt. Dann lernt er Caro kennen, die auf die gleiche Schule geht und mit der er sich bald anfreundet. Die beiden wollen herausfinden, was es mit dem Verschwinden der 16-jährigen Schülerin Leonie auf sich hat. Als dann noch Mikes Freundin Melina einem Verbrechen zum Opfer fällt, haben Simon und Caro schon einen Verdächtigen im Visier, bringen sich selbst damit aber immer weiter in Gefahr. Von Wulf Dorn habe ich bereits einige seiner Erwachsenen-Thriller gelesen, vor allem Trigger konnte mich sehr begeistern. Daher war ich gespannt auf sein zweites Jugendbuch, das mich erneut gut unterhalten konnte, auch wenn man einige Abstriche gegenüber dem Erwachsenen-Genre machen muss, was aber natürlich an der angesprochenen Zielgruppe liegt. Der 16-jährige Protagonist Simon ist ein recht außergewöhnlicher Charakter. Er hat autistische Anwandlungen, die sich dadurch bemerkbar machen, dass alles für ihn eine gewisse Ordnung haben muss und Zahlen für ihn eine wichtige Rolle spielen, da diese beständig sind. Mit Veränderungen tut sich Simon schwer, kleinste Abweichungen bringen ihn schnell aus dem Konzept. Den tragischen Tod seiner Eltern verkraftet Simon nur langsam, er vermisst sie sehr. Da Simon von Albträumen und auch manchen Halluzinationen geplagt wird, ist der Leser unsicher, welche Situation nun real passiert und welche nur in seiner Einbildung. Die gleichaltrige Caro, die Simon bei einem Friedhofsbesuch kennenlernt und mit der er sich anfreundet, tut ihm gut. Sie holt ihn aus seinem Schneckenhaus heraus ins Leben und durch sie blüht er sichtlich auf, wird selbstbewusster und mutiger. Die weiteren Nebencharaktere wie sein Bruder Mike, dessen Freundin Melina und Tante Tilia bleiben etwas im Hintergrund, fügen sich aber gut in die Geschichte mit ein. Die Handlung selbst ist von Wulf Dorn gut durchdacht und bietet einige Wendungen, die in falsche Richtungen lenken sollen. Der vermeintliche Täter, auf dessen Konto Leonies Verschwinden und Melinas Unfall gehen, ist schnell ausgemacht, doch die Auflösung belehrt den Leser eines Besseren, was sich allerdings auch andeutet. Trotzdem vermag das Ende durchaus zu überzeugen und auch verwundern. Viele Themen wie Verlustängste, Liebe, Freundschaft und Familie werden im Roman angesprochen und durch die kurz gehaltenen Kapitel fliegt man regelrecht durch die Seiten, da man unbedingt wissen will, wie Simons Geschichte ausgeht. Fazit: Die Nacht gehört den Wölfen ist ein spannender und bis zur letzten Seite interessanter und packender Jugend-Thriller, der durch sein Ende einige Leser verblüffen dürfte. Wulf Dorn überzeugt erneut durch seinen bildhaften Schreibstil und einer außergewöhnlichen Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

Die Nacht gehört den Wölfen
Die Nacht gehört den Wölfenby Wulf Dorncbt
28. Jan.
Spannender Jugenthriller
Rating:4

Spannender Jugenthriller

𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Spannend - LeichtZuLesen - Jung 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Tja, was soll ich sagen. Das Buch trifft meinen Geschmack schon sehr gut. Es ist spannend und super leicht geschrieben. Man fliegt praktisch nur durch die Seiten. Im ganzen Buch bekommt man Hinweise vorgelegt, die zum miträtseln einladen. 🧐 Ich hatte schon relativ früh eine Vermutung, wo die Reise hingeht. Trotzdem hat mich die Geschichte bis zum Ende gefesselt. Die Charaktere sind (bis auf Simon) eher flach angelegt, aber das stört das Lesevergnügen gar nicht und passt wunderbar zur Story. Das wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch sein, dass ich von Wulf Dorn gelesen habe. Als nächstes steht bei mir "Trigger" auf der Leseliste. 😊 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻 Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle Fans von Jugend-Thrillern. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Die Nacht gehört den Wölfen
Die Nacht gehört den Wölfenby Wulf Dorncbt
27. Nov.
Rating:2

Von Wulf Dorn kannte ich bisher nur die Thriller für Erwachsene und die fand ich echt gut. Dass das vorliegende Buch kein Thriller sondern ein Roman ist wurde mir erst klar als ich fast dabei eingeschlafen bin. Ich hatte erwartet, dass ich einen Jugendthriller bekomme – aber Spannung habe ich in dem Buch nicht gefunden. Alles war total vorhersehbar und ich wusste schon nach einigen Kapiteln worauf das ganze hinausläuft. Es geht vorallem um Simon und seinen Schock nach dem tödlichen Unfall seiner Eltern. Fast das ganze Buch dreht sich um seine Ängste und Panik und seine Gedanken. Ich konnte damit nichts anfangen und Simon war mir auch nicht wirklich sympathisch so wars mir am Ende total egal wie es weitergeht – einzig zu Gute halten möchte ich dem Buch, dass es schnell zu lesen ging, wenn das nicht so wäre hätte ich es nach gut 100 Seiten abgebrochen. Wer Jugendbücher mag, der wird das Buch hier sicher auch mögen, wem Jugendbücher zu vorhersehbar und zu einfach gestrickt sind, der sollte lieber die Finger weglassen. Diesmal leider keine Leseempfehlung von mir.

Die Nacht gehört den Wölfen
Die Nacht gehört den Wölfenby Wulf Dorncbt
22. Sept.
Rating:5

Großartig!!! Seit ich im letzten Jahr "Trigger" von Wulf Dorn gelesen habe und wahnsinnig begeistert war, habe ich auch seine anderen Bücher gekauft und (bis auf Phobia) mittlerweile alle gelesen. Obwohl ich alle Bücher sehr gut fand, kam an "Trigger" keines heran. Bis jetzt! "Die Nacht gehört den Wölfen" ist eines der besten Bücher, die ich 2016 gelesen habe! Gut ausgearbeitete Charaktere, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, eine tiefgreifende Thematik, ein in meinen Augen phantastischer Schreibstil und vor allem ein GROßARTIGES Ende haben mir jede Menge Spaß und einige tolle Lesemomente bereitet! Absolute Leseempfehung!

Die Nacht gehört den Wölfen
Die Nacht gehört den Wölfenby Wulf Dorncbt
12. Feb.
Rating:3

3.5 Sterne Das Buch war nicht schlecht und ließ sich schnell lesen, auch wenn es mich bis zum letzten Viertel nicht unbedingt gepackt hat. Ich fand den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig - ich hatte das Gefühl, dass ein Erwachsener ganz stark versucht hat, möglichst "jugendlich" zu schreiben, schließlich ist dieses Buch ja für Jugendliche gedacht. Das ist mir vor allem bei den Gesprächen aufgefallen und hätte nicht sein müssen. Insgesamt war das Buch doch recht spannend und das Ende großartig!

Die Nacht gehört den Wölfen
Die Nacht gehört den Wölfenby Wulf Dorncbt