Kurzbeschreibung: Kein Fall zu seltsam, keine Spur zu heiß! New Fiddleham, 1892: Abigail Rook, die junge Assistentin von R.F. Jackaby – Detektiv für unerklärliche Phänomene – langweilt sich nie in ihrem neuen Job. Von besonders garstigen Gestaltwandlern, die sich als süße Kätzchen tarnen, bis hin zu Mord ist alles in ihrem Tagesablauf dabei. Als in dem benachbarten Gad’s Valley ein nicht identifizierbares Monster Tiere und Menschen überfällt, bittet Junior Detective Charlie Cane Abigail um Hilfe. Bald sind Jackaby und Abigail in eine Jagd nach einem Dieb, einem Monster und einem Mörder verwickelt, die ihren ganzen Scharfsinn verlangt... *Quelle* Zum Autor: William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. Meinung: Jackaby. Die verschwundenen Knochen ist der 2. Band der Jackaby-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr! Bereits Teil 1 der Reihe um den Detektiv und seine Assistentin konnte mich gut unterhalten, daher musste auch Band 2 gelesen werden. Kurz nach ihrem ersten gemeinsamen Fall bekommen es R.F. Jackaby und seine Assistentin Abigail Rook mit einem merkwürdigen Gestaltwandler zu tun. Als ob dies nicht genug wäre, passiert im kleinen Nachbarstädtchen Gad's Valley auch noch ein Mord. Jackaby und Abigail werden von Charlie Cane zu Hilfe gerufen, der seit dem 1. Fall dort seinen Dienst versieht. Doch nicht nur der Mord macht den beiden zu schaffen, sondern ungewöhnliche Knochenfunde und zwei konkurrierende Paläontologen, die sich um die Grabungsstätte streiten. R.F. Jackaby könnte man am ehesten mit Sherlock Holmes vergleichen: Er hat eine sehende Gabe, ist eigenbrötlerisch und auch recht egozentrisch. Seine Assistentin Abigail ist aber die eigentliche Hauptfigur, denn sie ist äußerst sympathisch, für ihre Zeit sehr modern eingestellt und lässt sich von ihrem Chef keine Vorschriften machen. Desweiteren haben noch ein paar neue Nebencharaktere ihren Auftritt, z.B. der Trapper Hank Hudson, die neugierige Journalistin Nellie Fuller und die bis aufs Blut verfeindeten Paläontologen Owen Horner und Lewis Lamb, die für einige Schmunzler sorgen. Der Mordfall ist zwar interessant, aber an einigen Stellen auch etwas in die Länge gezogen, da sich das Augenmerk hier hauptsächlich auf die mysteriösen Knochenfunde richtet, die detailreich geschildert werden. Am Ende überschlagen sich fast die Ereignisse, und der Leser wird mit einem deftigen Cliffhanger zurückgelassen, der auf jeden Fall Lust macht, direkt weiterzulesen. William Ritter bleibt seinem angenehm zu lesenden Schreibstil treu und erzählt seine Geschichte recht atmosphärisch, mit einigem Wortwitz und teils skurrilen Charakteren. Fazit: Auch Band 2 der Reihe hat einiges an Spannung und Mysteriösem zu bieten, wobei sich auch einige kleine Längen einschleichen. Jackaby glänzt erneut mit seiner Gabe für Übersinnliches, aber auch Abigail weiß zu beeindrucken und bleibt für mich die eigentliche Hauptfigur der Reihe.
Wieder ein sehr spannender und fantastischer Fall!
Super Leseerfahrung!
Richtig gutes Buch. Es ist nicht hundertprozentig mein Schreibstil und Art zu lesen, aber trotzdem eine super spannende Geschichte! ~JD
Am Anfang etwas Zeit gebracht um rein zukommen, aber dann bis zum Schluss spannend!
Eher 3,5 Sterne (Bauchgefühl rundet auf oder ab, aber die eigentliche Sternezahl ist diese) Mir hat schon Band 1 einfach Spaß gemacht. Schöne Unterhaltung ohne viel Schnickschnack. Dieser Fall bietet wieder tolle Ideen rund um historische Ereignisse und wissenschaftliche Erkenntnisse, die sich zur Zeit der Handlung noch nicht zwingend durchgesetzt hatten z.B. die Evolutionstheorie. William Ritter hat ein paar kreative Ideen, allen voran der Gestaltwandler, der die eigentliche Handlung in Gang setzt. Sehr schön fand ich persönlich auch die Einbindung der Paläonthologie, da hier Abigail einmal mehr ihre Kenntnisse einbringen kann. Überhaupt gefiel mir wieder sehr gut, wie sie als Figur mit Jackaby agiert. Dieser ist gewohnt Sachlich, lässt aber auch durchblicken wie sehr er seine Assistentin eigentlich schätzt. Desweiteren hat dieser zweite Band auch den Vorteil, das die beiden dieses Mal nicht wieder von zu Hause aus agieren. Der Ortswechsel sorgt auch dafür, das die Handlung keine bloße Wiederholung des esten Teils ist. Sehr gut hat mir der genauere Hintergrund des Skelett gefallen, damit wird ein Aspekt eingebaut, der mir so viel Spaß gemacht hat. Da ich zu diesem speziellen Thema unlängst erst etwas gehört hatte, musste ich dahingehend ziemlich schmunzeln. Tatsächlich ergibt das Ende, das hier noch mehr angestoßen wurde, als Jackaby und Abigail zu Beginn dachten und dadurch bin ich auch gespannt, was weiter in Band 3 passieren wird.
Band 2 der Reihe schliesst direkt an Band 1 an. Jackaby hat sich aber leicht weiterentwickelt, er ist sozialer, zugänglicher. Gefiel mir gut. Der Fall selber ist interessant und aussergewöhnlich, und teils erstaunlich blutig bzw. brutal. Die übernatürluchen Anteile sind hier noch fantastischer. Auch hier schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen und belasse es bei 3, auch wenn dieser Band dichter an 4 ist als der erste. Für 4 Sterne ist das Buch trotz allen Geschehnissen für mich irgendwie nicht mitreissend genug. Aber durchaus Leseempfehlung.
Das hat mir wirklich gut gefallen - temporeich, humorvoll, ... 4,5 Sterne.
Am Anfang etwas Zeit gebracht um rein zukommen, aber dann bis zum Schluss spannend!
Sehr gut, kam nicht ganz an band 1 Ran, aber super mit ein paar langweiligeren stellen










